TUM - Aktuelles https://www.tum.de Aktuelle Meldungen der TU München de TUM Wed, 29 Jan 2020 08:55:37 +0100 Wed, 29 Jan 2020 08:55:37 +0100 Genschere gegen unheilbare Muskelkrankheit https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35876/ Damit Muskeln sich regenerieren, ist Dystrophin nötig. Menschen mit einer Duchenne-Muskeldystrophie fehlt dieses essentielle Muskelprotein aufgrund von Mutationen des für die Dystrophinbildung zuständigen Gens. Dadurch bilden sich bei ihnen bereits aufgebaute Muskelzellen mit der Zeit zurück, die Muskulatur wird nach und nach durch Binde- oder Fettgewebe ersetzt und die Muskeln werden im Krankheitsverlauf schwächer. Im Alter von fünf Jahren machen sich meist erste Symptome bemerkbar. Irgendwann haben erkrankte Kinder Schwierigkeiten mit Bewegungen, die sie ursprünglich mühelos ausführen konnten – etwa mit dem Treppensteigen oder dem Aufstehen vom Boden. Mit ungefähr zwölf Jahren verlieren viele die Fähigkeit zu gehen, später die Beweglichkeit der Arme und Hände. Aufgrund von Atem- oder Herzversagen erleben die meisten Betroffenen ihr 40. Lebensjahr nicht. Zumeist erkranken Jungen an der DMD, da die verantwortlichen Mutationen sich im Dystrophin-Gen auf dem X-Chromosom befinden.  

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Forschung news-35876 Tue, 28 Jan 2020 10:03:00 +0100
Eine echte Alternative zum Erdöl https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35874/ Polyamide sind wichtige Kunststoffe, sie finden sich in Skibindungen genauso wie in Autos oder Kleidungsstücken. Kommerziell werden sie bislang meist auf Erdölbasis hergestellt; es gibt nur wenige „grüne“ Alternativen, etwa aus Rizinusöl basierende Polyamide.

Biobasierte Verbindungen sind in der Herstellung oft deutlich teurer und können sich daher auf dem Markt bislang nur dann gegenüber Erdölprodukten durchsetzen, wenn sie besondere Eigenschaften haben.

Ein Team unter Leitung von Volker Sieber, Professor für Chemie biogener Rohstoffe an der TU München, hat nun eine völlig neue Polyamid-Familie entwickelt, die sich aus einem Nebenprodukt der Zelluloseproduktion herstellen lässt.

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-35874 Mon, 27 Jan 2020 10:40:49 +0100
Digitales Düngen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35870/ Bis Dato berechnen Landwirte die Düngemenge für ein Feld aus dem durchschnittlichen Ertrag und der mittleren Bodengüte. In Wirklichkeit jedoch variieren Bodeneigenschaften, Ertragspotenzial und Düngebedarf kleinräumig auch innerhalb eines Feldes. An Stellen, die vom Mittelwert des Feldes abweichen, bekommen die Pflanzen deshalb zu viel oder zu wenig Dünger. Überschüssiger Stickstoff bleibt im Boden zurück, reichert sich über die Jahre an und entweicht irgendwann in die Umwelt, etwa ins Grundwasser.

Professor Kurt-Jürgen Hülsbergen, Inhaber des Lehrstuhls für Ökologischen Landbau und Pflanzenbausysteme ist sich sicher: „Der Düngebedarf von Kulturpflanzen wird zunehmend mit sensorgestützten Systemen und Düngealgorithmen ermittelt.“

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Forschung katharina.baumeister@tum.de news-35870 Wed, 22 Jan 2020 08:08:00 +0100
Muster mit außergewöhnlichen Eigenschaften https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35868/ Unsere genetische Information ist in zwei DNA-Strängen gespeichert, die sich durch einen Selbstorganisationsprozess zur bekannten wendeltreppenartigen Doppelhelix-Struktur zusammenfinden. Wasserstoffbrücken stabilisieren die beiden Stränge dabei und sorgen für die große Stabilität.

Inspiriert von solchen natürlichen „Reißverschlüssen“ suchen Forschende unterschiedlicher Disziplinen und Nationalitäten an der TU München nach neuen Verbindungen, um funktionelle Nanostrukturen zu konstruieren und die Grenzen künstlicher Strukturen zu erweitern.

