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Forschung und Innovation für den Menschen

Ob wir die Grundlagen des Lebens, der Materie und des Universums erforschen oder nach Lösungen für die großen Herausforderungen der Gesellschaft suchen: Der Mensch steht im Mittelpunkt unserer Forschungs- und Innovationsagenda. Das „Human-Centered Engineering“ zielt als weitreichendes Reformkonzept darauf ab, die wissenschaftlich-technische Exzellenz der TUM in die Gedankenwelt einer modernen Gesellschaft zu führen.

Die Grundlagen unserer Existenz verstehen

Woher kommen wir? Woraus besteht die Welt und was macht das Lebendige aus? Um diese Fragen zu beantworten, erforschen wir mit modernsten Geräten und naturwissenschaftlichen Methoden die Entwicklung des Universums und die Struktur der Materie. Und wir untersuchen die grundlegenden Mechanismen des Lebens – vom Urknall über die Entstehung der ersten Moleküle bis hin zu Zellen und ganzen Organismen.

  • Die Entwicklung des Universums zu verstehen – vom Urknall bis zur Entstehung des Lebens – bleibt eine der spannendsten Herausforderungen der Wissenschaft. Wir erforschen sie im Exzellenzcluster „ORIGINS“.

    Bild: Helix-Nebula – ESO/VISTA/J. Emerson
  • Neutrinos, extrem leichte Elementarteilchen, rasen durch das Universum und verraten uns etwas über die Vorgänge bei Sternexplosionen. Diese „Nachrichten aus dem All“ spürt das internationale Neutrino-Teleskop „IceCube“ am Südpol auf. Die Physikerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereich 1258 („Neutrinos und Dunkle Materie“), spielt dabei eine federführende Rolle.

    Bild: Magdalena Jooss
  • Neutronen machen zerstörungsfrei sichtbar, wie Materialien im Inneren aufgebaut sind und wie sie sich verändern. Das „Licht“ der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) liefert Forschenden aus aller Welt wichtige Erkenntnisse für Grundlagenforschung und deren Anwendungen in der Halbleiter- und Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt, ebenso wie den Branchen Maschinenbau, Chemie, Medizintechnik, Umwelt und Energie bis hin zur Geologie und Archäologie. Mit der Produktion von Radioisotopen unterstützt der FRM II die medizinische Diagnostik sowie die Therapie von Tumorerkrankungen.

    Bild: Andreas Heddergott
  • Wie entstand das Leben auf der Erde? Zentrale Aspekte der molekularen Evolution von den Anfängen des Lebens bis heute erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Astronomie, Biologie, Chemie, Geowissenschaften und Physik im DFG-Sonderforschungsbereich TRR235 („Lebensentstehung“). Wir wollen besser verstehen, wie aus unbelebter Substanz lebende Materie entsteht, mehr über die Entstehung des Lebens erfahren und damit auch unsere Vorstellung von Leben erweitern.

    Bild: AS Rose et al. (2018) NGL viewer. Bioinformatics/RCSB PDB
  • Mit einem tieferen Verständnis der Eigenschaften und Funktionsweise von Proteinen erarbeiten wir in einem umfassenden Ansatz unter Einbeziehung genetischer, (bio)chemischer und (bio)physikalischer Methoden die biologischen Grundlagen ihres physiologischen Zusammenspiels und ihres Fehlverhaltens als Ursache schwerwiegender Krankheiten und liefern neue Ansätze zu Ihrer Behandlung. Von neuen Erkenntnissen zur Proteinbiosynthese, zur Faltung der Aminosäureketten zu funktionsfähigen Proteinen, zum zellulären Zusammenspiel der Proteine wie auch zu deren Anwendungen in der pharmazeutischen Biotechnologie haben sich unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Exzellenzclusters „CIPSM“ und des „TUM Center for Functional Protein Assemblies“ weltweit einen exzellenten Ruf in der Proteinforschung erworben.

