TUM - Aktuelles https://www.tum.de/ Aktuelle Meldungen der TU München de-de TUM Thu, 29 Feb 2024 04:58:37 +0100 Thu, 29 Feb 2024 04:58:37 +0100 news-39104 Mon, 26 Feb 2024 15:40:28 +0100 Auch moderne Wasserkraftanlagen schädigen Ökologie massiv https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/auch-moderne-wasserkraftanlagen-schaedigen-oekologie-massiv Auch moderne und vermeintlich schonendere Wasserkraftwerke schädigen die Ökosysteme von Flüssen erheblich. Das zeigt eine Studie von Prof. Jürgen Geist vom Lehrstuhl für Aquatische Systembiologie an der TUM School of Life Sciences, die in der Zeitschrift „Journal of Applied Ecology“ veröffentlicht wurde. Geist untersuchte mit seinem Team an fünf Standorten in Bayern die Veränderungen der komplexen Lebensgemeinschaften in Flüssen vor und nach dem Einbau von Wasserkraftwerken. Dabei wurden nicht nur die Fische, sondern vor allem auch Kleinstlebewesen, Wasserpflanzen und Algenbewuchs betrachtet. An allen Standorten seien signifikante Unterschiede der Lebensbedingungen festzustellen gewesen, betont Geist. Dies betreffe sowohl die Situation oberhalb und unterhalb der Kraftwerke also auch vor und nach dem Einbau. „Anders als erhofft und von den Betreibern auch prognostiziert, haben die neuen Kraftwerkstypen die Habitatbedingungen für strömungsliebende Arten nicht verbessert“, konstatiert der Biologe. Besonders die Nachrüstung bestehender Wehre in Verbindung mit weiteren Aufstauungen hätten negative Auswirkungen.

„Bereits bei der Planung künftiger Anlagen müssen zusätzlich zur Frage der zum Teil erheblichen Schädigung von Fischen bei der Passage von Wasserkraftanlagen, auch die bisher vernachlässigten Auswirkungen auf den Lebensraum und das Nahrungsnetz berücksichtigt werden. Es geht dabei um die ökologische Durchgängigkeit und Verbindung von verschiedenen Flussabschnitten als wichtiges Kriterium für gesunde Flusssysteme“, sagte Geist. Die Anforderungen sind in der EU Wasserrahmenrichtlinie definiert.

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Nachhaltigkeit Forschung
news-39086 Thu, 22 Feb 2024 10:10:24 +0100 Entrepreneurship ist mehr als Start-ups https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/entrepreneurship-ist-mehr-als-start-ups Mit einer unternehmerischen Art des Denkens und Arbeitens können viele Probleme gelöst werden. Prof. Anne Tryba erforscht, wie diese Fähigkeit vermittelt werden kann. In dieser Folge von „NewIn“ erzählt sie, was das mit den Sorgen vieler Studierender und ihren eigenen Erfahrungen zu tun hat. Community Entrepreneurship Forschung Studium news-39076 Wed, 21 Feb 2024 17:01:00 +0100 Möglicher Auslöser für Autoimmunerkrankungen entdeckt https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/moeglicher-ausloeser-fuer-autoimmunerkrankungen-entdeckt Immunzellen müssen erst lernen, nicht den Körper selbst anzugreifen. Ein Team um Forschende der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat einen bislang unbekannten Mechanismus dahinter entdeckt: Zur „Ausbildung“ der T-Zellen in der Thymusdrüse tragen auch andere Immunzellen, die B-Zellen, bei. Schlägt dieser Prozess fehl, können Autoimmunerkrankungen entstehen. Die Thymusdrüse im Brustkorb ist im Kinder- und Jugendalter eine Art T-Zellen-Schule. Dort werden unter den Vorläufern dieser Immunzellen diejenigen aussortiert, die später einmal körpereigene Zellen attackieren würden. Epithelzellen im Thymus präsentieren den späteren T-Zellen eine große Anzahl von Molekülen, die im Körper auftreten. Reagiert die Immunzelle auf eines der Moleküle, wird bei ihr ein Selbstzerstörungsprogramm ausgelöst. Bleiben T-Zellen, die körpereigene Moleküle angreifen, dagegen erhalten und vermehren sich, können Autoimmunerkrankungen entstehen.

