TUM - Aktuelles https://www.tum.de Aktuelle Meldungen der TU München de TUM Fri, 05 Mar 2021 17:48:19 +0100 Fri, 05 Mar 2021 17:48:19 +0100 TUM startet neues Frauenförderprogramm für Lehrbeauftragte https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36477/ Der Technischen Universität München (TUM) sind Gleichstellung und die Förderung der Vielfalt ihrer Talente moralisches Mandat und Schlüssel ihrer Exzellenzmission in Forschung, Lehre und Innovation. Eine Reihe von strategischen Maßnahmen und Unterstützungsformaten zeigen Erfolg und haben den Anteil von Frauen auf verschiedenen Karrierestufen deutlich gesteigert, wie TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann anlässlich des Weltfrauentags 2021 am 8. März betont:

„So konnten wir beispielweise durch gezielte Suche nach international erfahrenen Wissenschaftlerinnen, die verpflichtende Einbindung von Professorinnen in Berufungskommissionen und von Gutachterinnen bei der externen Evaluierung von Kandidatinnen und Kandidaten den Anteil an berufenen Professorinnen in den vergangenen 15 Jahren von 9% auf 20,9% zu erhöhen. Damit sind wir noch längst nicht zufrieden, aber die 39% Frauen unter den nun mehr als 145 Berufungen von Nachwuchstalenten auf Tenure Track Professuren stimmen mich zuversichtlich, den Anteil an Professorinnen an der TUM in den nächsten Jahren noch einmal deutlich zu steigern.“

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Campus presse@tum.de news-36477 Fri, 05 Mar 2021 08:39:32 +0100
Schneller bohren, als eine Schnecke kriechen kann https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36474/ Worum geht es bei „Not-a-Boring Competition“?
Der Wettbewerb besteht darin, einen 30 Meter langen Tunnel mit einem Durchmesser von einem halben Meter zu bohren. Und das möglichst schnell. Organisator Elon Musk hat als Geschwindigkeitsreferenz angegeben, dass die Tunnelbohrmaschine schneller sein sollte, als eine Schnecke kriechen kann. Bislang sind Schnecken über zehnmal schneller als Tunnelbohrmaschinen.

Was macht das Tunnelbohren denn so komplex?
Erdmaterial muss abgebaut und abtransportiert werden, die Tunnelwand muss installiert werden, der Boden über dem Tunnel darf sich nicht heben oder absenken, man braucht Technik zur Navigation und zum Korrigieren der Tunnelroute und das alles in dem sehr eingeschränkten Platz unter der Erde. Dazu kommt der Fakt, dass die Beschaffenheit des Erdreichs bei jedem Tunnelprojekt anders ist und man die Systeme darauf anpassen muss. Das sorgt für viele technische Herausforderungen, welche das Bohren langsam und teuer machen.

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Mobilität Campus ulrich.meyer@tum.de news-36474 Fri, 05 Mar 2021 05:44:00 +0100
TUM zehn Mal unter den besten 50 Universitäten https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36468/ Der britische Hochschuldienstleister QS Quacquarelli Symonds führt für sein Ranking Umfragen in Wissenschaft und Unternehmen zur Qualität der Universitäten durch. Außerdem ermittelt es, wie oft wissenschaftliche Studien zitiert werden, was deren Bedeutung in der Forschung zeigt. Die Indikatoren werden je nach Fächerkultur unterschiedlich gewichtet.

In der neuen Ausgabe steht die TUM im Gesamtbereich Ingenieurwissenschaften auf Rang 29 und bei den Naturwissenschaften auf Rang 31. Damit ist sie in beiden Feldern die Nummer 1 in Deutschland.

In den folgenden Fächern zählt die TUM zu den 50 besten Universitäten weltweit:

  • Elektrotechnik: 17 (in Deutschland: 1)
  • Physik / Astronomie: 22 (in Deutschland: 1)
  • Architektur / bebaute Umwelt: 23 (in Deutschland: 2)
  • Maschinenbau / Luft- und Raumfahrt / Produktionswissenschaft: 23 (in Deutschland: 2)
  • Chemie: 30 (in Deutschland: 1)
  • Agrar- und Forstwissenschaften: 32 (in Deutschland: 3)
  • Computerwissenschaften / Informatik: 35 (in Deutschland: 1)
  • Statistik / Operational Research: 40 (in Deutschland: 1)
  • Biologie: 48 (in Deutschland: 3)
  • Materialwissenschaften: 49 (in Deutschland: 3)

Die Ausgabe des „QS World University Ranking“, die die Universitäten als Ganzes bewertet und weitere Indikatoren einbezieht, ist bereits Mitte 2020 erschienen. Hier kommt die TUM auf Rang 50, ist damit die beste Universität der Europäischen Union und steht in Deutschland zum sechsten Mal in Folge an der Spitze.

