TUM - Aktuelles https://www.tum.de Aktuelle Meldungen der TU München de TUM Fri, 04 Dec 2020 17:57:44 +0100 Fri, 04 Dec 2020 17:57:44 +0100 „Wir arbeiten kräftig an der Zukunft“ https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36347/ Mehr als 30.000 innerhalb kürzester Zeit produzierte Lehrvideos, 500 Studierende, die als E-Scouts die Digitalisierung der Lehre unterstützen, nahezu 300 Forschungsprojekte, die das neue Corona-Virus sowie Wirkstoffe, Technologien und wirtschaftlich-soziale Konzepte gegen die Ausbreitung der Pandemie erforschen: Mit außerordentlichem Engagement haben die Mitarbeitenden und Studierenden der TUM in diesem Jahr zum gesellschaftlichen Wohl geforscht und die Ausbildung aller Talente der Universität gesichert.

Präsident Thomas F. Hofmann dankte ihnen beim Dies academicus für den unermüdlichen Einsatz: „Das Jahr 2020 hat von uns allen viel abverlangt - jeden Tag aufs Neue - und hat viele von uns an den Rand der Belastungsfähigkeit gebracht. Umso wichtiger ist es deshalb, gerade jetzt als Universitätsgemeinschaft gedanklich verbunden zu bleiben und eng zusammenzuhalten.“ Seinen besonderen Dank richtete er an die Mitarbeitenden des Klinikums rechts der Isar und des Deutschen Herzzentrums München: „Unser allergrößter Respekt gilt denen, die in diesen kritischen Zeiten die Gesundheitsversorgung sicherstellen.“

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Campus klaus.becker@tum.de news-36347 Thu, 03 Dec 2020 14:58:46 +0100
Mythen ums Studium Luft- und Raumfahrt https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36346/ Selbst Flugzeuge, Satelliten und Raketen bauen: An der TUM haben Studierende die Möglichkeit, diesen Traum schon ab dem ersten Semester in freiwilligen Projekten zu verwirklichen. Laura erzählt im Interview mit dem BR, wie der Satellit der studentischen Arbeitsgruppe „MOVE“ von Russland aus mit einer Sojus-Rakete ins All startete. Und auch Tessa berichtet über ihr persönliches Highlight: Das von der Studierendengruppe „Akaflieg“ gebaute Segelflugzeug Mü 31 hob 2017 zum ersten Flug ab.

Widerlegen können die drei aber einen anderen Mythos: Nur wenig Studierende, die Luft- und Raumfahrttechnik studieren, wollen später selbst ins All fliegen. Im Master Aerospace an der Fakultät für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie der TUM können Studierende vielfältige Schwerpunkte setzen.

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TUM in den Medien news-36346 Thu, 03 Dec 2020 13:45:49 +0100
Edelmetallfreie Vernetzung von Siliconen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36333/ Als Silicone bezeichnet man synthetische Polymere, die aus einem anorganischen und durch organische Reste modifizierten Silicium-Sauerstoff-Grundgerüst bestehen. Vor der Verwendung wird das Silicon durch chemische Vernetzung in einen gummielastischen Zustand überführt. 

Von den industriell genutzten Verfahren hat vor allem die Additionsvernetzung große Bedeutung, da der Vernetzungsprozess keine Spaltprodukte freisetzt und die Herstellung von besonders hochwertigen Silicon-Elastomeren ermöglicht. 

Das Verfahren hat allerdings einen Nachteil: Die zur Vernetzung benötigten Katalysatoren enthalten Edelmetalle wie etwa Platin, was die Herstellung relativ teuer macht. Zudem verbleiben die Edelmetalle dauerhaft im Silicon. 