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Forschung
news-39072 Tue, 20 Feb 2024 09:10:00 +0100 „Die Zuverlässigkeit von KI spielt in Deutschland eine entscheidende Rolle“ https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/die-zuverlaessigkeit-von-ki-spielt-in-deutschland-eine-entscheidende-rolle Künstliche Intelligenz (KI) kommt in immer mehr Bereichen zum Einsatz und hat sich zu einem Trendwort entwickelt. Doch ab wann spricht man von KI und nicht mehr von Automatisierung oder maschinellem Lernen? In einem Interview erklärt Stephan Günnemann, Professor für Data Analytics and Machine Learning an der Technischen Universität München (TUM), die wichtigsten technischen Aspekte von KI und ordnet die neuesten Entwicklungen ein. Gleichzeitig gibt er eine Einschätzung, wie weit wir in Deutschland mit der Technologieentwicklung von KI im internationalen Vergleich sind. Künstliche Intelligenz news-39015 Mon, 19 Feb 2024 13:10:00 +0100 Termine, Angebote, Anregungen https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/termine-angebote-anregungen-10 Schnupperkurs Kantonesisch besuchen, beim Campuslauf mitmachen, sich in Intercultural Communication weiterbilden: Aktuelle Angebote, Termine und Ideen für unsere Studierenden. TUM Student News im Februar

Lassen Sie sich alle Bachelor- und Masterstudiengänge der TUM vorstellen, holen Sie sich Unterstützung beim Lernen und der Prüfungsvorbereitung und informieren sich über aktuelle Stipendien: die Februar-Ausgabe der TUM Student News fasst für Sie zusammen, was im März wichtig wird.

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Community Campus Studium Termin
news-39070 Mon, 19 Feb 2024 11:46:00 +0100 „Bildung kann Wunder bewirken“ https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/bildung-kann-wunder-bewirken An der TUM studieren und am MIT seine Masterarbeit schreiben – keine Selbstverständlichkeit für Nektarios Totikos, der einen Teil seiner Kindheit und Jugend in Einrichtungen der Jugendhilfe verbracht hat. Was ihn so weit gebracht hat? Klugheit, Fleiß und eine große Portion Durchhaltevermögen. E-Mail um E-Mail hat Nektarios Totikos geschrieben, nach jeder Absage aufs Neue. Nach zehn Anläufen dann die Nachricht: Er darf seine Masterarbeit am renommierten Massachussets Institute of Technology (MIT) in den USA schreiben, im Juli 2023 geht der Flieger nach Boston. „Ich sehe alles als Herausforderung und lasse mich nicht beirren“, sagt Nektarios Totikos beim Online-Gespräch und lächelt in die Kamera. Im Hintergrund triste Betonwände, ab und zu rauscht die Lüftung, ein Konferenzraum wie jeder andere. Er ist trotzdem begeistert: „Für mich geht hier gerade ein Traum in Erfüllung.“

Dass dieser Traum wahr wird, dafür hat Nektarios Totikos viel getan: Er ist ein fleißiger Schüler, besteht sein Abitur mit 1,6. Nach dem Bachelor an der Universität Stuttgart wird er im Master Elektrotechnik und Informationstechnik an der TUM angenommen, spezialisiert sich auf Künstliche Intelligenz. Und jetzt das MIT. „Ich wusste immer, dass ich studieren will“, sagt der 27-Jährige, „Mein Interesse am Lernen hat mich gerettet.“

