TUM - Aktuelles https://www.tum.de Aktuelle Meldungen der TU München de TUM Fri, 30 Oct 2020 18:32:57 +0100 Fri, 30 Oct 2020 18:32:57 +0100 Neuer Rekord an Einschreibungen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36292/ Rund 7.200 Studierende beginnen nächste Woche ihr erstes Semester in einem Bachelor- oder einem anderen grundständigen Studiengang, ähnlich viele wie 2019. In den Masterstudiengängen sind es rund 5.600 – noch einmal 17 Prozent mehr als im Vorjahr und damit ein erneuter Rekord. Zum ersten Mal kommt mehr als die Hälfte der Master-Erstsemester aus dem Ausland an die TUM. Weitere Studierende haben sich in höhere Semester eingeschrieben. Damit wächst die Zahl der Studierenden erstmals auf 44.000.

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Covid-19 Campus klaus.becker@tum.de news-36292 Fri, 30 Oct 2020 11:12:38 +0100
Prof. Jörg Drewes in Beirat der Bundesregierung berufen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36290/ Der WBGU ist ein unabhängiges wissenschaftliches Beratergremium der Bundesregierung. Es berät die Politik im Bereich globale Umweltveränderungen. Das Bundeskabinett hat nun der Neuberufung der Mitglieder für die achte Amtsperiode zugestimmt. Bei den Mitgliedern handelt es sich um Expertinnen und Experten mit unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten wie Ökonomie, Natur- und Sozialwissenschaften sowie Umweltrechtswissenschaft. Die Berufung gilt vom 1. November 2020 bis zum 31. Oktober 2024.

Prof. Jörg Drewes, der mit fünf weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erstmals in das Beratungsgremium berufen wurde, ist Leiter des Lehrstuhls für Siedlungswasserwirtschaft an der TUM. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der Entwicklung nachhaltiger Wasserbehandlungsverfahren, einschließlich Wasserrecycling sowie der Analytik organischer Spurenstoffe und Pathogene und deren Entfernung im Wasser.

Drewes studierte von 1987 bis 1992 Technischen Umweltschutz an der TU Berlin. Nach seiner Promotion folgte ein Aufenthalt als Postdoc an der Arizona State University, wo er die Position des Associate Director am National Center for Sustainable Water Supply übernahm. 2001 wurde er auf eine Tenure-Track Professur an die Colorado School of Mines berufen und dort 2010 zum Full Professor befördert. 2013 folgte er dem Ruf an die TUM.

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Campus news-36290 Fri, 30 Oct 2020 09:47:00 +0100
Smarte Flaschenbürsten https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36274/ „Mit klassischen optischen Verfahren lässt sich die Struktur der nur nanometerkleinen Flaschenbürsten-Polymere nicht untersuchen: Man kann zwar sehen, dass eine wässrige Lösung, die diese Polymere enthält, bei einer bestimmten Temperatur trübe wird. Aber warum das so ist, und wie sich das Rückgrat und die Seitenarme im Wasser ausstrecken oder zusammenziehen, war bisher ungeklärt“, berichtet Prof. Christine Papadakis.

Dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gerne mehr über das Innenleben der Flaschenbürsten-Polymere wüssten, hat einen einfachen Grund: Die puscheligen Moleküle, die aus verschiedenartigen Polymerketten bestehen und bei einer bestimmten Temperatur schlagartig ihre Wasserlöslichkeit ändern, sind aussichtsreiche Kandidaten für eine Vielzahl von Anwendungen.

Beispielsweise könnten sie als Katalysatoren zur Beschleunigung chemischer Reaktionen dienen, als molekulare Schalter, um winzige Ventile zu öffnen oder zu schließen oder als Transportmedium für medizinische Wirkstoffe – so könnten die molekularen Bürsten Pharmazeutika zu einem Entzündungsherd bringen, und, weil dort die Temperatur erhöht ist, sie direkt am Einsatzort freisetzen.

