TUM - Aktuelles https://www.tum.de Aktuelle Meldungen der TU München de TUM Sun, 15 Sep 2019 18:32:55 +0200 Sun, 15 Sep 2019 18:32:55 +0200 Deutscher Umweltpreis für Bodenforscherin https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35685/ Für ihre „exzellente Forschung“ erhält Ingrid Kögel-Knabner Europas höchstdotierten Umweltpreis. Ihre wissenschaftliche Arbeit habe „die immense Bedeutung des Bodens als Wasser- und Nährstoffspeicher, Lebensspender, Schadstofffilter und Garant für die Welternährung“ herausgestellt, sagt der Generalsekretär der DBU Alexander Bonde. Ihr sei es gelungen, die zentrale Rolle des oft unterschätzten Umweltmediums Boden neben der Luft und dem Wasser in den Fokus zu rücken. Kögel-Knabner sei eine „Schrittmacherin im Umweltschutz“, die Zukunftslösungen für die enormen ökologischen Herausforderungen der Gegenwart geliefert habe, sagt Bonde. Am 27. Oktober wird Ingrid Kögel-Knabner in Mannheim der Deutsche Umweltpreis von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht.

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Campus lisa.pietrzyk@tum.de news-35685 Fri, 13 Sep 2019 07:03:00 +0200
Bayern ermutigt zur Vision Hyperloop https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35683/ Bereits viermal haben die Studierenden der TUM gezeigt, dass sie die schnellsten Kabinenkapseln für den Hyperloop, die sogenannten Pods, bauen können. Elon Musk hatte 2015 die „Hyperloop Pod Competition“ ins Leben gerufen. Studierendengruppen aus der ganzen Welt sind dazu aufgerufen, mit den Prototypen ihrer Pods nach Los Angeles zu kommen und dort gegeneinander anzutreten. Bisher konnte das TUM-Hyperloop-Team bei jedem Rennen die Konkurrenz weit hinter sich lassen.

Es geht den Studierenden jedoch nicht nur um die Geschwindigkeit: Das Team untersucht auch, wie der Hyperloop ein sicheres, bezahlbares und nachhaltiges Transportmittel der Zukunft werden kann. So entwickeln sie unter anderem ein Schwebesystem für den Pod sowie eine Teströhre aus ultrahochfestem Beton, die sie erstmals dem Ministerpräsidenten vorstellten.

Finanzielle Unterstützung der Staatsregierung für das Hyperloop-Team

Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Aus Science-Fiction wird Realität! Großen Respekt an das Hyperloop-Team der TU München. Die Erfolge im weltweiten Wettbewerb um die höchste Geschwindigkeit sind beeindruckend. Wovon Kalifornien träumt, wird in Bayern Wirklichkeit.“ Bei seinem Besuch kündigte Söder weitere Unterstützung der Staatsregierung für das Hyperloop-Team an: Für Forschungsvorhaben zum Design von Kapsel und Röhre stehen 80.000 Euro bereit. Söder: „Bayern verleiht der Wissenschaft zusätzlichen Schub. Forschung und Innovation sind der Schlüssel für Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand in der Zukunft.“

Auch die TUM unterstützt das Projekt: „Wir ermöglichen den Studierenden, sich in diesem Projekt zu verwirklichen“, erklärt TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann. „So fördern wir neues Denken und nutzen die jugendliche Faszination an den schwierigsten Herausforderungen – und stärken damit das weltweite Markenzeichen ,German Engineeringʼ.“

Das Hyperloop-Projekt gehört zum Konzept der neuen TUM-Fakultät für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie (LRG). Die Fakultät steht im Mittelpunkt der bayerischen Luft- und Raumfahrtstrategie, die der Ministerpräsident in seiner Regierungserklärung am 18. April 2018 vorgestellt hatte.