Auch andere Fächerrankings zeigen die hervorragenden Leistungen der TUM: In den jüngsten „THE World University Rankings by Subject“ erreicht sie in Computerwissenschaften Rang 14 weltweit, Rang 24 in Ingenieurwissenschaften, Rang 25 in Physical Sciences (Großteil der Naturwissenschaften) und Rang 46 in Lebenswissenschaften.

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TUM in Rankings news-36468 Thu, 04 Mar 2021 10:00:00 +0100
Auftaktveranstaltung für das Munich Quantum Valley https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36469/ Die Quantenwissenschaften haben längst Einzug in unseren Alltag gehalten. Ohne die von Forschern wie Max Planck und Albert Einstein entwickelten Grundlagen der Quantenphysik wäre die moderne Mikroelektronik undenkbar. Durch gewaltige Fortschritte bei der Kontrolle und Manipulation von Quantensystemen steht jetzt der nächste Schritt an: revolutionär neue technische Nutzungen.

In den kommenden zehn Jahren will der Verbund „Munich Quantum Valley“ die Entwicklung der Quantenwissenschaft und -technologie weiter vorantreiben. Neben der TUM gehören die Bayerische Akademie der Wissenschaften, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Ludwig-Maximilians-Universität München und die Max-Planck-Gesellschaft zu den Gründern des Netzwerks. Koordinator wird Prof. Dr. Rainer Blatt von der Universität Innsbruck sein.

Der Freistaat Bayern stellt der Initiative vorbehaltlich der Zustimmung des Landtags insgesamt 300 Millionen Euro zur Verfügung, 120 Millionen Euro davon bereits in den Jahren 2021 und 2022. Das Munich Quantum Valley wird sich darüber hinaus auch um eine Förderung des Bundes bewerben, der die Entwicklung von Quantentechnologien im Rahmen des Zukunftspakets Deutschland mit zwei Milliarden Euro unterstützt.

Die heutige Auftaktveranstaltung gibt den Startschuss zu dieser einzigartigen Initiative. Sie bündelt die Kräfte im Zukunftsfeld Quantentechnologie, um Bayern auch im Bereich der Quantentechnologie zu einem international führenden Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort zu machen.

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Quantentechnologie Campus battenberg@zv.tum.de news-36469 Wed, 03 Mar 2021 23:18:09 +0100
„Munich Talk“ mit Präsident des Robert Koch-Instituts https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36466/ Das Robert Koch-Institut (RKI) ist die zentrale Einrichtung des Bundes für die Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, insbesondere von Infektionskrankheiten. Damit ist sein Präsident Prof. Lothar H. Wieler einer der wichtigsten Akteure in der Pandemie. Der Forschungsschwerpunkt des studierten Veterinärs sind Zoonosen, also zwischen Tier und Mensch übertragbare Krankheiten, was für viele neu auftretende Infektionskrankheiten gilt.

Die Online-Veranstaltung wird moderiert von Prof. Ulrike Protzer, Direktorin des Instituts für Virologie der TUM, und Prof. Eugénia da Conceição-Heldt, Reformrektorin der Hochschule für Politik München an der TUM. Registrierte Gäste können Fragen stellen. Anzuschauen ist der „Munich Talk“ auch ohne Registrierung im Live Stream.

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Covid-19 Termin klaus.becker@tum.de news-36466 Tue, 02 Mar 2021 12:11:30 +0100
Alles Gute, Sendung mit der Maus! https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36463/ Alles Gute zum Geburtstag, liebe Maus! Vielen Dank, dass Du uns schon seit 50 Jahren neugierig machst und für Natur, Technik und Wissenschaft begeisterst! Warum ist der Himmel blau? Wie entsteht ein Blitz? Und wie funktioniert das Internet? Mit Deinen Lach- und Sachgeschichten hast Du ganz bestimmt viele von uns inspiriert, die Welt zu verstehen, zu erforschen – und mit Forschung und Innovation das Leben der Menschen zu verbessern. Wir gratulieren Dir von Herzen und feiern #mitderMaus.

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Campus news-36463 Tue, 02 Mar 2021 09:45:00 +0100
Wie eine Pflanze ihr Wachstum reguliert https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36464/ Pflanzen wachsen zum Licht. Dieses Phänomen, das schon Charles Darwin faszinierte, ist allen bekannt, die Zimmerpflanzen besitzen. Damit stellt die Pflanze sicher, dass sie das Licht optimal nutzen kann, um Photosynthese zu betreiben und Zucker zu synthetisieren. Gleichermaßen wachsen die Wurzeln in den Boden, um die Versorgung der Pflanze mit Wasser und Nährstoffen zu gewährleisten.

