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Academicus 2016:

Zündende Ideen für die TUM

Es werde Licht: Die TUM zeichnet besondere Ideen aus, die dabei helfen, Studieren und Arbeiten besser zu machen. (Foto: Uli Benz)
Es werde Licht: Mit diesem Preis zeichnet die TUM besondere Ideen aus, die dabei helfen, Studieren und Arbeiten besser zu machen. (Foto: Uli Benz)

Intelligent Planen mit TUMonline, Studienabbruch vorbeugen, Austausch über Online-Plattformen – viele Ideen sind heuer beim Wettbewerb Academicus eingegangen. Die Sieger wurden nun beim Dies academicus im Audimax ausgezeichnet.

Die Jury hat sich für insgesamt vier Konzepte entschieden, die bei aller Unterschiedlichkeit eines gemeinsam haben: sie sind innovativ, kreativ, realisierbar und tragen dazu bei, dass Lehre und Studium an der TUM noch besser werden. Gewonnen haben:

Schwarm – der intelligente Planungsassistent für TUMonline

„Schwarm“ erstellt nach Angaben individueller Kriterien einen inhaltlich und zeitlich optimierten Stundenplan. Fachliche Interessen und Vertiefungsrichtungen sind durch Rückgriff auf Daten anderer Studierender besser im Stundenplan darstellbar. Effekt: Bessere, langfristige Planbarkeit des Studienverlaufs (z.B. Credithürden, Auslandssemester etc.). Die Idee stammt von Andreas Heimrath, Studierender im Master Elektrotechnik und Informationstechnik, Andreas Notz, Valeria Bopp und Dimitri Reisler. Alle drei studieren Master Ergonomie – Human Factors Engineering.

Präventionskonzept für Studierende mit mangelndem Studienerfolg

Arno Buchner, Mitarbeiter Prüfungsangelegenheiten in der Fakultät für Maschinenwesen, hatte die Idee für ein Konzept, mit dem Studis mit erhöhter ENB-Gefährdung (Anmerk.: ENB = "Endgültig Nicht Bestanden") frühzeitig identifiziert, angesprochen und unterstützt werden können. Ziel ist die Ansprache von Studierenden, die wissentlich oder unwissentlich Gefahr laufen, ihre Studienziele endgültig zu verfehlen. Basis dazu sollen Prüfungsdaten aus TUMonline sein. Die Abbrecherquote soll mittelfristig durch rechtzeitige Hinweise auf Unterstützungsangebote und Beratungsstellen reduziert werden

Wissensaustausch über Online-Plattformen

  • AUTO-TRAIN – Plattform für autonomes Lernen

Annika Kreil, Studierende des Masterstudiengangs WITEC, hat vorgeschlagen, eine digitale Infrastruktur zum Austausch von Lernmaterialien von Studierenden für Studierende aufzubauen, die auch als „Archiv“ für folgende Studierendengenerationen dient. Es werden Lernmaterialien und Erklärungen zu einzelnen Lehrveranstaltungen bereitgestellt, Wissen kann von Studierenden nach individuellen Bedürfnissen ergänzt werden. Die Qualitätssicherung übernehmen Studierende und Tutoren durch ein Voting-System.

  • Lehrveranstaltung: Einführung in das Editieren von Wikipedia

Victor Movileanu, Studierender des Masterstudiengangs Biochemie, hatte die Idee, Wikipedia mehr in Lehrveranstaltungen einzubinden. Fachwissen kann so einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Der Ideenwettbewerb Academicus

Seit 2002 wird der Ideenwettbewerb der TUM - der "Academicus" - ausgeschrieben. Alle TUM-Mitglieder – vom Erstsemester über die Mitarbeiterin bis zur Alumna und dem emeritierten Professor – sind aufgefordert, Vorschläge zur Verbesserung von Lehre und Studium einzureichen. Der Academicus ist mit jeweils 500,- Euro dotiert. Nach einer ersten Bewertung durch die Fachabteilungen werden die Einreichungen in einem anonymen Verfahren diskutiert und bewertet. Heuer hatte die Jury dann vier Projekte für die Auszeichnung mit dem „Academicus 2016“ bestimmt.

Mehr Infos:
Ideenwettbewerb Academicus

Vier der Academicus-Preisträger von 2016: Arno Buchner, Andreas Heimrath, Andreas Notz und Dimitri Reisler (v.l.n.r.). (Foto: Uli Benz)
Vier der Academicus-Preisträger von 2016: Arno Buchner, Andreas Heimrath, Andreas Notz und Dimitri Reisler (v.l.n.r.). (Foto: Uli Benz)