Bei einer Bewerbung für einen Studiengang mit Eignungsfeststellungsverfahren, bei dem eine Ablehnung in der 1. Stufe möglich ist, haben Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung die Möglichkeit eine Ablehnung in der 1. Stufe zu vermeiden und direkt in die 2. Stufe des Eignungsfeststellungsverfahrens vorzurücken. 

Studiengänge mit Eignungsfeststellungsverfahren

Sollten Sie eine Beeinträchtigung haben, die sich eventuell negativ auf Ihr Studium auswirken könnte, so kann dies bei Ihrer Bewerbung berücksichtigt werden. Um von dieser Regelung Gebrauch zu machen, müssen Sie dem Immatrikulationsamt einen Nachweis über Ihre Beeinträchtigung zukommen lassen. Dazu schicken Sie eine E-Mail mit Ihrer Antragsnummer und "Härtefallantrag" im Betreff an studium(at)tum.de.

Schulgutachten

Hatte Ihre Behinderung bzw. chronische Erkrankung negativen Einfluss auf Ihren Schulabschluss? In diesem Fall können Sie ein Schulgutachten einreichen, in dem die Noten angegeben sind, die Sie voraussichtlich ohne die Behinderung bzw. chronische Erkrankung hätten bekommen könnten. Ein solches Gutachten müssen Sie an Ihrer Schule beantragen. Beachten Sie, dass die Erstellung eines Schulgutachtens viel Zeit beanspruchen kann.