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Forschung andreas.battenberg@tum.de news-36333 Tue, 01 Dec 2020 09:00:00 +0100
Dem Gen-Code auf der Spur https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36344/ Bei Viren kommt es häufig zu so genannten überlappenden Genen, die leicht übersehen werden können, aber bei der Ausbreitung eines Virus bis hin zu einer Pandemie eine wichtige Rolle spielen. Dr. Zachary Ardern, Wissenschaftler am Lehrstuhl für Mikrobielle Ökologie, spricht im Interview über seine Forschung in diesem Bereich.

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Covid-19 Forschung news-36344 Mon, 30 Nov 2020 15:33:57 +0100
Prof. Jia Chen gehört zu den „Top 40 unter 40“ https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36342/ Prof. Jia Chen forscht an Themen rund um den Klimawandel und die städtische Luftverschmutzung. Sie entwickelt Sensoren und mathematische Modelle, um Treibhausgasemissionen sowie Luftqualitätsparameter exakt zu bestimmen. Mithilfe der so gewonnenen Daten können neue Klimaschutzmaßnahmen entwickelt und bereits existierende Maßnahmen bewertet werden.

Im vergangenen Jahr wurde unter Prof. Chens Leitung in München das weltweit erste permanente Sensornetzwerk zur Messung von städtischen Treibhausgasen errichtet. Es basiert auf der von ihr entwickelten Methode der differenziellen Säulenmessung. Momentan entwickelt sie ein intelligentes Sensornetzwerk zur Bestimmung von Luftqualitätsparametern, wie zum Beispiel Feinstaub und Stickoxide. Sie leitet außerdem das UN-Projekt „German MEASURE“, in dem die Methanemissionen deutscher Großstädte untersucht werden.

Frau Chen studierte Elektrotechnik in Beijing und Karlsruhe, promovierte 2011 an der TUM und ging im Anschluss als Postdoktorandin an die Harvard University. Seit 2015 leitet sie die Professur für Umweltsensorik und Modellierung an der TUM und ist Associate an der Harvard University. Prof. Chen ist Autorin und Co-Autorin von mehr als 150 Publikationen und zwölf Patenten.

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Campus news-36342 Mon, 30 Nov 2020 10:44:08 +0100
TUM IdeAward für Technologien mit Marktpotenzial https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36340/ Die Technische Universität München (TUM) und ihr An-Institut UnternehmerTUM, Europas größtes Zentrum für Innovation und Gründung, fördern Start-ups aus der Wissenschaft in einem europaweit einzigartigen Ökosystem. Ein zentrales Element dieser Förder- und Unterstützungsstruktur ist der TUM IdeAward, mit dem seit 2012 die besten Gründungsideen der Universität ausgezeichnet werden. TUM und UnternehmerTUM vergeben den Preis gemeinsam mit der Zeidler-Forschungs-Stiftung, die das Preisgeld von insgesamt 37.500 Euro stellt.
 
Bei der gestrigen Online-Veranstaltung, die mehr als 800 Zuschauerinnen und Zuschauer im Livestream verfolgten, haben zehn Teams ihre Gründungsideen vorgestellt - drei davon wurden ausgezeichnet:
 

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Entrepreneurship a.schmdit@tum.de news-36340 Fri, 27 Nov 2020 09:39:55 +0100
Damit Viren nicht unter die Haut gehen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36338/ Die erste Verteidigungslinie, die den Körper vor Angriffen schützt, ist das angeborene Immunsystem, das innerhalb von Minuten Entzündungsreaktionen in Gang setzt. Eine zentrale Rolle spielen dabei sogenannte Inflammasom-Sensoren, die entzündliche Reaktionen bis hin zum Zelltod aktivieren. Ein Team von Wissenschaftlern der TUM, der LMU und des MPIB konnte nun für einen dieser Schlüsselsensoren erstmals nachweisen, dass er eine bestimmte Form viraler RNA direkt erkennt und in der Haut vermutlich eine wichtige Barriere für potenzielle Infektionen darstellt.

