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	<title>TUM - Aktuelles</title>
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	<updated>2026-04-09T15:37:14+02:00</updated>
	
		
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				<id>https://www.tum.de/news-42215.atom</id>
				<title>Mit politischer Theorie zu demokratischer Innovation</title>
				<author>
					<name>Klaus Becker</name>
					<email>klaus.becker@tum.de</email>
				</author>
        <published>2026-04-09T09:23:00+02:00</published>
        <updated>2026-04-09T09:27:28+02:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/mit-politischer-theorie-zu-demokratischer-innovation"/>
				<summary>Manon Westphal forscht zu hochaktuellen politischen Fragen wie Polarisierung, Oligarchie und der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern. In der neuen Folge von „NewIn“ erklärt sie, warum Konflikte produktiv sein können, weshalb Technologiekonzerne die Demokratie zu Innovationen herausfordern und warum sie als Theoretikerin am praxisorientierten TUM Think Tank arbeitet.</summary>
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				   <img title="Prof. Manon Westphal" alt="Prof. Manon Westphal." src="https://www.tum.de/fileadmin/_processed_/7/8/csm_Westphal_Manon_-314_0d348986a0.jpg" width="200" height="112" />
            <a title="Mit politischer Theorie zu demokratischer Innovation" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/mit-politischer-theorie-zu-demokratischer-innovation">
             Mit politischer Theorie zu demokratischer Innovation
            </a>
           <p></p>
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				<id>https://www.tum.de/news-42183.atom</id>
				<title>TUM baut Kooperation mit Shanghai Jiao Tong University aus</title>
				<author>
					<name>Ulrich Meyer</name>
					
				</author>
        <published>2026-04-09T08:00:00+02:00</published>
        <updated>2026-04-09T08:46:32+02:00</updated>
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				<summary>Die Technische Universität München (TUM) erweitert ihre Zusammenarbeit mit der Shanghai Jiao Tong University (SJTU) im Rahmen ihrer Exzellenzstrategie TUM AGENDA 2030+. Dabei geht es vor allem um die Lieferdienste durch Drohnen, um Hochleistungsmaterialien und intelligente Fertigungstechnologien sowie um Gesundheit. Anlässlich der Feierlichkeiten zum 130-jährigen Bestehen der SJTU unterzeichnete TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann bei einem Besuch in Shanghai eine entsprechende Vereinbarung.</summary>
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				   <img title="TUM-Präsident Thomas F. Hofmann (l.) und Ding Kuiling, Präsident der SJTU" alt="TUM-Präsident Thomas F. Hofmann (l.) und Ding Kuiling, Präsident der SJTU " src="https://www.tum.de/fileadmin/_processed_/b/9/csm_260409_Shanghai_Foto_an_der_SJTU_f2eba6d9a9.jpg" width="200" height="112" />
            <a title="TUM baut Kooperation mit Shanghai Jiao Tong University aus" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-baut-kooperation-mit-shanghai-jiao-tong-university-aus">
             TUM baut Kooperation mit Shanghai Jiao Tong University aus
            </a>
           <p>Bereits seit 1995 pflegen TUM und SJTU eine erfolgreiche Partnerschaft. Sie reicht von gemeinsamen Forschungsinitiativen bis hin zu Austauschprogrammen für Studierende und Dozierende.
Allein in den vergangenen zehn Jahren haben mehrere hundert Studierende von TUM und SJTU sich gegenseitig besucht. Sie profitierten von Austauschprogrammen und gemeinsamen Workshops und sammelten wertvolle internationale Erfahrungen und interkulturelle Kompetenzen, die ihnen in ihrer gesamten beruflichen Laufbahn von Nutzen sein werden. Heute ist die SJTU das beliebteste Ziel in China für TUM-Studierende.
Auch die Forschungskooperation zwischen den beiden Universitäten hat sich dynamisch entwickelt. Fast 60 Professorinnen und Professoren der SJTU und der TUM haben sich im Rahmen von Langzeit- und Kurzzeitaustauschen gegenseitig besucht.
TUM-Präsident Thomas F. Hofmann betont: „Die globalen Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Gerade in Zeiten zunehmender geopolitischer Spannungen tragen Weltuniversitäten jenseits ihres wettbewerblichen Strebens nach Exzellenz deshalb eine gemeinsame Verantwortung. Sie müssen integrative Begegnungsräume bleiben und die Tore offen halten – offen für Talente, offen für Ideen und Perspektiven. Und deshalb stärken wir an der TUM die Brücken zu globalen Partnern wie der SJTU, um globale Gesellschaften zu verbinden und für den Fortschritt der Menschheit relevant und nützlich zu bleiben.“
Die SJTU wird sich zum Beispiel auch am diesjährigen TUM Sustainability Day beteiligen. Mehrere Professuren aus Shanghai werden dafür am 29. April 2026 in Garching ihre Forschung im Bereich Architektur, Stadtplanung und nachhaltige Entwicklung präsentieren.</p>
         </div>
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				<id>https://www.tum.de/news-42194.atom</id>
				<title>So bringen wir die Uni in die Stadt</title>
				<author>
					<name>Kolja Kröger</name>
					<email>engage@tum.de</email>
				</author>
        <published>2026-04-08T11:11:00+02:00</published>
        <updated>2026-04-08T15:58:10+02:00</updated>
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				<summary>Theater, Tanz und Spiel: Mit neuen Formaten wird Wissenschaft auch jenseits
von Hörsaal und Labor erlebbar. </summary>
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				   <img title="'Escape from Carbonia' ist ein Kommunikationsprojekt des Excellenzclusters  e-conversion und des TUM Sustainability Office der Technischen Universitaet Muenchen (TUM);: in dem interaktive Escape-Room-Spiel soll die Forschung an erneuerbaren Energien spiel" alt="Jugendliche lösen ein Rätsel im Escape Room &quot;Escape from Carbonia&quot; von TUM und e-conversion im Science Communication Lab des Deutschen Museums." src="https://www.tum.de/fileadmin/_processed_/0/0/csm_20251017_Escape_from_Carbonia_AE-183_4709b75ecd.jpg" width="200" height="112" />
            <a title="So bringen wir die Uni in die Stadt" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/so-bringen-wir-die-uni-in-die-stadt">
             So bringen wir die Uni in die Stadt
            </a>
           <p>Ganz zufällig haben sie den Escape-Room entdeckt, kurz hinter dem Eingang des Deutschen Museums. Smilla ist gerade mit zwei ihrer Freunde und ihren Eltern auf München-Besuch. Jetzt knobeln sie sich von Rätsel zu Rätsel zu nachhaltigen Energietechnologien. „Das ist gar nicht so einfach“, sagt die Schülerin. Mit einer Kugelbahn haben sie gerade schon einen passenden Halbleiter für die künstliche Fotosynthese gefunden. Aber wo auf diesem Poster mit dem Periodensystem versteckt sich der Code,&amp;nbsp;mit dem sie das nächste Schloss öffnen können?
Sie werden es schaffen, wie mehrere hundert vor ihnen, die diesen Escape-Room bereits gespielt haben. Er ist eines von zahlreichen Formaten, mit denen die TUM die Wissenschaft in die Stadt bringt. Nicht nur hier, im Science Communication Lab des Deutschen Museums, wo Forschende ihre Ideen direkt mit Publikum ausprobieren können. Auch auf Straßenfestivals, bei Schulangeboten und Vorlesungen für Kinder oder bei Wissenschaftstalks in Kneipen&amp;nbsp;und Wirtshäusern.</p>
         </div>
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				<id>https://www.tum.de/news-42199.atom</id>
				<title>„Besseres Design statt pauschaler Verbote“</title>
				<author>
					<name>Klaus Becker</name>
					<email>klaus.becker@tum.de</email>
				</author>
        <published>2026-04-07T08:28:00+02:00</published>
        <updated>2026-04-07T12:56:27+02:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/besseres-design-statt-pauschaler-verbote"/>
				<summary>US-Gerichte haben Plattformbetreiber wegen mangelndem Kinderschutz verurteilt und die Diskussion um Altersbeschränkungen für soziale Medien hat Fahrt aufgenommen. Verbote wären jedoch der falsche Weg, ist eine internationale Gruppe von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Kinderrechtsorganisationen und gemeinnützigen Einrichtungen überzeugt. Im Fachjournal „Science“ plädiert sie für neue Strategien für die digitale Sicherheit von Kindern und Jugendlichen ab 13 Jahren. </summary>
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				   <img title="Wie können Kinder autonom, aber sicher digitale Medien nutzen?" alt="Ein Mädchen mit einem Smartphone" src="https://www.tum.de/fileadmin/_processed_/0/4/csm_260407_Child_Safety_246a802497.jpg" width="200" height="112" />
            <a title="„Besseres Design statt pauschaler Verbote“" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/besseres-design-statt-pauschaler-verbote">
             „Besseres Design statt pauschaler Verbote“
            </a>
           <p>Prof. Sandra Cortesi und Prof. Urs Gasser von der Technischen Universität München (TUM) erklären im Interview, wann Künstliche Intelligenz auf den Smartphones eingreifen könnte, welche Rolle die Peer Group spielen kann und warum Kinder ihren Digitalunterricht mitgestalten sollten.
In den USA sind Meta und Google vor wenigen Tagen wegen mangelnden Schutzes von Kindern und Jugendlichen auf ihren Social-Media- beziehungsweise Video-Plattformen zu hohen Strafzahlungen verurteilt worden. Welche Bedeutung haben die Urteile vor dem Hintergrund der Ergebnisse Ihrer Arbeitsgruppe?
Urs Gasser: Diese Urteile können wegweisend sein, weil sie unterstreichen, dass die Kindersicherheit in der digitalen Welt nicht nur eine Frage schädlicher Inhalte ist, sondern auch eine Frage des Designs der Plattformen. Die Gerichte haben sich angeschaut, wie Plattformen aufgebaut sind, welche Risiken ihre Funktionen mit sich bringen und ob Unternehmen zur Verantwortung gezogen werden können, wenn diese Risiken vorhersehbar sind und nicht ausreichend berücksichtigt werden. Diese Fragen treffen den zentralen Punkt der Empfehlungen unserer Arbeitsgruppe: ein Design, das digitale Räume von Anfang an so gestaltet, dass sie Sicherheit, Handlungsfähigkeit und Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen gewährleisten. Bezogen auf die in den USA verhandelten Fälle, dass sie Funktionen ausschließen, die süchtig machen können, und dass sie Schutz vor Missbrauch durch Erwachsene bieten.&amp;nbsp;
Mehrere Länder haben Kindern bis zu einem bestimmten Alter soziale Medien verboten oder planen diesen Schritt. Warum halten Sie nichts von einem Verbot?
Urs Gasser: Wir sprechen uns nicht per se gegen Regulierung aus, gesetzliche Vorgaben sind unverzichtbar. Allerdings sind wir der Ansicht, dass die Politik mehr tun sollte als rote Linien zu ziehen. Vielmehr sollte sie die Anbieter verpflichten, ihre Plattformen und Produkte kindgerecht zu gestalten. Das ist anspruchsvoller als ein pauschales Verbot, aber auch vielversprechender. Denn wir wollen ja eigentlich, dass Kinder und Jugendliche lernen können, die Medien selbstbestimmt und mit einer für sie positiven Wirkung einzusetzen.&amp;nbsp;</p>
         </div>
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				<id>https://www.tum.de/news-42191.atom</id>
				<title>Beweis für Theorie der visuellen Wahrnehmung</title>
				<author>
					<name>Ulrich Meyer</name>
					