Diese Wachstumsprozesse werden von einem Hormon namens „Auxin“ gesteuert, das bei der Ausbildung der Polarität in Pflanzen eine Schlüsselrolle spielt. Dafür wird Auxin im Pflanzenkörper polar, vom Spross durch den Pflanzenkörper in die Wurzel transportiert. Eine Familie von polaren Transportproteinen verteilt das Auxin dabei in der Pflanze. Wie das funktioniert konnte das Forschungsteam mit Hilfe einer Chemikalie genauer untersuchen.

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Forschung katharina.baumeister@tum.de news-36464 Mon, 01 Mar 2021 05:57:00 +0100
Rotorkopfverkleidung lässt den RACER schneller fliegen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36449/ Senkrechtstarter sind im Flugverkehr unverzichtbar, wenn keine Start- und Landebahn zur Verfügung steht: Etwa bei der Bergrettung, Einsätzen auf Ölplattformen oder zur medizinischen Versorgung abgelegener Gebiete. Konventionelle Hubschrauber verbrauchen im Gegensatz zu Flugzeugen allerdings mehr Energie und erreichen im Vorwärtsflug geringere Geschwindigkeiten. Grund dafür ist, dass der Helikopter auf einen Rotor angewiesen ist, um senkrecht starten und seine Position in der Luft stabil halten zu können. Im Reiseflug erzeugt der Rotor einen hohen Luftwiderstand.

Mit dem Airbus-Demonstrator RACER (Rapid And Cost-Effective Rotorcraft) wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein Fluggerät entwickeln, das eine Geschwindigkeit von 400 Stundenkilometer im Vorwärtsflug erreicht und außerdem leiser und umweltfreundlicher ist als bisherige Hubschrauber. Daher besitzt der RACER als Besonderheit nicht nur einen Rotor, sondern auch Tragflächen wie ein Flugzeug, um aerodynamisch effizient Auftrieb zu erzeugen und den Rotor zu entlasten. 

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Forschung stefanie.reiffert@tum.de news-36449 Wed, 24 Feb 2021 11:46:00 +0100
Covid-19: Einblicke in die aktuelle Forschung https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36379/ Die Vorlesungsreihe fand in deutscher und englischer Sprach statt.

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Covid-19 news-36379 Wed, 24 Feb 2021 11:00:00 +0100
Ein Gedächtnis ohne Gehirn https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36459/ Die Fähigkeit, Informationen zu speichern und abzurufen, verschafft einem Organismus einen klaren Vorteil bei der Nahrungssuche oder bei der Vermeidung von Gefahren. Bislang wird sie aber nur mit Organismen in Verbindung gebracht, die ein Nervensystem besitzen.

Doch auch der einzellige Schleimpilz Physarum polycephalum hat diese Fähigkeit entwickelt und kann damit Informationen über seine Umgebung speichern und nutzen, wie Mirna Kramar (MPI-DS) und Prof. Karen Alim (TUM und MPI-DS) in einer nun in den Proceedings of the National Academy of Science (PNAS) veröffentlichten Studie herausfanden.

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-36459 Tue, 23 Feb 2021 08:29:52 +0100
Auch mehrgeschossige Holzgebäude können Zimmerbrände sicher überstehen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36456/ Klimawandel, Energiewende, Nachhaltigkeit: Der nachwachsende Baustoff Holz liegt im Trend, die Nachfrage nach Holzgebäuden steigt. Doch Holz hat als Kohlenstoffspeicher eine natürliche Eigenschaft: Es ist im Gegensatz zu Stahlbeton und Mauerwerk ein brennbarer Baustoff. Zwar werden längst nicht mehr nur Einfamilienhäuser aus Holz gebaut, aber für das brandschutztechnisch sichere Bauen von mehrgeschossigen Holzgebäuden existiert nur ein beschränktes rechtliches Regelwerk.

„Unser Ziel ist es, das Bauen bis zur Hochhausgrenze, also bis 22 Meter, im gesamten Bundesgebiet geregelt zu ermöglichen“, erklärt Thomas Engel vom Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion der TUM. Gemeinsam mit der TU Braunschweig, der Hochschule Magdeburg-Stendal und dem Institut für Brand- und Katastrophenschutz Heyrothsberge arbeitet die Forschungsgruppe der TUM daran seit etwa vier Jahren im Projekt TIMpuls.