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Forschung lisa.pietrzyk@tum.de news-36338 Fri, 27 Nov 2020 07:03:00 +0100
Sonnenmodell erstmals vollständig bestätigt https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36336/ Die Sonne gewinnt ihre Energie durch die Verschmelzung von Wasserstoff zu Helium. Dies geschieht auf zwei Arten: Der größte Teil, etwa 99 Prozent der Energie, entstammt einem Prozess von Fusionen und Zerfällen, der mit zwei Wasserstoffkernen beginnt und mit einem Heliumkern endet, der sogenannten Proton-Proton- oder pp-Kette. 

Den Rest der Energie trägt ein Zyklus bei, bei dem sich insgesamt vier Wasserstoffkerne schließlich zu einem Heliumkern verbinden, mit Hilfe von Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff als Katalysatoren und Zwischenprodukten. Bei Sternen größer als unsere Sonne stammt der überwiegende Teil der Energie aus diesem zweiten Prozess, dem aufgrund der Beteiligung von Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff sogenannten CNO-Prozess.

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Forschung andreas.battenberg@tum.de news-36336 Thu, 26 Nov 2020 08:31:03 +0100
Fingerkuppen-Sensor mit Feingefühl https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36331/ Unsere Hände und Finger sind ein wichtiges Werkzeug im täglichen Umgang mit Gegenständen, anderen Menschen und unserer unmittelbaren Umgebung. Herauszufinden, wie genau der Tastsinn funktioniert und diese Daten aufzeichnen zu können, sind für Forschungsgebiete in der Medizin, im Sport, in den Neurowissenschaften oder auch für das Erlernen von Fähigkeiten von großer Bedeutung, bei denen Feingefühl erforderlich ist.

Jedoch ist die Generierung solcher Daten nicht leicht: Die Fingerspitzen eines Menschen sind sehr sensibel und reagieren bereits auf die kleinste spürbare Wahrnehmung, was das Messergebnis beeinflussen könnte. Ein Fingerkuppen-Sensor muss daher einerseits extrem dünn und flexibel sein aber andererseits auch Reibung sowie anderen physischen Einflüssen standhalten.

Um dieses Problem zu lösen, hat sich ein Team um David Franklin, Professor für Neuromuskuläre Diagnostik an der TUM, mit der Universität Tokyo zusammengetan. Hier haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter der Leitung von Prof. Takao Someya einen sogenannten Nanomesh-Sensor entwickelt. Er besteht aus vier ultradünnen, nanostrukturierten Schichten, die sich „perfekt für die Messung des menschlichen Tastsinns eignen“ sagt Franklin.

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Forschung christine.lehner@tum.de news-36331 Mon, 23 Nov 2020 09:40:00 +0100
Absolventinnen und Absolventen der TUM weltweit gefragt https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36329/ Jedes Jahr werden im Auftrag des britischen Magazins „Times Higher Education“ Unternehmen in allen großen Branchen von der französischen Unternehmensberatung Emerging und dem deutschen Marktforschungsunternehmen Trendence nach den Universitäten mit den besten Absolventinnen und Absolventen gefragt.

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TUM in Rankings a.schmidt@tum.de news-36329 Thu, 19 Nov 2020 11:24:31 +0100
Neutronen weisen Luftverschmutzung nach https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36326/ In der Region um Ponte de Sor (Landkreis Portalegre, Portugal) wird seit Jahrhunderten Kohle durch Verschwelen von Holz in Kohlenmeilern hergestellt. Doch die traditionelle Holzkohleherstellung sorgt nicht nur für Arbeitsplätze, sondern auch für schlechte Luft.

Klagen über den Geruch, Rauchschwaden im Winter, Berichte von Asthma und anderen Atemwegserkrankungen seien keine Seltenheit, sagt Chemiker Dr. Nuno Canha vom Instituto Superior Técnico der Universität Lissabon. Offizielle Messungen der Luftqualität gab es bisher jedoch nicht.