    Bild: Andreas Heddergott

Gesundheit erhalten und Krankheiten therapieren

Mit welchen Mitteln stellen wir medizinische Diagnosen auf? Wie behandeln wir in Zukunft schwere Krankheiten wie Krebs, Multiple Sklerose oder Alzheimer? Und welche Operationsmethoden nutzen wir? Um diese Fragen zu beantworten, verbinden wir die Medizin mit den Natur-, Lebens- und Ingenieurwissenschaften. Wir entwickeln neue Technologien um unsere Blicke in den menschlichen Körper zu schärfen und erforschen neue Ansätze für personalisierte Diagnosen und Therapien. Erkenntnisse der Wissenschaft fließen in die Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten und die Behandlung von Patientinnen und Patienten ein, und verbessern sie dadurch unmittelbar.

  • Mit der Erforschung der Pathomechanismen von neurologischen Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson oder Multipler Sklerose und neuer therapeutischer Behandlungsansätze befasst sich ein multidisziplinäres Team aus Forscherinnen und Forschern in unserem Exzellenzcluster „SyNergy“.

    Bild: Dominik Pabst / TUM
  • Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Medizin, Ingenieur- und Naturwissenschaften arbeiten im TUM Zentrum für Translationale Krebsforschung („TranslaTUM“) am Klinikum rechts der Isar eng zusammenarbeiten, um durch die Entwicklung und klinische Anwendung neuer Diagnose- und Therapieverfahren die Heilungschancen von Krebspatienten zu erhöhen. Mit der Beteiligung am Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) und den DFG-Sonderforschungsbereichen 824, 1321 und 1335 haben wir eine Führungsposition in der Grundlagen- und Therapieforschung von Krebserkrankungen erreicht.

    Bild: Andreas Heddergott
  • Mit unserer herausragenden Expertise bei der Erforschung des menschlichen Immunsystems entwickeln wir personalisierte Diagnose- und Therapieverfahren für Erkrankungen wie Krebs, Infektionen, Allergien oder Autoimmunerkrankungen. Wir identifizieren Umwelt- und genetische Risikofaktoren und Biomarker, die für die Entwicklung immunologischer Erkrankungen bedeutsam sind, etablieren neue diagnostische Tests für ausgewählte Immunkrankheiten und entwickeln neue Ansätze zur Produktion von Zelltherapeutika und neue Strategien zur Präzisionstherapie. Diese Expertisen bringen wir ein in die DFG-Sonderforschungsbereiche 914, 1054 und TRR36 und die BMBF-geförderten Gesundheitszentren, das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF), das Deutsche Zentrum für Lungenforschung (DZL) und das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD).

    Bild: Andreas Heddergott
  • Überzeugendes Beispiel für die Allianzbildung der Natur- und Ingenieurwissenschaften mit der Medizin ist unsere Munich School of BioEngineering. Mit den Schwerpunkten Biomedizinische Bildgebung & Mikroskopie, Synthetische Biologie & Biomolekulare Systeme, Biomaterialien, Biomedizinische Technologien & Computing sowie Bioinformatik entwickeln unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer interdisziplinären Aufstellung Lösungsansätze für die großen Herausforderungen des Gesundheitswesens. Auf kleinstem Raum hoch brillante Röntgenstrahlen erzeugt das Mini-Synchrotron „Munich Compact Light Source“, mit dem sich Gewebe in ungeahnter Auflösung abbilden und Tumore schon im Kleinststadium erkennen lassen.

    Bild: Andreas Heddergott
  • An den Schnittstellen von Lebensmittelwissenschaft, Ernährungsforschung und Medizin erforschen wir im ZIEL – Institute for Food & Health biomedizinisch relevante Fragestellungen mit Fokus auf den Themenkomplex Ernährung – Mikrobiom – Darmgesundheit – Stoffwechsel. Auf der Basis neuer Kenntnisse aus der Grundlagenforschung, wie aus dem SFB1371 („Microbiome Signatures“), entwickeln wir neue Konzepte zur Prävention sowie zur Therapie chronischer Darmerkrankungen.

