FAQ zum Deutschlandstipendium

Fragen und Antworten zum Deutschlandstipendium an der TUM

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Die  FAQ-Seite des BMBF zum Deutschland­stipendium bietet umfangreiche Informationen zu allen allgemeinen Themen.

Auf der Bewerben-Seite des Deutschlandstipendiums an der TUM findet man alle Informationen zum Bewerbungsverfahren wie z.B. Upload PDFs, TUM-Auswahlnote, Bewerbungs­schreiben etc.

Voraussetzung ist eine Zulassung oder Immatrikulation an der TUM.

Auch Studienbewerber*innen können Ihre Unterlagen einreichen – das Stipendium wird auch dann im Erfolgsfall nur ausbezahlt, wenn Sie zu Stipendienbeginn an der TUM immatrikuliert sind.

Sie können nicht ins Programm aufgenommen werden, wenn Sie die Regelstudienzeit überschritten haben, bereits eine leistungsorientierte Förderung von mehr als 30€ pro Monat erhalten oder an der TUM promovieren.

Ausgeschlossen sind außerdem Austauschstudierende, die an ihrer Heimatuniversität immatrikuliert sind und an der TUM ihren Auslandsaufenthalt absolvieren.

Ja, Voraussetzung ist die Zulassung oder Immatrikulation an der TUM. Grundlage für die Auswahl ist die Note Ihres letzten Abschlusses. Das Deutschlandstipendium ist in erster Linie ein begabungs- und leistungsbezogenes Stipendium, bei dem insbesondere an der TUM erbrachte sehr gute Leistungen einer angemessenen Zahl von Bewerbern angerechnet werden müssen. Nach dem Gleichheitsgrundsatz können wirklich nur außerordentlich begabte Studienbewerber gefördert werden.

Die Förderungshöchstdauer ist durch die Regelstudienzeit des betreffenden Studiengangs begrenzt. Die Förderung dauert in der Regel 12 Monate, kann aber grundsätzlichbei einer Wiederbewerbung erneut vergeben werden, solange das Kriterium der Regelstudienzeit erfüllt ist.

Nein.

Nein, leider nicht.

Jedes Studium an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule ist grundsätzlich förderungsfähig. Sie können sich aber jeweils nur an ihrer eigenen Hochschule für ein Stipendium bewerben.

Ja. Diese spielen insbesondere für die zentrale Auswahlkommission der TUM eine wichtige Rolle . Die Fakultäten schlagen eine Rangfolge der eingegangenen Bewerber*innen vor. Erst danach wird von der zentralen Kommission endgültig ausgewählt; bei gleicher Qualifikation und Bedürftigkeit spielen die Bewerbungsschreiben hier oftmals eine entscheidende Rolle.

Die Einstufung der Schwere eines Härtefalles ist eine unserer schwierigsten Aufgaben. Deswegen bitten wir hierbei um Unterstützung der kirchlichen Hochschulgemeinden KHG und EHG, des Genderzentrums der TUM, der Servicestelle für behinderte und chronisch kranke Studierende sowie der psychosozialen Beratung des Studentenwerks.
Bei weit über 40.000 Studierenden wäre es hilfreich, sich vor einer Bewerbung mit einer der oben genannten Stellen in Verbindung zusetzen. In erster Linie wird das Deutschlandstipendium begabungs- und leistungsbezogen vergeben. Soziale und finanzielle Härten werden in angemessener Weise berücksichtigt. Dabei ist jedoch auch auf den Gleichheitsgrundsatz zu achten. Dies gilt für ALLE Studierende der TUM.

Das Stipendium wird bis zum Ablauf des Bewilligungszeitraums gewährt und höchstens bis zum Ablauf des Monats, in dem die Hochschulausbildung erfolgreich beendet wird. Dies ist der Fall, wenn das Gesamtergebnis des erfolgreichen Studienabschlusses bekannt gegeben wird. Dies erfolgt spätestens mit Ablauf des zweiten Monats nach dem Monat, in dem der letzte Prüfungsteil abgelegt wurde.

Informieren Sie uns bitte rechtzeitig vorab über das geplante Studienende. WICHTIG: Bachelor und Master werden als getrennte Studiengänge betrachtet! Daher endet das Stipendium zunächst auch mit dem Erbringen der letzten Prüfungsleistung im Bachelor!

Ja. Eine Absage bedeutet nicht, dass man „für immer“ abgelehnt wurde. Man kann sich bei jeder Ausschreibung neu bewerben. Allerdings sollte man bei der momentan noch relativ geringen Zahl an Stipendien zu den Besten seines Jahrgangs und seiner Fakultät gehören.

Kurze Antwort: Das Deutschlandstipendium ist steuerfrei und wird laut §5 Abs. 3 StipG i.d.R. nicht als Einkommen bei Sozialleistungen angerechnet.