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-36326 Thu, 19 Nov 2020 08:35:20 +0100
Dreizehn Forschende der TUM unter den meistzitierten weltweit https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36323/ Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zitieren in ihren Publikationen die bedeutendsten Artikel, die bislang zum jeweiligen Thema erschienen sind. Die Häufigkeit der Zitierungen ist deshalb ein guter Indikator für die Qualität und die weltweite Beachtung einer Forschungsarbeit und ihrer Autorinnen und Autoren. Anhand der Datenbank „Web of Science“, in der das US-Unternehmen Clarivate Analytics wissenschaftliche Publikationen aus einem breiten Fächerspektrum erfasst, werden einmal jährlich die „Highly Cited Researchers“ ermittelt.

Die aktuelle Ausgabe des Rankings zeigt die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in ihren jeweiligen Fachbereichen von 2009 bis 2019 am häufigsten zitiert wurden. Forscherinnen und Forscher, die in verschiedenen Feldern oft zitiert wurden, werden in der Kategorie „Cross-Field“ geführt. Insgesamt umfasst die Liste rund 6.400 Personen ohne Reihenfolge, darunter folgende Forscherinnen und Forscher der TUM:


Agrarwissenschaften:

Chemie:

Klinische Medizin:

  • PD Dr. Matthias Eiber, Sektion Radiotheranostik, Nuklearmedizinische Klinik des Klinikums rechts der Isar 
  • Prof. Adnan Kastrati, Professur für Interventionelle Kardiologie / Deutsches Herzzentrum München

Psychiatrie und Psychologie:

Umwelt und Ökologie: 

Cross-Field:

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TUM in Rankings a.schmidt@tum.de news-36323 Wed, 18 Nov 2020 15:58:00 +0100
Gebärmutterhalskrebs soll ausgerottet werden https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36319/ Gebärmutterhalskrebs gehört zu den wenigen Krebsarten, die sich durch eine Impfung und eine regelmäßige Früherkennung verhindern ließen. In mehr als 90 Prozent der Fälle wird das Zervixkarzinom durch eine Infektion mit bestimmten Humanen Papillomviren (HPV) verursacht, die beim Sex übertragen werden – eine Infektion gegen die es heute eine Impfung gibt. Die WHO sieht für das Jahr 2030 vor, dass alle Länder weltweit die 90-70-90-Marke im Kampf gegen Gebärmutterhalskrebs erreichen:

  • 90 Prozent HPV-Impfrate
  • 70 Prozent Früherkennungsrate (Screening)
  • 90 Prozent Behandlungsrate von Gebärmutterhalskrebs und seinen Vorstufen, inklusive Palliativversorgung

Marion Kiechle, Professorin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der TUM und Direktorin der Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar, engagiert sich für die Ausrottung von Gebärmutterhalskrebs: „Ich stehe mit meinem ganzen medizinischen Wissen und mit meinem Herzen hinter dieser Aktion, da ich immer noch Frauen an diesen Krebserkrankungen sterben sehe.“

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Campus lisa.pietrzyk@tum.de news-36319 Wed, 18 Nov 2020 14:55:00 +0100
„Gemeinsam am Puls der Zukunft“ https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36309/ Herr Prof. Hofmann, vor einem Jahr haben Sie das Amt des Präsidenten übernommen. Wie war das für Sie?

Gerne erinnere ich mich an die gelungene Festveranstaltung der Amtsübergabe, bei der ich von Prof. Wolfgang A. Herrmann das Steuer der TUM übernommen habe. Neugierige Studierende, engagierte Mitglieder, tatkräftige Unterstützer und Mäzene der TUM, und zahlreiche Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft haben mir eine glückliche Hand und „unserer TUM“ eine blühende Zukunft gewünscht. Es gab mir ein gutes Gefühl zu wissen, dass mir bei dieser herausfordernden Aufgabe viele Menschen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Wie würden Sie Ihr erstes Jahr als Präsident beschreiben?