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Forschung stefanie.reiffert@tum.de news-36456 Mon, 22 Feb 2021 09:56:00 +0100
Künstliche Intelligenz entschlüsselt genetische Codes https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36454/ Algorithmen für künstliche Intelligenz sind äußerst leistungsfähig, um umfangreiche und komplexe Datensätze zu erschließen. Wie die Maschine zu bestimmten Vorhersagen kommt, wenn eine bestimmte Eingabe präsentiert wird, ist jedoch nicht einfach zu verstehen. Da nachvollziehbare Interpretationen in der medizinischen Diagnostik wichtig sind, steht dieses Black-Box-Verhalten der KI einer breiten Akzeptanz entgegen und schränkt ihre Nützlichkeit in Naturwissenschaften ein, in denen das Verständnis von Mechanismen das Ziel ist.

Ein interdisziplinäres Forschungsteam aus Biologie und Informatik der Technischen Universität München, des Stowers Institute for Medical Research und der Stanford University hat nun gezeigt, dass die Anwendung neuronaler Netze, wie sie zur Gesichtserkennung verwendet werden, zusammen mit neu entwickelten Techniken zur Modellinterpretation verwendet werden kann, um komplexe Anweisungen zu entschlüsseln, die in der DNA kodiert sind.

Eines der großen ungelösten Probleme in der Biologie ist der zweite Code des Genoms, der regulatorische Code. Denn die Abfolge der DNA-Basen beinhaltet nicht nur die Anweisungen zum Aufbau von Proteinen, sondern auch wann und wo diese Proteine in einem Organismus hergestellt werden.

Der regulatorische Code wird von Proteinen gelesen, die Transkriptionsfaktoren genannt werden und an kurze DNA-Abschnitte binden, die als Motive bezeichnet werden. Wie bestimmte Kombinationen und Anordnungen von Motiven die regulatorische Aktivität beeinflussen, ist jedoch ein äußerst komplexes Problem, das bisher nicht lösbar war.

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Künstliche Intelligenz Forschung andreas.battenberg@tum.de news-36454 Thu, 18 Feb 2021 11:07:22 +0100
Gestörte Protein-Balance verursacht grauen Star https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36452/ Die Zellen der Augenlinse bestehen aus einer hoch konzentrierten Proteinlösung. Diese Lösung ist normalerweise klar. „Wenn das Gleichgewicht der Proteine in der Linse gestört ist, verklumpen diese miteinander und die Augenlinse trübt sich“, erklärt Prof. Johannes Buchner vom Lehrstuhl für Biotechnologie der TUM. Dann entsteht der graue Star, in Fachkreisen als Katarakt bekannt.

Die Trübung kann verschiedene Ursachen haben. Da die Proteine der Augenlinse bereits im Embryo gebildet und nicht ersetzt werden, können sich Schädigungen an den Proteinen im Laufe der Jahre anhäufen und schließlich zur Trübung führen. Daher tritt der graue Star vor allem im Alter auf. Aber es existiert auch eine genetische Disposition für die Augenkrankheit, bei der Proteine der Augenlinse mutiert sind – in diesen Fällen ist der graue Star bereits angeboren oder tritt in der Kindheit auf.

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Forschung stefanie.reiffert@tum.de news-36452 Tue, 16 Feb 2021 08:42:01 +0100
Synthetische „Mini“-Rezeptoren gegen Atherosklerose https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36441/ Forschung der letzten 20 Jahre hat gezeigt, dass Atherosklerose durch Entzündungsprozesse in der arteriellen Gefäßwand entsteht. Diese so genannte vaskuläre Entzündung wird durch Botenstoffe, die Zytokine und Chemokine, vermittelt. Die Entwicklung von entsprechenden entzündungshemmenden Therapeutika für diese Krankheit hat sich jedoch trotz vielversprechender jüngerer Studien als schwierig herausgestellt.

Bisherige gegen Botenstoffe gerichtete Therapiestrategien bei Atherosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Rheumatoider Arthritis und anderen Entzündungskrankheiten setzen vor allem auf Antikörper und Medikamente auf Basis kleiner Moleküle. Die Münchner Forschungsgruppe hat nun kurze Aminosäureketten synthetisch hergestellt, so genannte Peptide, die wie ein Chemokinrezeptor funktionieren. Im Tiermodel halten sie Atherosklerose auf.