Herrmann: „Nur wer die Welt im Ganzen begreift, kann sie im Ganzen bewegen. Wir bündeln in unserer neuen Fakultät die Expertisen der Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie und können so Synergien verstärken. Die ineinander verschränkten Technologien werden das Mobilitätsgeschehen auf und über unserem Planeten fundamental verändern.“

Neue Fakultät auf 2000 Quadratmetern

Die LRG nimmt dieses Wintersemester mit 19 Professuren und 700 Studierenden in Bachelor- und Masterprogrammen ihren Betrieb auf. Am Sitz der Fakultät in Taufkirchen/Ottobrunn stehen Hallen und Büros auf 2000 Quadratmetern für die neu zu berufenden Professorinnen und Professoren bereit. Auch das TUM-Hyperloop-Team findet hier seine neue Wirkungsstätte, um sich auf die Fertigung großer Betonröhren und das Design eines neuartigen Schwebesystems zu konzentrieren.

Die neue Professur „Future Air and Ground Mobility“ wird den Hyperloop auf der wissenschaftlich-technologischen Ebene erforschen, aber auch System- und Betriebsaspekte untersuchen und hier mit den Studierenden zusammenarbeiten. Die Professur wird darüber hinaus neuartige Mobilitätskonzepte erforschen und die Netzwerkbildung in der Metropolregion München vorantreiben.

„Was von vielen als Phantasterei abgetan wird, wollen wir in unserer neuen Fakultät verwirklichen“, sagt Herrmann. „Dazu planen wir den Bau einer 400-Meter-Teststrecke, um die Prototypen auch auf hohe Geschwindigkeiten beschleunigen zu können. Wir sondieren dazu das Gelände in Taufkirchen und Ottobrunn, aber auch am Sonderflughafen in Oberpfaffenhofen. Der Hyperloop ist eine Vision für schnelles Reisen im Alltag – wir wollen ihm eine Chance geben.“

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Campus stefanie.reiffert@tum.de news-35683 Thu, 12 Sep 2019 12:29:01 +0200
TUM unter den besten Technischen Universitäten Europas https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35682/ Die TUM verbessert sich im Vergleich zum Vorjahr um eine Stufe auf Rang 43. Damit bestätigt sie ihren Platz im Quartett der besten europäischen Technischen Universitäten, zu dem ihre Partneruniversität Imperial College London (Rang 10), die ETH Zürich (Rang 13) und die EPF Lausanne (Rang 38), Partner in der EuroTech Universities Alliance, zählen.

In Deutschland gehört die TUM im Vergleich aller Universitäten seit Jahren zum Top-Trio mit der LMU München (Rang 32) und der Universität Heidelberg (Rang 44). Angeführt wird die Rangliste nach wie vor von Universitäten aus Großbritannien und den USA.

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TUM in Rankings klaus.becker@tum.de news-35682 Thu, 12 Sep 2019 10:59:18 +0200
TUM und Voith schließen Forschungsallianz für Innovationsthemen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35681/ TUM und Voith arbeiten in zahlreichen Forschungsprojekten zusammen – etwa zu innovativen Fertigungsprozessen, zur Produktionstechnik oder zur Wasserkraft. Um den Prozess für künftige Kooperationen zu vereinfachen, wurde gestern in München eine Rahmenvereinbarung geschlossen. 

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Campus news-35681 Thu, 12 Sep 2019 00:00:00 +0200
Spitzen-Mensa für exzellente Wissenschaft https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35678/ Nördlich der alten Mensa, die nach 40 Jahren ihre geplante Lebensdauer längst überschritten hatte, entstand in den letzten drei Jahren ein Neubau, der modernsten Standards entspricht. Die Baukosten betrugen rund 45 Millionen Euro.

Das neue Gebäude bietet nicht nur mehr Platz, sondern wird auch deutlich weniger Energie verbrauchen. Dank neuer Spülmaschinen werden die alten Formtabletts durch Porzellanteller abgelöst. Neu gestaltete Essensausgaben ermöglichen eine größere Angebotsvielfalt: Salattheken, Gemüsebar, Suppenstation, Grill, Pizza-Schalter, Pasta- und Wok-Theke und viele vegetarische oder vegane Speisen.