Spannend, intensiv und mit Überraschungen versehen, wie sie zum Beispiel die Corona-Pandemie mit sich brachte. Und dieses erste Jahr war geprägt vom Austausch mit den Mitgliedern unserer TUM-Familie. Diese Menschen sind die DNA unserer Universität. Als Präsident ist es mir deshalb wichtig, ihnen zuzuhören und Wertschätzung entgegenzubringen. Von ihnen zu erfahren, was sie bewegt, was sie antreibt und was ihre Ziele sind. Dies hilft mir, meinen eigenen Horizont zu erweitern. Und auch die Mitglieder unserer Universitätsgemeinschaft darin zu unterstützen, Scheuklappen abzulegen, kreativ zu handeln und interessanten Entfaltungsmöglichkeiten nachzugehen.

„Fortschritt entspringt dem offenen Austausch von Ideen, Wissen, Arbeitsweisen und Erfahrungen, über fachliche oder institutionelle Grenzen hinweg.”

Kernpunkt Ihrer Antrittsrede war Ihre Vision von der Universität als „globalem Tauschplatz des Wissens“. Wie hat sich dieser Tauschplatz im letzten Jahr entwickelt?

Ich bin überzeugt: Fortschritt entspringt dem offenen Austausch von Ideen, Wissen, Arbeitsweisen und Erfahrungen, über fachliche oder institutionelle Grenzen hinweg. Deshalb wollen wir die TUM zu einem Ort weiterentwickeln, an dem sich Menschen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mit unseren Studierenden, Wissenschaftstalenten, Alumnae und Alumni intensiv austauschen können. Ich sehe die TUM als einen Ort, der Menschen mit ihren individuellen Begabungen zusammenführt und sie inspiriert. Menschen, die sich gegenseitig fördern und die sich dem Ziel verschrieben haben, innovative Lösungen für die Probleme unserer Zeit zu entwickeln, etwa für die Folgen des Klimawandels. Ich würde das Leitmotiv unserer neuen Initiative „TUM.The Open University“ so zusammenfassen: Gemeinsam am Puls der Zukunft. Alumnae und Alumni unserer Universität können als lebenslang Studierende immer wieder an ihre Alma Mater zurückkommen, um ihr Kompetenzprofil aufzufrischen und zu erweitern. So können sie sich vor dem Hintergrund sich wandelnder Arbeitsmärkte fortbilden und beruflich wettbewerbsfähig bleiben.

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Campus lisa.pietrzyk@tum.de news-36309 Wed, 18 Nov 2020 10:42:00 +0100
Epigenetik in Bäumen hilft bei Altersdatierung https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36314/ In der Epigenetik werden vererbbare Änderungen der Aktivität von Genen untersucht, die nicht auf Veränderungen der primären DNA-Sequenz beruhen. „Während bei Säugetieren epigenetische Markierungen normalerweise bei jeder Generation zurückgesetzt werden, ist dies bei Pflanzen nicht immer der Fall. Epigenetische Veränderungen innerhalb einer Generation können bei Pflanzen stabil an die nächste Generation weitergegeben und sogar über viele Generationen hinweg vererbt werden“, sagt Frank Johannes, Professor für Populations-Epigenetik und Epigenomik an der Technischen Universität München (TUM). 

Sein Forschungsteam ist daran interessiert, wie oft Epimutationen in Pflanzengenomen auftreten, wie stabil sie über Generationen hinweg sind und ob sie wichtige Pflanzenmerkmale beeinflussen können.

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Forschung katharina.baumeister@tum.de news-36314 Wed, 18 Nov 2020 07:39:00 +0100
Achte Alexander von Humboldt-Professur für die TUM https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36318/ Maschinen, die zukünftig autonom im Verkehr oder im Bereich der Pflege von Menschen eingesetzt werden sollen, müssen sich schnell an die jeweilige Situation anpassen können. Die Maschinen müssen daher die Fähigkeit erhalten, aus Erfahrungen zu lernen und zugleich die Sicherheit für die Menschen zu gewährleisten.