				</author>
        <published>2026-04-02T08:00:00+02:00</published>
        <updated>2026-04-07T16:55:14+02:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/beweis-fuer-theorie-der-visuellen-wahrnehmung"/>
				<summary>Ein seit sechs Jahrzehnten anhaltender wissenschaftlicher Disput über den exakten Ablauf der visuellen Wahrnehmung bei Säugetieren ist nun beigelegt. Forschenden der TUM ist es gelungen, den Datenfluss von Nervenzelle zu Nervenzelle zu beobachten. Sie bestätigen damit die Korrektheit des 1981 mit dem Nobelpreis ausgezeichneten, aber dennoch in Teilen umstrittenen, Modells von David Hubel und Torsten Wiesel.</summary>
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				   <img src="https://www.tum.de/fileadmin/_processed_/9/1/csm_20260331_MH_Neuroscience_Prof_Konnerth_AE-web176_0cc19ba63f.jpg" width="200" height="133" alt="" />
            <a title="Beweis für Theorie der visuellen Wahrnehmung" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/beweis-fuer-theorie-der-visuellen-wahrnehmung">
             Beweis für Theorie der visuellen Wahrnehmung
            </a>
           <p>Bereits in den 1960er-Jahren entwickelten Hubel und Wiesel ihr Modell wonach das Sehen das Ergebnis geordneter, stufenweiser Berechnungen im Gehirn ist – mit spezialisierten Neuronen, die jeweils auf Kanten, Orientierungen, Bewegungen und auf das linke oder rechte Auge abgestimmt sind. Diese Theorie erhielt viel Zuspruch, war aber in Details umstritten. Einige Forschende vermuteten, dass schon im Thalamus Zellen sitzen, die auf bestimmte Orientierungen spezialisiert sind. Das konnte die neue experimentelle Studie nun klären, indem sie erstmalig in den einzelnen Synapsen den Datenfluss zwischen Thalamus und Hirnrinde analysierte.
Dem Forschungsteam um Prof. Arthur Konnerth, Dr. Yang Chen und Doktorand Marinus Kloos vom Institut für Neurowissenschaften an der TUM School of Medicine and Health sowie am Exzellenzcluster SyNergy gelang es, durch eine neuartige, hochauflösende mikroskopische Darstellung, diesen Datenfluss auf der elementaren synaptischen Ebene zu beobachten und zu quantifizieren. Die daraus gewonnenen Ergebnisse belegen eindeutig die Kernaussagen der Hubel-und-Wiesel-Theorie. Die neuen Forschungsergebnisse wurden vom renommierten Magazin Science veröffentlicht.
Prof. Konnerth betont: „Unsere Ergebnisse belegen, wie visionär und exakt Hubel und Wiesel schon vor über 60 Jahren die Vorgänge der visuellen Wahrnehmung durchdrungen haben. Auf ihrem Ansatz baut heute nicht nur Forschung in den Neurowissenschaften, sondern auch auf dem Gebiet der künstlichen neuronalen Netzwerke auf. Von der Natur und ihren evolutionären Anpassungen zu lernen, bleibt ein Erfolgsrezept für technologische Weiterentwicklungen.“</p>
         </div>
				</content>
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				<id>https://www.tum.de/news-42188.atom</id>
				<title>Ein Blick in die School of Medicine and Health</title>
				<author>
					<name>-</name>
					
				</author>
        <published>2026-04-01T13:13:00+02:00</published>
        <updated>2026-04-01T14:41:52+02:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/podcasts/we-are-tum#c171860"/>
				<summary>In dieser Folge von &quot;We are TUM&quot; besuchen wir die TUM School of Medicine and Health, die im Zuge der Strukturreform unserer Universität im Jahr 2023 gegründet wurde. Wie dieser Prozess verlaufen ist, erfahren wir von Gründungsdekanin Prof. Stephanie E. Combs. Zu Gast sind außerdem Prof. Orkan Okan und Doktorandin Helena Engel. Orkan Okan erläutert, welche Rolle Prävention und Health Literacy für Gesellschaft und Geusndheitsversorgung spielen und Helena Engel gibt Einblicke in ihre Arbeit an der Schnittstelle von Wissenschaft und Spitzensport.</summary>
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				   <img src="https://www.tum.de/fileadmin/_processed_/7/7/csm_Prof-Combs_ddba0a4b62.jpg" width="200" height="112" alt="" />
            <a title="Ein Blick in die School of Medicine and Health" href="https://www.tum.de/aktuelles/podcasts/we-are-tum#c171860">
             Ein Blick in die School of Medicine and Health
            </a>
           <p></p>
         </div>
				</content>
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				<id>https://www.tum.de/news-42147.atom</id>
				<title>Robotern beibringen, wie man Spargel erntet</title>
				<author>
					<name>Linda Schinnenburg</name>
					<email>linda.schinnenburg@tum.de</email>
				</author>
        <published>2026-03-31T16:36:00+02:00</published>
        <updated>2026-03-31T09:32:29+02:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/robotern-beibringen-wie-man-spargel-erntet"/>
				<summary>Forschende der Technischen Universität München (TUM) entwickeln einen Ernte-Roboter für Spargel. Der Prototyp erkennt und lokalisiert reifen grünen Spargel. Dabei ist er schnell genug, um mit der Ernte durch Menschen konkurrieren zu können. Weitere Tests sind geplant, um die Erntefähigkeit des Roboters weiterzuentwickeln.</summary>
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				   <img title="Nahaufnahme von grünem Spargel, der aus der Erde sprießt." alt="Nahaufnahme von grünem Spargel, der aus der Erde sprießt." src="https://www.tum.de/fileadmin/_processed_/a/1/csm_Spargel_mit_Robotern_ernten-istockphoto_w-ings_2af14af6d3.jpg" width="200" height="112" />
            <a title="Robotern beibringen, wie man Spargel erntet" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/robotern-beibringen-wie-man-spargel-erntet">
             Robotern beibringen, wie man Spargel erntet
            </a>
           <p>Spargel ist eine der arbeitsintensivsten Kulturen in der Landwirtschaft. Vor allem die Ernte stellt hohe Anforderungen an die Präzision – das Gelände ist uneben und die Stangen sind dünn und unterschiedlich lang. Diese Herausforderungen behindern die Automatisierung. Das führt dazu, dass derzeit verfügbare Ernte-Roboter zu langsam und ineffizient sind.
Forschende der TUM haben einen Roboterprototypen entwickelt, der sich schnell über ein Spargelfeld bewegen und reifen grünen Spargel identifizieren und lokalisieren kann.</p>
         </div>
				</content>
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				<id>https://www.tum.de/news-42175.atom</id>
				<title>Perowskit-Solarzellen wetterfest machen</title>
				<author>
					<name>Dr. Caroline Zörlein</name>
					