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Forschung katharina.baumeister@tum.de news-36441 Fri, 12 Feb 2021 17:24:00 +0100
Krebszellen medikamentös aushungern https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36447/ Unter dem Handelsnamen Contergan wurde die Substanz Thalidomid in den 50er- und 60er-Jahren als Beruhigungsmittel vertrieben und löste damals aufgrund ihrer Nebenwirkungen einen der größten Arzneimittelskandale der Geschichte aus: Nachdem bekannt geworden war, dass die Einnahme von Contergan in der Schwangerschaft in bis zu 10.000 Fällen zu schweren Missbildungen geführt hatte, wurde das Medikament vom Markt genommen.

Inzwischen werden die Nachfolgepräparate Lenalidomid und Pomalidomid unter strenger Aufsicht von erfahrenen Onkologinnen und Onkologen verschrieben – die Wirkstoffe sind ein Grundstein moderner Krebstherapien. Insbesondere bei hämatologischen Krebserkrankungen wie dem Multiplen Myelom haben sie den Therapieerfolg und die Überlebensdauer von Betroffenen erheblich verbessert. Da die Medikamentengruppe das Immunsystem beeinflussen kann, wird sie unter dem englischen Namen immunomodulatory drugs (IMiDs) zusammengefasst.

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Forschung lisa.pietrzyk@tum.de news-36447 Fri, 12 Feb 2021 07:11:40 +0100
Gefangenes Lithium https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36443/ Die hervorragenden Eigenschaften des Lithium-Ionen-Akkus haben das tägliche Leben wie sonst wenige andere Erfindungen geprägt. Jedoch treten mit der Zeit Effekte auf, welche die Speicherfähigkeit der Akkus nach und nach verringern.

An der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) der Technischen Universität München ging Dr. Anatoliy Senyshyn, Instrumentwissenschaftler am Pulverdiffraktometer SPODI, den Ursachen auf den Grund, indem er Neutronenstreuung als Werkzeug nutzte, um zylindrische Lithium-Ionen-Akkus zu analysieren. 

Zusammen mit anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sucht er Antworten auf grundsätzliche Fragen zum Aufbau und Verhalten von Lithium-Ionen-Akkus: Warum reduziert sich die verfügbare Kapazität mit der Zeit? Wie ist das Lithium im Akku verteilt?

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Forschung andreas.battenberg@tum.de news-36443 Wed, 10 Feb 2021 11:43:16 +0100
Aus dem Labor zum Start-up – mit viel Psychologie https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36442/ Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln viele Ideen und Technologien, die das Potenzial für neue Produkte und Dienstleistungen haben. Damit wären sie ideale Kandidatinnen und Kandidaten für die Gründung eines Start-ups. Dennoch gelingen in Deutschland nach wie vor nur vergleichsweise wenige Ausgründungen aus der Wissenschaft.

Ein an der Technischen Universität München (TUM) geleitetes Forschungsteam aus den Bereichen Entrepreneurship, Psychologie, Anthropologie und Wirtschaftswissenschaften hat deshalb mit vier unterschiedlichen Perspektiven und Methoden die Psychologie in Gründungsprozessen untersucht: Zum einen befragte es deutschlandweit über mehrere Monate hinweg rund 280 Gründende zum Einfluss von psychologischen Faktoren wie Motivation, Stress und Frustration, Persönlichkeitsstruktur und Vertrauen auf den Erfolg. Zweitens wurden in experimentellen Settings rund 50 Gründungsteams per Video analysiert, wie sie Informationen austauschen und Entscheidungen treffen.

Außerdem beobachtete und befragte das Forschungsteam rund 200 Teilnehmende von vier Makeathons der TUM. In Makeathons entwickeln Teams über einen Zeitraum von drei Tagen bis zwei Wochen eine unternehmerische Idee und ein Produkt, wobei sie von Coaches begleitet werden. Als solche fungierte eine Forscherin und nutzte so eine aus der Anthropologie bekannte Methode, bei der Forschende Teil ihres Forschungsgegenstands werden und ihn gleichzeitig beobachten. Schließlich befragte die Forschungsgruppe ein dreiviertel Jahr lang zwölf Gründungsteams mit unterschiedlichen Zusammensetzungen für eine detaillierte Analyse der Zusammenarbeit akademischer Teams im Gründungsprozess.

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Entrepreneurship Forschung news-36442 Wed, 10 Feb 2021 10:49:00 +0100
Berufliches Trainee-Programm für Absolventinnen und Absolventen der TUM aufgelegt https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36437/ Die von EPA-Präsident António Campinos, EUIPO-Exekutivdirektor Christian Archambeau und TUM-Präsident Thomas F. Hofmann signierte Vereinbarung ebnet den Weg für die Teilnahme von TUM-Absolventen am Pan-European Seal Professional Traineeship Programm, einem aktiven Netzwerk von über 80 akademischen Einrichtungen in ganz Europa, die sich intensiv mit Fragen des Schutzes von geistigem Eigentum (IP), wie zum Beispiel Patenten, Designschutz und Marken, beschäftigen.