Die Grundvoraussetzung für eine Nutzung der Bürsten-Moleküle ist allerdings, dass sich ihr Verhalten programmieren lässt: Theoretisch können Chemiker durch die Kombination von wasserlöslichen und wasserunlöslichen Bausteinen genau festlegen, bei welcher Temperatur die Polymere verklumpen und eine Flüssigkeit, in der sie gerade noch gelöst waren, trübe wird. 

„In der Praxis muss man aber genau wissen, wie und unter welchen Bedingungen sich die Struktur der Polymere ändert, wenn man smarte Bürsten-Moleküle designen will“, erläutert Papadakis.

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Forschung andreas.battenberg@tum.de news-36274 Thu, 29 Oct 2020 08:48:36 +0100
TUM in vier Fächergruppen unter den Global Top 50 https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36272/ Das Ranking des britischen Magazins „Times Higher Education“ fragt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit nach der Reputation der Universitäten in Forschung und Lehre. Darüber hinaus werden Daten wie die Zahl der Publikationen je Forschende, die Zitationen pro Publikation, das Betreuungsverhältnis von Lehrenden und Studierenden, die eingeworbenen Drittmittel aus der Wirtschaft und der Grad der Internationalisierung ausgewertet. Die Indikatoren werden je nach Fächerkultur unterschiedlich gewichtet.

Die TUM erreicht in Computer Science Rang 14 weltweit und Rang 5 in Europa. In Engineering steht sie auf Rang 24, in Physical Sciences auf Rang 25 und damit jeweils europaweit unter den Top 10. Zu Physical Sciences gehören unter anderem Chemie, Physik, Mathematik, Astronomie und Geologie. In Lebenswissenschaften, die unter anderem Biologie, Agrar- und Sportwissenschaften umfassen, kommt die TUM auf Rang 46. In der kürzlich veröffentlichten Hauptausgabe der „THE World University Rankings“, das die Universitäten als Ganzes bewertet, war sie auf Rang 41 aufgestiegen. 

Andere Rankings bestätigen die herausragenden Ergebnisse. So steht die TUM in den „QS World University Rankings by Subject“ in Ingenieurwissenschaften auf Rang 25, in Naturwissenschaften auf Rang 28. In elf einzelnen Fächern gehört sie dort zu den besten 50 Universitäten.

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TUM in Rankings klaus.becker@tum.de news-36272 Wed, 28 Oct 2020 11:05:07 +0100
Projekt Baum 4.0: Klimawandel erleben https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36271/ Im Projekt „Baum 4.0 – vernetzte Bäume“ haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vier Bäume an unterschiedlichen Standorten mit komplexer Technik ausgestattet und beobachten ihre Vitalitätsfunktionen wie das Wachstum, den Wasserhaushalt, die Bodentemperatur oder -feuchte. Täglich werden die gemessenen Daten in das BAYSICS-Portal geladen, damit Bürgerinnen und Bürger hautnah miterleben können, wie es den drei Buchen und dem Bergahorn geht. 

Auch Web-Cams hat das Team installiert, um die Veränderungen der Bäume zu dokumentieren. „Wenn ein Baum immer früher austreibt, ist das ein Zeichen für den Klimawandel“, sagt Prof. Menzel. Auch Zusammenhänge zwischen den Farbwerten der Blätter und dem Beginn der Pollensaison möchte das Forschungsteam zeigen.

Unter dem Motto „Wissen vermitteln – Wahrnehmung fördern – Komplexität kommunizieren“ spricht der Citizen Science-Ansatz über das BAYSICS-Portal ausgewählte Zielgruppen, beispielsweise Erholungssuchende, Pollenallergiker, naturinteressierte Bürgerinnen und Bürger sowie Schülerinnen und Schüler gezielt an. Dadurch macht es Interessierten den Klimawandel durch eigene Beobachtungen im eigenen Umfeld erlebbar.

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TUM in den Medien katharina.baumeister@tum.de news-36271 Wed, 28 Oct 2020 09:31:21 +0100
Auf dem Weg zur fischfreundlichen Wasserkraft https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36269/ Wasserkraft ist eine der wichtigsten und meistgenutzten regenerativen Energiequellen weltweit. Der große Vorteil: Anders als Windkraft und Sonnenenergie unterliegt sie nur geringen wetterbedingten Schwankungen. Allerdings ist der Einsatz von Wasserkraftwerken auch mit großen Eingriffen in die Umwelt verbunden. Flüsse werden aufgestaut, die aquatischen Lebensräume verändert, und Fische können durch die Turbinen,  das Überfallwehr oder Gitter tödlich verletzt werden.