				</author>
        <published>2026-03-27T08:21:00+01:00</published>
        <updated>2026-03-27T10:04:14+01:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/perowskit-solarzellen-wetterfest-machen"/>
				<summary>Perowskit-Solarzellen gelten als Technologiesprung in der Photovoltaik. Sie bestehen aus speziellen kristallinen Materialien, die Sonnenlicht sehr effizient in Strom umwandeln. Aber sie reagieren sensibel auf Temperaturschwankungen, was ihren Weg auf die Dächer bisher ausbremst. Forschende der Technischen Universität München (TUM) und des Exzellenzclusters e-conversion haben herausgefunden, warum die vielversprechenden Materialien an Leistung verlieren und wie sie sich stabilisieren lassen.</summary>
				<content type="xhtml">
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				   <img src="https://www.tum.de/fileadmin/_processed_/f/0/csm_Perowskite_Kun_Sun_cac398e9cb.jpg" width="198" height="150" alt="" />
            <a title="Perowskit-Solarzellen wetterfest machen" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/perowskit-solarzellen-wetterfest-machen">
             Perowskit-Solarzellen wetterfest machen
            </a>
           <p>Perowskit-Solarzellen gehören zu den aussichtsreichsten Technologien, um Solarstrom günstiger und effizienter zu gestalten. Gemeinsam mit Partnern vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), vom DESY (Deutsches Elektronen-Synchrotron) sowie vom KTH Royal Institute of Technology in Stockholm hat das Team die mikroskopischen Mechanismen aufgedeckt, durch die schwankende Temperaturen das Material altern lassen. Zudem haben sie eine Strategie entwickelt, um dies zu verhindern. Ihr Ansatz: Die fragile Kristallstruktur mithilfe speziell entwickelter „molekularer Anker“ stabilisieren.</p>
         </div>
				</content>
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				<id>https://www.tum.de/news-42173.atom</id>
				<title>E-Bike-Unfälle besonders für ältere Männer gefährlich</title>
				<author>
					<name>Paul Hellmich</name>
					<email>paul.hellmich@tum.de</email>
				</author>
        <published>2026-03-26T09:30:00+01:00</published>
        <updated>2026-04-07T10:05:33+02:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/e-bike-unfaelle-besonders-fuer-aeltere-maenner-gefaehrlich"/>
				<summary>Seit 2023 werden in Deutschland mehr E-Bikes verkauft als klassische Fahrräder. Ebenso stark steigen aber auch die Unfallzahlen. Ärztinnen und Ärzte des Klinikums der Technischen Universität München (TUM Klinikum) haben die Muster bei Unfällen mit E-Bikes untersucht. Ein besonders hohes Risiko für schwere Verletzungen haben demnach ältere Männer. Dabei zeigen sich deutliche Muster in Hinblick auf Risikofaktoren.
</summary>
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				   <img title="Zwei ältere Menschen fahren auf E-Bikes" alt="Zwei ältere Menschen fahren auf E-Bikes" src="https://www.tum.de/fileadmin/_processed_/7/2/csm_260326_E-Bikes_iStock-1170037828_e217a08356.jpg" width="200" height="112" />
            <a title="E-Bike-Unfälle besonders für ältere Männer gefährlich" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/e-bike-unfaelle-besonders-fuer-aeltere-maenner-gefaehrlich">
             E-Bike-Unfälle besonders für ältere Männer gefährlich
            </a>
           <p>Wenn das Fahrradfahren anstrengender wird, eröffnen Räder mit elektrischen Hilfsmotoren neue Möglichkeiten. „Gerade bei Herz- und Kreislaufproblemen helfen E-Bikes den Betroffenen, sich trotz der Einschränkungen im Alltag viel zu bewegen. Das ist eine erwiesenermaßen effektive Form von Prävention, die wir als Ärztinnen und Ärzte natürlich befürworten“, sagt Privatdozent Dr. Dr. Michael Zyskowski, Oberarzt in der Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie der TUM. Die steigende Zahl an Unfällen mit E-Bikes ist für Zyskowski aber Grund zur Sorge.
Für eine aktuelle Studie haben sein Team und er die Unfälle mit E-Bikes unter die Lupe genommen, die zwischen 2017 und 2023 in die Unfallchirurgie des TUM Klinikums kamen. Insgesamt wurden 103 verletzte E-Bike-Fahrer behandelt. Knapp die Hälfte von ihnen allein 2023, im letzten Jahr des Untersuchungszeitraums – ein Anstieg um das Anderthalbfache im Vergleich zum Vorjahr. „Dieser Trend setzt sich in unserer Wahrnehmung fort“, sagt Zyskowski. „Wir sehen mittlerweile das ganze Jahr über deutlich mehr Unfälle mit E-Bikes.“
Über&amp;nbsp;ein Drittel der Patientinnen und Patienten, die wegen eines E-Bike-Unfalls in der Klinik behandelt wurden, mussten stationär aufgenommen werden. Zehn Prozent kamen auf die Intensivstation, fast alle mit schweren Hirnverletzungen. Das Durchschnittsalter dieser Patienten, nahezu ausschließlich Männer, lag bei 77 Jahren. Keiner von ihnen hatte einen Helm getragen.</p>
         </div>
				</content>
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			<entry>
				<id>https://www.tum.de/news-42171.atom</id>
				<title>TUM in Ingenieur- und Naturwissenschaften unter Top 20</title>
				<author>
					<name>Klaus Becker</name>
					<email>klaus.becker@tum.de</email>
				</author>
        <published>2026-03-25T11:35:52+01:00</published>
        <updated>2026-03-25T12:13:49+01:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-in-ingenieur-und-naturwissenschaften-unter-top-20"/>
				<summary>Die TUM zählt in den renommierten „QS World University Rankings by Subject“ erneut zu den besten 20 Universitäten – sowohl in den Ingenieurwissenschaften (Rang 16) als auch in den Naturwissenschaften (Rang 19). In den Ranglisten für fünf einzelne Fächer steht sie in den Top 25, in acht weiteren Fächern gehört sie zu den besten 50 Hochschulen.</summary>
				<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
				   <img title="Das QS-Ranking ermittelt unter anderem, wie oft wissenschaftliche Studien zitiert werden." alt="Wissenschaftlerinnen im Labor." src="https://www.tum.de/fileadmin/_processed_/6/5/csm_260325_QS_Subject_Rankings_2f2cfde5fb.jpg" width="200" height="112" />
            <a title="TUM in Ingenieur- und Naturwissenschaften unter Top 20" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-in-ingenieur-und-naturwissenschaften-unter-top-20">
             TUM in Ingenieur- und Naturwissenschaften unter Top 20
            </a>
           <p>Der britische Hochschuldienstleister QS Quacquarelli Symonds führt für sein Ranking Umfragen in Wissenschaft und Unternehmen zur Qualität der Universitäten durch. Außerdem ermittelt er, wie oft wissenschaftliche Studien zitiert werden, was deren Bedeutung in der Forschung zeigt. Auch das internationale Forschungsnetzwerk der Hochschulen wird beurteilt. Die Indikatoren werden je nach Fächerkultur unterschiedlich gewichtet.
In der neuen Ausgabe bestätigt die TUM in den Gesamtbereichen Ingenieurwissenschaften &amp;amp; Technologie (Rang 16) und Naturwissenschaften (Rang 19) ihren Platz unter den besten 20 Universitäten weltweit. Damit bleibt sie in Deutschland die Nummer 1.&amp;nbsp;
In diesen einzelnen Fächern gehört die TUM zu den 25 besten Universitäten weltweit:
 	Elektrotechnik: Rang 19&amp;nbsp; 	(Rang 1 in Deutschland) 	Maschinenbau / Luft- und Raumfahrt / Produktionswissenschaft: Rang 19&amp;nbsp; 	(Rang 1 in Deutschland) 	Architektur / bebaute Umwelt: Rang 25&amp;nbsp; 	(Rang 2 in Deutschland) 	Chemie: Rang 25&amp;nbsp; 	(Rang 1 in Deutschland) 	Statistik / Operational Research: Rang 25&amp;nbsp; 	(Rang 1 in Deutschland) 
In den folgenden Fächern erreicht die TUM die Top 50:
 	Computerwissenschaften / Informatik: Rang 26&amp;nbsp; 	(Rang 1 in Deutschland) 	Datenwissenschaften / Künstliche Intelligenz: Rang 26&amp;nbsp; 	(Rang 1 in Deutschland) 	Physik / Astronomie: Rang 27&amp;nbsp; 	(Rang 1 in Deutschland) 	Materialwissenschaften: Rang 31&amp;nbsp; 	(Rang 3 in Deutschland) 	Bauingenieurwesen: Rang 37&amp;nbsp; 	(Rang 1 in Deutschland) 	Agrar- und Forstwissenschaften: Rang 43&amp;nbsp; 	(Rang 3 in Deutschland) 	Chemieingenieurwesen: Rang 45&amp;nbsp; 	(Rang 3 in Deutschland) 	Mathematik: Rang 50 	(Rang 2 in Deutschland) 
In der jüngsten Ausgabe des „QS World University Ranking“, das die Universitäten als Ganzes bewertet und weitere Indikatoren einbezieht, ist die TUM auf Rang 22 die beste Hochschule der EU.
Auch andere Fächerrankings zeigen die hervorragende Forschung und Lehre an der TUM: In den „THE World University Rankings by Subject“ erreicht sie Rang 15 weltweit in Computerwissenschaften, jeweils Rang 19 in Naturwissenschaften und in Ingenieurwissenschaften, Rang 29 in Wirtschaftswissenschaften, Rang 31 in Bildungswissenschaften, Rang 35 in Lebenswissenschaften und Rang 54 in Medizin.
In Agrarwissenschaften, Fernerkundung, Medizintechnik, Ökologie und Robotik zählt die TUM in den „Global Ranking of Academic Subjects (Shanghai Rankings)“ zu den besten 25 Universitäten.</p>
         </div>
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				<id>https://www.tum.de/news-42137.atom</id>
				<title>Nanoroboter trainieren Stammzellen</title>
				<author>
					<name>Andreas Schmitz</name>
					<email>andreas.schmitz@tum.de</email>
				</author>
        <published>2026-03-24T08:00:00+01:00</published>
        <updated>2026-03-24T14:19:13+01:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/nanoroboter-trainieren-stammzellen"/>
				<summary>Forschende der TUM verwandeln Stammzellen mithilfe von Nanorobotern gezielt und zuverlässig in Knochenzellen. Berna Özkale Edelmann und Chen Wang erläutern Moritz Neuß von ZDF Moma Future, wie das geht.</summary>
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				   <img title="TUM in den Medien: Nanoroboter von Berna Özkale Edelmann" src="https://www.tum.de/fileadmin/_processed_/9/b/csm_TUM_in_den_Medien_Screenshot_2026-03-17_164135_30e5229aa0.jpg" width="200" height="113" alt="" />
            <a title="Nanoroboter trainieren Stammzellen" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/nanoroboter-trainieren-stammzellen">
             Nanoroboter trainieren Stammzellen
            </a>
           <p>Die Nanoroboter von Prof. Berna Özkale Edelmann bestehen aus winzigen Goldstäbchen und Kunststoffketten. Mehrere Millionen davon befinden sich in einem nur 60 Mikrometer kleinen Gelkissen zusammen mit einigen wenige menschlichen Stammzellen. Angetrieben und gesteuert durch Laserlicht stimulieren die wie kleine Kügelchen aussehenden Roboter die Zellen mechanisch, indem sie Druck ausüben.
„Wir erhitzen das Gel lokal und können mit unserem System die Kräfte exakt bestimmen, mit denen die Nanoroboter auf die Zelle drücken – und sie so anregen”, erläutert die Professorin für Nano- und Mikrorobotik an der TUM. In der Zelle stößt diese mechanische Stimulation biochemische Prozesse an. Ionenkanäle verändern ihre Eigenschaften, Proteine werden aktiviert, darunter eines, das vor allem für die Bildung von Knochen wichtig ist.
Link zum Beitrag:&amp;nbsp;moma future: Roboter trainieren Stammzellen</p>
         </div>
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				<id>https://www.tum.de/news-42033.atom</id>
				<title>Ressourcen sparen im All </title>
				<author>
					<name>Andreas Schmidt</name>
					<email>a.schmidt@tum.de</email>
				</author>
        <published>2026-03-23T11:21:00+01:00</published>
        <updated>2026-03-24T09:24:49+01:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/ressourcen-sparen-im-all"/>
				<summary>Von emissionsärmeren Antrieben über Reparaturroboter bis hin zu Fotobioreaktoren für eine autarke Versorgung: Forschende der TUM entwickeln Technologien für eine nachhaltigere Raumfahrt. Ihr Ziel ist es, Wachstum mit Verantwortung zu verbinden und den Orbit langfristig nutzbar zu halten.</summary>
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				   <img title="Blick auf die Erde von der Internationalen Raumstation (ISS)" src="https://www.tum.de/fileadmin/_processed_/2/6/csm_2603Nachhaltige_Raumfahr_Titel_ffd913c8b3.jpg" width="200" height="112" alt="" />
            <a title="Ressourcen sparen im All " href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/ressourcen-sparen-im-all">
             Ressourcen sparen im All 
            </a>
           <p>Im Süden von München hat Luft- und Raumfahrt Tradition. Etablierte Unternehmen und junge Start-ups entwickeln hier Satelliten, bauen Raketen und testen neue Antriebssysteme. Inmitten dieses Umfelds entsteht nun auch der größte europäische Campus für Aerospace und Geodäsie. Sein Herzstück, ein Lehrgebäude für rund 2.500 Studierende, wurde im Herbst 2025 eröffnet.
Zusammen mit dem direkt am Campus angesiedelten TUM Venture Lab Aerospace / Defense, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen und weiteren Forschungseinrichtungen bildet sich im Großraum München ein Ökosystem, das neue Technologien effizient in die Anwendung bringt. Der Anspruch, technische Innovation mit Verantwortung für Erde und Orbit zu verbinden, rückt dabei immer stärker in den Mittelpunkt.
„Raumfahrt ist heute ein zentrales Element der strategischen Souveränität Europas“, sagt Prof. Chiara Manfletti, die den Campus Ottobrunn-Taufkirchen leitet. „Auch einzelne Mitgliedsstaaten – nicht zuletzt Deutschland – haben große Investitionen angekündigt. Dieses Wachstum gilt es nachhaltig zu gestalten. Denn auch der Orbit ist ein endlicher Raum, in dem wir Regeln und Verantwortung brauchen, wenn wir ihn langfristig nutzen wollen.“</p>
         </div>
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				<id>https://www.tum.de/news-42145.atom</id>
				<title>Forschung mit mehr Wirkung</title>
				<author>
					<name>Klaus Becker</name>
					<email>klaus.becker@tum.de</email>
				</author>
        <published>2026-03-19T11:45:00+01:00</published>
        <updated>2026-03-23T18:21:54+01:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/forschung-mit-mehr-wirkung"/>
				<summary>Nicht alle Ideen aus den Sozialwissenschaften, die das Zusammenleben verbessern können, finden den Weg in die Praxis. Die Technische Universität München (TUM) unterstützt deshalb im neuen Programm Catalyst GER Forschungsteams, die mit einer Ausgründung oder einer anderen Form des Wissenstransfers nachhaltige gesellschaftliche Wirkung erzielen wollen.</summary>
				<content type="xhtml">
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				   <img title="Teams, die gesellschaftliche Wirkung erreichen wollen, werden bei Catalyst GER gefördert. " alt="Ein Team bei einer Besprechung." src="https://www.tum.de/fileadmin/_processed_/7/6/csm_26031_Catalyst_2a06da2faa.jpg" width="200" height="112" />
            <a title="Forschung mit mehr Wirkung" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/forschung-mit-mehr-wirkung">
             Forschung mit mehr Wirkung
            </a>
           <p>Wie kann die Demokratie gestärkt werden? Mit welchen Mitteln kann die öffentliche Gesundheit verbessert werden? Wie machen wir Städte und Dörfer lebenswerter? Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler entwickeln regelmäßig herausragende Ideen, die das Zusammenleben verbessern können. Doch nicht immer werden diese Ideen auch umgesetzt. Denn während zahlreiche Ausgründungen neue Technologien auf den Markt bringen, fehlen beim Transfer von Wissen aus der Sozialforschung oft noch etablierte Wege und Förderung.
Die TUM und der TUM Think Tank beteiligen sich deshalb neben sieben anderen Universitäten an der Pilotausgabe des Programms Catalyst GER. Nach einem britischen Vorbild unterstützt es Forschende aus den Sozial- und Geisteswissenschaften dabei, Anwendungen und Zielgruppen für ihre Ergebnisse zu finden und so eine deutliche, langfristige gesellschaftliche Wirkung zu erzielen.&amp;nbsp;</p>
         </div>
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				<id>https://www.tum.de/news-42135.atom</id>
				<title>„Das deutsche Gesundheitssystem braucht besonders gute Evidenz“</title>
				<author>
					<name>Paul Hellmich</name>
					<email>paul.hellmich@tum.de</email>
				</author>
        <published>2026-03-19T10:00:00+01:00</published>
        <updated>2026-04-07T11:05:54+02:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/das-deutsche-gesundheitssystem-braucht-besonders-gute-evidenz"/>
				<summary>Leonie Sundmacher ist Professorin für Gesundheitsökonomie an der Technischen Universität München (TUM) und sitzt in verschiedenen wissenschaftlichen Beratungsgremien der Bundesregierung, darunter der Sachverständigenrat Gesundheit &amp; Pflege. Im Interview spricht sie darüber, wie es ist, als Wissenschaftlerin Gesundheitspolitik mitzugestalten, und über die Arbeit des Munich Center for Health Economics and Policy (M-CHEP).</summary>
				<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
				   <img title="Prof. Leonie Sundmacher" alt="Prof. Leonie Sundmacher" src="https://www.tum.de/fileadmin/_processed_/a/3/csm_260318_beresfotografie-6921_b_d7b81f9f6e.jpg" width="200" height="112" />
            <a title="„Das deutsche Gesundheitssystem braucht besonders gute Evidenz“" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/das-deutsche-gesundheitssystem-braucht-besonders-gute-evidenz">
             „Das deutsche Gesundheitssystem braucht besonders gute Evidenz“
            </a>
           <p>Prof. Sundmacher, kann Forschung dazu beitragen, Gesundheitssysteme besser zu machen?
In der Gesundheitsökonomie arbeiten wir sehr praxisnah. Wir fragen zum Beispiel, wie Gesundheitssysteme so gestaltet werden können, dass vorhandene Ressourcen bestmöglich für die Versorgung genutzt werden und das System gleichzeitig langfristig finanzierbar bleibt. Entscheidungen im Gesundheitssystem sollten auf evidenzbasierten Erkenntnissen basieren – und diese liefert die wissenschaftliche Forschung.
Werden einem als Wissenschaftlerin durch das komplexe deutsche Gesundheitssystem manchmal Grenzen gesetzt?
Das deutsche Gesundheitssystem ist so aufgebaut, dass Vertragsärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen gemeinsam Entscheidungen treffen. Dabei stoßen die Akteure natürlich an ihre Grenzen – aber gerade diese Grenzen formen den Konsens, der am Ende entsteht. Veränderungen brauchen starke Impulse: entweder besonders belastbare Evidenz oder klar definierte politische Ziele.
Sie und mehrere Ihrer Kolleginnen und Kollegen sitzen in wissenschaftlichen Gremien, die auf höchster Ebene die Politik beraten – etwa in der „Finanzkommission Gesundheit“ des Bundes, die Empfehlungen zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen entwickelt. Wie erleben Sie dabei die Politik? Mischt sie stark mit?
Nein, ich habe bisher nicht erlebt, dass sich die Politik direkt einmischt. Auch in der FinanzKommission wird unsere Unabhängigkeit stets respektiert. Wir haben diese aber auch immer eingefordert. Die Geschäftsstellen unterstützen, greifen aber nicht inhaltlich ein. Gleichzeitig endet unser Einfluss, sobald die Berichte und Empfehlungen fertiggestellt sind. Was dann umgesetzt wird, liegt in der Hand der Politik, die nochmals eine andere Perspektive auf die Fragestellungen mitbringt.
An der TUM haben Sie das Munich Center for Health Economics and Policy, kurz M‑CHEP, ins Leben gerufen – einen Zusammenschluss von Forschenden mit dem erklärten Ziel, durch Forschung Gesundheitssysteme und die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern…
Am 20. März feiern wir die Eröffnung – auch die Bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach wird teilnehmen. Am MCHEP bringen wir gesundheitsökonomische Expertise aus ganz Bayern zusammen, um zentrale Fragen der Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung zu bearbeiten. Aus der TUM sind Forschende der School of Medicine and Health, der School of Management sowie der School of Social Sciences and Technology vertreten. Bayernweit sind renommierte Gesundheitsökonominnen und -ökonomen aus der Universität Bayreuth, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), der Universität Augsburg und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) Teil unseres Netzwerks.
Warum war Ihnen das wichtig, ein bayernweites Netzwerk aufzubauen?
Kollaboration bringt schlicht mehr als Wettbewerb. Jede Gruppe hat ihre eigenen Stärken, eigene Datenzugänge und ihre spezielle Expertise. Dazu kommt: Unsere Forschung ist datenintensiv und organisatorisch aufwendig – gemeinsam lässt sich das viel besser stemmen. Ganz ehrlich, es macht auch einfach mehr Spaß, in einer starken Gruppe zu arbeiten. Besonders wichtig ist uns, unsere wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Doktorandinnen und Doktoranden zu motivieren, fach- und universitätsübergreifend zu kooperieren.
Wie muss man sich die Zusammenarbeit vorstellen? Sitzen Sie in einer großen Tafelrunde der Gesundheitsökonomie zusammen?
Wir sind bayernweit verteilt, daher läuft sehr viel digital. Es gibt monatliche Meetings und zwei wöchentliche Seminare für den wissenschaftlichen Nachwuchs, die hybrid organisiert sind. Außerdem haben wir themenspezifische Runden für jedes unserer fünf Schwerpunktthemen: Gestaltung von Gesundheitssystemen, Versorgungsforschung, Ökonomie der Gesundheit der Bevölkerung, Globale Gesundheit und Management im Gesundheitswesen. Darüber hinaus stehen wir in engem Austausch mit unserem Wissenschaftlichen Beirat und dem Expertenkomitee.
Was hat es mit dem Expertenkomitee auf sich?
Darin sitzen Praktikerinnen und Praktiker aus dem Gesundheitswesen – aus Krankenkassen, dem Krankenhausmanagement, der Kassenärztlichen Vereinigung und öffentlichen Forschungsinstituten. Wie gesagt, ist uns die Nähe zur Praxis wichtig. Das Expertenkomitee unterstützt uns auch dabei, Studierende und Promovierende gezielt auf die Anforderungen des Arbeitsmarkts vorzubereiten.
Apropos Praxis: Sie haben auch Policy Briefs veröffentlicht, kurze Empfehlungen für die Gesundheitspolitik aus wissenschaftlicher Perspektive. Was steckt dahinter?
Forschung zu Themen der Gesundheitsversorgung ist unser Tagesgeschäft. Das wollen wir natürlich für alle Anwenderinnen und Anwender verfügbar machen. Die Policy Briefs sind ein Angebot an alle Interessierten – ob aus der Politik oder mit einem anderen Hintergrund – sich wissenschaftlich fundiert zu informieren.</p>
         </div>
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				<id>https://www.tum.de/news-42065.atom</id>
				<title>Erste Weltkarte zeigt Einfluss der Gezeiten auf Küstenflüsse</title>
				<author>
					<name>Linda Schinnenburg</name>
					