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-35868 Thu, 16 Jan 2020 09:07:46 +0100
„Leidenschaft ist das Allerwichtigste“ https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35866/ Link zur Sendung:

https://www.muenchen.tv/mediathek/tag/erich-lejeune/video/brennpunkt-wirtschaft-prof-dr-thomas-hofmann-2/

Die Verfügbarkeit der Inhalte ist in Mediatheken unter Umständen zeitlich begrenzt.

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TUM in den Medien news-35866 Wed, 15 Jan 2020 10:11:00 +0100
Ein Lebenswerk für die Stammzellforschung https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35865/ Wissenschaft lebt von herausragenden Persönlichkeiten. Was hat sie motiviert? Was haben sie erlebt? Welche Gedanken wollen sie weitergeben? Bei „Tech-Histories Alive“ werden diese Fragen von TUM Emeriti of Excellence beantwortet. In diesen Kreis beruft die TUM herausragende emeritierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Prof. Christian Peschel war von 1997 bis zu seiner Emeritierung 2017 Inhaber des Lehrstuhls für Hämatologie und internistische Onkologie an der TUM und Direktor der III. Medizinischen Klinik des Klinikums rechts der Isar. Zuvor war er an den Universitätskliniken in Mainz und Innsbruck tätig und forschte im Laboratory of Immunology der US-amerikanischen National Institutes of Health. Peschel war Mitglied in zahlreichen Fachgesellschaften und Beratungsgremien, unter anderem in der Zentralen Kommission für somatische Gentherapie der Bundesärztekammer.

Mitveranstalter von „Tech-Histories Alive“ ist das Munich Center for Technology in Society der TUM. Es forscht, lehrt und fördert den öffentlichen Dialog zur Wechselwirkung von Wissenschaft, Technik und Gesellschaft.

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Termin klaus.becker@tum.de news-35865 Tue, 14 Jan 2020 10:45:31 +0100
Wissenschaft und Gesellschaft im Wandel https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35863/ Die 2017 gegründete TUM School of Governance erforscht und lehrt die Wechselwirkung von Politik und Technologie, die heute in nahezu allen Politikfeldern eine entscheidende Rolle spielt. Mit dieser außergewöhnlichen Ausrichtung von Forschung und Ausbildung leistet sie einen bedeutenden Beitrag, den gesellschaftlichen Wandel durch die rasante technologische Entwicklung zu verstehen und zu gestalten. Die Fakultät arbeitet korrespondierend zur Hochschule für Politik München (HfP), deren Träger die TUM ist.

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Termin klaus.becker@tum.de news-35863 Fri, 10 Jan 2020 12:22:00 +0100
Wie Fettzellen entstehen, die Kalorien verbrennen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35859/ Unsere Fettzellen, so genannte Adipocyten, spielen eine zentrale Rolle in der Regulation des Energiehaushalts. „Adipocyten sind nicht nur Energiespeicher für knappe Zeiten, sondern geben auch Hormone ins Blut ab, die über das Gehirn und andere Organe den Stoffwechsel und das Gefühl für Hunger und Sättigung regulieren“, so Klingenspor, Lehrstuhlinhaber für Molekulare Ernährungsmedizin am Else Kröner-Fresenius-Zentrum der TUM.

Weiß, Beige oder Braun – die Farben der Fettzellen beeinflussen die Gesundheit

Es gibt unterschiedliche Arten von Fettgewebe im Körper, die sich in ihrer Farbe unterscheiden. Weiße Fettzellen dienen vorrangig als Energiespeicher. Braune und beige Fettzellen können Nahrungsenergie in Wärme umwandeln. Dieser Vorgang wird als zitterfreie Thermogenese bezeichnet und dient kleinen Säugetieren und menschlichen Neugeborenen zur Aufrechterhaltung der Körpertemperatur.

Das Auftreten und die Aktivität der braunen und beigen Fettzellen unterscheidet sich zwischen den Individuen. Für Menschen mit vielen dieser thermogenen Fettzellen gibt es Hinweise auf ein geringeres Risiko für Übergewicht und Stoffwechselkrankheiten. Insbesondere die Bildung von beigen Fettzellen im weißen Fettgewebe könnte sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

Bräunungsfähigkeit von weißem Fett ist genetisch bedingt

„Wir wollen verstehen, wie sich thermogene Fettzellen entwickeln, also wie beige Fettzellen in weißem Fettgewebe entstehen“, so Klingenspor. Mit dem „Bräunen“ des weißen Fettgewebes könnte ein Energie-speicherndes Organ zum Teil in ein Energie-abgebendes Organ umgewandelt werden und so die Stoffwechselgesundheit fördern.