Dass diese negativen ökologischen Effekte so gering wie möglich ausfallen, dafür soll unter anderem die Europäische Wasserrahmenrichtlinie sorgen. Allerdings erfüllen vor allem ältere Wasserkraftwerke die neuen Anforderungen oft nicht und müssen für eine erneute Zertifizierung nachgerüstet werden. Mit welchen Maßnahmen dies auch ökonomisch zu bewältigen ist, muss für jedes Kraftwerk individuell entschieden werden. „Es ist wichtig, existierende Lösungen an die standortspezifischen Gegebenheiten jedes Kraftwerks anzupassen“, erklärt Prof. Peter Rutschmann vom Lehrstuhl für Wasserbau und Wasserwirtschaft an der TUM. 

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Forschung news-36269 Tue, 27 Oct 2020 10:35:00 +0100
Molekulare Bremse für das Wurzelwachstum https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36256/ Wurzeln sind essentiell für die Aufnahme von Wasser und Nährstoffen, für die Verankerung im Boden aber auch für die Interaktion und Kommunikation mit Bodenmikroorganismen. Eine lange Wurzel ermöglicht zum Beispiel bei Trockenheit an tiefere, feuchtere Bodenschichten zu gelangen. Eine flachere Wurzel mit vielen Wurzelhaaren ist gut für die Phosphataufnahme, da Phosphat meistens in den oberen Bodenschichten zu finden ist.

Caroline Gutjahr, Professorin für Pflanzengenetik an der TUM School of Life Sciences in Weihenstephan, und ihr Team fanden neue Kommunikationswege von Hormonen, die das Wachstum von Pflanzenwurzeln beeinflussen.

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Forschung katharina.baumeister@tum.de news-36256 Mon, 26 Oct 2020 04:39:00 +0100
Gut informiert, weniger engagiert https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36266/ Wie stark setzen sich Jugendliche mit globalen Themen wie Armut, Klimawandel oder Migration auseinander? Verstehen und wertschätzen sie andere kulturelle Sichtweisen? Setzen sie sich für das kollektive Wohlbefinden und eine nachhaltige Entwicklung ein?

Um herauszufinden, welche Einstellungen und Interessen Jugendliche zu diesen Fragen haben und wie sie ihr Wissen und ihre eigene Wirksamkeit selbst einschätzen, wurde die jüngste PISA-Studie erstmals mit einem Fragebogen zum Thema „Global Competence“ ergänzt. In Deutschland beantworteten rund 3.800 15-jährige Schülerinnen und Schülern im Frühjahr 2018 die Fragen. Lehrerinnen und Lehrer bekamen einen weiteren Fragebogen. Die Fragen wurden in insgesamt 66 Staaten bearbeitet, darunter in 27 Mitgliedsstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die die Studie koordiniert.

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Forschung klaus.becker@tum.de news-36266 Thu, 22 Oct 2020 11:00:00 +0200
Stärkung der Neutronenforschung in Garching https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36265/ Dank ihrer besonderen Eigenschaften liefern Neutronen wichtige Erkenntnisse für viele Wissenschaftsbereiche, von der Biologie über Chemie und Physik bis zu den Geo-, Ingenieur- oder Materialwissenschaften. Damit trägt die Neutronenforschung direkt zur Lösung grundlegender Fragestellungen unserer Gesellschaft bei. Der FRM II gehört zu den wenigen Hochflussneutronenquellen für Forschungszwecke und zur Radioisotopenproduktion in Europa.

Angeführt von der Technischen Universität München, dem Forschungszentrum Jülich und dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht haben sich unter dem organisatorischen Dach des Heinz Maier-Leibnitz Zentrums (MLZ) Einrichtungen der Neutronenforschung zusammengeschlossen, um in Garching Forschungs- und Ausbildungsmöglichkeiten weiter auszubauen, sodass Deutschland auch zukünftig zu den weltweit führenden Nationen in der Neutronenforschung zählt. 