Damit meint Totikos die schwierigen Verhältnisse, in denen er im Stuttgarter Osten aufgewachsen ist: „Eine klassische Brennpunktgegend, wo viele Familien von Armut betroffen sind.“ Die Mutter erzieht Totikos und seinen älteren Bruder allein. „Ich glaube, sie war mit uns überfordert und konnte sich aus verschiedenen Gründen wenig um unsere Bildung kümmern“, sagt Totikos heute. „Aber ich hatte viele Freiheiten, das war sehr wertvoll.“ Er ist häufig draußen in der Siedlung unterwegs, mit Nachbarskindern und allein. „Ich habe sehr gerne beobachtet, die Natur und meine ganze Umgebung. Mir ging es darum, Eindrücke zu sammeln und daraus zu lernen.“

Schnell erwachsen werden

Als Nektarios Totikos zehn Jahre alt ist, beschließt seine Mutter, mit den Söhnen nach Griechenland zu ziehen, wo sie selbst einen Teil ihrer Kindheit verbracht hat. Die Kinder werden aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen, gehen zwei Monate lang nicht zur Schule, erzählt Nektarios Totikos. Er will wieder zurück nach Deutschland, er hat die Gymnasialempfehlung und das Lernen ist ihm wichtig. Mit der Hilfe einer befreundeten Nachbarin aus Stuttgart gelingt ihm die Rückkehr, sie nimmt ihn und später auch seinen Bruder bei sich auf.

Doch auf Dauer können die Kinder nicht bei der Nachbarin bleiben. Sie kommen in eine Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe, ins Kinderheim, wie Totikos sagt. Mit 16 zieht er in eine betreute Wohngruppe: Kochen, putzen, fürs Abi lernen – Aufgaben, bei denen die meisten Jugendlichen von ihren Eltern unterstützt werden, erledigen seine Mitbewohner und er selbstständig. „Ich musste sehr schnell erwachsen werden“, sagt Totikos heute. „Nach dem Auszug aus der Jugendhilfe sind viele Care-Leaver auf sich allein gestellt.“

Als Care-Leaver werden Jugendliche und Erwachsene bezeichnet, die einen Teil ihres Lebens in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, also „Care“, verbracht haben – zum Beispiel in einem Heim oder in einer Pflegefamilie. Im Jahr 2021 zählte das Statistische Bundesamt rund 210.000 junge Menschen, die außerhalb der eigenen Familie leben.

Ohne Netz und doppelten Boden

Neben finanzieller Unterstützung durch die Eltern fehlt diesen jungen Menschen oft auch ein soziales Netz. „Ich hätte mir jemanden gewünscht, um meine Zukunftspläne zu besprechen und mich bei Bewerbungen zu unterstützen.“ Zum Beispiel bei seinem Motivationsschreiben für den Studiengang Molekulare Medizin an der Universität Tübingen, sagt er. „Ich bin ganz naiv davon ausgegangen, dass meine Abiturnote ausreicht und hatte niemanden, der meine Bewerbung gegenliest.“ Totikos wird abgelehnt und entscheidet sich, in Stuttgart Elektrotechnik und Informationstechnik zu studieren.

An der Universität Stuttgart lernt er eine Handvoll Freunde kennen, ohne die er das Studium wohl nicht geschafft hätte, wie er sagt. Mit einigen von ihnen geht er zusammen für den Master an die TUM. Hier engagiert er sich in der studentischen Initiative TUM.ai, die Studierende rund um das Thema Künstliche Intelligenz vernetzt, Projekte durchführt und Workshops organisiert. Der einstige Einzelkämpfer, der allen beweisen wollte, dass er es auch alleine schaffen kann, schätzt heute die Arbeit im Team: „Man unterstützt und motiviert sich gegenseitig, weil man gemeinsam wachsen will. Das hilft dabei, Ziele zu formulieren, die vorher gar nicht möglich schienen.“