Prof. Angela Schöllig forscht zu diesen und weiteren Themen aus den Gebieten Robotik, Steuer- und Regelungstechnik und Maschinelles Lernen derzeit am Dynamic Systems Lab der University of Toronto. Dabei arbeitet sie sowohl theoretisch als auch an praktischen Anwendungen wie selbstfahrenden Autos. Die gebürtige Deutsche promovierte 2013 an der ETH Zürich und erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen und Förderungen, zuletzt etwa den Canada CIFAR AI Chair vom Canadian Institute for Advanced Research.

Angela Schöllig soll auf die Professur für Sicherheit, Performanz und Zuverlässigkeit lernender Systeme an die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TUM berufen und künftig Mitglied der im Rahmen der TUM AGENDA 2030 aufgebauten TUM School of Computation, Information and Technology werden. Damit verstärkt sie an der TUM ein vielfältiges Kollegium von rund 60 Professorinnen und Professoren mit international führenden Kernkompetenzen zu Maschinellem Lernen und Künstlicher Intelligenz. Dieses wissenschaftliche Kraftfeld der TUM wird in den folgenden Monaten durch weitere strategische Neuberufungen im Rahmen der Hightech Agenda Bayern nochmals verstärkt. Transdisziplinär bündelt die TUM ihre Expertise in den Bereichen Maschinelles Lernen und Künstlicher Intelligenz an der 2017 gegründeten Munich School of Robotics and Machine Intelligence (MSRM) und dem im Jahr 2020 im Zuge der Exzellenzstrategie eingerichteten Munich Data Science Institute (MDSI).

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Künstliche Intelligenz Campus news-36318 Tue, 17 Nov 2020 13:33:09 +0100
Deep Learning in Kliniken https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36316/ Künstliche Intelligenz und Deep Learning sind in den letzten Jahren für Kliniken immer interessanter geworden – beispielsweise zur automatisierten Auswertung medizinischer Bilddaten. Um Deep-Learning-Algorithmen beizubringen, Bilder korrekt auszuwerten und Diagnosen vorherzusagen, sind große Mengen an annotierten (mit Informationen versehenen) Daten notwendig.

In Kliniken sind annotierte Daten jedoch oft rar, da das Hinzufügen der Informationen durch Fachkräfte sehr kostspielig ist. In der Forschung war man deshalb auf der Suche nach Lösungen, um den Bedarf an großen Datenmengen mit teuren Annotationen zu reduzieren, ohne Einbuße in der Leistung des Algorithmus in Kauf nehmen zu müssen.

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Künstliche Intelligenz Forschung news-36316 Tue, 17 Nov 2020 11:48:26 +0100
Metallorganische Netzwerke werden flexibel https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36311/ Ein Forschungsteam der der Technischen Universität München (TUM) und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) hat mittels Experimenten und Simulationen herausgefunden, was MOFs flexibel machen kann und warum: Sie tricksten das System aus, indem sie durch geschickte chemische Manipulationen eine Vielzahl energetisch gleichartiger Anordnungen in der kristallinen Ordnung ermöglichten. 

Das Anwendungspotenzial von MOFs wurde erst vor rund 20 Jahren entdeckt; inzwischen sind fast 100.000 solcher hybridischen porösen Materialien bekannt. Besonders auf flexiblen MOFs ruhen große Hoffnungen für technische Anwendungen. 

So könnten sie als Schockabsorber auf plötzlichen hohen Druck reagieren, indem sie ihre Poren schließen und an Volumen verlieren, sich also plastisch verformen. Oder sie könnten chemische Stoffe voneinander trennen wie ein Schwamm, indem sie sie in ihre Poren aufnehmen und bei Druck wieder abgeben. 

„Das wäre wesentlich weniger energieaufwändig als das übliche Verfahren der Destillation“, erklärt Rochus Schmid. Allerdings sind bisher nur wenige solcher flexiblen MOFs bekannt.