Derzeit arbeiten über 400 Menschen an MLZ und FRM II. Sie nutzen 27 wissenschaftliche Instrumente, sechs weitere sind im Bau. Da die Instrumente nur mit fachkundigen Operateurinnen und Operateuren betrieben werden können, wächst auch die Zahl der Mitarbeitenden kontinuierlich. Hinzu kommen jährlich bis zu 1.200 Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, davon über 50 Prozent aus dem Ausland, die ebenfalls Experimentier- und Büroflächen benötigen.

Die beiden neuen Gebäude erfüllen nun den stark gestiegenen Raumbedarf. Der südliche Bau entstand im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich und des Helmholtz-Zentrums Geesthacht. Das nördliche Gebäude entstand im Auftrag der Bayerischen Staatsregierung für die TUM. Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt rund 38 Millionen Euro. Die Projektleitung lag beim Staatlichen Bauamt Rosenheim.

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Campus andreas.battenberg@tum.de news-36265 Thu, 22 Oct 2020 08:58:00 +0200
Auf dem Weg zur europäischen Innovationsmetropole https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36262/ Die TUM und ihr An-Institut UnternehmerTUM, das Zentrum für Innovation und Gründung, haben bereits eine einzigartige Erfolgsgeschichte geschrieben: Mehr als 70 Technologie-basierte Start-ups werden hier jedes Jahr gegründet. Nun wollen die Partner ihre Entrepreneurship-Aktivitäten auf ein neues Niveau heben und ganze Deep-Tech-Familien von potentialreichen Unternehmensgründungen auf zukunftsfähigen Technologiefeldern fördern.

Mit den TUM Venture Labs schaffen sie Innovationszentren, die weltweit wettbewerbsfähige Bedingungen für Gründerinnen und Gründer in je einem interdisziplinären Themengebiet bieten. Dazu bündeln die TUM Venture Labs herausragende Expertisen aus der Spitzenforschung, des Venturings und des Managements. Die unternehmerischen Talente arbeiten im unmittelbaren Umfeld der Wissenschaft und können Fachexpertisen, Netzwerke und Infrastruktur am Campus nutzen, um ihre Gründung vorzubereiten.

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Entrepreneurship news-36262 Wed, 21 Oct 2020 11:30:00 +0200
Wie das Virus in die Zellen gelangt https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36258/ Wie stark sich ein Virus verbreitet, hängt davon ab, wie ansteckend es ist. Das dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 verwandte Virus SARS-CoV führte 2003 beispielsweise zu einem viel kleineren Ausbruch als es bei der aktuellen Covid-19-Pandemie der Fall ist. Möglicherweise war SARS-CoV weniger ansteckend, weil die Infektion hauptsächlich die unteren Atemwege betraf. Bei Covid-19 sind hingegen auch die oberen Atemwege einschließlich der Nasenschleimhaut infiziert. Viren werden leichter ausgestoßen, etwa beim Niesen, und breiten sich schnell aus. Warum die beiden verwandten Viren sich unterscheiden, untersuchten Forschende der TUM, des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), der Universitätsmedizin Göttingen und der Universität Helsinki.

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Covid-19 Forschung lisa.pietrzyk@tum.de news-36258 Tue, 20 Oct 2020 16:00:00 +0200
Neue Ausgabe des eGovernment MONITOR https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36259/ Eine der größten Barrieren für die Nutzung aus der Vergangenheit ist nahezu überwunden: Das Bewusstsein für digitale Verwaltungsangebote steigt kontinuierlich, fast alle Internetnutzerinnen und -nutzer kennen mindestens einen Dienst (DE: 97% / AT: 99% / CH: 96%).

Am bekanntesten sind die Suche nach Informationen, das Herunterladen von Formularen zur Vorbereitung/Abwicklung von Behördengängen, die Vereinbarung von Terminen sowie die Abwicklung der elektronischen Steuererklärung.