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Community TUM Campus Magazin Künstliche Intelligenz Studium
news-39016 Thu, 15 Feb 2024 10:28:00 +0100 „Wir wollen kein Papier mehr verschicken“ https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/wir-wollen-kein-papier-mehr-verschicken „Wir möchten die Digitalisierungsreise antreten und jedem Mitglied unserer Universitäts- und Wissenschaftsverwaltung ermöglichen, effizienter zu arbeiten“ – so steht es auf der neuen Website digitalisierung.tum.de. Und dort steht auch, dass jede und jeder an der TUM sich engagieren sollte. TUMcampus hat mit dem Geschäftsführenden Vizepräsidenten Dr.-Ing. Alexander Braun gesprochen, der seit Januar 2022 für die Digitalisierung verantwortlich ist. Herr Braun, wo und wie können sich Mitarbeitende der TUM für die Digitalisierung engagieren?

Eines unserer Großprojekte ist die SAP-Transformation, also das Ziel, für alle Verwaltungsprozesse einen digitalen Workflow zu schaffen. Seit Januar 2024 unterstützt uns dabei ein externer Partner bei der Analyse und auch Implementierung unserer Prozesse. Damit das Ganze aber auch gut funktioniert, müssen sehr viele Personen in den einzelnen Abteilungen mithelfen.

Inwieweit?

In der täglichen Arbeit hat jede und jeder einen Teilprozess im Blick und beschwert sich, natürlich zum Teil auch sehr zu Recht, dass gewisse Dinge lange dauern, dass man keine Transparenz hat, wo der Prozess aktuell liegt. Aber es gibt eigentlich niemanden, der wirklich den Gesamtprozess von A bis Z umreißen kann. Und deshalb werden wir in der IT, gemeinsam mit diesem externen Partner, diese Themen zusammenbringen. Das heißt, jeder bringt seinen Teilprozess mit, wir bauen einen Gesamtprozess daraus, der so schlank wie möglich ist. Diese Umstellung werden wir begleiten durch Schulungen und viele Events.

Lassen Sie uns über Beispiele sprechen – was wird sich konkret ändern?

Nehmen wir die Rechnungsstellung. Eine Mitarbeiterin braucht ein neues Tablet. Das läuft in Zukunft alles digital, von der Auswahl des Geräts, der Genehmigung durch die Vorgesetzte oder den Vorgesetzten, die Bestellung, die Rechnung, die Bezahlung, komplett papierlos.

Das klingt effizient. Verschwinden dann auch irgendwann die Urlaubskarten?

Ja, das ist das Ziel. Vor allem wollen wir eine einheitliche digitale Lösung für alle Standorte. Ein anderes Beispiel sind Personalprozesse wie Bewerbungen – auch die sollen komplett digitalisiert werden, wir wollen kein Papier mehr durch die Gegend schicken.

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Community TUM Campus Magazin
news-39012 Wed, 14 Feb 2024 11:00:00 +0100 TUM und Google stärken Kooperation https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-und-google-staerken-kooperation Die Technische Universität München (TUM) und Google treiben die Forschung zum Thema Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz (KI) voran. Durch eine Finanzierung von Google werden an der TUM sieben neue Forschungsprojekte gestartet, die zentrale Fragen an der Schnittstelle von Cybersecurity und KI untersuchen sollen. Wie kann KI genutzt werden, um problematische Inhalte wie Hassrede online zu moderieren? Welche Datenschutzrisiken bestehen bei “General Purpose”-KI-Modellen, wie werden diese in Europa wahrgenommen? Und nach welchen Mustern erfolgen Cyberangriffe auf Large Language Models (LLMs)? Die Arbeit in den sieben Projekten wird von Professor:innen der TUM geleitet und durch deren Teams umgesetzt. Expert:innen von Google stehen jeweils beratend zur Seite. Im Rahmen der Förderung entstehen auch sieben neue Stellen für Doktorand:innen.

