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Das aCar ist Teil der Ausstellung "Simply Move" im Flughafen München. (Bild: Stephan Goerlich / Flughafen München)
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Ausstellung „Simply Move“ am Flughafen München zeigt Mobilitätskonzepte

aCar, Flugtaxi und Fahrmodule

Die Mobilität der Zukunft zeigt eine Ausstellung von bayern design am Flughafen München, Terminal 2. Dazu gehört das bei einem Forschungsprojekt der Technischen Universität München (TUM) entwickelte aCar, das auf die ländlichen Gebiete von Sub-Sahara-Afrika zugeschnitten ist. Ein Mikrofahrzeug für Megacities haben Forscher und Forscherinnen von TUMCREATE entwickelt. Und die TUM-Ausgründung Lilium stellt ihr Lufttaxi vor.

Neun Zukunftsvisionen der Mobilität sind in der Ausstellung „Simply Move“ zu sehen, die von bayern design, dem Kompetenzzentrum für Gestaltung des Freistaats Bayern, konzipiert wurde. Drei der Projekte wurden von Forscherinnen und Forschern sowie Alumni der TUM entwickelt.

Mit dem aCar haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TUM ein robustes Elektroauto konzipiert, das auf die ländliche Region von Sub-Sahara-Afrika zugeschnitten ist. Doch auch in Europa gibt es reges Interesse an dem Allrounder. Dieser eignet sich für den Einsatz in städtischen Betrieben, Grünanlagen oder die Bewirtschaftung von Almen und Weingütern. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der TUM-Ausgründung EVUM Motors arbeiten daran, das Fahrzeug auf den Markt zu bringen.

Modulares Fahrzeug für Megacities und Flugtaxis

Mobilitätskonzepte für Megacities entwickeln Forscher und Forscherinnen von TUMCREATE in Singapur, eine gemeinsame Forschungseinrichtung der TUM und der Nanyang Technological University (NTU). In der Ausstellung geben sie Einblick in das E-Mobility-Konzept Gemini, das speziell für die Mobilität in Metropolen entwickelt wurde. Das Fahrzeug ist modular aufgebaut und kann daher je nach Bedarf vergrößert oder verkleinert werden.

Im Flugtaxi ohne Stau mit 300 Kilometern pro Stunde zum Ziel kommen – und das mit klimafreundlicher Energie. Das ist die Vision der TUM-Ausgründung Lilium. Auch dieses Projekt ist in der Ausstellung zu sehen.  

Die im Flughafen ausgestellten Projekte haben nach Angaben von bayern design noch eine Gemeinsamkeit: Bei der Entwicklung der Mobilitätskonzepte wurden Designmethoden angewandt und besonderer Wert auf Aussehen, Haptik und intuitive Benutzung gelegt. Das Design der oben beschriebenen drei Projekte hat der Lehrstuhl für Industrial Design an der TUM entwickelt.  

„Simply Move“ ist noch bis zum 27. Februar im Check-in-Bereich des Terminal 2 (Ebene 04, südlicher Check-In-Bereich) zu sehen.

Weitere Informationen:

Corporate Communications Center

Technische Universität München Stefanie Reiffert
stefanie.reiffert(at)tum.de

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