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Bundesforschungsministerin Anja Karliczek mit Gründerinnen und Gründern sowie Vertretern von TUM und UnternehmerTUM.
Bundesforschungsministerin Anja Karliczek mit Gründerinnen und Gründern, TUM-Präsident Thomas F. Hofmann (2.v.r.) und Vertretern von UnternehmerTUM.
Bild: UnternehmerTUM
  • Entrepreneurship
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Anja Karliczek informiert sich über Robotik- und KI-Start-ups

Bundesforschungsministerin besucht UnternehmerTUM

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat UnternehmerTUM besucht, das Zentrum für Innovation und Gründung an der Technischen Universität München (TUM). Die Ministerin traf Gründerinnen und Gründer von Start-ups aus den Bereichen Künstliche Intelligenz und Robotik. Jedes Jahr entstehen an der TUM mehr als 70 Technologie-Unternehmen.

Die Bundesforschungsministerin traf einige der erfolgreichsten Ausgründungen der TUM, die Technologien mit maschineller Intelligenz oder Robotik-Anwendungen entwickelt haben: KONUX beispielsweise bietet „smarte“ Sensoren und eine auf Künstlicher Intelligenz basierende Analyse-Software an. Das System kann Infrastruktur wie etwa ein Bahnnetz in Echtzeit überwachen und den Wartungsbedarf vorhersagen.

Das Team von rfrnz hat mit Methoden des maschinellen Lernens eine Software entwickelt, die Verträge automatisiert analysieren kann. So kann die Arbeit von Juristen enorm erleichtert werden, wenn sie bei bestimmten Vorgängen wie etwa Unternehmensfusionen Tausende Dokumente auswerten.

NavVis erstellt mit Sensorik aus der Robotik zentimetergenaue Abbilder von Innenräumen. Mit der Navigationssoftware des Unternehmens können Nutzerinnen und Nutzern sich in komplexen Gebäuden wie etwa Flughäfen zurechtfinden oder aus der Ferne Räume erkunden und planen, beispielsweise Produktionsanlagen.

Prototypen im AI Lab

Künstliche Intelligenz und Robotik gehören zu den Forschungsschwerpunkten der TUM. An der Munich School of Robotics and Machine Intelligence forschen mehr als 50 Professorinnen und Professoren aus Bereichen wie Informatik, Ingenieurwissenschaften, Physik und Medizin wie auch aus den Geistes- und Sozialwissenschaften gemeinsam an Technologien für Gesundheit, Arbeit und Mobilität.

UnternehmerTUM hat die Initiative appliedAI gestartet – mit 50 Mitgliedsunternehmen die führende Initiative für die Anwendung Künstlicher Intelligenz in Europa. Sie bringt Unternehmen, Wissenschaft, Technologieexperten und öffentliche Einrichtungen zusammen um das Verständnis und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu fördern. Ihr Programm bietet unter anderem Trainings und das AI Lab, in dem Prototypen getestet werden können.

Vom Businessplan bis zum Börsengang

Auch die Ausgründungen, die sich Bundesministerin Karliczek präsentierten, wurden intensiv gefördert. TUM und UnternehmerTUM unterstützen Start-ups mit Programmen, die exakt auf die einzelnen Phasen der Gründung zugeschnitten sind – von der Konzeption eines Geschäftsmodells bis zum Management-Training, vom Markteintritt bis zum möglichen Börsengang.

Bis zu 30 Teams gleichzeitig können Büros im „TUM Inkubator“ nutzen, um sich auf den Start ihres Unternehmens vorzubereiten – mit den aussichtsreichsten reist die TUM für zwei Wochen ins Silicon Valley. UnternehmerTUM investiert mit dem eigenen Venture Capital Fonds UVC in junge, vielversprechende Technologieunternehmen und bietet mit dem MakerSpace eine 1.500 Quadratmeter große Hightech-Werkstatt für den Prototypenbau und der Bio.Kitchen ein Biotechnologielabor.

Diese Förderung ist laut „Gründungsradar“ die beste an den großen deutschen Hochschulen.

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Technische Universität München Klaus Becker
klaus.becker(at)tum.de

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