    Bild: TUM

Unseren Lebensraum nachhaltig gestalten

Der Themenkomplex Umwelt – Klima – Energie – Nahrung - Ressourcen zählt zu einer der größten Herausforderungen der Menschheitsgeschichte. Dieser begegnen wir in Forschung, Lehre und unternehmerischem Handeln mit einer interdisziplinären Aufstellung der Natur-, Lebens- und Ingenieurwissenschaften, Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie der Medizin. Dazu entwickeln wir innovative Strategien und Technologien, um Luft, Wasser und Boden zu schützen und die natürlichen Ökosysteme auch für zukünftige Generationen zu sichern. Zugleich leisten wir entscheidende Beiträge zur Zukunftsgestaltung unserer Energieversorgung und der Mobilität. Wir entwickeln Strategien und neue Ansätze für eine nachhaltige Agrar- und Lebensmittelproduktion und erforschen Wege, um den Folgen des Klimawandels und des Artenverlustes zu begegnen.

  • Den Herausforderungen an eine nachhaltige Agrarproduktion und an die sichere Versorgung der Welt mit Nahrungsmitteln stellen wir uns am Hans Eisenmann-Forum für Agrarwissenschaften in Weihenstephan. Dort schlagen wir die Brücke von der Grundlagenforschung zur landwirtschaftlichen Praxis. Pflanzen und Tiere, Boden und Wasser, Ökologie und Ökonomie – die Forschung reicht von der molekularen und zellulären Ebene bis zu praxisnahen Feldversuchen. Der DFG-Sonderforschungsbereich SFB 924 und die EU-Knowledge and Innovation Community „KIC Food“ erforschen neue Lösungen zur nachhaltigen Agrarproduktion von der Grundlage bis zum Produkt.

    Bild: Andreas Heddergott
  • Wir erforschen innovative Konzepte und Technologien für eine sichere, umweltfreundliche und nutzerzentrierte Mobilität. Dazu gehört die Entwicklung von Elektrofahrzeugen wie „VisioM“ (München), „aCar“ (Afrika, im Bild) oder „EVA“ (TUM-CREATE, Singapur) ebenso wie intelligente Mobilitätslösungen für lebenswerte städtische Räume, die wir zum Beispiel in transdisziplinärer Aufstellung in der Münchner Allianz „M4Cube“ sowie der EU-Knowledge and Innovation Community „KIC Urban Mobility“ entwickeln.

    Bild: Andreas Heddergott
  • Fossile Energieträger sind endlich und setzen bei ihrer Nutzung klimaschädliches CO2 frei. Mit einer interdisziplinären Forschungs- und Ausbildungsprogrammatik fokussiert unser TUM Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit auf die effiziente Nutzung biogener Rohstoffe in der chemischen, werkstofflichen sowie der energetischen Verwertung als Beitrag zu einer nachhaltigen Rohstoff- und Energie-Bereitstellung. Wir entwickeln neuartige Produkte, Technologien und Geschäftsmodelle für eine nachhaltige Bioökonomie und bringen diese bis zur Marktreife.

    Bild: Andreas Heddergott
  • „Mission Erde“ lautet das Leitmotiv der Fakultät für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie. Hier entwickeln wir Flugkraftstoffe und Carbonfasern aus Algen und avantgardistische Flugsysteme wie Lufttaxis für den urbanen Transport von morgen. Mit Satellitendaten erfassen wir die Welt von oben, beobachten die Wachstumsdynamik von Megacities und die Veränderungen von Gletschern. Damit wollen wir die Welt als Ganzes verstehen und zum Besseren gestalten.

    Bild: Andreas Heddergott
  • Die Folgen des Klimawandels für Städte und Agrarlandschaften, für Wälder und Gebirge erforschen wir in der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus auf der Zugspitze in einer Höhe von 2650 m über dem Meeresspiegel. Unsere Expertise ist international gefragt, etwa zur Untersuchung der CO2-Speicherung im Amazonas-Regenwald im Projekt „AmazonFACE“ oder bei Innovationen für den Klimaschutz, wie sie aus der EU-Knowledge & Innovation Community „KIC Climate“ hervorgehen.

    Bild: Andreas Heddergott
  • Mit der „Munich School of Engineering“ bündeln wir unsere Kräfte im Bereich der Energieforschung („TUM.Energy“) an der Schnittstelle zwischen Ingenieur- und Naturwissenschaften. Wir erforschen innovative Konzepte und Technologien mit Schwerpunkt auf neuen Energiematerialien und erneuerbaren Energien, effizienten Kraftwerkstechnologien, Elektromobilität, Energieeffizienz im Bauwesen und intelligenten Energiesystemen.