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Künstliche Intelligenz Forschung Präsident
news-39007 Fri, 09 Feb 2024 07:43:09 +0100 Neues Leben für die Hans-Albers-Villa https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/neues-leben-fuer-die-hans-albers-villa Auf dem verwilderten früheren Anwesen von Filmstar Hans Albers und seiner Lebensgefährtin Hansi Burg am Ufer des Starnberger Sees entsteht gerade eine neue Heimat für die Junge Akademie der Technischen Universität München (TUM). Es soll ein Ort der Begegnung und der Erinnerung werden. Der Freistaat Bayern hat das Gelände dafür zur Verfügung gestellt, unter der Bedingung, dass kein staatliches Geld in die aufwändige Renovierung und historische Wiederherstellung des Geländes fließt. Unter der Leitung von Prof. Arnulf Melzer versuchen Studierende möglichst viele Arbeiten selbst zu erledigen. Er kümmert sich auch um die Einwerbung von Spenden für das Projekt und hofft auf weitere großzügige Unterstützung.

Der Bayerische Rundfunk hat über den aktuellen Stand in der Sendung „Abendschau“ berichtet:

Neues Leben für die Hans-Albers-Villa

 

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Campus Studium TUM in den Medien
news-38989 Thu, 08 Feb 2024 09:29:00 +0100 WHO Collaborating Centre for Health Literacy gegründet https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/who-collaborating-centre-for-health-literacy-gegruendet An der Technischen Universität München (TUM) entsteht ein Kollaborationszentrum der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Das Zentrum entwickelt eine Studie, anhand der teilnehmende Staaten herausfinden können, wie sehr die Menschen im Land in der Lage sind, Gesundheitsinformationen zu nutzen. Darüber hinaus erarbeiten die Mitglieder Materialien, mit denen in Schulen Gesundheitskompetenz vermittelt werden soll. Informationen dazu, wie man gesund bleibt oder wieder gesund wird, gibt es in Hülle und Fülle, nicht zuletzt durch das Internet. Aber sind Menschen auch in der Lage, diese zu finden, zu bewerten und für sich selbst anzuwenden? „Ein klassisches Beispiel sind Impfungen“, erläutert Orkan Okan, Professor für Health Literacy an der TUM. „Allein zu wissen, dass Impfungen existieren, reicht nicht – ich muss auch wissen, woher ich vertrauenswürdige Informationen zu dem Thema bekomme und anhand dieser entscheiden, wann, wo und wogegen ich mich impfen lasse.“ Solche Fragen werden mit dem Begriff Gesundheitskompetenz beschrieben, im englischen etwas präziser „Health Literacy“ – in etwa „die Fähigkeit, mit Gesundheitsinformationen richtig umzugehen“. 

Um den Stand der Gesundheitskompetenz weltweit zu erfassen und zu verbessern, hat die Weltgesundheitsorganisation das WHO Collaborating Centre for Health Literacy ins Leben gerufen, das an der TUM angesiedelt ist. Weltweit gibt es gut 800 solcher Kollaborationszentren, 27 davon in Deutschland. In München existiert bereits das thematisch eng verwandte WHO Collaborating Centre for Public Health. Die Zentren bündeln weltweit die Forschung zu relevanten Fragen und entwickeln Lösungsstrategien. 

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Forschung
news-39005 Thu, 08 Feb 2024 08:00:00 +0100 Warum Orangensaft manchmal nach Nelken riecht https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/warum-orangensaft-manchmal-nach-nelken-riecht Industriell hergestellter Orangensaft riecht bisweilen unangenehm nach Nelken. Ein Forschungsteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München hat das Rätsel um diesen unerwünschten Fehlgeruch nun gelöst. Die im Fachmagazin Food Chemistry veröffentlichte Studie ergibt als Ursache den Einsatz von Peressigsäure als Reinigungsmittel für die Produktionsmaschinen in der Orangensaftherstellung. Es ist nicht das erste Mal, dass die Orangensaftindustrie mit Nelkengeruch zu kämpfen hat. Der bisher schon dafür bekannte Stoff 4-Vinylguajacol entsteht, wenn der Saft zu lange gelagert wurde. Die Untersuchung darauf ist daher bereits seit längerem ein etablierter Bestandteil routinemäßiger Qualitätskontrollen. Eva Bauersachs, Doktorandin am Leibniz-Institut in Freising und Erstautorin der Studie, erklärt: „In letzter Zeit wurden uns jedoch Fälle von Orangensaftproben gemeldet, die trotz einer geringen Konzentration von 4-Vinylguajacol einen ausgeprägten Nelkengeruch aufwiesen. Wir haben uns daher gefragt, welche anderen Geruchsstoffe zu dieser unerwünschten Aromanote beitragen.“