"Mit diesem Abkommen wollen wir junge Menschen in München fördern. In diesen besonders herausfordernden Zeiten ist es wichtiger denn je, für einheimische Universitäts-Absolventen mit einem technischem Hintergrund Perspektiven zu schaffen. Angesichts der Schlüsselrolle von Patenten, Marken und  Designschutz für die europäische Wirtschaft ist es entscheidend, auch auf diesem Gebiet früh in die führenden Köpfe von morgen zu investieren, damit sie als Botschafter für den gewerblichen Rechtsschutz und seinen Nutzen wirken können", sagte EPA-Präsident António Campinos. "Diese Vereinbarung macht es dem EPA als Organisation mit einer langen und engen Verbindung zu München möglich, mit der TUM direkt zusammenzuarbeiten, um die Ressourcen beider Partner zum Nutzen der Menschen, der Stadt und der lokalen Wirtschaft einzusetzen."

TUM-Präsident Thomas F. Hofmann sagte: "Wir sind der festen Überzeugung, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen den Akteuren in der IP-Community in gegenseitigem Nutzen ist. Und sie dient letztlich unserer Gesellschaft durch die Nutzung von Technologien, was wiederum zur Entwicklung innovativer Produkte und Lösungen für technische Probleme führt, Einnahmen generiert und Arbeitsplätze schafft. Die TUM hat in den letzten Jahren die Zahl der Anmeldungen für europäische Patente deutlich gesteigert."

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Campus presse@tum.de news-36437 Wed, 10 Feb 2021 08:33:00 +0100
Wasserstoff – der Energieträger von morgen? https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36439/ Mobilität TUM in den Medien battenberg@zv.tum.de news-36439 Mon, 08 Feb 2021 13:44:25 +0100 Bund fördert Zukunftscluster M Cube https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36435/ Das Bundesministerium für Bildung und Forschung will durch den Ideenwettbewerb „Clusters4Future“ den schnellen Transfer von Forschung in die Anwendung fördern. Insgesamt hatten sich 137 Projekte um den Titel Zukunftscluster beworben. Bundesweit werden nun sieben Projekte gefördert, darunter auch der Cluster M Cube, der an der TUM koordiniert wird.

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Mobilität Forschung news-36435 Wed, 03 Feb 2021 11:53:41 +0100
Wenn hyperaktive Proteine krank machen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36429/ Das Immunsystem ist ein zweischneidiges Schwert: Es schützt den Organismus normalerweise höchst effizient vor Bakterien, Viren oder Pilzinfektionen. Doch die Abwehrzellen können sich auch gegen körpereigenes Gewebe richten und Autoimmunerkrankungen auslösen. Dazu gehören beispielsweise rheumatoide Arthritis oder Lupus erythematodes, eine Krankheit, die mit chronischen Entzündungen der Haut, der Gelenke, des Nervensystems und der inneren Organe einhergeht. Doch was ist die Ursache dieser zerstörerischen Immun-Attacken?

„Die Frage ist bis heute nicht endgültig geklärt“, antwortet Prof. Jürgen Ruland, Direktor des Instituts für Klinische Chemie und Pathobiochemie der TUM. „Eine Schlüsselrolle bei der Regelung der Immunantwort spielen die sogenannten B-Zellen, eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen, die im Knochenmark gebildet werden. Während einer normalen Immunantwort bilden aktivierte B-Zellen Antikörper, die sich gegen körperfremde Substanzen richten. Eine fehlerhafte Aktivierung kann dazu führen, dass Antikörper gebildet werden, die sich gegen den eigenen Körper richten, und dadurch eine Autoimmunerkrankung auslösen. Die Aktivität von B-Zellen wird durch verschiedene Signale gesteuert, die wir noch nicht alle verstanden haben“, betont der Immunologe und Mediziner, der mit dem Leibniz-Preis 2021 der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet wurde.