Nach dem Entwurf des Münchener Büros Meck Architekten entstanden auf rund 5300 Quadratmetern Hauptnutzfläche in einem zweigeschossigen, quadratischen Baukörper mit großem Innenhof 1750 Sitzplätze für Mensa und Cafeteria. Zugänge und Cafeteria befinden sich im Erdgeschoss, der 2740 Quadratmeter große Speisesaal und die Küche im ersten Stock.

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Campus news-35678 Wed, 11 Sep 2019 15:59:00 +0200
Celonis für Deutschen Zukunftspreis nominiert https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35677/ Die Celonis-Gründer Bastian Nominacher, Martin Klenk und Alexander Rinke haben als Studenten der TUM eine Software für das sogenannte Process Mining entwickelt. Diese untersucht die alltäglichen Abläufe in Unternehmen, zeigt die Analysen in verständlichen Grafiken und schlägt Verbesserungen vor. Die automatisierte Unternehmensberatung lässt sich für alle möglichen Prozesse anwenden, die digitale Spuren hinterlassen, egal ob es um die Produktion eines Pharmaherstellers oder die Logistik eines Handelskonzerns geht.

Das 2011 gegründete Start-up schrieb eine rasante Erfolgsgeschichte: 2015 war Celonis bereits das am schnellsten wachsende Technologieunternehmen Deutschlands, ein Jahr später gründeten die Münchner eine Niederlassung in New York. 2018 wurde das Unternehmen in seiner zweiten Finanzierungsrunde mit einer Milliarde US-Dollar bewertet und gehört damit zu den seltenen deutschen „Einhörnern“. Global Player und Mittelständler in 20 verschiedenen Branchen nutzen die Software, darunter ein Drittel der DAX-Unternehmen. Damit gilt Celonis als Weltmarktführer beim Process Mining.

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Entrepreneurship klaus.becker@tum.de news-35677 Wed, 11 Sep 2019 14:13:00 +0200
Auszeichnung für junge Gründerinnen und Gründer https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35675/ Den Nachwuchs­wettbewerb hat die US-amerikanische Technology Review des Massachusetts Institute of Technology (MIT) ins Leben gerufen. Er gilt als eine der renommiertesten Auszeichnungen für junge Gründerinnen und Gründer und wird seit 2013 auch von der deutschen Ausgabe des Magazins vergeben. In diesem Jahr wurden insgesamt zehn Innova­torinnen und Innovatoren ausgezeichnet, von denen vier an der TUM studiert und ihre Start-ups mit Unterstützung von TUM und UnternehmerTUM gegründet haben:

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Entrepreneurship a.schmidt@tum.de news-35675 Sun, 08 Sep 2019 15:48:00 +0200
Tractatus 2019 für Lisa Herzog https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35674/ Prof. Lisa Herzog forscht an der TUM School of Governance zu den Wechselwirkungen von Philosophie, Technik und Ökonomie. In ihrem nun ausgezeichneten Essay zeigt sie, wie sich Arbeit in Zeiten der Digitalisierung und Automatisierung gerechter und demokratischer gestalten lässt – und wie damit gleichzeitig die Bedeutung der Arbeit als soziale Kraft gestärkt wird.

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Campus a.schmidt@tum.de news-35674 Thu, 05 Sep 2019 15:00:56 +0200
Ganz nah dran an den „Geisterteilchen“ https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35672/ Das Standardmodell der Teilchenphysik ist seit seinen Anfängen nahezu unverändert gültig. Widersprüche zwischen Theorie und Experiment haben sich bislang nur bei Neutrinos gezeigt.