Die Entwicklung beiger Fettzellen wird durch ein bisher kaum verstandenes genetisches Programm gesteuert. Welche Gene die Unterschiede in der Zelldifferenzierung, also der Entwicklung von beigen Fettzellen, erklären könnten, fand Klingenspors Gruppe bei einer systematischen Musterung von Fettzellen genetisch unterschiedlicher Mausstämme heraus. Dabei wurden solche Stämme ausgewählt, die sich in ihrer Fähigkeit das weiße Fettgewebe zu bräunen unterscheiden.

Neue Möglichkeiten dank Transkriptom und Netzwerk Analysen

Durch Sequenzierung aller Transkripte in einer Zelle mit der Next Generation Sequencing Technologie kann genomweit die Aktivität aller Gene auf einen Schlag erfasst werden.

In der aktuellen Studie hat das Team der TUM und der EPFL die Transkriptome der Fettzellen aus den verschiedenen Mausstämmen vergleichend analysiert. Die Studie geht über andere Arbeiten in diesem Feld hinaus, weil sie nicht nur einzelne wichtige Faktoren identifiziert, sondern sie in einem systematischen Netzwerk auch zueinander in Verbindung setzt.

Damit konnte das Team erstmals einen systematischen Überblick über das Netzwerk der Zell-intrinsischen, regulatorischen Mechanismen geben, die der Entwicklung beiger Fettzellen zu Grunde liegen.

„Nun haben wir einzigartige Einblicke in die genetische Architektur der Entstehung beiger Fettzellen“, so Klingenspor. „Was wir hier in einer Zellkultur nachweisen konnten, soll in einem nächsten Schritt ‚in vivo‘, also in lebenden Organismen, überprüft werden“, gibt Klingenspor einen Ausblick.

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Forschung katharina.baumeister@tum.de news-35859 Thu, 09 Jan 2020 08:00:00 +0100
Hubble-Konstante: Messung mit Hilfe kosmischer Linsen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35861/ Das Wissen darüber, wie schnell sich das Universum ausdehnt, ist wichtig, um das Alter, die Größe und das Schicksal unseres Kosmos zu bestimmen. Dieses Rätsel zu lösen, ist eine der größten Herausforderungen in der Astrophysik.

Ein internationales Team angeführt von Sherry Suyu, Professorin an der Technischen Universität München (TUM), Gruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA) und Gastwissenschaftlerin am Academia Sinica-Institut für Astronomie und Astrophysik in Taipeh, Taiwan, hat die Hubble-Konstante nun mit hoher Genauigkeit und völlig unabhängig von früheren Methoden bestimmt.

Die aktuelle Messung der Hubble-Konstante, die ein Maß für die Expansionsrate des Universums darstellt, ist die bisher genaueste Bestimmung unter Verwendung von Gravitationslinsen. Ausgenutzt wird bei dieser Methode, dass die Schwerkraft einer Vordergrundgalaxie wie eine riesige Vergrößerungslinse wirkt. Sie verstärkt und verzerrt das Licht von Hintergrundobjekten und bildet das Objekt mehrfach ab.

Für die hier beschriebenen Messungen werden als Hintergrundobjekte Quasare verwendet. Dabei handelt es sich um extrem weit entfernte, aktive Schwarze Löcher, die Materie verschlucken und dabei hell leuchten. Abhängig von der Position des Quasars hinter der Vordergrundgalaxie muss das Licht der verschiedenen Abbilder des Quasars auf dem Weg zum Beobachter unterschiedlich lange Wege zurücklegen. Schwankungen in der Quasar-Helligkeit kommen daher zu unterschiedlichen Zeiten beim Beobachter an.

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-35861 Wed, 08 Jan 2020 19:22:40 +0100
Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35855/  

 

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Campus news-35855 Mon, 23 Dec 2019 12:38:00 +0100
Klimafreundliche Energie aus Abwärme https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35853/ Jeden Tag gehen enorme Mengen an Energie in der Industrie und im Verkehr ungenutzt verloren. In der Produktion und an Motoren entsteht Abwärme. Um diese zu verwerten, entwickelte ein Team am Lehrstuhl für Energiesysteme der TUM eine neue Technologie, die zur Stromerzeugung in Fabriken, Blockheizkraftwerken, Schiffen und vielen weiteren Industrieprozessen eingesetzt werden kann.