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Forschung andreas.battenberg@tum.de news-36311 Tue, 17 Nov 2020 08:28:31 +0100
Klimaangepasste Pflanzenzüchtung https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36305/ Genbanken oder der berühmte Saatgut-Tresor in Spitzbergen bewahren Hunderttausende an Saatgutproben, um alte Sorten von Nutzpflanzen und die damit verbundene genetische Diversität zu erhalten. Sind sie eine Goldgrube oder ein Saatgut-Friedhof?

Forscherinnen und Forscher rund um den Globus gehen der Frage nach, ob und vor allem welche Rückstellproben dazu geeignet sind, dem Klimawandel zu begegnen, weil sie vorteilhafte Gene enthalten könnten, die durch Züchtung verloren gegangen sind. Ein Forschungsteam um Chris-Carolin Schön, Professorin für Pflanzenzüchtung an der TUM, stellt nun eine Lösung vor, um das genetische Potenzial von alten Sorten, so genannten Landrassen, nutzbar zu machen.

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Forschung katharina.baumeister@tum.de news-36305 Wed, 11 Nov 2020 15:50:00 +0100
Neues Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz im Bauwesen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36307/ Das Entwerfen, Gestalten und Erhalten der gebauten Umwelt gehört zu den großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Der Einsatz von modernster Computertechnologie, Künstlicher Intelligenz (KI) und Maschinellem Lernen bietet völlig neue Möglichkeiten, diesen Herausforderungen ökologisch und ökonomisch nachhaltig zu begegnen. Zur Erforschung dieses zukunftsweisenden Technologieschwerpunkts hat die TUM nun das „TUM Georg Nemetschek Institute Artificial Intelligence for the Built World“ gegründet. 

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Künstliche Intelligenz Campus a.schmidt@tum.de news-36307 Wed, 11 Nov 2020 08:00:00 +0100
Die TUM erhält den Genius Loci-Preis https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36303/ Die TUM überzeugte die Jury insbesondere mit einem gut strukturierten Lehrkonzept und den dazugehörigen konkreten Maßnahmen. Im Präsenzbetrieb aber auch online wird die innovative Lehre der TUM allen Studierenden zugänglich gemacht.

„Mit der TUM wird eine Hochschule prämiert, der es beispielhaft gelungen ist, ein äußerst variantenreiches Maßnahmenpaket lückenlos aufeinander abzustimmen und zu verweben, so dass ein rundes, schlüssiges Gesamtkonzept entsteht“, sagt Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes.

So hat die TUM beispielsweise mit der Verabschiedung ihrer Lehrverfassung auch entsprechende Gremien, wie das Parlament und den Vorstand Lehre, etabliert. Zur Förderung  innovativer Lehrprojekte hat die TUM einen Lehrfonds eingerichtet sowie erweiterte Qualitätszirkel, die mit Studierenden, Lehrenden, Alumni und Vertretern aus Gesellschaft und Wirtschaft besetzt und an der kontinuierlichen Entwicklung der Studiengänge beteiligt sind.

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Campus news-36303 Tue, 10 Nov 2020 11:04:45 +0100
TUM gründet Spitzenzentrum für integrierte Datenwissenschaften und Maschinelles Lernen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36302/ Atemraubende Fortschritte der Datenanalyse, des Maschinellen Lernens und der Künstlichen Intelligenz (KI) sowie die sich sprunghaft entwickelnden Technologien des Hochleistungsrechnens haben einen Paradigmenwechsel in der Forschung eingeleitet, indem Theorie und Experiment als die klassischen Wege des Erkenntnisgewinns konvergieren. Die modernen Datenwissenschaften versprechen künftig auch in hochkomplexen Forschungsdomänen Modelle und Hypothesen zu validieren, etwa um globale Entwicklungen zu erklären, verlässliche Vorhersagen zu treffen oder um Materialien, Technologien und Prozesse zu optimieren.

