In ihren interdisziplinären Forschungszentren bündelt die TUM die Kompetenzen ihrer Fakultäten unter Einbezehieung externer Kooperationspartner. Dazu zählen die Max-Planck-Gesellschaft sowie Helmholtz-, Leibniz-. und Fraunhofer-Institute. Strukturell ergibt sich daraus die Matrixorganisation der TUM. An den Schnittstellen der Fächer entstehen neue Ansätze für entscheidende Zukunftsfragen in Naturwissenschaft, Technik und Medizin. Sie ziehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt an die TUM.
Neue Foschungsfelder erschließt die TUM in ihren sogenannten Integrative Research Centers (IRCs). Sie sind nach spezifischen Themenfeldern ausgerichtet und erbringen zudem Ausbildungsleistungen. Wissenschaftler/-innen der verschiedenen Fakultäten und internationale Spitzenforscher arbeiten hier zusammen.
Exzellenzcluster sind interdisziplinäre Forschungsverbünde, gefördert durch die Exzellenzinitiative. Die TUM ist an diesen als langfristig und profilbildend angelegten Forschungszentren als Haupt-Projektpartner beteiligt:
Für entscheidende Spezialgebiete der Forschung hat die TUM eigene Wissenschaftliche Zentralinstitute gegründet: Von der Neutronenforschung bis zu den Life Sciences. Sie sind direkt dem Hochschulpräsidium zugeordnet. So leisten sie Grundlagenforschung unabhängig von den Fakultäten sowie anwendungsorientierte Forschung in Kooperation mit der Industrie.
Ursprung und Aufbau der Materie ergründet die Neutronenforschung. An der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) in Garching machen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt die atomare Struktur ihrer Proben sichtbar. Interessen aus Naturwissenschaft, Technik treffen hier zusammen. In der praktischen Anwendung spielen Neutronen eine große Rolle etwa für die Chipindustrie oder in der Krebstherapie. Mehr
Die komplette Nahrungskette prägt die Forschung am Zentralinstitut für Ernährungs- und Lebensmittelforschung (ZIEL) - von der Rohstoffgewinnung über die Verarbeitung von Lebensmitteln bis zur menschlichen Physiologie und Ernährungsmedizin. Das Institut arbeitet mit Behörden und Industrie zusammen. Es entwickelt Präventionsprogramme und wirkt bei der Entwicklung gesunder und sicherer Lebensmittel mit. Mehr
Siemens und TUM gründeten 1988 das Walter Schottky Institut für Halbleiterphysik (WSI), um physikalische Grundlagenforschung und die Herstellung von Halbleitern besser zu verknüpfen. Das WSI entwickelt neuartige Nanostrukturen, Halbleitermaterialien, Bauelement-Prototypen genau wie höchstempfindliche physikalische und chemische Messverfahren. Zahlreiche Führungskräfte der Halbleiterindustrie erhielten hier ihre Ausbildung. Mehr
Für die Gesellschaft wächst die Bedeutung von Krankheiten des höheren Lebensalters. Technologien für ihre Behandlung stehen deswegen am Zentralinstitut für Medizintechnik (IMETUM) im Vordergrund. Die Medizintechnik verbindet die Medizin mit den Ingenieur- und Naturwissenschaften. Das IMETUM entwickelt u.a. Navigationshilfen für komplizierte Operationen, intelligente Implantate und Methoden zur Früherkennung von Tumoren. Mehr
Energie und Ressourcen sparen bei der chemischen Stoffumwandlung: Dafür sorgen Katalysatoren. Sie sind Wegbereiter "Grüner Technologien", denn ohne sie wäre die industrielle Chemie unwirtschaftlich. Das TUM Catalysis Research Center erforscht neue Reaktions- und Synthesewege, klärt Reaktionsmechanismen auf und arbeitet eng mit internationalen Partnern aus Wissenschaft und Industrie zusammen. Den Grundstein für die TUM Katalyseforschung legte Nobelpreisträger Ernst Otto Fischer. Mehr

Die Brücke von der Grundlagenforschung zur landwirtschaftlichen Praxis schlägt das Hans-Eisenmann-Zentrum für Agrarwissenschaften in Weihenstephan. Planzen und Tiere, Boden und Wasser, Ökologie und Ökonomie - die Forschung reicht von der molekularen und zellulären Ebene bis zu praxisnahen Feldversuchen. Das Zentralinstitut vernetzt alle argrarwissenschaftlich ausgerichteten Lehrstühle und Institutionen der TUM. Es ist zudem ein wichtiger Ansprechpartner für die Agrarwirtschaft. Mehr

Ganz alleine kann keine Universität die wichtigen Zukunftsfragen unseres Jahrhunderts lösen. Deswegen hat die TUM sich mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie in Forschungszentren zusammengeschlossen.