Das einfach zu installierende Gerät funktioniert wie ein Dampfkraftwerk, nur dass zum Antrieb der Turbinen eine organische Flüssigkeit statt Wasser eingesetzt wird, die schon bei niedrigen Temperaturen verdampft. Dieses Prinzip, Organic Rankine Cycle (ORC) genannt, nutzt das Team für eine Technologie, die kleine Mengen an Abwärme effizient nutzbar macht und ohne großen Aufwand betrieben werden kann.

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Entrepreneurship news-35853 Fri, 20 Dec 2019 10:19:40 +0100
Mit KI die Ausbreitung von Krebs verstehen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35844/ Mehr als 90 Prozent der Krebspatientinnen und -patienten sterben nicht an den Folgen des Primärtumors, sondern an denen der Metastasen. Diese entstehen in der Regel aus einzelnen streuenden Krebszellen, die dem Immunsystem des Körpers entkommen konnten. Bisher war es aufgrund der begrenzten Auflösung von Bildgebungsverfahren wie Biolumineszenz und Magnetresonanztomographie (MRT) nicht möglich, diese Zellen im gesamten Körper zu detektieren. Die Folge: Spezifische Verbreitungsmechanismen verschiedener Krebsarten waren bisher relativ wenig bekannt.

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Forschung news-35844 Wed, 18 Dec 2019 09:58:00 +0100
Steht das antike Bauwerk noch stabil? https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35843/ In den 60er-Jahren brach eine Säule der Zisterne der Ayatekla-Basilika in der Türkei zusammen und musste durch eine Betonsäule ersetzt werden. Auch andere Säulen des antiken Bauwerks sind stark angegriffen. Um beurteilen zu können, ob diese einsturzgefährdet sind, müssen die Experten und Expertinnen wissen, welche internen Kräfte in der Struktur wirken. Aber wie lässt sich das beurteilen, ohne das Bauwerk zu beschädigen?

„Um den Spannungszustand einer Struktur zu berechnen, wird in der Ingenieurpraxis sehr oft die Methode der Finiten Elemente verwendet“, erklärt Dr. Stefan Kollmannsberger vom TUM-Lehrstuhl für Computation in Engineering. „Bevor zum Beispiel eine Brücke gebaut wird, muss bekannt sein, ob sie den Belastungen des Verkehrs standhält. Es muss nachgewiesen werden, dass sowohl die zu erwartenden Verformungen als auch die Belastung des Materials unter vorgegebenen Grenzen liegen.“ 

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Forschung stefanie.reiffert@tum.de news-35843 Tue, 17 Dec 2019 12:02:00 +0100
Soziale Anerkennung schlägt Geld https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35845/ Vertrauen ist essentiell für jede Geschäftsbeziehung. Kunden wollen, dass eine Verkäuferin ehrlich über ein kompliziertes Hightech-Produkt informiert. Doch können sie sich darauf verlassen? Schließlich könnte die Verkäuferin die Nachteile des Produkts leugnen, um eine Verkaufsprovision zu erhalten.

In welchen Situationen können wir unseren Mitmenschen vertrauen, obwohl sie durch Lügen einen finanziellen Vorteil erzielen könnten? Um das herauszufinden, stellten Prof. Michael Kurschilgen (Technische Universität München und Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern) und Dr. Isabel Marcin (Universität Heidelberg) rund 190 Testpersonen auf die Probe.

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Forschung klaus.becker@tum.de news-35845 Tue, 17 Dec 2019 10:30:30 +0100
Europäischer Spitzenstandort für Daten- und Informationstechnologien https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35842/ Campus news-35842 Mon, 16 Dec 2019 14:15:00 +0100 Vom Krebsmedikament zum Antibiotikum https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35822/ Der Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) ist immer wieder Ursache für schwere und hartnäckige Infektionen. Manche Stämme sind sogar bereits gegen mehrere Antibiotika resistent. Daher werden dringend neue Wirkstoffe benötigt, die MRSA-Infektionen kontrollieren können.