    Bild: Stefan Hobmaier

Neue Materialien und Fertigungstechnologien entwickeln

Neue Materialien sind Grundlage des technischen Fortschritts. Mit ihnen lassen sich beispielsweise langlebige Batterien für Elektroautos, leistungsfähige Solarzellen, ultraschnelle Computer oder hochempfindliche Sensoren bauen. In zahlreichen Forschungsverbünden der Natur- und Ingenieurwissenschaften erforschen wir die Grundlagen für die Entwicklung neuer Materialien, etwa Quanteneffekte oder Katalyse-Vorgänge. Wir entwickeln Technologien zur Fertigung innovativer Materialien für die nächste Generation industrieller Prozesse und gestalten digitale Fertigungstechnologien zur additiven Erstellung funktionsoptimierter Bauteile auf Basis von 3D-Konstruktionen in den Kernsektoren Automotive, Luft- & Raumfahrt, Bau & Konstruktion, Medizintechnik & Gesundheitstechnologien sowie Chemie & Katalyse.

  • Für eine stabile, effiziente und nachhaltige Energieversorgung sind neue Technologien der Energiekonversion erforderlich. Basierend auf den Leistungen der Halbleiter- und Nanophysik (Walter Schottky Institut; Exzellenzcluster „Nano Initiative Munich“) und flankiert von der Katalyse- und Energieforschung im TUM Katalysezentrum erforschen wir im Exzellenzcluster „e-conversion“ die Grundlagen von nanofunktionalen Energiesystemen und entwickeln zukunftsfähige Energiematerialien im Schulterschluss der Natur- und Ingenieurwissenschaften. Schwerpunkte sind die Energieumwandlungsprozesse bei verschiedenen Technologien – von der Photovoltaik über die (Photo-)Elektrokatalyse bis zur Batterietechnologie.

    Bild: Andreas Heddergott
  • Computer, Mikrochips, Laser: Technologie, die auf Erkenntnissen der Quantenmechanik basiert, ist in vielen Bereichen im Einsatz. Mit dem Exzellenzcluster „Munich Center for Quantum Science & Technology“ (MCQST) verfolgen wir das Ziel, ein umfassendes Verständnis quantenmechanischer Phänomene zu gewinnen und damit grundlegende Bauelemente, Materialien und Konzepte für Quantentechnologien in die technische Anwendung zu bringen: Quantencomputer, Quantenkommunikation und Quantensensorik. Die interdisziplinäre Forschung reicht von der Analyse der Verschränkung in Vielteilchensystemen bis in die Quantenchemie, Astronomie und Präzisionsmetrologie. Die nachhaltige Zukunftsentwicklung findet Rückhalt im TUM Center for QuantumEngineering, welches sich im Aufbau befindet.

    Bild: Christoph Hohmann / NIM
  • Energie und Ressourcen sparen bei der chemischen Stoffumwandlung: Dafür sorgen Katalysatoren. Sie sind Wegbereiter "Grüner Technologien", denn ohne sie wäre die industrielle Chemie unwirtschaftlich. Mit dem TUM Zentralinstitut für Katalyseforschung erforschen wir neue Reaktions- und Synthesewege, klären Reaktionsmechanismen auf und arbeiten eng mit internationalen Partnern aus Wissenschaft und Industrie zusammen. Den Grundstein für die Katalyseforschung der TUM legte Nobelpreisträger Ernst Otto Fischer.

    Bild: Astrid Eckert
  • Im Walter Schottky Institut für Halbleiterphysik (WSI) erforschen wir physikalische Grundlagen für die Herstellung von Halbleitern. Dazu verknüpfen wir neuartige Nanostrukturen, Halbleitermaterialien, Bauelement-Prototypen genau wie höchstempfindliche physikalische und chemische Messverfahren. Zahlreiche Führungskräfte der Halbleiterindustrie erhielten hier ihre Ausbildung.

    Bild: Andreas Heddergott
  • Innovative Biomaterialien und die generative Herstellung von biologischen Funktionssystemen haben das Potential, künftige Entwicklungen in der Medizin, Medizintechnik sowie Pharma- und Biotechnologiebranche zu revolutionieren. In der Munich School of BioEngineering, dem TUM Center for Functional Protein Assemblies und dem TUM Campus Straubing für Nachhaltigkeit und Biotechnologie erforschen wir biologische Funktionsmaterialien entlang der Längenskala Molekül – Zelle – Gewebe mit einer Kombination von Werkzeugen aus der Additiven Fertigung, der Nanotechnologie, den Biomaterialwissenschaften und der Synthetischen Biologie sowie den Computer- und Datenwissenschaften.