Das Deutschlandstipendium stellt somit keine entgeltliche Entlohnung einer bestimmten Beschäftigung dar und ist - wie auch alle anderen vergleichbaren Stipendien - nicht als Arbeitsentgelt zu verbeitragen.

Ja

Nein, direkte Verpflichtungen gibt es keine. Bei der feierlichen Urkundenverleihung wird es ein exklusives Treffen mit dem jeweiligen Förderer aus der Wirtschaft geben. Ein Erscheinen zu dieser Veranstaltung wird ausdrücklich begrüßt, um den Austausch zwischen Wirtschaft und Hochschule zu fördern und eine Ausweitung des Stipendienprogramms zu gewährleisten.

Für Geförderte des Deutschlandstipendiums ist eine gleichzeitige Beschäftigung als Studentische Hilfskraft an der TUM i.d.R. zulässig. 

Hier stellt das Deutschlandstipendium eine Ausnahme dar, viele andere Stipendien und Förderprogramme sind nicht mit Hilfskraft-Tätigkeiten kombinierbar.

Es ist zwischen Pflichtpraktika im In- und Ausland und sonstigen Praktika zu unterscheiden:

Verpflichtende Inlandspraktika sind in das Studium integriert und stehen einer Auszahlung des Stipendiums nicht entgegen. Das Stipendium wird über den Zeitraum ausbezahlt, der laut Studienordnung vorgesehen ist.
Ähnlich verhält es sich mit Auslandspraktika, soweit sie in der jeweiligen Studienordnung vorgesehen sind; sie können als "fachrichtungsbezogene Auslandsaufenthalte" angesehen werden.

Bitte melden Sie Ihr Praktikums-Vorhaben bei einer gleichzeitigen Beurlaubung unbedingt vor Antritt/frühzeitig bei uns an!

Benötigte Unterlagen für eine Weiterförderung: Auszug aus der Studienordnung UND Bestätigung der Fakultät über die Pflichtmäßigkeit des Praktikums.

Lassen sich Stipendiaten für sonstige Praktika beurlauben, die in der jeweiligen Studienordnung nicht vorgesehen sind, wird das Stipendium in dieser Zeit nicht weiter gezahlt.

 Ja, das ist möglich.

Da die Förderung mehr als den Ausschlussbetrag von 30€ im Monat übersteigt und leistungsbezogen ist, ist dies ein Ausschlusskriterium. Sie können daher nicht beide finanziellen Förderungen gleichzeitig beziehen.
Einige Stiftungen jedoch erklären sich bereit, für die Förderdauer des Deutschlandstipendiums auf finanzielle Zahlungen zu verzichten – allerdings die ideelle weiterhin zu erteilen. In diesem Fall ist eine Förderung durch das Deutschlandstipendium möglich.

Das Stipendium wird auch dann fortgezahlt, wenn man sich in einem fachrichtungsbezogenen Auslandsaufenthalt befindet. Vorausgesetzt, man geht während der Dauer der Förderung ins Ausland. Das gilt unabhängig von einer eventuellen Beurlaubung an der Hochschule, die das Stipendium vergibt. Studiert man über das ERASMUS-Programm im Ausland, wird das Deutschlandstipendium auch dann fortgezahlt, wenn man als Stipendiat*innen gleichzeitig einen Mobilitätszuschuss vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) erhält; siehe auch BMBF-FAQ.

Nein, das Deutschlandstipendium wird also bei einem ERASMUS-Aufenthalt weiter bezahlt - übrigens auch bei studienrelevanten Auslandspraktika; siehe auch BMBF-FAQ.

Da der DAAD verschiedene Förderungen vornimmt, sind diese im Einzelnen zu prüfen. Als Orientierung gilt: Mobiltätszuschüsse stehen in keiner Konkurrenz zum Deutschlandstipendium. Sollte jedoch eine Förderung zum Lebensunterhalt bestehen, die 30 Euro im Monat beträgt oder übersteigt, kann für diesen Zeitraum kein Deutschlandstipendium überwiesen werden.

Prinzipiell ist nur bei bereits laufenden Stipendien eine "Aussetzung" der Zahlung möglich. In diesen Fällen kann die Auszahlung nach der DAAD-Förderung bis zum Ende des Bewilligungszeitraums wiederaufgenommen werden, vorausgesetzt man setzt sein bisheriges Studium an der TUM fort.

Selbstverständlich nicht. Die Bankdaten werden erst nach der formellen Annahme des Deutschlandstipendiums von den erfolgreichen Bewerber*innen angefordert.

Bitte informieren Sie umgehend die Servicestelle des Deutschlandstipendiums (deutschlandstipendium(at)tum.de), damit Bescheide und Zahlungen korrekt ankommen! Sollten selbstverschuldete Gebühren anfallen, übernimmt diese der/die Stipendiat*in selbst.

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