„Die industrielle Entwicklung neuer Antibiotika stockt momentan und hält mit der Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen nicht Schritt. Wir brauchen dringend innovative Ansätze, um den Bedarf an neuen Infektionstherapien, die nicht unmittelbar zu erneuter Resistenzbildung führen, zu decken“, sagt Prof. Eva Medina, Leiterin der HZI-Forschungsgruppe Infektionsimmunologie.

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-35822 Mon, 16 Dec 2019 09:22:00 +0100
EuroTech Universities kooperieren in neuen Schwerpunktfeldern https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35824/ Folgende Bereiche haben die Präsidenten der sechs EuroTech-Universitäten als neue Schwerpunkte in Forschung, Lehre und Technologietransfer festgelegt: Nachhaltige Gesellschaft, Künstliche Intelligenz für technische Systeme und Additive Fertigung. Diese neuen Felder mit einem starken Nachhaltigkeitsfokus werden die erfolgreichen Kooperationsfelder Gesundheit & Bioengineering sowie Innovation & Unternehmertum ergänzen. Beim jährlichen öffentlichen Spitzentreffen der Allianz betonte der Präsident der EuroTech Universities Alliance, TUM-Präsident Thomas F. Hofmann, gestern in Brüssel die gesellschaftliche Bedeutung der Ziele der Allianz.

„Technologie ist kein Selbstzweck, sondern muss unsere Werte und Prinzipien verkörpern.”— Thomas F. Hofmann, Präsident der TUM

Während einer Podiumsdiskussion mit dem Vizepräsidenten der Studierendenvertretung von Dänemarks Technischer Universität (DTU) sagte er: „Weil sie führende Technische Universitäten in Europa vereint, ist die EuroTech Universities Alliance in einer einzigartigen Position, um die Ziele der neuen EU-Kommission für eine klimaneutrale Zukunft zu unterstützen. Technologie ist kein Selbstzweck, sondern muss unsere europäischen Werte und ethischen Prinzipien verkörpern. Die Basis unserer Suche nach Neuem ist eine menschenorientierte Ingenieurwissenschaft für verantwortungsvolle und vertrauenswürdige Innovationen, mit dem Ziel unsere Mutter Natur zu schützen. Unsere neuen Schwerpunktbereiche verdeutlichen dieses gemeinsame Engagement in Forschung, Lehre und Innovation quer durch die Partnerinstitutionen der Allianz.“

Seit 2015 konzentriert die EuroTech Universities Alliance ihre Aktivitäten in sich schnell entwickelnden Forschungs- und Innovationsfeldern, in denen die Partneruniversitäten komplementäre Stärken haben und die für die industrielle Führungsposition Europas und die großen gesellschaftlichen Herausforderungen von hoher Relevanz sind. Jede der sechs Mitgliedsuniversitäten hat in diesen Bereichen international renommierte Studiengänge, Forschungszentren und Infrastrukturen eingerichtet, die mit wichtigen Industrieunternehmen kooperieren und eine beträchtliche Anzahl von High-Tech-Start-ups hervorbringen. Die EuroTech-Universitäten verbinden exzellente Talente mit einzigartigen Lern- und Forschungsbedingungen und engagieren sich beim Aufbau dynamischer, interdisziplinärer Netzwerke unter aktiver Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Studierenden und Industriepartnern.

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Campus news-35824 Fri, 13 Dec 2019 08:59:26 +0100
Hochdotierte ERC Consolidator Grants vergeben https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35820/ Die begehrten Grants des ERC werden in verschiedenen Kategorien vergeben. Um ERC Consolidator Grants können sich Forscherinnen und Forscher bewerben, deren Promotion sieben bis zwölf Jahre zurückliegt. Die Projekte werden mit jeweils bis zu zwei Millionen Euro gefördert. Die aktuellen Auszeichnungen eingerechnet, konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der TUM bereits 121 ERC Grants einwerben.

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Forschung paul.hellmich@tum.de news-35820 Tue, 10 Dec 2019 12:05:00 +0100
TUM Ambassadors 2019 https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35816/ In den letzten Jahrzehnten waren zahlreiche internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für kürzere oder längere Aufenthalte an der Technischen Universität München (TUM). Sie bereicherten die Universität mit ihrer wissenschaftlichen Expertise, ihren internationalen Erfahrungen und ihrem hochschulpolitischen Engagement.