Dies sind Ergebnisse des „eGovernment MONITOR 2020“, einer gemeinsamen Studie der Initiative D21 und der Technischen Universität München. Durchgeführt wurde sie von Kantar als Onlinebefragung (computergestütztes Webinterview (CAWI)) vom 9. bis 17. Juni 2020 mit 1.005 Interviews in Deutschland (DE), 1.008 in Österreich (AT) und 1.002 in der Schweiz (CH).

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Forschung andreas.battenberg@tum.de news-36259 Tue, 20 Oct 2020 08:46:08 +0200
Gesund essen – trotz Corona https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36255/ Seit Beginn der Corona-Pandemie essen Kinder mehr Süßigkeiten wie Schokolade, Gummibärchen, Kekse und Eis aber auch Obst. Dies ist eines der Ergebnisse einer Umfrage, die das EKFZ gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa durchgeführt hat. Vor allem Jungen konsumieren demnach häufiger als vor der Pandemie Knabberartikel (20 Prozent), Süßigkeiten (22 Prozent) und Softdrinks (12 Prozent). Insbesondere zehn- bis zwölfjährige Kinder konnten während des Lockdowns süßen (23 Prozent) oder salzigen (28 Prozent) Versuchungen seltener widerstehen. 

Das Forschungsteam befragte im September 2020 für die Studie 1.000 Elternteile von Kindern bis 14 Jahren. 38 Prozent geben an, ihr Kind habe sich seit Beginn der Pandemie weniger bewegt. Besonders häufig (57 Prozent) ist dies bei zehn- bis 14-Jährigen der Fall. Eine Zunahme des Körpergewichts ist besonders bei zehn- bis zwölfjährigen Kindern zu beobachten, wobei Jungen doppelt so häufig (27 Prozent) betroffen sind wie Mädchen (14 Prozent). 

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Covid-19 Forschung katharina.baumeister@tum.de news-36255 Fri, 16 Oct 2020 08:37:56 +0200
Mit maschinellem Lernen gegen Corona https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36253/ Mit einem eigenen Förderschwerpunkt will die Bayerische Forschungsstiftung die Forschung zum neuartigen Coronavirus im Freistaat beschleunigen und einen Beitrag zur Eindämmung und Bewältigung der Corona-Pandemie. Fünf interdisziplinäre TUM-Projekte waren im Antragsverfahren erfolgreich und werden nun gefördert.

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Covid-19 Forschung katharina.baumeister@tum.de news-36253 Thu, 15 Oct 2020 05:45:00 +0200
Ersatz für Tierversuche https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36251/ Der menschliche Darm ist essentiell für die Verdauung und die Aufnahme von Nährstoffen und Medikamenten. Für die Forschung rund um den Darm benötigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Forschungsmodelle, die die physiologische Situation beim Menschen möglichst gut widerspiegelt.

Gewöhnliche Zelllinien und Tierversuche haben einige Nachteile. Ein Hauptproblem ist die mangelnde Übertragbarkeit der Forschungsergebnisse auf den Menschen. Ein multidisziplinäres Forschungsteam aus den Bereichen Ernährungswissenschaften, Medizin und Chemie hat jetzt an der TUM gezeigt, wie ein modernes in vitro Modell, das aus menschlichen Darmbiopsien hergestellt wird, Fragen rund um die molekularen Vorgänge im Darm beantworten kann.

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Forschung katharina.baumeister@tum.de news-36251 Wed, 14 Oct 2020 08:46:00 +0200
TUM und Tsinghua-Universität schließen „Flaggschiff-Partnerschaft“ https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36249/ Seit rund 30 Jahren arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TUM und der Tsinghua-Universität zusammen, ein lebendiger Studierendenaustausch hat zahlreichen Talenten neue Sichtweisen auf ihr Fach und bereichernde kulturelle Erfahrungen ermöglicht. Die 1911 gegründete Pekinger Hochschule gilt nicht nur als führende Technische Universität Chinas, sondern als eine der besten Universitäten weltweit. Im aktuellen „QS World University Ranking“ steht sie auf Rang 15.

