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Die Richtkrone wird am EI-Neubau emporgezogen
Ein Meilenstein mit Richtkrone und Musik: Das Richtfest für den ersten Bauabschnitt des neuen Gebäudes der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik.
Bild: Uli Benz / TUM
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Richtfest für ersten Bauabschnitt Elektrotechnik und Informationstechnik

Wichtiger Meilenstein für Fakultäts-Neubau auf dem Hightech-Campus Garching

Der Freistaat Bayern hat mit der Technischen Universität München (TUM) einen wichtigen Meilenstein auf dem Hightech-Campus Garching gesetzt: Für den ersten Neubau-Komplex der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik wurde heute Richtfest gefeiert.

Der Umzug der Fakultät vervollständigt den Hightech-Campus Garching als interdisziplinäres Wissenschaftsquartier der Zukunft. Die Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der TUM gilt als größte und leistungsstärkste ihrer Art in Deutschland und zeichnet sich durch ein hohes Maß an Internationalität bei den Studierenden aus.

Seit Sommer 2018 wird auf dem Grundstück gebaut. Der Neubau wurde von dem renommierten Architekturbüro HENN entworfen, das sich 2016 in einem Wettbewerb für die Gesamtplanung durchsetzen konnte. Im Zentrum des Entwurfs stehen klare Formen und der Dialog mit den benachbarten Fakultäten Maschinenwesen, Informatik, Physik und Chemie sowie dem Gebäude des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC).

„Die Fakultät gestaltet einen Kernbereich unserer Universität“, sagte TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann. „Die anhaltende räumliche Abkoppelung von den naturwissenschaftlich-technischen Fakultäten des Garchinger Campus hätte zu einem nicht durchzuhaltenden Fadenriss der Interdisziplinarität geführt.“

Mit dem auf 540 Millionen Euro kalkuliertem Gesamtprojekt stehe die größte Baumaßnahme in der 150-jähringen Geschichte der TUM an, so Herrmann. Er dankte dem Freistaat für die bevorstehende Großinvestition.

Mit dem ersten Bauabschnitt entsteht ein Gebäude mit 7000 Quadratmetern Nutzfläche. Darin sind studentische Arbeitsplätze und Lernräume, Seminar- und Praktikumsräume ebenso vorgesehen wie ein Computerpool und ein Hörsaal. Zudem werden Laborräume mit Reinräumen, Werkstätten für Holz-, Kunststoff- und Metallbearbeitung und eine doppel-geschossige Versuchshalle eingerichtet. Das Gebäude soll 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und 300 Studierenden Arbeitsraum bieten. Insgesamt soll die neue Fakultät ca. 45.000 Quadratmeter Hauptnutzfläche umfassen.

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