Zwei Studenten
TUM IdeAwardBild: Andreas Heddergott/TUM

TUM IdeAward – We empower your ideas.

Bewerbe dich jetzt um einen Messestand beim IdeAward 2018!

Alle TUMler mit Gründungsideen, die aber noch nicht gegründet haben, können sich bis zum 3. Oktober um einen Stand bewerben. Bei Interesse sendet einfach eine Mail mit euren Kontaktdaten sowie einer kurzen Beschreibung eurer Idee an sabrina.schulze@tum.de.

Preisverleihung am 28. November 2018

Der TUM IDEAWARD zeichnet herausragende Ideen und Technologien mit großem Marktpotential aus. Lernen Sie bei der Preisverleihung die unternehmerische Universität und ihre Rising High-Tech Stars kennen. 

50 Geschäftsideen wurden eingereicht, die 10 vielversprechendsten Konzepte werden bei der Preisverleihung vorgestellt und die drei besten prämiert. Die ausgezeichneten Teams erhalten von der Zeidler-Forschungs-Stiftung Preisgelder von insgesamt 37.500.

Ort

TUM Foyer vom Audimax, Arcisstraße 21, 80333 München

Programm

18.00 Uhr Keynote Martin Ott, Managing Director Central Europe Facebook

19.00 Uhr Pitch der 10 besten Teams & Preisverleihung

19.30 Uhr Ideenmesse & Networking mit Buffet & Getränken

Ebenbuild

Die künstliche Beatmung der allein in Deutschland jährlich etwa 70.000 Patienten mit dem Akuten Atemnot Syndrom (ARDS) wird bislang am Beatmungsgerät manuell, heuristisch und unspezifisch eingestellt, was nachweislich zur sehr hohen Mortalität beiträgt.

Unsere Technologie, eine Kombination aus medizinischer Bildgebung, Künstlicher Intelligenz und mechanischer Finite-Elemente-Simulation, erlaubt erstmals die automatisierte, personalisierte und präzise Vorhersage der optimalen Beatmungsweise anhand patientenspezifischer Computermodelle der Lunge. Der angestrebte cloudbasierte klinische Einsatz kommt einer Revolution dieses Bereichs der Intensivmedizin gleich.

kiteKRAFT

Anstelle einer massiven Struktur einer konventionellen Windkraftanlage, wird ein stromerzeugender Kite verwendet, d.h. praktisch ein angeleintes Elektroflugzeug, das Windenergie erntet. Diese Technologie erzeugt Strom zu den geringsten Energiekosten im Vergleich zu allen anderen Technologien. Durch unsere Innovationen (i) ist der Kite unter anderem sehr sicher und zuverlässig (angemeldetes Patent), (ii) bereits ein sehr kleiner „kite“ erzeugt eine sehr große „KRAFT“ (bzw. Leistung), und (iii) der Kite ist sehr kostengünstig in der Herstellung. Weitere Infos: kitekraft.de

m-Bee - erfindet Batteriespeichersysteme neu

Durch unsere neuartige Leistungselektronik verändert sich der Aufbau solcher Speichersysteme grundlegend. Die bisher passiven Batteriemodule werden heutzutage fest miteinander verschaltet. Unser Ansatz führt zu aktiven Batteriemodulen, die durch hochdynamische Schaltungen echte Wechselspannung erzeugen. Dadurch verringern wir Gesamtkosten, Ausfallrisiko und ermöglichen es als einziger Anbieter, Batterien zukünftig voll auszunutzen.

metris.io

Obwohl der Betrag, der in Europa in nachhaltige Anlagen investiert wird, jährlich um 6.9% steigt, ist die Datengrundlage auf der Nachhaltigkeit in Unternehmen bewertet werden unstrukturiert und unzuverlässig. Da Analysten nicht ausreichend Ressourcen zur Verfügung haben um riesigen Datenmengen und komplexen Fragestellungen zu begegnen, wird weltweit nur jedes 30000. Unternehmen überhaupt auf sogenannte ESG-Kriterien untersucht. Wir haben eine Rechercheplattform entwickelt die Methoden aus den Bereichen Computerlinguistik und künstlicher Intelligenz vereint um menschliches Verständnis auf große Menge von Text zu skalieren. Die Plattform ermöglicht es menschlichen Analysten schneller und präziser relevante Fragen zu Unternehmen zu beantworten, unabhängig davon ob die Antworten in 10-seitigen oder 1000-seitigen Veröffentlichungen stecken. Letztendlich soll die Plattform ermöglichen, dass Kapital weltweit nachhaltiger, vielfältiger und differenzierter eingesetzt wird.