Um dieser Frage nachzugehen, führte die Forschungsgruppe um Martin Steinhaus, Leiter der Arbeitsgruppe Food Metabolome Chemistry am Leibniz-Institut, in Kooperation mit der Professur für Funktionelle Phytometabolomik und dem Lehrstuhl für Lebensmittelchemie und Molekulare Sensorik der Technischen Universität München umfangreiche Untersuchungen durch. Mithilfe von Techniken wie der Gaschromatographie-Olfaktometrie und der Aromaextraktverdünnungsanalyse identifizierte das Team in einem Orangensaft mit ausgeprägtem Nelkenaroma den Geruchsstoff 5-Vinylguajacol als Quelle für den Fehlgeruch. Das Auftreten dieser Substanz war bisher in Orangensaft unbekannt.

Wie die Studienergebnisse zeigen, entsteht die Substanz vor allem während des Pasteurisierungsprozesses, wenn Rückstände eines Reinigungsmittels mit Hesperidin, einem natürlichen Inhaltsstoff des Orangensafts, unter Hitzeeinwirkung reagieren. „Eine unzureichende Spülung der Maschinen könnte somit zu einer Kontamination des Orangensaftes mit Peressigsäure geführt und die Bildung von 5-Vinylguajacol bei der Weiterverarbeitung verursacht haben“, sagt Studienleiter Martin Steinhaus. Daher empfiehlt das Forschungsteam den Orangensaft verarbeitenden Betrieben, Peressigsäure nicht mehr als Reinigungsmittel zu verwenden.

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Forschung
news-38957 Wed, 07 Feb 2024 09:09:00 +0100 Wie Arbeitsräume die Kreativität beeinflussen https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/wie-arbeitsraeume-kreativitaet-beeinflussen In dieser Folge von "NewIn" stellen wir Prof. Katja Thoring vor. An der Schnittstelle von Produkt, Raum, Architektur und Technologie erforscht sie, wie Arbeitsumgebungen die Kreativität auf vielfältige Weise beeinflussen. Community news-38975 Fri, 02 Feb 2024 13:07:06 +0100 Bakterien beeinflussen Risiko für Hautentzündungen bei Strahlentherapie https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/bakterien-beeinflussen-risiko-fuer-hautentzuendungen-bei-strahlentherapie Manche Krebspatient:innen entwickeln im Laufe einer Strahlentherapie eine Radiodermatitis, eine starke Entzündung der Haut. Eine aktuelle Studie deutet darauf hin, dass Hautbakterien dabei eine wichtige Role spielen. Brustkrebspatientinnen deren Hautmikrobiom vor Beginn der Behandlung gestört war, entwickelten auch eine Radiodermatitis. Warum Radiodermatitis nur einen Teil der Behandelten betrifft, war bislang unklar. Die neue Studie der Technischen Universität München (TUM) und seines Klinikums rechts der Isar in Kooperation mit der Universität Augsburg und Helmholtz Munich hat die Rolle der Mikroben auf der Haut hierfür untersucht.  „Die Hautflora besteht aus Hunderten verschiedener Arten von Mikroorganismen“, sagt Dr. Claudia Hülpüsch, Leiterin des Fachbereichs „Functional Microbiomics“ am Lehrstuhl für Umweltmedizin der Universität Augsburg. „Manche von ihnen, die sogenannten kommensalen Bakterien, kommen bei gesunden Menschen in hoher relativer Anzahl vor und sind Teil der Hautbarriere. Sie fungieren als eine Art natürlicher Schutz – sie verhindern beispielsweise, dass sich schädliche Bakterien oder Pilze zu stark vermehren.“