				</author>
        <published>2026-03-18T17:00:00+01:00</published>
        <updated>2026-03-19T10:14:14+01:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/erste-weltkarte-zeigt-einfluss-der-gezeiten-auf-kuestenfluesse"/>
				<summary>Forschende unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) haben erstmals einen globalen Atlas zum Einfluss der Gezeiten auf Küstenflüsse erstellt. Die Regionen an den Küstenflüssen sind besonders durch extreme Hochwasser bedroht, vor allem im voranschreitenden Klimawandel. Die frei zugängliche Karte zeigt die Auswirkungen auf einen Blick und bietet damit eine entscheidende Grundlage für den Hochwasserschutz.</summary>
				<content type="xhtml">
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				   <img title="Erste Weltkarte zeigt Einfluss der Gezeiten auf Küstenflüsse" alt="Eine Wasserlandschaft ist zu sehen, der Fluss erweitert sich in Richtung der Kamera, links und rechts des Flusses wachsen Gräser direkt am Ufer." src="https://www.tum.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_Pavelsky_Mississippi_River_260304_2cac7a4fec.jpg" width="200" height="113" />
            <a title="Erste Weltkarte zeigt Einfluss der Gezeiten auf Küstenflüsse" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/erste-weltkarte-zeigt-einfluss-der-gezeiten-auf-kuestenfluesse">
             Erste Weltkarte zeigt Einfluss der Gezeiten auf Küstenflüsse
            </a>
           <p></p>
         </div>
				</content>
			</entry>
		
			<entry>
				<id>https://www.tum.de/news-42045.atom</id>
				<title>Die Ordnung der Quantenwelt </title>
				<author>
					<name>Heidi Henrickson / Andreas Schmidt</name>
					<email>a.schmidt@tum.de</email>
				</author>
        <published>2026-03-18T16:21:00+01:00</published>
        <updated>2026-03-23T15:57:50+01:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/die-ordnung-der-quantenwelt"/>
				<summary>Der Physiker Prof. Frank Pollmann wurde am 18. März mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2026 ausgezeichnet. Im Interview erklärt er, warum Materie manchmal eigenen Gesetzen folgt, welche Bedeutung das für Quantencomputer hat und wie die Quantenforschung in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.</summary>
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				   <img src="https://www.tum.de/fileadmin/_processed_/6/4/csm_20211129_Quanten_AH_665943_Prof_Frank_Pollmann_87424dbf2d.jpg" width="200" height="112" alt="" />
            <a title="Die Ordnung der Quantenwelt " href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/die-ordnung-der-quantenwelt">
             Die Ordnung der Quantenwelt 
            </a>
           <p>Herr Pollmann, die Physik einzelner Quantenteilchen ist heute gut verstanden. Warum wird es so viel komplexer, sobald viele Teilchen zusammenwirken?
Da die Komplexität mit jedem weiteren quantenmechanischen Teilchen exponentiell ansteigt, lassen sich die Gleichungen nur in Ausnahmefällen mit Stift und Papier lösen. Selbst Supercomputer können heute nur winzige Gruppen von etwa 30 Teilchen exakt simulieren, was meist bei Weitem nicht ausreicht, um die zugrunde liegende Physik zu verstehen.
Beim Zusammenspiel vieler Teilchen können völlig neue kollektive Eigenschaften entstehen, die sich aus dem Verhalten einzelner Teilchen nicht ableiten lassen. Ein klassisches Beispiel ist Wasser: Ein einzelnes Molekül ist weder flüssig noch fest. Erst viele Moleküle gemeinsam können Eiskristalle bilden oder Wellen im Ozean erzeugen. Ähnliche Effekte beobachten wir in der Quantenwelt, in der durch kollektive Wechselwirkungen neue und oft sehr ungewöhnliche Zustände der Materie entstehen, die ihrer eigenen Ordnung folgen. Dazu zählen unter anderem sogenannte Quantenflüssigkeiten, in denen die Ladungsträger Bruchteile der Elementarladung tragen, Materialien, die bei tiefen Temperaturen elektrischen Strom verlustfrei leiten, sowie Systeme, die exotische topologische Phasen ausbilden.
Was genau sind topologische Phasen?
Topologische Phasen sind besondere Zustände der Materie, deren wichtigste Eigenschaften nicht von der genauen mikroskopischen Anordnung der Teilchen abhängen. Eine bekannte Analogie stammt aus der Geometrie: Eine Kaffeetasse und ein Donut gelten topologisch als gleich, weil beide genau ein Loch besitzen – obwohl sie völlig unterschiedlich aussehen. Ebenso bleiben in topologischen Materialien bestimmte Eigenschaften selbst dann erhalten, wenn das System verformt oder gestört wird.
Physikalisch führt dies zu einer außergewöhnlichen Robustheit. Elektrische Ströme können beispielsweise entlang der Ränder eines topologischen Materials fließen, ohne durch Defekte, Verunreinigungen oder Unordnung gestreut zu werden. Diese Stabilität entsteht nicht durch technische Perfektion, sondern durch fundamentale mathematische Prinzipien.</p>
         </div>
				</content>
			</entry>
		
