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Preisträger des "IKOM Award Zukunftsarbeitnehmer".
Fünf vorbildliche Unternehmer - ausgezeichnet mit dem "IKOM Award Zukunftsarbeitnehmer".
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„IKOM Award Zukunftsarbeitgeber“ an fünf mittelständische Unternehmen

Studierende zeichnen vorbildliche Arbeitgeber aus

Fünf mittelständische Unternehmen haben gestern den „IKOM Award Zukunftsarbeitgeber“ verliehen bekommen, den Studierende der Technischen Universität München (TUM) initiiert haben. Die Unternehmen wurden für verantwortungsvolles und nachhaltiges Wirtschaften ausgezeichnet. Die Studierendengruppe IKOM vergibt den Preis gemeinsam mit der TUM und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Der „IKOM Award Zukunftsarbeitgeber“ ist Deutschlands erste Auszeichnung für Arbeitgeber, die von Studierenden vergeben wird. Den Mitgliedern der IKOM war aufgefallen, wie schwierig es bei der Jobsuche ist, mittelständische Unternehmen zu finden, die auf ethisches und nachhaltiges Handeln Wert legen – nicht, weil es diese Firmen nicht gibt, sondern weil sie anders als große Konzerne nicht dieselben Möglichkeiten haben, damit sichtbar zu werden. Deshalb haben sie 2018 gemeinsam mit TUM und vbw den Preis ins Leben gerufen, der unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger steht.

Die Kriterien lauten: Werteorientierung und Nachhaltigkeit, Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Deutschland, unternehmerische Kontinuität sowie gute Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten für Berufsanfänger. Die Jury aus Studentenschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien hat sich bei der zweiten Auflage für diese Preisträger entschieden:

inpotron Schaltnetzteile GmbH, Hilzingen

Kategorie „Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten“

Inpotron entwickelt und fertigt Hightech-Schaltnetzteile und Stromversorgungslösungen für LED-Beleuchtung, Medizintechnik, Telekommunikation und weitere Anwendungen. Dabei lege das Unternehmen Wert auf Ehrlichkeit und Verlässlichkeit als Geschäftspartner sowie auf Vertrauen und Rücksicht auf persönliche Lebenssituationen gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sagt die Jury: „Die inpotron GmbH lebt die klassischen Tugenden des Mittelstands auf vorbildliche Weise.“

Dr. O.K. Wack Chemie GmbH, Ingolstadt

Kategorie „Unternehmen mit 250 bis 500 Beschäftigten“

In vielen Segmenten von Reinigungsmitteln ist die Dr. O.K. Wack Chemie GmbH Weltmarktführer. Sie produziert nicht nur für den Konsumentenmarkt, sondern auch Präzisionsreinigungsprodukte für Elektronik, Medizintechnik und weitere Gebiete. Dabei setzt sie konsequent auf umweltfreundliche Produkte. „Qualität, Nachhaltigkeit und Innovationskraft wurden zum Wettbewerbsvorteil gegenüber Wettbewerbern, die zu Lasten der Umweltverträglichkeit auf Niedrigpreise setzen“, sagt die Jury.

Die Preisträger des „IKOM Award Zukunftsarbeitgeber“

  • Sieger bei den kleinen Unternehmen: Hermann Püthe, Geschäftsführender Gesellschafter der inpotron GmbH (2.v.r.), wird von IKOM-Projektleiter Tobias Meisinger, Dr. Klaus-Peter Potthast aus dem Bayerischen Wirtschaftsministerium und vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt (v.l.) ausgezeichnet.

    Sieger bei den kleinen Unternehmen: Hermann Püthe, Geschäftsführender Gesellschafter der inpotron GmbH (2.v.r.), wird von IKOM-Projektleiter Tobias Meisinger, Dr. Klaus-Peter Potthast aus dem Bayerischen Wirtschaftsministerium und vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt (v.l.) ausgezeichnet.

  • Dr. Harald Wack (Mitte) nimmt als Geschäftsführer der Dr. O.K. Wack Chemie GmbH den IKOM Award entgegen. Niclas-Alexander Mauß und Tobias Meisinger von der IKOM (l. und 2.v.r) sowie TUM-Vizepräsidentin Prof. Claudia Peus und vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt gratulieren.

    Dr. Harald Wack (Mitte) nimmt als Geschäftsführer der Dr. O.K. Wack Chemie GmbH den IKOM Award entgegen. Niclas-Alexander Mauß und Tobias Meisinger von der IKOM (l. und 2.v.r) sowie TUM-Vizepräsidentin Prof. Claudia Peus und vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt gratulieren.

  • TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann (r.), Award-Initiator Niclas-Alexander Mauß und vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt (v.l.) freuen sich mit Eric Paffrath, Kaufmännischer Geschäftsführer der EOS GmbH.

    TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann (r.), Award-Initiator Niclas-Alexander Mauß und vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt (v.l.) freuen sich mit Eric Paffrath, Kaufmännischer Geschäftsführer der EOS GmbH.

  • Bei den großen Unternehmen gewann Bionorica mit dem Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Michael A. Popp.

    Bei den großen Unternehmen gewann Bionorica mit dem Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Michael A. Popp.

  • Juror Florian Fischer-Fabian vom Bayerischen Rundfunk im Gespräch mit Philipp Zimmermann (r.), Mitgründer von Franka Emika. Das Unternehmen erhielt den Sonderpreis Technologie.

