Die Forschungszentren der TUM

In ihren interdisziplinären Forschungszentren bündelt die TUM die Kompetenzen ihrer Fakultäten unter Einbezehieung ex­ter­ner Kooperationspartner. Dazu zählen die Max-Planck-Gesellschaft sowie Helmholtz-, Leibniz-. und Fraunhofer-Institute. Strukturell ergibt sich daraus die Matrixorganisation der TUM. An den Schnittstellen der Fächer entstehen neue Ansätze für entscheidende Zukunftsfragen in Naturwissenschaft, Technik und Medizin. Sie ziehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt an die TUM.

Symbolbild: Gehirn eines Menschen und Roboterhand
Welche Technik braucht die Gesellschaft? Daran forscht das MCTS.Grafik: Christine Sturz

Neue Foschungsfelder erschließt die TUM in ihren so­ge­nannten Integrative Research Centers (IRCs). Sie sind nach spe­zi­fi­schen Themenfeldern ausgerichtet und erbringen zudem Aus­bil­dungs­leis­tung­en. Wissenschaftler/-innen der verschiedenen Fa­kul­tät­en und internationale Spitzenforscher arbeiten hier zusammen.

Collage: Teilchenbeschleuniger und Galaxie.
Kleinsten Teilchen und die Weiten des Weltalls: Der Universe-Cluster.Fotos: CERN, CERN, Giovanni Benintende

Exzellenzcluster sind interdisziplinäre Forschungsverbünde, gefördert durch die Exzellenzinitiative. Die TUM ist an diesen als langfristig und profilbildend angelegten Forschungszentren als Haupt-Projektpartner beteiligt:


Wissenschaftliche Zentralinstitute

Für entscheidende Spezialgebiete der Forschung hat die TUM eigene Wissenschaftliche Zentralinstitute gegründet: Von der Neutronenforschung bis zu den Life Sciences. Sie sind direkt dem Hochschulpräsidium zugeordnet. So leisten sie Grundlagenforschung unabhängig von den Fakultäten sowie anwendungsorientierte Forschung in Kooperation mit der Industrie.

  

  

  

  


Mit Partnern betriebene Forschungszentren

Junge Frau am Vakuumrotationsverdampfer im Wissenschaftszentrum Straubing.
In den Laboren des Wissenschaftszentrums Straubing entstehen neue Erkenntnisse über die Verwertung nachwachsender Rohstoffe.Foto: Kurt Fuchs

Ganz alleine kann keine Universität die wichtigen Zukunftsfragen unseres Jahrhunderts lösen. Deswegen hat die TUM sich mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie in Forschungszentren zusammengeschlossen.

  • Wissenschaftszentrum Straubing:
    Nachwachsenden Rohstoffen, ihrer Nutzung und energetischen Verwertung widmen sich Forschung und Lehre am Wissenschaftszentrum Straubing. Seine Stärke liegt in der Vernetzung mehrerer Fachdisziplinen: Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie Ökosystem- und Wirtschaftswissenschaften. Fünf bayerische Hochschulen arbeiten hier zusammen, die TUM ist mit drei Lehrstühlen vertreten.
  • Helmholtz Graduate School Environmental Health (HELENA):
    Die Doktoranden und Doktorandinnen an der HELENA beleuchten die Ursachen für komplexe Erkrankungen wie Diabetes mellitus und chronische Lungenleiden. Krankheiten. Der Fokus liegt auf den Wechselwirkungen von Umwelteinflüssen, Lebensstil und genetischer Veranlagung. Die Ausbildung der Doktoranden am HELENA leisten TUM, das Helmholtz Zentrum München und die Ludwig-Maximilians-Universität gemeinsam.
  • Munich Aerospace:
    Für zentrale Fragen der Luft- und Raumfahrttechnik entwickeln die Arbeitsgruppen von Munich Aerospace Lösungen: z.B. autonomes Fliegen, Sicherheit im Orbit, geodätische Erdbeobachtung, Kommunikation und Navigation und Aviation Management. Die TUM kooperiert in dieser Allianz mit den wichtigsten Forschungsträgern der Region München auf diesem Gebiet: Universität der Bundeswehr, Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie Bauhaus Luftfahrt.
  • TUM CREATE:
    Für die Mobilität von Morgen in tropischen Metropolen entwickelt der Forschungscampus TUM CREATE in Singapur neue Konzepte. Im Zentrum stehen Elektrofahrzeuge und die damit verbundenen Technologien. TUM CREATE ist ein Gemeinschaftsprojekt der TUM mit der Nanyang Technological University (NTU).