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				<id>https://www.tum.de/news-42127.atom</id>
				<title>150 Jahre Elektro- und Informationstechnik an der TUM</title>
				<author>
					<name>Julia Rinner</name>
					<email>julia.rinner@tum.de</email>
				</author>
        <published>2026-03-18T13:18:00+01:00</published>
        <updated>2026-03-18T09:37:06+01:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/150-jahre-elektro-und-informationstechnik-an-der-tum"/>
				<summary>1876 hielt Wilhelm von Bezold die erste Vorlesung über die elektrische Telegraphie an der Technischen Hochschule München – der heutigen TUM. Damit wurde der Grundstein für eine Disziplin gelegt, die unser Alltagsleben bis heute prägt: die Elektro- und Informationstechnik.</summary>
				<content type="xhtml">
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				   <img title="Prof. Christina Piazza, Professorin für Healthcare and Rehabilitation Robotics" alt="Drei Personen, die um einen Tisch stehen und eine Handprothese testen. Die Frau links im Bild hält einen Apfel in der Hand, nach dem die Handprothese greift." src="https://www.tum.de/fileadmin/_processed_/d/6/csm_20220720_Informatik_AH_700379_5d8aac9714.jpg" width="200" height="112" />
            <a title="150 Jahre Elektro- und Informationstechnik an der TUM" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/150-jahre-elektro-und-informationstechnik-an-der-tum">
             150 Jahre Elektro- und Informationstechnik an der TUM
            </a>
           <p>Die Elektro- und Informationstechnik an der TUM hat sich seitdem von den Grundlagen der Elektrizität über Energieversorgung und Automatisierung bis hin zu digitalen, vernetzten und intelligenten Systemen weiterentwickelt. Heute widmet sich die Forschung der gesamten fachlichen Bandbreite – von Wearables, die unsere Gesundheit messen, über vernetzte Radarsysteme bis hin zur Quantentechnologie.</p>
         </div>
				</content>
			</entry>
		
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				<id>https://www.tum.de/news-42124.atom</id>
				<title>Hoffnung für Vermeidung von Magenkrebs</title>
				<author>
					<name>Ulrich Meyer</name>
					
				</author>
        <published>2026-03-18T11:10:00+01:00</published>
        <updated>2026-03-18T11:53:25+01:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/hoffnung-fuer-vermeidung-von-magenkrebs"/>
				<summary>Bedeutender Fortschritt zur möglichen Vorbeugung von Magenkrebs: Forschende der Technischen Universität München (TUM) konnten durch chemische Anpassungen die Wirksamkeit eines Standard-Antibiotikums um das 60-Fache steigern. Im Labor und im Tierversuch bekämpft der neue Wirkstoff das mit Magenkrebs in engem Zusammenhang stehende Bakterium Helicobacter pylori sehr erfolgreich. Die Studienergebnisse wurden im renommierten Fachmagazin Nature Microbiology veröffentlicht.</summary>
				<content type="xhtml">
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				   <img src="https://www.tum.de/fileadmin/user_upload_87/_processed_/1/f/csm_H.pylori_40x_Raquel_Mejias_Luque_7041451f4d.jpg" width="200" height="113" alt="" />
            <a title="Hoffnung für Vermeidung von Magenkrebs" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/hoffnung-fuer-vermeidung-von-magenkrebs">
             Hoffnung für Vermeidung von Magenkrebs
            </a>
           <p>Weltweit sind rund 43 Prozent der Bevölkerung mit diesem Bakterium infiziert. Es kann chronische Magenschleimhautentzündungen verursachen, zu Magengeschwüren führen und gilt als zentraler Risikofaktor für Magenkrebs. Standardtherapien basieren vor allem auf dem Antibiotikum Metronidazol. Doch H. pylori wird zunehmend unempfindlich dagegen und entwickelt Resistenzen. Deshalb sind immer höhere hohe Dosierungen und Kombinationen mit weiteren Antibiotika nötig.
Das Team um Prof. Stephan A. Sieber vom Lehrstuhl für Organische Chemie II an der TUM School of Natural Sciences untersuchte die Wirkmechanismen des Antibiotikums nun im Detail. Dass Metronidazol im Bakterium sogenannten „oxidativen Stress“ auslöst, also chemische Reaktionen, die Zellbestandteile schädigen, war bereits bekannt. Die Forschenden fanden aber neu heraus, dass Metronidazol zusätzlich zwei zentrale Schutzproteine von H. pylori direkt angreift: ein Enzym zur Entgiftung schädlicher Sauerstoffverbindungen und ein Protein, das beschädigte Eiweiße repariert.
Die Erstautorinnen der Studie, Dr. Michaela Fiedler und die Doktorandin Marianne Pandler, beide am Lehrstuhl für Organische Chemie II, erläutern: „Auf Basis unserer neuen Grundlagenerkenntnisse entwickelten wir chemisch leicht veränderte Varianten von Metronidazol, sogenannte Ether-Derivate. Diese molekulare Optimierung führt dazu, dass der Wirkstoff sich besser und stabiler an die Zielproteine anheften kann. Dadurch kann H. pylori oxidativen Stress schlechter abwehren und geht im besten Fall zugrunde.“
In Laborversuchen analysierten die Forschenden nicht nur eine bis zu 60-fach höhere Wirksamkeit gegen das übliche Bakterium H. pylori, sondern auch Schlagkraft gegen bereits resistente Bakterienstämme. Zugleich fanden sie keine erhöhte Giftigkeit des angepassten Wirkstoffs für menschliche Zellen.
Bei Mäusen gelang es ihnen mit dem Wirkstoff, die Infektion mit H. pylori vollständig zu beseitigen – und das bereits mit einer sehr niedrigen Dosierung. Außerdem wurde das übrige Darmmikrobiom der Mäuse weniger stark beeinträchtigt als bei der bisherigen Standardtherapie.
Prof. Stephan A. Sieber betont: „Wir haben hier einen sehr vielversprechenden möglichen Wirkstoff zur Senkung des Magenkrebsrisikos entwickelt. Allerdings müssen die Ergebnisse noch in klinischen Studien am Menschen bestätigt werden. Sollte dies gelingen, wäre das ein echter medizinischer Durchbruch.“</p>
         </div>
				</content>
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			<entry>
				<id>https://www.tum.de/news-42014.atom</id>
				<title>Videospiele als Lern- und Arbeitswelten</title>
				<author>
					<name>Julia Rinner</name>
					<email>julia.rinner@tum.de</email>
				</author>
        <published>2026-03-17T11:12:00+01:00</published>
        <updated>2026-03-17T09:33:38+01:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/videospiele-als-lern-und-arbeitswelten"/>
				<summary>In dieser Folge „NewIn“ lernen wir Johanna Pirker kennen. Als Professorin für N-Dimensional User Experience forscht sie daran, wie interaktive, immersive Umgebungen so gestaltet werden können, dass sie Menschen beim Lernen, in der Wissenschaft oder in industriellen Anwendungen unterstützen.</summary>
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				   <img title="Prof. Johanna Pirker" alt="Prof. Johanna Pirker" src="https://www.tum.de/fileadmin/_processed_/a/c/csm_20260220_Prof_Johanna_Pirker_AE_-133_KL_f3f7b7fe44.jpg" width="200" height="113" />
            <a title="Videospiele als Lern- und Arbeitswelten" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/videospiele-als-lern-und-arbeitswelten">
             Videospiele als Lern- und Arbeitswelten
            </a>
           <p></p>
         </div>
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				<id>https://www.tum.de/news-42125.atom</id>
				<title>TUM-Allianz für Sicherheitsforschung und das Start-up Tytan im BR</title>
				<author>
					<name>-</name>
					
				</author>
        <published>2026-03-17T09:46:00+01:00</published>
        <updated>2026-03-17T09:57:18+01:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-allianz-fuer-sicherheitsforschung-und-das-start-up-tytan-im-br"/>
				<summary>In der Reportage „Rüstungsindustrie – neues Spielfeld für Startups“ rückt der Bayerische Rundfunk die wachsende sicherheitstechnologische Innovationslandschaft in München in den Fokus. Der BR stellt die Gründung der TUM Security and Defense Alliance sowie die TUM‑Ausgründung TYTAN Technologies vor. </summary>
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				   <img title="BR-Reportage „Rüstungsindustrie – neues Spielfeld für Startups“" alt="Die TUM leistet durch neue Allianzen und die Förderung von Ausgründungen einen Beitrag zu technologischer Souveränität und moderner Sicherheitsforschung." src="https://www.tum.de/fileadmin/w00bfo/www/Presse/Headerbilder/260317_BR_TUM_Security_and_Defense_Alliance.png" width="2560" height="1436" />
            <a title="TUM-Allianz für Sicherheitsforschung und das Start-up Tytan im BR" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-allianz-fuer-sicherheitsforschung-und-das-start-up-tytan-im-br">
             TUM-Allianz für Sicherheitsforschung und das Start-up Tytan im BR
            </a>
           <p>Die&amp;nbsp;TUM Security and Defense Alliance, die die Technische Universität München gemeinsam mit der Universität der Bundeswehr München und zahlreichen Industrie- und Technologiepartnern ins Leben gerufen hat, bündelt Expertise aus Wissenschaft, Wirtschaft und&amp;nbsp;Gründungsszene,&amp;nbsp;um Europas Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Sie vernetzt strategisch zentrale Kompetenzen in den Bereichen Luft‑&amp;nbsp;und Raumfahrt, Land‑&amp;nbsp;und Seestreitkräfte sowie&amp;nbsp;Cyber-&amp;nbsp;und Informationsraum.&amp;nbsp;
Der BR berichtet in seinem Format „mehr/wert“&amp;nbsp;über die Gründung der Allianz und stellt außerdem das&amp;nbsp;Start-up&amp;nbsp;TYTAN&amp;nbsp;Technologies&amp;nbsp;vor, das KI‑gestützte Abwehrdrohnen entwickelt. Das junge Unternehmen,&amp;nbsp;das von&amp;nbsp;TUM‑Absolventen&amp;nbsp;gegründet wurde,&amp;nbsp;arbeitet unter anderem mit&amp;nbsp;den Streitkräften der Ukraine sowie der&amp;nbsp;Bundeswehr an der Entwicklung neuer Schutzsysteme gegen unbemannte Luftfahrzeuge.&amp;nbsp;
Die BR‑Reportage zeigt damit exemplarisch, wie die TUM durch neue Allianzen und&amp;nbsp;die&amp;nbsp;Förderung von&amp;nbsp;Ausgründungen einen Beitrag zu technologischer Souveränität und moderner Sicherheitsforschung leistet.&amp;nbsp;</p>
         </div>
				</content>
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				<id>https://www.tum.de/news-42122.atom</id>
				<title>SAP unterstützt TUM Universitätsstiftung mit einer Million Euro</title>
				<author>
					<name>Ulrich Meyer</name>
					