    Bild: Lara Kuntz / Leone Rossetti
  • Im Zeitalter der „Industry 4.0“ eröffnet der schichtweise Aufbau komplexer Werkteile und Formkörper völlig neuartige Wege zu geometrisch komplexen Systemen mit Funktionseigenschaften, die über klassische Fertigungsmethoden nicht erreichbar waren. Mit der Handlungsagenda „TUM.Additive“ bündeln wir bestehende Kompetenzen in Forschung und Lehre sowie Infrastrukturen in Kernbereichen der Additiven Fertigung. In Partnerschaft mit führenden Wirtschaftsunternehmen entstehen im Industry-on-Campus-Forschungsverbund „Bavarian Additive Manufacturing Cluster“ gesamtheitliche Lösungsansätze in den Kernbereichen Materialien und Werkstoffe, End-to-end Additive Fertigungsprozesse und Digitalisierung, um die industrielle Nutzung der Additiven Fertigung und die zukunftsfähige Transformation produzierender Industriesektoren zu beschleunigen: Automotive, Luft- & Raumfahrt, Bau & Konstruktion und Medizintechnik & Gesundheitstechnologien.

    Bild: Andreas Heddergott

Die digitale Transformation sicher gestalten

Wie können wir sicherstellen, dass sensible Daten nicht in die falschen Hände geraten? Wie bringen wir Roboter dazu, auf ihr Umfeld zu reagieren ohne dabei jemandem gefährlich zu werden? Und wie können wir voraussagen, ob ein Gebiet von einem Tsunami bedroht ist? In unseren Forschungsverbünden entwickeln wir digitale Technologien, die das Leben und Arbeiten erleichtern und uns Sicherheit geben.

  • Pflegeroboter, selbstfahrende Autos und automatisierte Produktion in Werkhallen: Mit der „Munich School of Robotics and Machine Intelligence“ (MSRM) entwickeln wir innovative und nachhaltige Technologien und Lösungen durch die Erforschung der Maschinellen Intelligenz für zentrale Herausforderungen unserer Zeit.

    Bild: Astrid Eckert
  • Die Digitalisierung revolutioniert die Diagnose, Behandlung und Prävention von Krankheiten. In der „Munich School of BioEngineering“ und dem TUM Zentrum für Translationale Krebsforschung („TranslaTUM“) entwickeln wir Verfahren zur Bildgebung und Augmented-Reality-Anwendungen. In Kooperation der „Munich School of Robotics and Machine Intelligence“ und dem Deutschen Herzzentrum München entsteht ein digitaler OP der Zukunft.

    Bild: metamorworks / istockphotos
  • Mit unserer Expertise in den Bereichen IoT (Internet der Dinge) und cyber-physikalische Systeme entwickeln wir zukunftsweisende Technologien für vernetzte industrielle Prozesse – etwa gemeinsam mit unseren europäischen Partnern in der Deutsch-Französischen Akademie für die Industrie der Zukunft.

    Bild: Uli Benz
  • Damit sie uns nützen, müssen wir autonomen Autos, Robotern, vernetzten Geräten und digitaler Medizin vertrauen. Wir forschen an Krypto- und Blockchain-Techniken, die Technologien gegen Eingriffe von außen schützen. Zur Prüfung von KI-Systemen entwickeln wir automatisierte Verfahren.

    Bild: Andreas Heddergott
  • Wenn Experimente ethisch nicht vertretbar oder gar nicht möglich sind, nutzen wir das digitale Labor: Auf Supercomputern simulieren wir zum Beispiel in der „Munich School of Engineering“ mit komplexen numerischen Modellen Ereignisse wie Erdbeben. Auch Gebäude planen wir am digitalen Reißbrett.