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Forschung
news-38973 Thu, 01 Feb 2024 22:03:03 +0100 TUM mit drei neuen Exzellenzclusteranträgen im Rennen https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-mit-drei-neuen-exzellenzclusterantraegen-im-rennen Dreimal war die Technische Universität München (TUM) in allen Förderlinien der Exzellenzinitiative (2006, 2012) und der Exzellenzstrategie (2019) des Bundes und der Länder bereits erfolgreich. Jetzt nimmt sie ein viertes Mal Kurs auf das Förderprogramm für deutsche Spitzenuniversitäten: Die TUM ist mit drei Initiativen für neue Exzellenzcluster dabei, die sich in der Vorauswahl durch ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingesetztes internationales Expertengremium erfolgreich durchgesetzt haben und jetzt zur Vollantragstellung aufgefordert sind. TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann sagte: „Die erfolgreiche Bewertung unserer Antragsskizzen ist Ergebnis der fachlichen Exzellenz der beteiligten Wissenschaftler:innen und der kohärenten und ambitionierten Forschungsprogrammatiken zu Fragestellungen von essentieller Bedeutung für die Zukunft der Menschheit. Die eingereichten Cluster-Konzepte adressieren ein breites Spektrum hochinnovativer Forschungsvorhaben. Mit einer kooperativen Geisteshaltung, gelebter Interdisziplinarität und Internationalität wollen wir nun auch in der abschließenden Bewertungsrunde vollends überzeugen.“

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Campus Forschung Präsident
news-38969 Thu, 01 Feb 2024 11:29:05 +0100 Wie bleiben wir exzellent? https://www.tum.de/aktuelles/podcasts/we-are-tum#c127193 Anlässlich der ersten Vorentscheidung für die nächste Förderrunde des Exzellenzwettbewerbs diskutieren wir in unserem Podcast „We are TUM“ die Frage: Wie bleiben wir exzellent? Antworten geben Präsident Thomas F. Hofmann, Elisa Resconi vom Cluster ORIGINS, Wissenschaftsmanager Björn Jahnke und eine der Gewinnerinnen des TUM Future Learning Award 2023, Laura Palomino. news-38967 Thu, 01 Feb 2024 10:58:46 +0100 Klimawandel: Pilzkrankheit bedroht Weizenproduktion https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/klimawandel-pilzkrankheit-bedroht-weizenproduktion Der Klimawandel bedroht Erträge und Ernährungssicherheit weltweit – unter anderem durch Pflanzenkrankheiten. Ein internationales Team von Forschenden um Prof. Senthold Asseng von der Technischen Universität München (TUM) hat nun festgestellt, dass die weitere Ausbreitung der Pilzkrankheit Wheat Blast die globale Weizenproduktion bis 2050 um 13 % reduzieren könnte. Für die globale Ernährungssicherheit ist das Ergebnis dramatisch. Mit einer weltweiten Anbaufläche von 222 Millionen Hektar und einer Erntemenge von 779 Millionen Tonnen ist Weizen eine bedeutende Nahrungspflanze. Wie alle Pflanzenarten kämpft auch sie mit Krankheiten, die sich im Zuge des Klimawandels rascher als noch vor einigen Jahren ausbreiten. Eine davon ist Wheat Blast. In feuchtwarmen Regionen hat sich der Pilz „Magnaporthe oryzae“ seit seiner ersten Beobachtung im Jahr 1985 zu einer ernsthaften Gefahr für die Weizenproduktion entwickelt. Von Brasilien aus verbreitete er sich zunächst in den Nachbarländern. Die ersten Fälle außerhalb Südamerikas traten 2016 in Bangladesch, weitere 2018 in Sambia auf. Forschende aus Deutschland, Mexiko, Bangladesch, den USA und Brasilien haben nun erstmals modelliert, wie sich Wheat Blast künftig ausbreiten wird.