Ein entscheidendes Signal, das die Aktivität der B-Zellen beeinflusst, hat er jetzt zusammen mit seinem Team identifiziert: „Das Ziel unserer Forschung war es, mögliche pathologische Rollen eines Proteins, das sich an der Oberfläche der B-Zellen befindet, zu charakterisieren. Dieser Rezeptor, der Receptor Activator of NF-κB, kurz RANK, ist bei Patienten mit Lupus erythematodes vermehrt aktiv. Wir wollten herausfinden, ob hyperaktive RANK-Rezeptoren tatsächlich die Auslöser dieser Erkrankung sind.“

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Forschung lisa.pietrzyk@tum.de news-36429 Mon, 01 Feb 2021 17:34:00 +0100
Verteilungsgerechtigkeit in der Pandemie https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36432/ „Einen Impfstoff will die ganze Welt. Und am Anfang – das war absehbar – ist nicht genug für alle da. In einer solchen Situation der absoluten Knappheit muss man eine Priorisierung vornehmen“, sagte Buyx. Die bislang verfügbaren Impfstoffe gegen Sars-CoV-2 werden in Deutschland deswegen nach einem fünfstufigen Priorisierungs-Schema verteilt. Da Menschen über 80 Jahre ein 500-fach höheres Risiko haben, schwer oder tödlich an Covid-19 zu erkranken als die junge und gesunde Bevölkerung, stehen sie momentan ganz oben auf der Verteilungsliste. Die praktische Verteilung könnte sich aber bei neuen Impfstoffen ändern.

„Der ethische Teufel steckt oft im Detail.”— Prof. Alena Buyx

Wenn es darum gehe, die gut durchdachten ethischen Leitlinien, die Buyx gemeinsam mit den Mitgliedern des Ethikrats, der Ständigen Impfkommission (STIKO) und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina erarbeitet hatte, nun in der Praxis umzusetzen, stehe man vor enormen Herausforderungen, sagte sie. Ein Beispiel ist der am Freitag von der Europäischen Arzneimittelagentur EMA zugelassene Impfstoff der Firma AstraZeneca. Laut der STIKO liegen zur Beurteilung der Impfeffektivität ab 65 Jahren aktuell keine ausreichenden Daten vor. Buyx sagte, wenn es Unterschiede in der Wirksamkeit eines Impfstoffs bei unterschiedlichen Altersgruppen gebe, müsse dieser Umstand in die Impfstoffvergabe einbezogen werden.

Grund dafür, dass momentan vor allem Hochbetagte geimpft werden, sei der Grundsatz, dass die Gleichheit der Menschen vor dem Gesetz, aber auch ihre Unterschiedlichkeit anerkannt werden müssten. „Jemand, der ein ganz anderes Risiko hat, darf auch anders behandelt werden,“ sagte die Medizinethikerin. Dennoch müssten die praktischen Leitlinien, die sich aus dem rechtsethischen Rahmen ergeben, stetig angepasst und weiterentwickelt werden – vor allem, wenn wichtige medizinische Daten noch nicht vorlägen. „Der ethische Teufel steckt oft im Detail“, sagte Buyx.

„Wir sind auf einer ganz steilen Lernkurve.”— Prof. Alena Buyx

Das Fehlen verlässlicher Daten spiele aber auch an anderen Stellen eine Rolle, wenn es um die gerechte Verteilung von Impfstoff gehe. Etwa sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht sicher auszuschließen, dass Geimpfte das Virus weitergeben können. Wenn klar wäre, dass jüngere Menschen ältere durch ihre eigene Impfung vor einer Ansteckung schützen können, könnte auch das die Priorisierung beeinflussen. „Wir sind auf einer ganz steilen Lernkurve“, sagte Buyx. Wichtig sei bei der Impfstoffverteilung aber vor allem, dass diese transparent, belastbar und verständlich sei, das könne Vertrauen schaffen. Dass man den Verteilungsprozess nie so gestalten könne, dass alle damit zufrieden seien, sei aber klar.

In ihrem Vortrag sprach Buyx zudem über die Triage, also das Priorisieren von Patienten mit akutem Behandlungsbedarf, wenn die medizinische Kapazität nicht ausreicht. Während die Triage in Deutschland glücklicherweise nach wie vor eine theoretische Überlegung ist, hat der Deutsche Ethikrat mit seiner Vorsitzenden Alena Buyx die Empfehlungen für die Impfstoffverteilung entwickelt, auf deren Grundlage nun politische Entscheidungen getroffen wurden. „Es ist für mich teils eine bizarre Situation“, sagte die Medizinethikerin. Seit fast 20 Jahren beschäftige sie sich mit der Verteilung knapper medizinischer Ressourcen und oft sei sie gefragt worden, warum sie sich mit einem solch theoretischen Thema befasse. Doch seit Anfang 2020 ist ihr Thema hochaktuell und könnte kaum praxisrelevanter sein.