ORBEM - KI-betriebene Präzisionslandwirtschaft

Wir entwickeln die ORBEM GENUS – neue Technologie, die zwei Probleme der Geflügelindustrie lösen wird: die jährliche Verschwendung von mehr als 9 Milliarden unbefruchteten Eiern und das unnötige Töten von 7 Milliarden männlichen Eintagsküken. Die GENUS ist eine künstliche Intelligenz gesteuerte Bildgebungstechnologie, basierend auf der Magnetresonanztomographie, die Eier berührungsfrei untersucht und automatisch nach ihrem Befruchtungsstatus oder dem Geschlecht des Kükens sortiert. Mit dieser digitalen Technologie kann man Milliarden von Eiern für den menschlichen Verzehr in den Markt einführen, das Tierwohl verbessern, das Kükentöten vermeiden und die Produktivität der Brütereien erheblich steigern und somit Energie, Kosten und Abfall einsparen.

sewts - redefining textile handling

Wir entwickeln im Rahmen von drei Masterarbeiten ein Hochleistungsgreifsystem für forminstabile Werkstoffe, wie Handtücher oder Kleidungsstücke. Unser System erkennt Falten und Kanten in Textilien und anderen forminstabilen Werkstoffen mit Hilfe von 3D-Bildanalysesoftware. Darüber hinaus ist das System in der Lage Falten zu glätten, um Textilien von einem undefinierten und wirren in einen definierten und glatten Zustand zu manipulieren. Der Prozessschritt der Kantenerkennung und das anschließende Glätten, ist ein wesentlicher Faktor weshalb die Produktion von Kleidungsstücken oder das Einlegen von Handtüchern bzw. Bettwäsche in Mangeln von Großwäscherein händisch durchgeführt werden.

VSV-NDV - the new face of cancer therapy

Onkolytische Viren (OVs) wurden in den letzten 20 Jahren sehr intensiv als neuartige Krebstherapeutika entwickelt. Wir haben eine neuartige, hybride Virustechnologie (VSV-NDV-Technologie) entwickelt, die mehrere Alleinstellungsmerkmale im Vergleich zu konkurrierenden viralen Krebstherapien aufweist. Vor allem bietet die VSV-NDV eine schnelle und effiziente Tumorzellonkolyse durch die Induktion von Zell-Zell-Fusionsreaktionen unter Beibehaltung eines außergewöhnlichen Sicherheitsprofils. Zum einem führt die Zell-Zell Fusionsreaktion zum Verschmelzen von infizierten Zellen mit benachbarten Tumorzellen und töten sie dadurch ab, und zum andern wird eine Kettenreaktion damit ausgelöst, die das Immunsystem des Patienten veranlasst, einen Angriff auf nicht infizierte Tumorzellen zu starten. Das bedeutet, dass dieses Virus das Potenzial hat eine lebenslange systemische Immunität gegen den Krebs zu vermitteln und ist daher in der Entwicklung für die klinische Umsetzung. 

vTech - good vibrations for water

Jeden Tag benötigen wir Wasser in vielfältiger Form und Menge (z. B. als Trinkwasser, Produktionswasser oder Brauchwasser). Je nach Verwendung muss eine ausreichende Qualität erzielt werden. Aufgrund steigender Wasserknappheitsherausforderungen weltweit wird dazu Wasser recycelt und wiedergenutzt. Hierbei spielt die Membranfiltration eine entscheidende Rolle. Ein wesentlicher Nachteil dieser Technologie ist jedoch das Zusetzen der Membranen mit Schmutzstoffen (Fouling). Dies führt zwangsläufig zu einem hohen Energiebedarf, einer nachlassenden Produktivität sowie zum Einsatz von schädlichen Reinigungschemikalien.

Ziel von vTech ist es, die bestehenden Nachteile der Membranfiltration zu minimieren. Mit Hilfe unserer neu entwickelten vibrierenden Membranen kann der Energiebedarf und damit die Energiekosten um bis zu 90% reduziert werden. Die Ansteuerbarkeit der Technologie ermöglicht zudem neue Dimensionen in der Prozessdynamik. Somit kann eine nachhaltige Aufbereitung wässriger Medien und eine zukunftsfähige Wasserversorgung weltweit sichergestellt werden.

Die Gewinner des TUM IdeAward 2017

Die Gewinner des IdeAward 2017
Die Gewinner des IdeAward 2017Bild: Uli Benz/TUM

Bewerbung

Die Bewerbung erfolgt in zwei Phasen:

Phase 1

Für die erste Phase ist eine Kurzbeschreibung der Idee über das Online Formular einzureichen. Nach einer ersten Auswahl werden die besten Ideen und Projekte zu Phase 2 zugelassen.

Phase 2

Die besten Teams werden eingeladen, eine ausführliche Ideenskizze sowie eine Darstellung der Idee in Form per Email einzureichen. Zudem findet eine mündliche Präsentation der Skizze vor einer Jury statt.

Unsere Kooperationspartner

UnternehmerTUM, Zentrum für Innovation und Gründung an der TUM, unterstützt Unter­nehmen und Start-ups dabei, Herausfor­derungen unserer Zeit zu nutzen und daraus erfolgreich neues Geschäft zu realisieren.

Die Zeidler-Forschungs-Stiftung fördert u.a. die Forschung auf den Gebieten der Natur- und Ingenieurwissenschaften und unterstützt die Heranbildung wissenschaftlichen Nachwuchses in diesen Fachrichtungen.

Der TUM IdeAward wird seit 2012 jährlich verliehen. Hier finden Sie Informationen zu den vergangenen Preisverleihungen.

Kontakt

Sabrina Schulze
Referentin Entrepreneurship Culture

TUM ForTe – Forschungsförderung und Technologietransfer

Technische Universität München
Arcisstraße 21
80333 München

Tel. +49 89 289 25502
Fax +49 89 289 25245

schulzes@zv.tum.de