Nun haben die Partner eine Intensivierung ihrer Kooperation vereinbart, die sich auf alle Bereiche der Universitäten erstreckt. In der Forschung werden sie die Zusammenarbeit bei Zukunftsthemen wie Mobilität, Umwelt, Maschinenintelligenz, Luft- und Raumfahrt sowie Intelligent Manufacturing stärken. Doppelabschluss-Programme für Masterstudierende sind ebenso geplant wie gemeinsame Aktivitäten zu Lebenslangem Lernen und der Entrepreneurship-Förderung. Die langfristige deutsch-chinesische Zusammenarbeit fokussiert in besonderer Weise auch auf den Standort der Tsinghua-Universität im südchinesischen Shenzhen, eine der potentialreichsten Innovationsmetropolen Chinas.

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news-36249 Fri, 09 Oct 2020 12:10:16 +0200
TUM-Forscherinnen bei den „Campus Talks“ https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36246/ TUM in den Medien Katharina.Baumeister@tum.de news-36246 Thu, 08 Oct 2020 08:24:00 +0200 Gibt es fischverträgliche Wasserkraftwerke? https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36247/ Wasserkraftwerke leisten einen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung. Sie sind emissionsarm und damit klimafreundlich. Doch sie beeinflussen den Lebensraum von Fischen und anderen Lebewesen im Fließgewässer. Jürgen Geist, Professor für Aquatische Systembiologie an der TUM, untersucht mit seinem Team seit 2014 Wasserkraftanlagen hinsichtlich ihrer Wirkung auf abwärts wandernde Fische sowie deren Auswirkungen auf den Gewässerlebensraum. 
Sieben Anlagen mit vier unterschiedlichen Kraftwerkstechnologien hat das Forschungsteam bisher in Bayern analysiert. Dies sind sowohl moderne Wasserkraftwerke als auch konventionelle Anlagen.

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Forschung katharina.baumeister@tum.de news-36247 Wed, 07 Oct 2020 11:42:56 +0200
Premiere für den TUM Talk https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36244/ Wie können Wirtschaft und Gesellschaft den tiefgreifenden technologischen Wandel gestalten? Wie verändern die digitalen Technologien Zusammenarbeit und Führung in Unternehmen? Wie kann die aktuelle Krise als Chance genutzt werden, gemeinschaftlich Innovationen voranzubringen? Diese Fragen diskutierte Präsident Hofmann mit Vorstandsvorsitzenden, Personalleiterinnen, Wissenschaftlerinnen und weiteren Expertinnen und Experten beim ersten TUM Talk.

Die neue Veranstaltungsreihe findet am TUM Campus Heilbronn statt. Hier erforscht die TUM, wie Unternehmen die digitale Transformation gestalten können. Der Schwerpunkt liegt dabei auf mittelständischen Familienunternehmen und Start-ups.

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Campus news-36244 Fri, 02 Oct 2020 18:16:12 +0200
Erforschung von Artenvielfalt und Klimawandel in den Alpen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36242/ Rupert Seidl, Professor für Ökosystemdynamik und Waldmanagement in Gebirgslandschaften an der TUM und Leiter des Sachgebiets Forschung und Monitoring der Nationalparkverwaltung Berchtesgaden, und sein Mitarbeiter Dr. Sebastian Seibold stellten heute am Königssee ein langfristiges Biodiversitätsmonitoring vor, das belastbare Daten über die Bestände verschiedenster Arten von Pilzen und Pflanzen über Insekten bis hin zu Vögeln und Fledermäusen generieren soll. 

„Der Verlust der Artenvielfalt ist ein weltweites Phänomen. Es hat Ausmaße angenommen, die nicht nur bestehende Naturschutzansätze in Frage stellen, sondern auch Einbrüche der Leistungsfähigkeit von Ökosystemen befürchten lassen“, sagt Seidl. Ein Rückgang der Arten sei auf allen Ebenen der Nahrungskette zu verzeichnen. 