Die Neutrino-Oszillation war dabei die erste Beobachtung, die nicht mit den Vorhersagen übereinstimmte. Sie beweist, dass Neutrinos im Widerspruch zum Standardmodell eine Masse ungleich Null haben. 2015 wurde diese Entdeckung mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-35672 Thu, 05 Sep 2019 11:51:17 +0200
Dr. Kai Zosseder misst die Erwärmung des Grundwassers https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35670/ TUM in den Medien news-35670 Wed, 04 Sep 2019 11:37:00 +0200 Hochdotierte EU-Förderung für Spitzenforschung an der TUM https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35669/ Jedes Jahr fördert der Europäische Forschungsrat zukunftsweisende Forschungsprojekte mit den renommierten ERC Grants. Diese werden in verschiedenen Kategorien vergeben. Starting Grants richten sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen. Sie sind mit bis zu 1,5 Millionen Euro dotiert.

Zusätzlich zu den sieben Starting Grants werden drei Projekte aus der TUM mit sogenannten Proof-of-Concept Grants gefördert. Diese werden an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die prüfen wollen, ob aus ihren ERC-Forschungsprojekten marktfähige Innovationen entstehen können. Als unternehmerische Universität legt die TUM auf diesen Aspekt der Forschung großen Wert und fördert gezielt Firmengründungen durch Forschende und Studierende. Durch die Starting und Proof-of-Concept Grants steigt die Zahl der ERC Grants von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der TUM auf 117.

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Forschung paul.hellmich@tum.de news-35669 Tue, 03 Sep 2019 12:32:00 +0200
Wem hilft ein Defibrillator? https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35667/ Bei lebensbedrohlichen Herz-Rhythmus-Störungen kann ein starker elektrischer Impuls den Herzmuskel wieder in den richtigen Takt bringen. Das ist die Aufgabe von Defibrillatoren, die wie Herzschrittmacher in den Brustkorb eingesetzt werden. Ärztliche Leitlinien sehen vor, dass diese Geräte bei bestimmten Herzerkrankungen vorbeugend eingesetzt werden. In der EU geschieht das jährlich mehr als 100.000-mal. Das bedeutet nicht nur hohe Kosten für das Gesundheitssystem, die Geräte stellen auch ein Risiko dar: Schätzungen zufolge kommt es bei jedem vierten eingesetzten Defibrillator innerhalb von zehn Jahren zu erheblichen Komplikationen – von Infektionen bis hin zu spontanen Stromschlägen.

Die Großstudie EU-CERT-ICD hat daher europaweit den Nutzen von prophylaktisch implantierten Defibrillatoren untersucht. Ein wesentliches Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Erstautor Prof. Axel Bauer (ehemals LMU, aktuell Medizinische Universität Innsbruck) und die beiden Letztautoren Prof. Georg Schmidt (TUM) und Prof. Markus Zabel (Universitätsmedizin Göttingen) war es in einer Substudie des EU-CERT-ICD Projekts, Patienten zu identifizieren, die von der OP besonders profitieren.

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Forschung paul.hellmich@tum.de news-35667 Mon, 02 Sep 2019 11:00:00 +0200
50-Tonnen-Prüfstand für Brückenbauteile https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35666/ TUM in den Medien news-35666 Thu, 29 Aug 2019 10:10:15 +0200 Herzinfarkt-Ausmaß unabhängig von der Tageszeit https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35661/ Die Brust schmerzt und Tonnen scheinen auf dem Brustkorb zu liegen – so kann es sich anfühlen, wenn ein Herzinfarkt das Leben bedroht. In diesem Notfall gilt es, sofort die Rettungskräfte zu alarmieren. Am häufigsten treten die gefährlichen Attacken zwischen sechs Uhr morgens und zwölf Uhr mittags auf. Auch andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzrhythmusstörungen oder plötzlicher Herztod scheinen einem Tagesrhythmus zu folgen, sie ereignen sich ebenso gehäuft morgens oder vormittags.