				</author>
        <published>2026-03-16T08:00:00+01:00</published>
        <updated>2026-03-16T07:54:46+01:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/sap-unterstuetzt-tum-universitaetsstiftung-mit-einer-million-euro"/>
				<summary>Anlässlich des erneuten Erfolgs der Technischen Universität München (TUM) im deutschen Exzellenzwettbewerb verstärkt der Softwarekonzern SAP noch einmal sein Engagement. Die SAP erneuert ihren Status als „TUM Partner of Excellence“ und stellt der TUM Universitätsstiftung eine Million Euro als Spende zur Verfügung.</summary>
				<content type="xhtml">
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				   <img src="https://www.tum.de/fileadmin/user_upload_87/_processed_/9/2/csm_SAP-Gebaeude_66fbb00797.jpg" width="200" height="133" alt="" />
            <a title="SAP unterstützt TUM Universitätsstiftung mit einer Million Euro" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/sap-unterstuetzt-tum-universitaetsstiftung-mit-einer-million-euro">
             SAP unterstützt TUM Universitätsstiftung mit einer Million Euro
            </a>
           <p>TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann bedankte sich für die großzügige Spende: „SAP ist einer unserer engsten Industriepartner. Von einzelnen Forschungs- und Bildungsprojekten über unternehmerische Formate bis hin zur Co-Lokalisation im gemeinsam genutzten Forschungszentrum SAP Labs Munich am TUM-Campus Garching manifestiert sich der Mehrwert dieser langfristig angelegten, vertrauensvollen, strategischen Zusammenarbeit zwischen TUM und SAP. Ich danke Thomas Saueressig und der SAP für diese großzügige Spende.“
SAP-Vorstand Thomas Saueressig betont: „Die Zusammenarbeit zwischen führenden Unternehmen und akademischen Pionieren war noch nie so wichtig wie heute. SAP und die TUM zeigen gemeinsam, wie sich Innovationskraft und Spitzenforschung wirkungsvoll verbinden und so gemeinsam bahnbrechende Entdeckungen beschleunigen lassen. Ich gratuliere der TUM herzlich zur erneuten Auszeichnung als Exzellenzuniversität.“</p>
         </div>
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				<id>https://www.tum.de/news-42084.atom</id>
				<title>Jahrzehnte altes Problem der klassischen Geometrie gelöst </title>
				<author>
					<name>Julia Rinner</name>
					<email>julia.rinner@tum.de</email>
				</author>
        <published>2026-03-13T09:25:00+01:00</published>
        <updated>2026-03-13T09:02:32+01:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/jahrzehnte-altes-problem-der-klassischen-geometrie-geloest"/>
				<summary>Über 150 Jahre galt in der Flächentheorie eine Faustregel, die auf den französischen Mathematiker Pierre Ossian Bonnet zurückgeht: Kennt man an jedem Punkt einer kompakten Fläche ihre Metrik und ihre mittlere Krümmung, lässt sich die Fläche eindeutig bestimmen. Nun hat ein Team aus drei Mathematikern der Technischen Universität München (TUM), der TU Berlin und der NC State University es geschafft, diese anerkannte Regel zu widerlegen.</summary>
				<content type="xhtml">
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				   <img title="Erstes kompaktes Bonnet-Paar gefunden" alt="Zwei Bildschirmen auf denen jeweils ein Tori Paar abgebildet ist." src="https://www.tum.de/fileadmin/_processed_/3/4/csm_20260312_Loesung_Bonnet_Problem_AE_-10_01_cdc983e4cd.jpg" width="200" height="112" />
            <a title="Jahrzehnte altes Problem der klassischen Geometrie gelöst " href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/jahrzehnte-altes-problem-der-klassischen-geometrie-geloest">
             Jahrzehnte altes Problem der klassischen Geometrie gelöst 
            </a>
           <p>Dafür&amp;nbsp;konstruierten&amp;nbsp;sie&amp;nbsp;zwei kompakte,&amp;nbsp;also in sich geschlossene,&amp;nbsp;donutförmige&amp;nbsp;Flächen, sogenannte Tori, die&amp;nbsp;dieselbe&amp;nbsp;Metrik und mittlere Krümmung&amp;nbsp;besitzen, obwohl beide global&amp;nbsp;unterschiedlich&amp;nbsp;aufgebaut sind.&amp;nbsp;Nach einem solchen Beispiel hatte die Forschung jahrzehntelang vergeblich gesucht.&amp;nbsp;Die Metrik beschreibt dabei die Abstände auf der Oberfläche,&amp;nbsp;also wie weit zwei Punkte&amp;nbsp;auf&amp;nbsp;der Fläche voneinander entfernt sind. Die mittlere Krümmung gibt an, wie stark sich die Fläche im Raum nach außen oder&amp;nbsp;nach&amp;nbsp;innen wölbt.</p>
         </div>
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				<id>https://www.tum.de/news-42111.atom</id>
				<title>Suchroboter denkt mit </title>
				<author>
					<name>Andreas Schmitz</name>
					
				</author>
        <published>2026-03-12T10:00:00+01:00</published>
        <updated>2026-03-12T10:20:10+01:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/suchroboter-denkt-mit"/>
				<summary>Ein Roboter, der auf Zuruf verlorene Gegenstände aufzuspüren kann – das ist die neueste Entwicklung an der Technischen Universität München (TUM). Er verknüpft dafür Wissen aus dem Internet und eine räumlichen Umgebungskarte, um gesuchte Objekte effizient zu finden.</summary>
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				   <img title="TUM-Forscher Benjamin Bogenberger verbindet dreidimensionales Sehen mit Sprachmodellen." src="https://www.tum.de/fileadmin/_processed_/5/f/csm___DSCF3817_bearb_Auto_Farbe_Korrektur_CopyASchmitz_fa6140413c.jpg" width="200" height="133" alt="" />
            <a title="Suchroboter denkt mit " href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/suchroboter-denkt-mit">
             Suchroboter denkt mit 
            </a>
           <p>Der neue Roboter aus dem TUM Learning Systems and Robotics Lab von Prof. Angela Schoellig sieht aus wie ein fahrbarer Besenstil, an dessen oberen Ende eine Kamera montiert ist. Er ist einer der ersten Roboter, der Bildverständnis nicht nur integriert, sondern für eine klar definierte Aufgabe nutzt.
Um etwa eine verlegte Brille in der Küche zu finden, muss sich der Roboter umsehen und ein dreidimensionales Bild des Raumes aufbauen. Die Kamera liefert zunächst zweidimensionale Bilder, deren Bildpunkte jedoch zusätzlich Tiefeninformationen enthalten. So entsteht ein zentimetergenaues räumliches Bild der Umgebung, das ständig aktualisiert wird. Ein Laptop versorgt den Roboter zusätzlich mit Informationen dazu, welche Gegenstände auf dem Bild zu sehen sind und welche Bedeutung sie für den Menschen haben.
„Wir haben dem Roboter beigebracht, die Umgebung zu verstehen“, sagt Prof. Angela Schoellig. Die Vision der Leiterin des Robotik-Labs im TUM-Lehrstuhl für Sicherheit, Performanz und Zuverlässigkeit für lernende Systeme ist, Roboter zu entwickeln, die sich selbständig in beliebigen Umgebungen zurechtfinden. Humanoide Roboter, die in Fabriken arbeiten, oder Roboter in der Pflege, die sich in unterschiedlichen Wohnungen aufhalten, erfordern dieses neu entwickelte Grundverständnis, das „für alle Roboter wichtig ist, die sich in Räumen bewegen, die sich ständig verändern“, wie Schoellig sagt.
Internetwissen in Sprache des Roboters umgewandelt
Dem Roboter ist also klar, dass etwa ein Tisch oder eine Fensterbank dafür genutzt werden, eine Brille kurz abzulegen, während eine Herdplatte oder Spülbecken dafür eher nicht in Frage kommen. „Das Sprachmodell spielt die Beziehungen zwischen den Objekten ein und wir wandeln diese Informationen in die Sprache des Roboters um“, erläutert Prof. Schoellig. Auf der dreidimensionalen Karte der Umgebung erscheinen kleine zweistellige Zahlen, die ständig neu beziffern, wie wahrscheinlich es ist, dass sich der gesuchte Gegenstand dort befindet. Daraufhin fährt der Roboter die wahrscheinlichen Orte um fast 30 Prozent effizienter ab, als wahllos im Raum zu suchen, so die Forschungsergebnisse. Künstliche Intelligenz kommt also gleich doppelt zum Einsatz, einerseits in der Bilderkennung, andererseits durch den Einsatz eines Sprachmodells.
Weiterer Trick des Roboters: Er merkt sich alte Bilder und ist in der Lage, sie mit neuen Bildern der Umgebung zu vergleichen. Befindet sich also plötzlich ein neuer Gegenstand in der Küche, erkennt er diese Veränderung sehr sicher (95 Prozent) und diese Regionen sind schon mal als „hoch wahrscheinlich“ für die Suche vorgemerkt.
Nächster Schritt: Die Suche hinter Schranktüren
Im nächsten Schritt will die TUM-Wissenschaftlerin und Vorständin im Munich Institute of Robotics and Machine Intelligence (TUM MIRMI) auch Gegenstände suchen, die sich in einer Schublade oder hinter einer Tür befinden. Dafür wird der Roboter allerdings nicht „nur“ auf Wissen aus dem Internet zurückgreifen, sondern mit der Umgebung interagieren müssen. Roboterarme und -hände müssen einen Wandschrank öffnen und verstehen, ob er sich nach oben oder zur Seite öffnen lässt und wie er den jeweiligen Griff am besten anfassen sollte.</p>
         </div>
				</content>
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				<id>https://www.tum.de/news-42103.atom</id>
				<title>TUM zum vierten Mal in Folge als Exzellenzuniversität ausgezeichnet</title>
				<author>
					<name>Ulrich Meyer</name>
					
