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TUM Asia: Erfolgs­geschichte in Singapur

2012 fei­er­te die TUM ihr Ju­bi­lä­um in Sin­ga­pur: Vor zehn Jahren grün­de­te sie dort die ers­te Aus­lands-Dependance einer deutschen Universität: Das Ger­man In­stitute of Science and Tech­nology (GIST) - TUM Asia Pte. Ltd., ei­ne pri­vat­wirt­schaft­liche Toch­ter der TUM. Die Stu­dieren­den ge­nießen eine Aus­bildung, die bei Un­ter­nehmen ge­fragt ist: deutsche Ingenieur­kunst ver­knüpft mit Management-Kompetenzen und Ver­ständ­nis der Kul­tur Süd­ost­asiens. Die Forschungs-Toch­ter TUM CREATE entwickelt zudem neue Konzepte für Elektromobilität in den Tropen. Zur Homepage von TUM Asia

Master-Absolventen und -Absolventinnen in ihren Roben.
Gute Chancen für eine Aufgabe bei deutschen Unternehmen - mit einem Master von TUM Asia.Bild: TUM Asia

Zugeschnitten auf die Praxis in der Industrie sind die Studiengänge von TUM Asia. Die ausgewählten Studierenden kommen aus Asien, aber auch Europa, Amerika und Afrika. Sie werden von Wissen­schaflter/­­innen der TUM unterrichtet sowie von Dozierenden der besten Uni­versitäten Singapurs. Sie machen die jungen Talente sowohl mit der europäischen als auch der asiatischen Wissen­schafts­kultur vertraut. Student life at TUM Asia

Ein Elektro-Taxi für die Tropen steht im Mittelpunkt der Forschung von TUM CREATE.
Ein Elektro-Taxi für die Tropen steht im Mittelpunkt der Forschung von TUM CREATE.Bild: TUM CREATE

Für die Mobilität von Morgen in tropischen Megacities entwickelt TUM CREATE, eine Tochter von TUM Asia, neue Konzepte. Im Zentrum stehen Elektrofahrzeuge und die damit verbundenen Technologien - Batterien, Fahrzeugtechnik oder Infrastruktur. TUM CREATE arbeitet eng mit Partnern aus der Industrie zusammen. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der TUM mit der Nanyang Technological University (NTU). TUM CREATE

CREATE Campus von außen
Pünktlich zum Jubiläum ist TUM Asia auf den CREATE-Forschungscampus gezogen.Bild: TUM CREATE

TUM CREATE vernetzt sich mit anderen Spitzen-Universitäten wie dem MIT und der ETH Zürich auf dem "Campus for Research Excellence and Technological Enterprise (CREATE)". Pünktlich zum Jubiläum von TUM Asia im November 2012 weihten Singapurs Premierminister Lee Hsien Loong und TUM-Präsident Herrmann die Campus-Räume des „TUM CREATE Center of Electromobility in Mega Cities“ ein. TUM CREATE

Forscherinnen im Labor
Hinter TUM Asia stehen deutsche Ingenieurkunst und ein Verständnis der Kultur Südostasiens.Bild: TUM CREATE

"German Engineering": Deutsches Ingenieur-Know-how, gepaart mit Erfahrung in einer der Wissensmetropolen Asiens – von Mastern mit diesem Profil profitieren nicht zuletzt deutsche Firmen: Jeder zweite der bislang über 300 Absolventen und Absolventinnen hat dort einen Job gefunden. Unternehmen unterstützen deshalb TUM Asia mit Dozenten, Stipendien oder Praktikums­­plätzen. Career prospects

Zum Jubiläum in Asien dankt die TUM der singapurischen Gesellschaft für ihre Gastfreundschaft danken und fördert Nachwuchstalente. Sie finanziert deshalb das Projekt „Building The Future“, das weniger privilegierte Kinder für Technik und Naturwissenschaften begeistern soll. Die TUM lädt jedes Jahr zwei Schülerinnen und Schüler aus Singapur nach Deutschland ein. Dort werden sie Labore der TUM besichtigen und die Nobelpreisträger-Tagung in Lindau besuchen. Am Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land gewinnen sie erste Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten.

Videos

YouTube-Playlist mit Videos von und über TUM Asia

Meilensteine

2002

Die TUM gründet das German Institute of Science and Technology (GIST) – TUM Asia als Tochter in Singapur. Es ist die erste Dependance einer deutschen Universität im Ausland. Unterstützt wird sie von der singapurischen Regierung, vom DAAD und dem deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung. Organisiert ist das GIST als Private Limited, die sich selbst finanziert. Industrial Chemistry als erster Masterstudiengang in Kooperation mit der National University of Singapore (NUS).

2005-2009

Vier neue Masterstudiengänge starten, teils in Kooperation mit der NUS und der Nanyang Technological University (NTU):

2010

TUM Asia gründet die Forschungstochter TUM CREATE Center of Electromobility in Mega Cities. Sie wird neben Forschungszentren anderer Spitzenuniversitäten (u.a. ­MIT und ETH Zürich) Teil des neuen Campus for Research Excellence and Technological Enterprise (CREATE).

Gemeinsames PhD-Programm mit der NTU, finanzielle Förderung durch die National Research Foundation Singapore

Erster Bachelorstudiengang Electrical Engineering and IT. Kooperationspartner ist das Singapore Institute of Technology (SIT).

2011

Start des Bachelor-Programmes Chemical Engineering.

2012

TUM CREATE zieht in einen Neubau des CREATE Campus.

Gründung des "Graduate Centre TUM CREATE". Wie alle Graduiertenzentren der TU München wird das neue Zentrum in das zentrale TUM Graduate School-System eingebunden.

TUM Asia erweitert sein Programm für Menschen, die bereits im Beruf stehen und sich akademisch weiterbilden wollen - ohne dabei ihren Job aufzugeben: Das Masterprogramm Transport and Logistics gibt es künftig auch als Teilzeitstudiengang.

TUM Asia hatte bislang mehr als 300 Absolventen.

"Den Schritt gewagt"

TUM-Präsident Herrmann
Prof. HerrmannBild: Heider-Sawall

Wolfgang A. Herrmann, TUM-Präsident:
"Vor zehn Jahren ha­ben wir einen Schritt gewagt, den kei­ne an­de­re deutsche Uni­ver­si­tät je zuvor ge­gan­gen war. Die Er­folgs­g­e­schich­te mit hun­­der­ten in­ter­­kul­tu­rell aus­­ge­bil­­de­ten Ab­­sol­­ven­­ten und der im­mer tie­fer­ge­hen­de­ren Zu­sam­men­ar­beit mit un­se­ren sin­ga­pu­ri­schen Part­nern hat uns be­stä­tigt."