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Forschung news-35661 Mon, 26 Aug 2019 12:54:00 +0200
TU München glänzt mit Internationalität https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35662/ Vor Beginn seiner Reise nach Brasilien, wo die TUM in São Paulo ein eigenes Verbindungsbüro hat, bilanzierte TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann die internationale Netzwerkpolitik. Im aktuellen QS World University Ranking 2020 steht die TUM beim Indikator „Internationale Studierende“ national auf Platz 1, gefolgt von den Technischen Universitäten in Berlin, Aachen, Darmstadt und Karlsruhe. „Das QS-Ranking 2020 zeigt, dass Deutschland in seinen ingenieur- und naturwissenschaftlichen Disziplinen besonders attraktiv für das Ausland ist“, sagte Präsident Herrmann. Jetzt aber komme es darauf an, dass das wertbesetzte „German Engineering“ beherzt die gesellschaftlichen Fragestellungen als neue Herausforderung annimmt. „Deshalb ist das ,Human-Centered Engineering‘ das Nonplusultra für die Zukunft. Wer den Ingenieurwissenschaften nicht den aktiv gelebten Rückbezug in die Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften erschließt, wird morgen keine moderne Technische Universität sein. Dieser Denk- und Handlungssatz hat deshalb eine Zentralstellung in der Exzellenzstrategie 2019 unserer Universität.“ Hier sei man gut beraten, sich an Stanford und dem MIT zu orientieren, denn die deutsche Ingenieursausbildung liege diesbezüglich bedenklich zurück.

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Campus news-35662 Mon, 26 Aug 2019 10:15:18 +0200
"Nutzung von Wasserstoff wird intensiv untersucht" https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35657/ TUM in den Medien stefanie.reiffert@tum.de news-35657 Fri, 23 Aug 2019 10:31:26 +0200 Nachhaltige Wohnhäuser am Campus Garching https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35656/ „Einfach Bauen“ ist ein Forschungsverbund an der TUM mit Forschungsprojekten an mehreren Lehrstühlen der Fakultät für Architektur. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler möchten einen Gegenimpuls zur immer weiter steigenden Komplexität moderner Bauten setzen. Ihre Strategien für einfaches und gleichzeitig energieeffizientes und ressourcenschonendes Bauen umfassen u.a. die Reduktion der Gebäudetechnik, eine monolithische Bauweise und eine Reduzierung der Schichten.

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Campus a.schmidt@tum.de news-35656 Fri, 23 Aug 2019 09:19:55 +0200
800 Milliarden Grad in der kosmischen Küche https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35653/ Wenn zwei Neutronensterne zusammenstoßen, wird Kernmaterie in extreme Zustände versetzt. Ein internationales Forschungsteam ist den Eigenschaften der durch den Aufprall komprimierten Materie nun auf die Spur gekommen. Über 110 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben seit 1994 am Langzeit-Experiment HADES kosmische Materieformen erforscht. Mit der Untersuchung der elektromagnetischen Strahlung, die bei der Kollision von Sternen entsteht, legte das Team nun den Blick auf die heiße und dichte Interaktionszone von zwei Neutronensternen frei.

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Forschung lisa.pietrzyk@tum.de news-35653 Thu, 22 Aug 2019 10:11:00 +0200
Sternenstaub im antarktischen Schnee https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35652/ Mehrere Tausend bis Zehntausend Tonnen kosmischer Staub rieseln jährlich auf die Erde. Die meisten der winzigen Teilchen stammen von Asteroiden oder Kometen unseres Sonnensystems. Ein kleiner Teil kommt allerdings von fernen Sternen. Für das darin befindliche Eisen-Isotop Eisen-60 gibt es keine natürlichen irdischen Quellen, es entsteht ausschließlich bei Supernova-Explosionen oder Reaktionen der kosmischen Strahlung mit dem kosmischen Staub.

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Forschung lisa.pietrzyk@tum.de news-35652 Tue, 20 Aug 2019 10:18:00 +0200
Jetzt abstimmen für Jubiläumsfilm der TUM https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35648/ Der Imagefilm der TUM ist in Kategorie 2 „Unternehmen / Institution“ nominiert. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Publikumsvoting können einen Kurzurlaub für zwei Personen in Erding gewinnen.