Der Bayerische Umweltminister Thorsten Glauber, TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann und Nationalparkleiter Dr. Roland Baier bekräftigten heute ihre Kooperation, die um zusätzliche personelle Mittel erweitert wird. Die Partnerschaft war 2018 vereinbart worden, um die Ökosysteme des Alpenraums und die Auswirkungen des Klimawandels zu erforschen. Die Erkenntnisse sollen auch für Ökosysteme anderer Gebirgsregionen nutzbar gemacht werden. Prof. Seidl leitet in Personalunion die neu geschaffene Professur der TUM und die Forschung des Nationalparks. 

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Forschung katharina.baumeister@tum.de news-36242 Fri, 02 Oct 2020 08:48:09 +0200
Die TUM setzt ihre Strukturreform in Gang https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36240/ Vor exakt 20 Jahren hatte die TUM drei Fakultäten miteinander zum Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt gebündelt und die traditionsreichen Fächer in den Bereichen Agrar, Forst und Lebensmittel in die interdisziplinären Lebenswissenschaften integriert. Diese strukturelle Reform wurde zum Vorbild in der Wissenschaftslandschaft. Nun wird der Wissenschaftscampus Weihenstephan erneut zum Vorreiter. Am 1. Oktober 2020 startet die neue TUM School of Life Sciences. Sie ist die erste von künftig sieben Schools in der innovationsfördernden, neuen Organisationsstruktur der Universität.

Die neue TUM School of Life Sciences richtet sich mit einem ganzheitlichen Forschungs- und Lehransatz auf das Gesamtökosystem Mensch - Tier - Pflanze -  Boden - Klima aus. Untergliedert in drei Departments schöpft die School ihr Innovationspotential aus der fachübergreifenden Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die nicht mehr aufgrund unterschiedlicher Untersuchungsobjekte wie beispielweise Mensch, Tier oder Pflanze künstlich getrennt voneinander arbeiten, sondern gemeinsam an interdisziplinären Fragestellungen forschen und neuen Methoden entwickeln.

  • Das Department „Molecular Life Sciences“ erforscht die biomolekularen Grundlagen vom Molekül über die Zelle bis zum Organismus von Mensch, Tier und Pflanze.   
  • Das Department „Life Science Engineering“ verbindet die Ingenieurwissenschaften mit biologischen Systemen und der Lebensmittelforschung, entwickelt Verfahren der additiven Fertigung unter Nutzung innovativer Biomaterialien und gestaltet die Digitalisierung von Wertschöpfungsketten.
  • Das Department „Life Science Systems“ untersucht Systeme im Forst- und Agrarbereich, einschließlich ökologischer, gesellschaftlicher und ökonomischer Aspekte, wie beispielweise der Ursachen und Folgen des Klimawandels.

„Mit dieser neuen Aufstellung wollen wir entscheidende Beiträge zur Lösung der bedeutendsten Herausforderungen der Menschheit leisten, wie zur gesunden Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung, zur Bewältigung der Klimawandelfolgen, zur Nachhaltigkeit der Agrarproduktion sowie zur Nutzung natürlicher Ressourcen“, sagt Prof. Thomas F. Hofmann, Präsident der TUM.

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Campus news-36240 Thu, 01 Oct 2020 08:54:50 +0200
Sternenexplosion nahe der Erde https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36197/ Das Leben von Sternen mit einer Masse, die mehr als zehn Mal größer ist als die unserer Sonne, endet in einer Supernova, einer gewaltigen Sternenexplosion. Bei dieser Explosion bilden sich unter anderen Eisen, Mangan und weitere schwere Elemente.

Ein Forschungsteam angeführt von Physikern der TU München hat nun in etwa zweieinhalb Millionen Jahre alten Schichten von Mangankrusten neben Eisen-60 nun auch Mangan-53 nachgewiesen.

„Man könnte die erhöhten Konzentrationen von Mangan-53 auch als „smoking Gun“ bezeichnen, den endgültigen Beweis dafür, dass diese Supernova tatsächlich stattgefunden hat“, sagt Erstautor Dr. Gunther Korschinek.