				</author>
        <published>2026-03-11T18:30:00+01:00</published>
        <updated>2026-03-17T12:00:11+01:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-zum-vierten-mal-in-folge-als-exzellenzuniversitaet-ausgezeichnet"/>
				<summary>Zum vierten Mal in Folge hat die Technische Universität München (TUM) die Auszeichnung „Exzellenzuniversität“ errungen. Das teilten der Wissenschaftsrat (WR), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Bundesforschungsministerium am Mittwochabend in Bonn mit. In ihrer neuen TUM Agenda 2030+ stellt die Universität ihre Verantwortung als Innovationsmotor für das Wohlergehen der Menschheit in den Mittelpunkt ihrer Strategie. </summary>
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				   <img src="https://www.tum.de/fileadmin/user_upload_87/_processed_/6/0/csm_Thierschturm_TUM_-_AH_82cc61626f.jpg" width="200" height="133" alt="" />
            <a title="TUM zum vierten Mal in Folge als Exzellenzuniversität ausgezeichnet" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-zum-vierten-mal-in-folge-als-exzellenzuniversitaet-ausgezeichnet">
             TUM zum vierten Mal in Folge als Exzellenzuniversität ausgezeichnet
            </a>
           <p>TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann freute sich über diesen erneuten großen Erfolg im Exzellenzwettbewerb des Bundes und der Länder und dankte den Mitgliedern der TUM-Community: „Den Herzschlag der TUM bestimmen die vielfältigen Talente unserer Universitätsgemeinschaft – von neugierigen Studierenden und ambitionierten Mitarbeitenden über exzellente Professorinnen und Professoren, mutigen Gründerinnen und Gründern bis hin zu global wirksamen Alumni, Fellows, Partnerinnen und Freunden. Uns alle verbindet das Streben nach Exzellenz – aber nicht um der Exzellenz willen, sondern mit dem Ziel, Verantwortung zum Wohle der Menschheit zu übernehmen. Die TUM ist mehr als eine Exzellenzuniversität, sie ist eine Haltung.“
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär gratulierte: „Die Exzellenzuniversitäten sind Leuchttürme der Spitzenforschung in Deutschland, das belegen die Evaluationsergebnisse. Sie sind und bleiben Aushängeschilder unseres Wissenschaftsstandorts und haben häufig Modellcharakter für andere Hochschule. Sie haben nicht nur ihre internationale Sichtbarkeit durch exzellente Grundlagenforschung erhöht, sondern auch signifikante Fortschritte in der angewandten Forschung und im Technologietransfer erzielt. Sie tragen maßgeblich zur Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes und damit zum Erfolg der Hightech Agenda Deutschland bei. Ich gratuliere herzlich der Technischen Universität München zu diesem großen Erfolg. Sie ist Vorreiterin für andere Hochschulen – mit ihrer herausragenden Transferstärke, einem zukunftsfähigen Personalkonzept und der internationalen Ausrichtung über alle Aktivitäten der Universität hinweg. Das ist kurzum eine außerordentlich erfolgreiche Gesamtstrategie. Ich bin mir sicher: die TU München wird auch in den kommenden sieben Jahren ihr weltweites Renommee steigern.“
Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume sagte: „Wissenschaftliche Spitzenleistung verbunden mit Verantwortung für die großen Fragen unserer Zeit – die Technische Universität München verteidigt ihren Status als Exzellenzuniversität seit Beginn des Förderprogramms auf beeindruckende Weise. Sie zeigt eindrucksvoll, was Exzellenz im Kern bedeutet: Herausragende Spitzenforschung und Spitzenlehre, die im Dienst der Menschen stehen. So entsteht eine Innovationskultur, die Fortschritt mit Verantwortung verbindet. Eine dynamische Organisation, modernste Lehre und wirkungsvoller Transfer machen die TU München zu einer Referenzuniversität für ganz Europa. Herzlichen Glückwunsch und großen Dank an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie die Hochschulleitung für ihre herausragende Arbeit und dieses dauerhaft überragende Abschneiden. Die TUM ist ein absolutes Aushängeschild für Bayern – für Heimat und Hightech.“</p>
         </div>
				</content>
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				<id>https://www.tum.de/news-42106.atom</id>
				<title>TUM mit Zertifikat „Engagierte Hochschule“ ausgezeichnet</title>
				<author>
					<name>Stefan Kögler</name>
					<email>stefan.koegler@tum.de</email>
				</author>
        <published>2026-03-10T18:19:34+01:00</published>
        <updated>2026-03-25T16:31:51+01:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-mit-zertifikat-engagierte-hochschule-ausgezeichnet"/>
				<summary>Die Technische Universität München (TUM) hat erneut das Zertifikat „Engagierte Hochschule“ erhalten. Der Verband Deutscher Studierendeninitiativen (VDSI) würdigt damit Hochschulen, die studentisches Engagement systematisch fördern und Studierenden ermöglichen, über ihr Studium hinaus Verantwortung zu übernehmen.</summary>
				<content type="xhtml">
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            <a title="TUM mit Zertifikat „Engagierte Hochschule“ ausgezeichnet" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-mit-zertifikat-engagierte-hochschule-ausgezeichnet">
             TUM mit Zertifikat „Engagierte Hochschule“ ausgezeichnet
            </a>
           <p>An der TUM zeigt sich dieser Anspruch in besonderer Vielfalt: Über 200 Student Clubs engagieren sich für Nachhaltigkeit, soziale Anliegen, technologischen Fortschritt, internationalen Austausch, Unternehmertum und Kultur. Hier erproben Studierende Ideen, übernehmen Verantwortung und setzen Projekte eigenständig um.
Wer sich neben dem Studium engagiert, entwickelt Kompetenzen, die im Hörsaal nur begrenzt vermittelt werden können: Führung, Kommunikation, Projektmanagement, Teamarbeit oder kreatives Problemlösen unter Zeitdruck. Fähigkeiten, die in einer komplexen und vernetzten Gesellschaft zunehmend gefragt sind.</p>
         </div>
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				<id>https://www.tum.de/news-42088.atom</id>
				<title> Forschung: Weltweit größtes Robotik-Lernzentrum geplant</title>
				<author>
					<name>Andreas Schmitz</name>
					<email>andreas.schmitz@tum.de</email>
				</author>
        <published>2026-03-10T09:00:00+01:00</published>
        <updated>2026-03-11T15:05:14+01:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/forschung-weltweit-groesstes-robotik-lernzentrum-geplant"/>
				<summary>Das Munich Institute of Robotics and Machine Intelligence (MIRMI) der Technische Universität München (TUM) und das Unternehmen NEURA Robotics schaffen gemeinsam das weltweit größte Forschungs- und Trainingszentrum für Robotik im wissenschaftlichen Bereich. Unter der Leitung der TUM MIRMI-Professoren Lorenzo Masia und Achim Lilienthal sollen dort künftig hunderte Robotersysteme für ihren Einsatz im Alltag weiterentwickelt und KI-unterstützt trainiert werden, darunter etliche Humanoide.</summary>
				<content type="xhtml">
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				   <img src="https://www.tum.de/fileadmin/_processed_/c/a/csm___Aufmacher_PM_Lilienthal_Masia_8ed60471e3.jpg" width="200" height="112" alt="" />
            <a title=" Forschung: Weltweit größtes Robotik-Lernzentrum geplant" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/forschung-weltweit-groesstes-robotik-lernzentrum-geplant">
              Forschung: Weltweit größtes Robotik-Lernzentrum geplant
            </a>
           <p>Die Partner investieren gemeinsam 17 Millionen in das TUM RoboGym. NEURA Robotics trägt mit elf Millionen Euro den Hauptanteil bei, primär, um Roboter zu beschaffen und die Wartung der Hardware zu gewährleisten. „Im Gegenzug partizipiert NEURA Robotics an unserer Forschung“, sagt Prof. Achim Lilienthal. „Das Zusammenwirken von High-End- Robotiktechnologie und akademischer Forschung in Künstlicher Intelligenz der Spitzenklasse wird der Entwicklung einen gewaltigen Schub geben“, ist der wissenschaftliche Koordinator des “TUM RoboGym (powered by Neura)“ genannten neuen Robotik-Hubs und gemeinsam mit Lorenzo Masia Initiator der neuen Kooperation des TUM MIRMI überzeugt. Dazu haben die Partner TUM MIRMI und NEURA Robotics eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.
Humanoide Roboter werden Teil des Alltags
TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann betont: „Humanoide Roboter haben den Status von Science Fiction längst verlassen. Schon in naher Zukunft werden sie fester Bestandteil unseres Alltags sein und die Menschen bei vielen Aufgaben unterstützen. Zusammen mit NEURA Robotics arbeiten wir an der TUM daran, diese Entwicklung zu beschleunigen und neben der Funktionalität vor allem auch die Sicherheit des Zusammenlebens von Mensch und Roboter zu gewährleisten.“
Der Gründer und CEO von NEURA Robotics, David Reger, sagt: „Der entscheidende Wettbewerbsfaktor in der intelligenten Robotik ist nicht mehr die Mechanik, er liegt in den Daten. Wer über hochwertige, realitätsnahe Trainingsdaten verfügt, definiert das Tempo. Genau hier bringen wir bei NEURA Robotics unsere Stärke ein: Mit dem weltweiten Aufbau von Robotergyms und der Vernetzung von Trainingsdaten über unsere Plattform Neuraverse, schaffen wir skalierbare Trainingsinfrastrukturen für physische KI. Gemeinsam mit der TUM verbinden wir exzellente Forschung mit unternehmerischer Umsetzungskraft. So setzen wir neue Maßstäbe in der intelligenten Robotik und stärken nachhaltig die technologische Führungsrolle Deutschlands und Europas in einer der zentralen Zukunftstechnologien unserer Zeit.“
Für den Direktor des TUM RoboGym und TUM MIRMI Executive Direktor Prof. Lorenzo Masia bietet die Kooperation die Chance, künftige Entwicklungen in der Robotik weltweit mitzubestimmen: „Europäische Souveränität ist in Zeiten des geopolitischen Wettbewerbs zwischen Ost und West enorm wichtig. Mit diesem Forschungs- und Trainingszentrum, das weltweit eines der größten ist, schaffen wir für unsere Forschenden und Studierenden eine einzigartige Infrastruktur in Europa, in der sie neue Ansätze in Robotik und KI erleben, entwickeln und erlernen können und so beim Eintritt in den Arbeitsmarkt zu einem starken Kern europäischer Expertinnen und Experten werden.”</p>
         </div>
				</content>
			</entry>
		
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				<id>https://www.tum.de/news-42099.atom</id>
				<title>Gezieltes Schütteln stabilisiert exotische Quantenzustände</title>
				<author>
					<name>Ulrich Meyer</name>
					