    Juror Florian Fischer-Fabian vom Bayerischen Rundfunk im Gespräch mit Philipp Zimmermann (r.), Mitgründer von Franka Emika. Das Unternehmen erhielt den Sonderpreis Technologie.

EOS GmbH, Krailling

Kategorie „Unternehmen mit 500 bis 1.500 Beschäftigten“

EOS ist ein weltweit führender Hersteller im industriellen 3D-Druck von Bauteilen aus Metallen und Kunststoffen. Die Maschinen werden beispielsweise für die Produktion von Leichtbauteilen in der Luft- und Raumfahrt und für individuelle Prothesen und Orthesen eingesetzt. Obwohl das Familienunternehmen global aktiv sei, bleibe es in seiner Heimat verwurzelt, habe die Mitarbeiterzahl in Deutschland zwischen 2013 und 2017 auf über 800 verdoppelt und investiere weiter kontinuierlich in Krailling, betont die Jury.

Bionorica SE, Neumarkt in der Oberpfalz

Kategorie „Unternehmen mit mehr als 1.500 Beschäftigten“

In dritter Generation inhabergeführt, hat sich Bionorica zu einem weltweit führenden Produzenten pflanzlicher Heilmittel entwickelt. „Verantwortungsvoller Vertragsanbau der pflanzlichen Rohstoffe stärkt sowohl die lokale Landwirtschaft als auch qualifizierte Bauern und Lieferanten weltweit und trägt zur Erhaltung der Artenvielfalt bei“, sagt die Jury. Außerdem fördere das Oberpfälzer Unternehmen Ausbildung und Studium mit großem Engagement.

Franka Emika GmbH, München

Sonderpreis Technologie

Das junge Unternehmen hat lernfähige, also „intelligente“ Roboter entwickelt, die unmittelbar mit Menschen interagieren können. Sie ermöglichen die Automatisierung vieler komplexer Prozesse und können Menschen auch in sensiblen Bereichen unterstützen, wie etwa in der Geriatronik. Die Jury betont, dass Franka Emika mit den damit einhergehenden gesellschaftlichen Fragen besonders verantwortungsvoll umgehe. Außerdem habe sich die Firma trotz Angeboten aus aller Welt entschieden, ihren Sitz in München und die Produktion im Allgäu anzusiedeln.

„Ethisch-gesellschaftliche Fragen in alle Fächer einbeziehen“

„Für immer mehr Absolventinnen und Absolventen sind bei der Wahl des Arbeitgebers verantwortliches Handeln für Belegschaft, Gesellschaft und Umwelt wichtig“, sagt Niclas-Alexander Mauß von der IKOM, Mitinitiator des Preises. „Die Resonanz auf die Premiere im vergangenen Jahr hat uns bestätigt, dass der IKOM Award ermutigen und helfen kann, bei der Jobsuche auch auf mittelständische Unternehmen zu schauen, die in dieser Hinsicht vorbildlich wirtschaften.“

Prof. Claudia Peus, Vizepräsidentin für Talent Management und Diversity der TUM, und Dr. Helmut Schönenberger, Geschäftsführer von UnternehmerTUM, diskutierten über unternehmerische Verantwortung.
Prof. Claudia Peus, Vizepräsidentin für Talent Management und Diversity der TUM, und Dr. Helmut Schönenberger, Geschäftsführer von UnternehmerTUM, diskutierten über unternehmerische Verantwortung.

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw, sagte bei der Preisverleihung: „Die bayerische Wirtschaft braucht, vor allem im MINT-Bereich, qualifizierte Nachwuchskräfte. Öffentlichkeitswirksame Initiativen wie der IKOM Award bieten Unternehmen die Chance, sich potenziellen Mitarbeitern als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren – ein Aspekt, der in Zeiten des Fachkräftemangels immer wichtiger wird. Die Arbeitgeber überzeugen die begehrten Nachwuchskräfte mit ihrem Engagement in Bereichen wie Nachhaltigkeit, Werteorientierung oder Standorttreue. Deshalb unterstützen wir den IKOM Award gerne als Hauptsponsor.“

„In Lehre und Forschung bezieht die TUM ethisch-gesellschaftliche Fragen in alle Fächer und Themen ein“, sagte Prof. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der TUM. „Wir freuen uns, dass diese Grundhaltung auch von unseren Studierenden getragen wird. Genauso vorbildlich wie die prämierten Unternehmen ist das IKOM-Team, das mit originellen Ideen, mit Aufwand und Urteilskraft diese Preisverleihung organisiert.“

Mehr Informationen:

In der IKOM organisieren rund 130 Studierende der TUM ehrenamtlich Karriereforen, Seminare, Exkursionen und weitere Veranstaltungen. Die gleichnamige Hauptveranstaltung ist mit mehr als 300 Ausstellern Deutschlands größte Karrieremesse, die allein von Studierenden getragen wird. Wissen und Erfahrungen werden in der IKOM seit 1989 von Generation zu Generation weitergetragen.

Die nächste IKOM findet vom 24. bis 27. Juni, die IKOM Start-up am 25. Juni auf dem Campus Garching statt.

Corporate Communications Center

Technische Universität München Klaus Becker
klaus.becker(at)tum.de

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