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Die Forschungsbrauerei in Weihenstephan

Maische-Würzepfanne im Sudhaus
Im Sudhaus der Lehr- und Versuchsbrauerei der TUM in Weihenstephan: die Maische-Würzepfanne. (Foto: Marc Stamm)
Bavaria Pale Ale, White Hoplosion oder Fresh Hop Finest – entwickelt wurden diese Biere nicht von Großbrauereien, sondern von Mitarbeitern des Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie. Am Campus Weihenstephan werden Studierende zu Brau- und Lebensmitteltechnologen/-innen, Bioprozesstechnikern/-innen und Diplom-Braumeistern/innen ausgebildet – in einer der modernsten Forschungsbrauereien der Welt. 

Die Forschungseinrichtung auf dem Weihenstephaner Berg bietet Hochtechnologie auf kleinstem Raum. Auf nur 300 Quadratmetern können die Studierenden alle gängigen Brauverfahren erproben. Dafür erlernen sie Schritt für Schritt den Brauprozess: von der Würzebereitung aus Wasser, Malzschrot und Hopfen und über die Vergärung und Reifung des Bieres bis zum Abfüllen in Flaschen. Aber auch mikrobiologischen Grundlagen von Hefe- und Milchsäurebakterien und Kenntnisse in der Prozessautomation werden in der Forschungsbrauerei vermittelt. 

Staatlich geprüfter Bierverkoster

Am Ende sollen die hier hergestellten Biere aber vor allem eins: Schmecken. Deshalb bietet der Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie von Prof. Thomas Becker auch Sensorik-Seminare an. Darin lernen die Studierenden zum Beispiel, wie man Bitterstoffe wahrnimmt und Aromen benennt. Sogar zum staatlich geprüften Bierverkoster kann man sich ausbilden lassen. 

Diese besonderen Lehrveranstaltungen sind heiß begehrt und deshalb den Studierenden des Lehrstuhls vorbehalten. Wer mehr über das Brauen erfahren möchte, wird in der benachbarten Staatsbrauerei Weihenstephan fündig. Für Gruppen ab fünfzehn Personen bietet die “älteste Brauerei der Welt” Führungen und Verkostungen an. Und im Sommer lassen sich die Bierspezialitäten auch unter Kastanienbäumen genießen, im Biergarten des Weihenstephaner Bräustüberl.


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