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Prof. Dr. Veronika Somoza
Prof. Dr. Veronika Somoza wird neue Direktorin des Leibniz-LSB@TUM und Professorin für Nutritional Systems Biology an der TUM.
Bild: Joseph Krpelan
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Neue Direktorin am Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität MünchenVeronika Somoza folgt auf Thomas F. Hofmann

Am 01.11.2019 übernimmt Prof. Dr. Veronika Somoza ihr neues Amt als wissenschaftliche Vorständin des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München (Leibniz-LSB@TUM). Sie folgt auf Prof. Dr. Thomas F. Hofmann, der das Freisinger Leibniz-Institut verlässt, um sich ganz seinen Aufgaben als neuer Präsident der Technischen Universität München (TUM) widmen zu können. Die Position der wissenschaftlichen Vorständin ist mit einer Professur für Nutritional Systems Biology am Department Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften des Wissenschaftszentrums Weihenstephan der TUM verbunden.

Lebensmittelinhaltsstoffe und deren Wirkung auf den Menschen

Vor ihrem Amtsantritt war die gebürtige Braunschweigerin an der Universität Wien tätig, an der sie in den letzten Jahren als Vizedekanin der Fakultät für Chemie tätig war und das Institut für Physiologische Chemie geleitet hat. Im Fokus ihrer Forschung standen und stehen die Isolation, die Charakterisierung, die Bioaktivität und Bioverfügbarkeit von Lebensmittelinhaltsstoffen sowie deren Wirkungen auf das Biosystem Mensch.

Zukunftsgebiet Lebensmittel-Systembiologie

„Mit Frau Prof. Somoza gewinnen wir eine international anerkannte und mehrfach ausgezeichnete, exzellente Wissenschaftlerin, die kompetenzübergreifend die Bereiche Ernährungs-, Lebensmittel- und Gesundheitsforschung miteinander verbindet. Ihr bisheriger Werdegang beweist, dass sie hervorragend geeignet ist, die noch junge strategische Ausrichtung des Instituts weiter zu verstetigen und erfolgreich fortzuentwickeln“, sagt Thomas Hofmann. Der neue Präsident der TUM ist überzeugt, dass das Zukunftsgebiet der Lebensmittel-Systembiologie mit Veronika Somoza auf dem Life-Science-Campus der Technischen Universität München noch fester verankert sein wird und die in Weihenstephan verorteten Agrar-, Ernährungs- und Gesundheitswissenschaften sowie die Bioinformatik hervorragend ergänzt.

Eine der größten Herausforderungen unserer Zeit

„Frau Prof. Somoza stellt sich mit ihrer Forschung einer der größten Herausforderungen unserer Zeit: Wege zu finden die wachsende Weltbevölkerung mit nachhaltig produzierten Lebensmitteln gesund zu ernähren“, so Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Das Leibniz-Institut sei hierfür hervorragend gerüstet, nicht zuletzt durch die Unterstützung der bayerischen Landespolitik. Bereits 2018 hatte das bayerische Wirtschaftsministerium knapp 17 Millionen Euro für Investitionen in eine moderne Forschungsinfrastruktur bereitgestellt. Aiwanger sieht das Institut als Innovationsmotor, das eingebettet im Wissenschaftszentrum Weihenstephan entlang der Kette Agrar – Lebensmittel – Mensch mit allen Akteuren intensiv zusammenarbeitet.

Forschung zum Nutzen und Wohl der Gesellschaft

Veronika Somoza bedankt sich für das ihr entgegengebrachte Vertrauen und freut sich auf die Aufgaben, die auf sie warten. „Das Leibniz-Institut verfügt über ein einzigartiges Forschungsprofil. Es kombiniert Methoden der biomolekularen Grundlagenforschung mit modernsten Analysemethoden der Bioinformatik und Hochleistungstechnologien. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist es unser Ziel, eine wissenschaftliche Basis für die ressourcenschonende Produktion von Nahrungsmitteln zu erarbeiten, deren Inhaltsstoff- und Funktionsprofile an den nutritiven und gesundheitlichen Bedürfnissen sowie den sensorischen Vorlieben der Verbraucher ausgerichtet sind. Hierzu arbeitet das Institut regional sehr eng mit der besten Technischen Universität Deutschlands, der Exzellenzuniversität TUM, zusammen und ist überregional sowie international sehr gut vernetzt“, sagt Somoza. Dies seien die allerbesten Voraussetzungen, um auch weiterhin mit einem neuen biomolekularen Systemverständnis innovative Ansätze für die translationale Lebensmittel-, Ernährungs- sowie Gesundheitsforschung zum Nutzen und Wohl der Menschheit zu entwickeln.

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