Während eine sehr nahe Supernova das Leben auf der Erde massiv schädigen könnte, war diese jedoch weit genug entfernt. Sie verursachte nur eine mehrere tausend Jahre andauernde Erhöhung der kosmischen Strahlung. „Allerdings kann diese zu verstärkter Wolkenbildung führen“, sagt Mitautor Dr. Thomas Faestermann. „Vielleicht ist es kein Zufall, dass vor 2,6 Millionen Jahren das Pleistozän begann, die Periode der Eiszeiten.“

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-36197 Wed, 30 Sep 2020 06:30:00 +0200
3D-Bilder von Pflanzenorganen bis ins kleinste Detail https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36237/ Pflanzenorgane wie die Wurzel, die Sprossachse, die Blätter und die Blüten haben mannigfaltige Aufgaben. Sie sorgen dafür, dass die Pflanze sich entwickeln kann und wächst und dass sie durch Bildung von Samen den Fortbestand ihrer Art sichern kann. Doch wie formen Pflanzen ihre Organe? Wie wird die genetische Information genutzt, um die dreidimensionale Form – die Gestalt – eines Organismus aufzubauen? 

Kay Schneitz, Professor für Entwicklungsbiologie der Pflanzen an der Technischen Universität München (TUM), befasst sich mit den molekularen Grundlagen der Blütenentwicklung und der pflanzlichen Reproduktion. Er ist Ko-Sprecher einer Forschungsgruppe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG-FOR 2581), die untersucht, wie Zellen ihr Verhalten koordinieren, um der Pflanze eine Gestalt zu geben (Morphogenese).

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Forschung katharina.baumeister@tum.de news-36237 Tue, 29 Sep 2020 08:46:22 +0200
Gezielte Medikamentenlieferung in die Zelle https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36235/ Unser Körper ist aus Milliarden von Zellen aufgebaut. Bei einer Krebserkrankung ist das Genom einiger dieser Zellen krankhaft verändert, sodass diese sich unkontrolliert teilen. Auch bei Virusinfektionen befindet sich die Ursache der Erkrankung in den betroffenen Zellen. Mithilfe von Medikamenten wird etwa während einer Chemotherapie versucht, diese Zellen zu zerstören. Allerdings wirkt die Therapie auf den gesamten Körper, auch gesunde Zellen werden geschädigt, und es kommt zu teils heftigen Nebenwirkungen.  

Ein Forschungsteam um Prof. Oliver Lieleg, Inhaber der Professur für Biomechanik und Mitglied bei der Munich School of BioEngineering der TUM, und um Prof. Thomas Crouzier von der KTH haben ein Transportsystem entwickelt, durch das der Wirkstoff nur innerhalb der betroffenen Zellen freigesetzt werden soll. „Die Wirkstoffträger werden zwar von allen Zellen aufgenommen“, erklärt Lieleg. „Aber die Fähigkeit, den Wirkstoff freizusetzen, sollen nur die erkrankten Zellen besitzen.“

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Forschung stefanie.reiffert@tum.de news-36235 Fri, 25 Sep 2020 10:50:00 +0200
Mehrfaches Quantenecho https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36233/ Kleine Teilchen können einen Drehimpuls haben, der in eine bestimmte Richtung zeigt – den sogenannten Spin. Durch ein Magnetfeld lässt sich dieser Spin manipulieren. Das nutzt man etwa für die Magnetresonanztomographie aus, wie sie in Krankenhäusern eingesetzt wird. 

Nun stieß ein internationales Forschungsteam auf einen überraschenden Effekt bei einem System, das sich besonders gut für die Verarbeitung von Quanteninformation eignet: die Spins von Phosphor-Atomen in Silizium. 

Regt man diese Spins geschickt mit Mikrowellen-Pulsen an, so kann man nach einer bestimmten Zeit ein so genanntes Spin-Echosignal detektieren – das eingespeiste Pulssignal wird als Quantenecho wieder ausgesendet. 

Erstaunlicherweise stellt sich dieses Quantenecho nicht nur einmal ein, sondern es lässt sich eine ganze Serie von Echos detektieren. Das eröffnet neue Möglichkeiten, wie mit solchen Quantensystemen Information verarbeitet werden kann.

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Forschung andreas.battenberg@tum.de news-36233 Thu, 24 Sep 2020 08:31:16 +0200