				</author>
        <published>2026-03-09T09:57:11+01:00</published>
        <updated>2026-03-09T16:00:23+01:00</updated>
				<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/gezieltes-schuetteln-stabilisiert-exotische-quantenzustaende"/>
				<summary>Exotische Quantenzustände sind extrem begehrt, da sie Informationen grundlegend anders speichern und verarbeiten als klassische Systeme. Zu ihrer Erzeugung werden Quantensysteme oft periodisch „geschüttelt“. Dabei nehmen sie jedoch meist Energie auf, erhitzen sich und verlieren ihre Struktur – ein großes Hindernis für Quantensimulation und Quantencomputer. Nun ist es internationalen Forschenden gelungen, dieses Aufheizen zu verhindern und stabile, langlebige exotische Zustände zu schaffen.</summary>
				<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
				   <img src="https://www.tum.de/fileadmin/user_upload_87/_processed_/3/3/csm_Foto_Knolle_208d0d3799.jpg" width="200" height="138" alt="" />
            <a title="Gezieltes Schütteln stabilisiert exotische Quantenzustände" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/gezieltes-schuetteln-stabilisiert-exotische-quantenzustaende">
             Gezieltes Schütteln stabilisiert exotische Quantenzustände
            </a>
           <p>In einer neuen Studie im Magazin Nature zeigen die Forschenden, dass die unerwünschte Erwärmung durch zufälliges Schütteln eines supraleitenden Quantencomputers mit 78 Qubits drastisch verlangsamt werden kann. Statt die Energie durch völlig unstrukturiertes Schütteln hinzuzufügen, verwenden sie sorgfältig entworfene Muster zufälliger Impulse, die sich im Laufe der Zeit teilweise gegenseitig aufheben.  Durch die direkte Messung der Quantenverschränkung im Prozessor konnte das Team die Entwicklung des Systems über mehr als tausend Zyklen hinweg verfolgen – das geht weit über das hinaus, was heutige klassische Computer simulieren könnten. Die Ergebnisse zeigen, dass selbst Zufälligkeit, wenn sie sorgfältig konstruiert wird, zur Steuerung komplexer Quantensysteme und zur Erforschung neuer Zustände der Materie genutzt werden kann.  Die quantentheoretischen Vorhersagen der nun nachgewiesenen exotischen Systeme wurden während eines Forschungsaufenthalts des damaligen Promotionsstudierenden Hongzheng Zhao an der TUM School of Natural Sciences bei Prof. Johannes Knolle an dessen Professur für Theorie der Quantenmaterie entwickelt. Inzwischen ist Hongzheng Zhao selbst Professor an der Peking Universität.  Der experimentelle Nachweis gelang nun einem Team unter Prof. Heng Fan an der Chinesischen Akademie der Wissenschaften auf einem hochmodernen „Chuang-tzu 2.0“-Quantenchip mit 78 Quantenteilchen (Qubits). An der Forschungsarbeit waren zudem das Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme Dresden und das Imperial College London beteiligt.</p>
         </div>
				</content>
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				<id>https://www.tum.de/news-42080.atom</id>
				<title>„Niemand muss perfekt starten“ </title>
				<author>
					<name>Natalie Neudert – TUM CST Communications</name>
					<email>natalie.neudert@tum.de</email>
				</author>
        <published>2026-03-05T15:52:03+01:00</published>
        <updated>2026-04-07T19:00:36+02:00</updated>
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				<summary>Das Studium der Elektrotechnik und Informationstechnik gilt noch immer als Männerdomäne – und viele junge Frauen beginnen es mit dem Gefühl, nicht gut genug vorbereitet zu sein. Genau hier setzt der TUM Student Club EI Girls an. Im Interview erzählen seine Leiterinnen, wie ihre Community andere Studentinnen unterstützt.  </summary>
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            <a title="„Niemand muss perfekt starten“ " href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/niemand-muss-perfekt-starten">
             „Niemand muss perfekt starten“ 
            </a>
           <p></p>
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				<id>https://www.tum.de/news-42012.atom</id>
				<title>Wie Brände, Stürme und Borkenkäfer Europas Wälder bis 2100 formen</title>
				<author>
					<name>Anja Lapac</name>
					
				</author>
        <published>2026-03-05T14:33:00+01:00</published>
        <updated>2026-03-09T16:33:42+01:00</updated>
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				<summary>Waldbrände, Stürme und Borkenkäfer haben großen Einfluss auf Wälder und die Leistung, die diese für Klima, Mensch und Umwelt erbringen. Ein großes internationales Team um Forschende der Technischen Universität München (TUM) hat erstmals berechnet, wie diese drei Faktoren Europas Wälder bis 2100 verändern könnten. Bereits im bestmöglichen Szenario sehen die Forschenden einen deutlichen Anstieg der geschädigten Fläche – im pessimistischsten Fall sogar eine Verdoppelung der Waldschäden.</summary>
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				   <img title="Baumstämme mit deutlich sichtbaren Borkenkäferschäden: Große Bereiche der Rinde fehlen, die Stämme wirken stark geschädigt" alt="Baumstämme mit deutlich sichtbaren Borkenkäferschäden: Große Bereiche der Rinde fehlen, die Stämme wirken stark geschädigt" src="https://www.tum.de/fileadmin/_processed_/1/6/csm_Seidl_Waldschaeden_3062f42842.jpg" width="200" height="112" />
            <a title="Wie Brände, Stürme und Borkenkäfer Europas Wälder bis 2100 formen" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/wie-braende-stuerme-und-borkenkaefer-europas-waelder-bis-2100-formen">
             Wie Brände, Stürme und Borkenkäfer Europas Wälder bis 2100 formen
            </a>
           <p>Das Absterben von Bäumen im Wald ist nicht neu und Teil der natürlichen Entwicklung von Wäldern – wo alte Bäume sterben, wachsen in der Regel junge Bäume nach. Neu ist jedoch das Ausmaß, in dem Waldbrände, Stürme und Borkenkäfer – angetrieben vom Klimawandel – die Wälder verändern. Dies hat sich bereits in den dramatischen Waldschäden in Mitteleuropa in den letzten Jahren gezeigt, doch Zahlen darüber, wie viel Waldfläche in Zukunft geschädigt werden könnte, lagen bisher nicht vor. Dabei beeinflussen diese Störungen auch, wie viel Kohlenstoff Wälder zukünftig speichern können, wie viel Nutzholz sie liefern und welche Arten in ihnen leben – und sind somit für Politik und Gesellschaft hochrelevant.
Das Team um Rupert Seidl, Professor für Ökosystemdynamik und Waldmanagement an der TUM, hat diese Lücke nun geschlossen. Die Forschenden gehen davon aus, dass sich bei einer Erderwärmung von etwas mehr als 4 Grad Celsius das Ausmaß der von Bränden, Stürmen und Borkenkäfern geschädigten Fläche bis 2100 mehr als verdoppeln könnte. Als Vergleich legten die Forschenden Daten aus den Jahren 1986 bis 2020 zugrunde, also einer Periode, in der bereits ungewöhnlich viele Waldschäden auftraten. Selbst im besten Fall einer Erwärmung von nur etwa 2 Grad Celsius erwarten die Forschenden in Zukunft mehr Schäden im Wald als in diesem Vergleichszeitraum.&amp;nbsp;</p>
         </div>
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				<id>https://www.tum.de/news-42049.atom</id>
				<title>Erfolgreicher Robotik-Inkubator der TUM erhält weitere Förderung</title>
				<author>
					<name>Andreas Schmitz</name>
					
				</author>
        <published>2026-03-04T08:00:00+01:00</published>
        <updated>2026-03-10T08:26:49+01:00</updated>
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				<summary>Das bayerische Wirtschaftsministerium verlängert die Unterstützung für den Robotik-Inkubator robo.innovate der Technischen Universität München (TUM) und stellt für die kommenden dreieinhalb Jahre 3,5 Mio Euro zur Verfügung. In dieser Förderphase kommt zudem erstmals der Robotikhersteller NEURA Robotics als wichtiger Industriesponsor hinzu. In den ersten Jahren (2022 bis 2025) hatten Start-ups, die von robo.innovate gefördert wurden, 52 Millionen Euro an Investments eingeworben.</summary>
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				   <img title="Im Munich Urban Colab: Nicole Ebner, Prof. Eckehard Steinbach (2.v.l.) und Lorenzo Masia (l.) im Gespräch. Rechts: Jannik Grothusen, Gründer des Start-ups The Robot Learning Company" src="https://www.tum.de/fileadmin/_processed_/c/8/csm_Aufmacher__SPICE-25-3-Dec-2025-0536Steffen_Kastner_e06278d1c8.jpg" width="200" height="113" alt="" />
            <a title="Erfolgreicher Robotik-Inkubator der TUM erhält weitere Förderung" href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/erfolgreicher-robotik-inkubator-der-tum-erhaelt-weitere-foerderung">
             Erfolgreicher Robotik-Inkubator der TUM erhält weitere Förderung
            </a>
           <p>Die Ende 2021 entstandene Initiative robo.innovate fördert Gründerinnen und Gründer von der Idee über einen Prototyp bis hin zu einem marktfähigen Produkt. „Wir vernetzen und unterstützen Studierende, Forschende, Industrie und Investoren bei Start-up-Projekten und begleiten Gründungsteams auf ihrem Weg von der Idee zu einem erfolgreichen Unternehmen“, sagt Managing Director Nicole Ebner von robo.innovate.
Der Inkubator stellt Studierenden unter anderem Büroräume und den Zugang zu Werkstätten des UnternehmerTUM MakerSpace zur Verfügung. Zweimal im Jahr lädt robo.innovate zudem ausgewählte Fachleute der Robotik und KI zum exklusiven Event SPICE ein und ist Organisatorin eines Robotik-spezifischen Hackathons, sowie diverser Netzwerktreffen und Fachworkshops explizit zugeschnitten für die Bedarfe in der Robotik/KI.
Mehr als 100 Start-ups in vier Jahren 
Mehr als 100 Start-ups hat die Initiative bis heute bereits unterstützt. Etwa die Hälfte der betreuten Teams gründen nach Erfahrungen des Mitinitiators und Projektleiters von robo.innovate, Prof. Eckehard Steinbach aus dem Munich Institute of Robotics and Machine Intelligence (MIRMI), ein eigenes Start-up. „Insgesamt warben unsere Robotik-Start-ups in den letzten vier Jahren 52 Millionen Euro ein“, sagt Steinbach. Darunter befinden sich etwa die Spezialisten für Biodiversität Hula Earth, die Entwickler von Müllsammelrobotern von Angsa Robotics und das Team um Olive Robotics mit einem modularen Robotiksystem.&amp;nbsp;&amp;nbsp;
„Dass wir nun für weitere dreieinhalb Jahre durch das bayerische Wirtschaftsministerium gefördert werden, zeigt, dass unser Ansatz richtig ist. robo.innovate kennt das Ökosystem aus universitärer Forschung, Industrie, Investoren, Start-ups und öffentlichen Förderstellen sehr gut und kann potenziellen Gründerinnen und Gründern gezielt Zugang zu allen relevanten Netzwerken rund um Robotik, KI, Medizintechnik, Fertigung und angrenzende Technologien ermöglichen“, sagt Prof. Eckehard Steinbach, Vorstand der TUM MIRMI und Leiter des Lehrstuhls für Medientechnik an der TUM.
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sagt: „robo.innovate unterstützt junge Talente dabei, Ideen in den beiden Zukunftsfeldern „Robotik“ und „KI“ in tragfähige Geschäftsmodelle zu überführen. Dies gibt dem Wirtschaftsstandort Bayern einen kräftigen Schub: Neue Start-ups entstehen, über Aufträge und Kooperationen fließen die Innovationen in bestehende Unternehmen. Daher haben wir die Förderung von robo.innovate bis zum 30.06.2029 verlängert und auf insgesamt über 7 Mio. EUR aufgestockt. Es freut mich, dass bereits so viele Teams erfolgreich ihren Weg gegangen sind und Gründerland Bayern sie hierbei begleiten konnte. Mein Dank geht auch an den ersten Sponsor aus der Industrie!“
David Reger, CEO und Gründer von NEURA Robotics betont: „Komplexe, intelligente Robotik sollte aus Deutschland kommen. Deshalb fördern wir diejenigen, die mit neuen Ideen und unternehmerischem Mut die Zukunft dieser Technologie gestalten wollen. robo.innovate bietet dafür eine ideale Plattform. Wir freuen uns sehr, die Initiative zu unterstützen und damit vielen jungen Talenten und Gründungsteams auf ihrem Weg in die Robotik von morgen zur Seite zu stehen.“&amp;nbsp;</p>
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