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Campus a.schmidt@tum.de news-35648 Mon, 19 Aug 2019 10:09:00 +0200
TUM auf Top-Positionen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35650/ Das „Shanghai Ranking“ bewertet weltweit die Forschungsleistungen der Hochschulen. Die Rangliste, offiziell „Academic Ranking of World Universities“, wurde an der Shanghai Jiao Tong Universität entwickelt. Gewertet werden vor allem Veröffentlichungen in wichtigen Fachzeitschriften wie „Nature“ und „Science“, die Zitationsraten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie die Zahl der Nobelpreise und Fields Medals – eine der höchsten Auszeichnungen in der Mathematik.

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TUM in Rankings news-35650 Fri, 16 Aug 2019 11:06:57 +0200
Was Städte im Sommer aufheizt https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35631/ TUM in den Medien news-35631 Mon, 12 Aug 2019 09:48:00 +0200 Arbeitnehmer werden lieber durch Roboter ersetzt als durch Kollegen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35645/ Millionen Jobs sind in den kommenden Jahrzehnten durch den Einsatz von Robotik und Künstlicher Intelligenz gefährdet. Obwohl diese Entwicklung in der Wissenschaft intensiv diskutiert wird, wurde bislang kaum erforscht, wie Menschen darauf reagieren, im Beruf durch Technologie ersetzt zu werden.

Um dies herauszufinden, haben Wirtschaftswissenschaftler der TUM und der Erasmus-Universität Rotterdam in elf größtenteils experimentellen Untersuchungen verschiedene Szenarien mit insgesamt mehr als 2.000 Personen aus mehreren Staaten Europas und Nordamerikas getestet. Die Forschungsarbeit wurde nun im renommierten Fachmagazin „Nature Human Behaviour“ veröffentlicht.

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Forschung klaus.becker@tum.de news-35645 Fri, 09 Aug 2019 11:00:00 +0200
Eine direkte toxische Wirkung von beta-Amyloid aufgeklärt https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35643/ In Gehirnen von Alzheimer-Patienten, die schon Symptome zeigen, finden sich große Verklumpungen des Proteins beta-Amyloid, die sogenannten Plaques. Viele therapeutische Ansätze setzen darauf, diese Verklumpungen zu entfernen. Bisher aber ohne weitreichenden Erfolg.

„Entscheidend ist, dass wir die Krankheit viel früher erkennen und behandeln. Unsere Ansatzpunkte waren deshalb die überaktiven Nervenzellen, die schon sehr früh auftreten – lange bevor die Patientin oder der Patient Gedächtnisausfälle hat“, erklärt Prof. Arthur Konnerth, Hertie Senior Professor für Neurowissenschaften an der TUM. Durch die Überaktivierung erhalten benachbarte Zellen ständig falsche Signale und bringen so die Signalverarbeitung durcheinander.

Konnerth gemeinsam mit seinem Doktoranden Benedikt Zott und dem gesamten Team war es möglich, die Ursache, den Auslöser und damit auch mögliche neue therapeutische Angriffspunkte für diese frühe Störung im Gehirn zu entdecken. Die Studie wurde im Fachjournal „Science“ veröffentlicht.

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Forschung vera.siegler@tum.de news-35643 Fri, 09 Aug 2019 09:55:00 +0200
Neue Ombudspersonen gewählt https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35641/ In der unabhängigen Ombudsstelle der TUM können sich alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität beraten lassen, wenn sie Fragen zu guter wissenschaftlicher Praxis haben. Die TUM hat zu deren Sicherung Richtlinien aufgestellt, die sich an Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft orientieren.

Auch bei einem Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten können die Ombudspersonen vertraulich zu Rate gezogen werden. Sie nehmen eine erste Prüfung vor und vermitteln in Konfliktfällen. Erkennen sie ein nicht korrigierbares Fehlverhalten, richten sie ein Ombudsgremium zur weiteren Aufklärung ein.

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Campus klaus.becker@tum.de news-35641 Tue, 06 Aug 2019 16:10:17 +0200