In Anerkennung ihrer Verdienste wird seit 2013 einmal jährlich ausgewählten internationalen Spitzen-Forscherinnen und -Forschern durch den Präsidenten der TUM der Ehrentitel TUM Ambassador verliehen – stellvertretend für alle TUM Forscher-Alumni weltweit.

Ausgezeichnet wurden

•    Prof. Alessandro Reali, Università degli studi di Pavia, Italien
•    Prof. Anca Muscholl, Université de Bordeaux, Frankreich
•    Prof. Subhasis Chaudhuri, Indian Institute of Technology (IIT) Bombay, Indien
•    Prof. Clotilde Fermanian Kammerer, Université Paris-Est Créteil, Frankreich
•    Prof. Audrey Korsgaard, University of South Carolina, USA
•    Prof. Shengjing Tang, Beijing Institute of Technology, China
•    Prof. Bing Wang, Tsinghua University, China

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Campus news-35816 Mon, 09 Dec 2019 10:56:40 +0100
Ein Leben für die Wissenschaft https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35814/ TUM in den Medien klaus.becker@tum.de news-35814 Fri, 06 Dec 2019 13:52:21 +0100 Leibniz-Preise für Thorsten Bach und Thomas Neumann https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35812/ Das Spezialgebiet von Prof. Thorsten Bach ist die Photochemie. Mit der Verleihung des Leibniz-Preises würdigt die DFG seine richtungsweisenden Arbeiten auf diesem Gebiet und insbesondere seine weltweit beachteten Erfolge bei der Entwicklung der lichtinduzierten enantioselektiven Katalyse.

Lange Zeit galt die Photochemie als grundsätzlich ungeeignet, um chirale Moleküle – also Verbindungen, die sich vom Aufbau her wie die linke zur rechten Hand verhalten – gezielt herzustellen. Mit seiner Forschung hat Bach gezeigt, wie dies möglich ist, und damit ein neues, heute international als Photoredoxkatalyse bekanntes Forschungsgebiet eröffnet.

Thorsten Bach studierte Chemie in Heidelberg und Los Angeles. 1991 wurde er in Marburg promoviert. Nach einem Postdoc-Aufenthalt an der Harvard University schloss er seine Habilitation 1996 in Münster ab. Kurze Zeit später folgte er einem Ruf nach Marburg, seit 2000 ist er Lehrstuhlinhaber an der TUM. Er ist Mitglied der Leopoldina und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

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Forschung news-35812 Thu, 05 Dec 2019 14:25:40 +0100
Das Jahr 2019: turbulent, ereignisreich und hoch erfolgreich https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35813/ Nach 24 Jahren ist im September die Ära von Prof. Wolfgang A. Herrmann als Präsident der TUM zu Ende gegangen. Sein Nachfolger Prof. Thomas F. Hofmann blickte auf herausragende Erfolge dieses Jahres zurück, etwa die Entwicklung einer sensiblen Roboterhaut, den Gewinn der siebten Humboldt-Professur – zur Künstlichen Intelligenz in der Medizin – und den Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten für die Ausgründung Celonis.

Das bedeutendste Ereignis wird auch die nächsten Jahre prägen: die erneute Auszeichnung als Exzellenzuniversität für das Zukunftskonzept „TUM Agenda 2030“. Die TUM wird sich in Schools neu organisieren, um Forschung und Lehre noch stärker über die Fächergrenzen hinweg innovativ gestalten zu können. Die Ingenieurwissenschaften werden mit den Sozialwissenschaften auf menschenzentrierte, vertrauenswürdige und gesellschaftsfähige Innovationen ausgerichtet. Einmalige Karrierechancen für den akademischen Mittelbau und attraktive Angebote für die lebenslange Fortbildung von Alumni komplettieren die Talentförderung vom Erstsemester bis zur Professur.

Moderiert von Präsident Hofmann diskutierten Prof. Daniel Cremers, Prof. Ruth Müller, der Student Jonas Papazoglou-Hennig und die Doktorandin Mareike Thiedeitz über die Frage „Wozu braucht die Zukunft uns, die TUM?“. Gemeinsam loteten sie neue Entwicklungspotenziale auf dem Weg zu einer verantwortungsvoll handelnden globalen Universität aus. Drei Start-ups zeigten, wie aus Studierenden Gründerinnen und Gründer werden.

