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Die TUM möchte die CEU an ihrem Standort Budapest mit Beiträgen zu deren Lehr- und Forschungsprogrammatik unterstützen. (Bild: Zoltan Tuba / CEU)
Die TUM möchte die CEU an ihrem Standort Budapest mit Beiträgen zur Lehr- und Forschungsprogrammatik unterstützen. (Bild: Zoltan Tuba / CEU)
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Beitrag zur europäischen Einheit der Wissenschaft

TU München will in die CEU Budapest einsteigen

Die Technische Universität München (TUM) hat die Initiative des EVP-Fraktionsvorsitzenden im Europäischen Parlament, Manfred Weber, MdEP aufgegriffen, die Entwicklung der Central European University (CEU) an ihrem Standort Budapest mit Beiträgen zu deren Lehr- und Forschungsprogrammatik zu unterstützen. Deshalb treten die beiden Universitäten am 11./12. April 2019 in Abstimmungsgespräche ein, die den inhaltlichen und strukturellen Rahmenbedingungen eines Engagements der TUM in Budapest gelten.

Geplant sind drei Professuren, mit denen die Hochschule für Politik München in Verbindung mit der Fakultät TUM School of Governance das Markenzeichen ihrer technikorientierten Politikwissenschaft im Portfolio der CEU verankern möchte. Voraussetzung hierfür ist im beidseitigen Verständnis die Zusicherung der ungarischen Regierung, dass die CEU in Budapest US-amerikanische und europäische Studienabschlüsse verleihen und gemeinsame Promotionsprogramme nach besten internationalen Standards durchführen kann.

Präsident Prof. Herrmann (TUM) sieht im Konzept der CEU eine tragfähige Basis, um der akademischen Internationalisierung in der mitteleuropäischen Metropole Budapest Strahlkraft zu verleihen und einen Akzent gegen das unglückliche Diktum des „Brexit“ und darüber hinausgehender nationalstaatlicher Tendenzen zu setzen. „Die freiheitsgetriebene Wissenschaft braucht jetzt Signale der Loyalität und muss aus ihrer Vielheit zur Einheit kommen“, sagte der Präsident. Er dankte der bayerischen Staatsregierung für ihre Bereitschaft, diese Zielsetzung politisch und materiell zu unterstützen.

Die TUM betreibt seit 2001 einen eigenen Auslandsstandort in Singapur als TUM Asia Pte. Ltd., seit 2010 zusätzlich mit dem Forschungscampus TUM.CREATE.

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