Aufbauend auf ihrer internationalen Spitzenreputation in der Informatik und der KI-Forschung bündelt die TUM mit der Gründung des Munich Data Science Institute (MDSI) nun die über mehrere Standorte verteilten datenbasierten Forschungsaktivitäten unter einem gemeinsamen Dach am Campus Garching.

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Künstliche Intelligenz Campus a.schmidt@tum.de news-36302 Mon, 09 Nov 2020 12:17:40 +0100
Gemeinsam gegen Corona https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36300/ Das Bayerische Wissenschaftsministerium hat zum Coronavirus SARS-CoV-2 den bayerischen Forschungsverbund FOR-COVID eingerichtet. Dafür stellt der Freistaat rund 800.000 Euro an Fördermitteln für dieses und nächstes Jahr bereit. Neben der TUM sind die Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg, die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die Universität Regensburg und die Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg sowie das Bundeswehr-Institut für Mikrobiologie in München beteiligt. Der Forschungsverbund soll durch eine bayernweite, interdisziplinäre Kooperation dazu beitragen, die derzeitige Pandemie beherrschbarer zu machen.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir die Kräfte der führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Bayern nun bündeln können, um zu erforschen, wie wir die COVID-19-Krise überwinden und uns damit auch auf zukünftige Herausforderungen besser vorbereiten können“, sagt die Sprecherin des Verbundes Prof. Ulrike Protzer, Direktorin des Instituts für Virologie der TUM und des Helmholtz Zentrums München.

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Covid-19 Forschung lisa.pietrzyk@tum.de news-36300 Wed, 04 Nov 2020 16:18:51 +0100
Online-Diskussion zur US-Wahl https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36298/ Prof. Tim Büthe, Lehrstuhl für International Relations, Prof. Eugénia da Conceição-Heldt, Lehrstuhl für European and Global Governance, und Prof. Miranda Schreurs, Lehrstuhl für Environmental and Climate Policy, sprechen mit Jeff Rathke, Präsident des American Institute for Contemporary German Studies an der Johns Hopkins University in Washington. Moderation: Peter Schmalz, PresseClub München.

Zum Livestream am Mittwoch, 4.11.2020, ab 12.30 Uhr

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Termin klaus.becker@tum.de news-36298 Tue, 03 Nov 2020 11:55:30 +0100
Wie sich das Immunsystem an Viren erinnert https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36296/ Gelangt ein Virus in den Körper, nehmen bestimmte Zellen des Immunsystems den Erreger auf. Sie transportieren ihn in die Lymphknoten und präsentieren seine Bruchstücke, sogenannte Antigene, dort den für Viren zuständigen CD8+-T-Zellen. Jede dieser Zellen trägt einen einzigartigen T-Zell-Rezeptor auf der Oberfläche, der bestimmte Antigene erkennen kann. Nur sehr wenige dieser T-Zell-Rezeptoren passen aber zu den Antigenen des neuen Erregers.

Um der Infektion Herr zu werden und möglichst viel Abwehrkraft gegen den Erreger aufzubringen, beginnen sich diese wenigen Antigen-spezifischen T-Zellen stark zu vermehren. Dabei entwickeln sie sich zu sogenannten T-Effektorzellen, die Virus-infizierte Körperzellen abtöten und selbst ebenfalls absterben, sobald das Virus besiegt ist. Ein Teil dieser kurzlebigen Effektorzellen, so bislang die Theorie, verwandelt sich in T-Gedächtniszellen, die langfristig im Organismus überleben. Für den Fall, dass derselbe Erreger später noch einmal in den Körper gelangt, gibt es dann schon Gedächtniszellen, die den Eindringling beim zweiten Mal sehr viel schneller und wirksamer bekämpfen als bei der ersten Infektion.

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Forschung lisa.pietrzyk@tum.de news-36296 Mon, 02 Nov 2020 09:36:00 +0100