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Campus news-35813 Thu, 05 Dec 2019 14:24:13 +0100
Ausbau der Forschung zu Künstlicher Intelligenz unter TUM-Führung https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35810/ Das Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme ist ein zentraler Bestandteil des Kompetenznetzwerks „Künstliche Maschinelle Intelligenz“ des Freistaats Bayern. Im Oktober hatte Ministerpräsident Dr. Markus Söder in einer Regierungserklärung sein Schwerpunktprogramm zur Förderung der Künstlichen Intelligenz (KI) angekündigt. 360 Millionen Euro sollen investiert werden. Zentrum der Initiative wird die Region München mit dem Schwerpunkt „Intelligente Robotik“.

Die TUM soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Sie ist mit Einrichtungen wie der Munich School of Robotics and Machine Intelligence (MSRM) und dem Munich Data Science Institute (MDSI) ihrer Forschung auf den Gebieten Machine Learning und Data Science besonders stark auf den Kerngebieten des Maschinellen Lernens und der Künstlichen Intelligenz vertreten. Ministerpräsident Söder plant, ein „KI Mission Institute“ einzurichten, das aus der MSRM heraus entwickelt werden und Forschungs- und unternehmerische Aktivitäten bündeln soll. Auch beim Aufbau des Fraunhofer-Instituts für Kognitive Systeme kommt der TUM eine besondere Bedeutung zu. Vier gemeinsam von TUM und Fraunhofer-Gesellschaft besetzte Professuren werden dort Grundlagen- und Anwendungsforschung voranbringen. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC), das von den TUM-Professoren Claudia Eckert und Georg Sigl geführt wird, entsteht dadurch ein Kraftfeld der KI-Forschung in Bayern.

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Campus news-35810 Wed, 04 Dec 2019 09:08:00 +0100
München macht sich auf den Weg zur europäischen Innovationsmetropole https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35809/ Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat heute in Berlin die Entscheidung über die Anträge für das Programm „EXIST Potentiale“ bekanntgegeben. 142 Hochschulen werden in den kommenden vier Jahren unterstützt, Ausgründungen zu fördern. Neu ist in dieser Runde des EXIST-Programms das Ziel, Deutschland als Global Player bei wissenschaftsbasierten Unternehmensgründungen zu positionieren.

In diesem Bereich war die TUM mit ihrem Konzept „TUM Global DeepTech Venture“ erfolgreich. Sie wird zusammen mit UnternehmerTUM potentialreiche Start-up-Teams aus anderen Ländern unterstützen, sich in München anzusiedeln, um transformative Technologieentwicklungen einer marktgerechten Umsetzung zuzuführen. Dabei liegt der Fokus auf den Feldern Künstliche Intelligenz, Robotik, Additive Fertigung und nachhaltige Mobilität, in denen die TUM besonders forschungsstark ist.

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Entrepreneurship news-35809 Tue, 03 Dec 2019 17:00:00 +0100
PISA-Studie: Gute Ergebnisse im Lesen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35806/ Bei der siebten Studie des „Programme for International Student Assessment (PISA)“ wurden im Frühjahr 2018 in Deutschland die Kompetenzen von rund 5.500 15-jährigen Schülerinnen und Schülern an rund 220 Schulen aller Schularten getestet. Befragt wurden außerdem Lehrkräfte und Eltern. Weltweit nahmen rund 600.000 15-Jährige in 79 Ländern teil, darunter die 37 Mitgliedsstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die die Studie koordiniert.

Die repräsentative PISA-Studie untersucht alle drei Jahre, wie gut Jugendliche zum Ende ihrer Pflichtschulzeit grundlegende Kompetenzen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften in alltäglichen Situationen anwenden können. Dieses Mal lag der Schwerpunkt auf der Lesekompetenz. Sie umfasst die Fähigkeit, Texte zu verstehen, zu nutzen, zu bewerten und über sie zu reflektieren. Erstmals getestet wurden die Fähigkeiten, Informationen durch das Navigieren auf Webseiten zu gewinnen, sowie die Glaubwürdigkeit von Texten zu beurteilen und widersprüchliche Informationen mehrerer Textquellen gegeneinander abzuwägen.

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Forschung klaus.becker@tum.de news-35806 Tue, 03 Dec 2019 09:00:00 +0100