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Covid-19 lisa.pietrzyk@tum.de news-36432 Mon, 01 Feb 2021 17:10:00 +0100
Linde unterstützt die Nachwuchsförderung in Datenwissenschaften an der TUM https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36427/ „Linde engagiert sich für die Förderung der MINT-Ausbildung in Zusammenarbeit mit beeindruckenden, zukunftsorientierten Universitäten wie der TUM", sagte Lisa Esneault, VP Corporate Communications & Global Giving. „Als Teil unserer langjährigen Beziehung zu der Universität sind wir stolz darauf, Stipendien für Doktoranden und Masterstudenten am MDSI zu vergeben."

TUM-Präsident Thomas F. Hofmann dankte Linde für die großzügige Unterstützung: „Mit diesem Fellowship-Programm investiert Linde in die Zukunft der nächsten Generation an Datenwissenschaftlern und Datenwissenschaftlerinnen. Letztere haben wir bei diesem Projekt ganz besonders im Blick. Denn leider sind Frauen in den Datenwissenschaften noch immer stark unterrepräsentiert. An der TUM geben wir ihnen alle Möglichkeiten, zu lernen, zu forschen und letztlich ihre Ideen auch in Anwendungen umzusetzen.“

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Künstliche Intelligenz Campus presse@tum.de news-36427 Wed, 27 Jan 2021 20:23:45 +0100
Neuer Ansatz für die Diabetes-Therapie https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36425/ Diabetes mellitus ist eine komplexe Erkrankung, die durch den Verlust oder die Fehlfunktion der insulinproduzierenden Betazellen gekennzeichnet ist. Die Zellen befinden sich in den Langerhansschen Inseln, einem speziellen „Mikroorgan“ der Bauchspeicheldrüse, und sind für die Kontrolle des Blutzuckerspiegels verantwortlich. Die Folgen des Diabetes – chronisch erhöhter Blutzucker, systemische Stoffwechselstörungen und auf lange Sicht Multiorganschäden – sind eine enorme medizinische und soziale Belastung. Betroffene haben eine nachgewiesen verringerte Lebensqualität und Lebenserwartung. Bislang gibt es keine Möglichkeit, das Fortschreiten der Krankheit durch eine medikamentöse Behandlung aufzuhalten oder umzukehren. Frühere Studien haben gezeigt, dass eine intensivierte Insulintherapie eine verbesserte Einstellung des Blutzuckerspiegels bewirken kann. Die intensivierte Insulintherapie hat allerdings schwerwiegende Nebenwirkungen. So steigt beispielsweise das Risiko für einen starken Abfall des Blutzuckerspiegels, der zur Bewusstlosigkeit führen kann.

„Die Entdeckung des Insulins vor hundert Jahren hat die tödliche Krankheit Diabetes kontrollierbar gemacht. Jetzt sind wir einen weiteren wichtigen Schritt näher an unserem Ziel, die Krankheit künftig ganz zu bezwingen.”— Prof. Matthias Tschöp

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Forschung lisa.pietrzyk@tum.de news-36425 Wed, 27 Jan 2021 15:26:37 +0100
Ein Sprachrohr für die Ingenieurwissenschaft https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36424/ „Die Forschungs- und Lehrleistungen der TU9-Universitäten an der Spitze des wissenschaftlich-technologischen Fortschritts sind ein Garant für die prosperierende Entwicklung unserer Gesellschaft und erfahren weltweit viel Beachtung“, betont Prof. Wolfram Ressel, der derzeitige TU9-Präsident und Rektor der Universität Stuttgart. „Die TU9-Universitäten zeichnen sich durch ihre enorme Forschungsdynamik und hohe Reflexionskraft aus. Dabei nehmen sie auch die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen auf die Technikakzeptanz kritisch in den Blick. Dieses Verdienst wird gerade in der momentanen Krisensituation der Corona-Pandemie deutlich.“

Mitglieder der Allianz sind die RWTH Aachen, die Technische Universität Berlin, die Technische Universität Braunschweig, die Technische Universität Darmstadt, die Technische Universität Dresden, die Leibniz Universität Hannover, das Karlsruher Institut für Technologie, die Technische Universität München und die Universität Stuttgart.

„Der vertrauensvolle Austausch unter Kolleginnen und Kollegen, die im Alltag oftmals Konkurrenten im wissenschaftlichen Wettbewerb sind, ist für alle TU9-Universitäten ein hochgeschätzter Mehrwert unserer Allianz. Als TU9 bündeln wir unsere Kräfte und setzen uns national und international für ,German Engineering‘ und den Erfolg des Wissenschaftsstandorts Deutschland ein“, sagt der TU9-Präsident. 2011 erhielt der TU9-Verbund dafür den Preis für Hochschulkommunikation, 2012 den Preis der Standortinitiative „365 Orte im Land der Ideen“.

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Campus news-36424 Tue, 26 Jan 2021 22:00:33 +0100