    Bild: Gerhard Schubert

Forschung und Innovation im Dienst der Gesellschaft

Wir gestalten technologischen Fortschritt für Mensch und Gesellschaft. Deshalb treiben wir im Sinne eines „Human-Centered Engineering“ die Verknüpfung unserer klassischen Stärken in den Natur- und Technikwissenschaften mit den Geistes- und Sozialwissenschaften voran. Ob Pflege-Roboter, autonome Fahrzeuge oder Blockchain-Technologie – unsere Forscherinnen und Forscher untersuchen Innovationen an der Schnittstelle von Technologie, Ökonomie, Politik und Gesellschaft. Neueste Erkenntnisse aus der Forschung fließen unmittelbar in die Curricula unserer Studiengänge ein.

  • Technologische Fragen spielen heute in nahezu allen Politikfeldern eine bedeutende, oft die entscheidende Rolle. In der TUM School of Governance und der Hochschule für Politik München forschen und lehren wir zu den Ursachen und Folgen des technologischen Wandels in Bereichen wie Internet Governance, Energie, Umwelt, Internationale Wirtschaftsbeziehungen und Wettbewerbspolitik im Zuge wirtschaftlicher Globalisierung, Klimawandel, Big Data, Internationale Organisationen, Lebensmittelsicherheit, Datensicherheit und Mobilität, Politische Theorie, Justiz und Ethik, Wettbewerbsrecht und -politik sowie zu weiterführenden Fragen von Politik und Gesellschaft.

    Bild: Deutscher Bundestag / MELDEPRESS/AMS
  • Als eines der bedeutendsten Zentren für Wissenschafts- und Technikforschung in Deutschland zielt unser Munich Center for Technology in Society (MCTS) darauf ab, die vielfältigen Wechselwirkungen von Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft zu verstehen und zu gestalten. Das Engineering Responsibility Lab des MCTS untersucht den Umgang mit Verantwortung bei der Entwicklung und Implementierung von Innovationen. Dies betrifft gesellschaftliche Verantwortung genauso wie ihren Einbezug in den Arbeitsprozess. Mit dem TUM Institute for Ethics in Artificial Intelligence am MCTS erforschen wir ethische und soziale Fragen, die sich stellen, wenn KI zunehmend verschiedene Lebensbereiche beeinflusst.

    Bild: iStock/industryview
  • Mit dem Entrepreneurship Center bieten wir technologieorientierten Unternehmens-gründerinnen und -gründern umfangreiche Angebote von der ersten Idee bis zur Wachstumsphase. Am Campus Garching bündeln wir in gegenseitiger Befruchtung die Forschungs- und Lehraktivitäten des TUM Entrepreneurship Research Institute mit der praktischen Gründungsförderung unseres An-Instituts UnternehmerTUM. Wir erforschen unternehmerische Fragestellungen aus ökonomischer und psychologischer Perspektive mit dem Ziel, das wissenschaftliche Verständnis von Gründungserfolgen zu verbessern und den Technologietransfer nachhaltig zu beschleunigen.

    Bild: iStock/nd3000
  • Bestens qualifizierte Lehrkräfte sind das Fundament unserer Bildungssystems. Die TUM School of Education widmet sich deshalb der empirischen Schul- und Unterrichtsforschung, pädagogischen und psychologischen Aspekten digitaler Medien sowie der Fachdidaktik für den MINT-Bereich. Das Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land ist eine landesweit modellhafte Einrichtung der TUM, in der wir Jugendliche und Schulklassen anhand eigener Forschungsprojekte an die Faszination von Wissenschaft und Technik heranführen.

    Bild: Astrid Eckert
  • Im Zentrum der Forschung des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin stehen Fragen verantwortlicher Entwicklung und Einführung neuer biomedizinischer Technologien. Weitere Schwerpunkte sind Neuro-, Forschungs- und Public-Health-Ethik sowie neue Solidaritätskonzepte in der Medizin. Forschungsaktivitäten in der Geschichte der Medizin sind der historischen Perspektivierung kulturell und gesellschaftlich relevanter Fragestellungen in der Medizin verpflichtet. Dazu gehören beispielsweise die Problematik der Grenzen des medizinisch und technisch Machbaren, der Umgang mit Norm und Abweichung im wissenschaftlichen Diskurs und in der medizinischen Praxis, insbesondere der Psychiatrie.

    Bild: Andreas Heddergott

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