Regional bis zu 75 % der Weizenanbauflächen betroffen

Am stärksten betroffen von der künftigen Ausbreitung sind laut den Forschenden Südamerika sowie der Süden von Afrika und Asien. Bis zu 75 % der Weizenanbaufläche in Afrika und Südamerika könnten künftig gefährdet sein. In bisher geringfügig betroffenen Ländern, darunter Argentinien, Sambia und Bangladesch, breitet sich Wheat Blast laut der Vorhersagen ebenfalls weiter aus. Auch in bisher verschonte Länder drängt der Pilz. Dazu gehören unter anderem Uruguay, Zentralamerika, die südöstliche USA, Ost-Afrika, Indien und Ost-Australien. Gering ist das Risiko gemäß dem Modell in Europa und Ost-Asien – mit Ausnahme von Italien, Süd-Frankreich, Spanien sowie feuchtwarmen Regionen Südost-Chinas. Wo der Klimawandel für trockenere Bedingungen mit häufigeren Hitzeperioden über 35 °C sorgt, kann umgekehrt das Risiko für Wheat Blast auch sinken. Dann reduziert allerdings der Hitzestress das Ertragspotenzial.

Dramatische Ertragseinbußen erfordern angepasste Bewirtschaftung

Die betroffenen Regionen gehören zu den Gebieten, die am stärksten von den direkten Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind. Die unsichere Ernährungssituation ist dort bereits heute eine erhebliche Herausforderung und der Weizenbedarf steigt weiter an, besonders in urbanen Gegenden. In vielen Regionen werden Landwirt:innen zu robusteren Pflanzen wechseln müssen, um Ernteausfälle und finanzielle Verluste zu vermeiden. Im Mittleren Westen Brasiliens wird beispielsweise Weizen zunehmend durch Mais ersetzt. Eine weitere wichtige Strategie gegen künftige Ertragseinbußen ist es, resistente Weizensorten zu züchten. An neuen Züchtungen wird bereits gearbeitet. Mit dem passenden Aussaat-Termin lässt es sich vermeiden, dass Wheat Blast-fördernde Bedingungen während der Phase des Ährenschiebens vorherrschen. Kombiniert mit anderen Maßnahmen hat sich dies bewährt. Konkret bedeutet das, frühe Aussaat in Zentral-Brasilien und späte Aussaat in Bangladesch zu vermeiden.

Erste Studie zu Ertragseinbußen durch Wheat Blast

Bisherige Studien zu Ertragsveränderungen im Klimawandel berücksichtigten vor allem direkte Effekte des Klimawandels wie steigende Temperaturen, veränderte Niederschlagsmuster und erhöhte CO2-Emissionen in der Atmosphäre. Studien zu Pilzkrankheiten ließen Wheat Blast bisher außen vor. Für ihre Studie führten die Forscher nun ein Simulationsmodell für Weizenwachstum und –ertrag mit einem neu entwickelten Wheat Blast-Modell zusammen. Umweltbedingungen wie das Wetter fließen somit genauso wie Daten zum Pflanzenwachstum mit in die Berechnungen ein. So modellieren die Wissenschaftler den Krankheitsdruck in der besonders sensiblen Phase, wenn die Ähre reift. Fokus der Studie lag auf dem Einfluss von Wheat Blast auf die Produktion. Weitere Folgen des Klimawandels können den Ertrag zusätzlich mindern.

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news-38959 Wed, 31 Jan 2024 08:38:00 +0100 Daten sicher verwalten in der Cloud https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/daten-sicher-verwalten-in-der-cloud In einer zunehmend digitalisierten Welt, in der viele Daten in einer Cloud gespeichert werden, ist die Sicherheit sensibler Informationen eine zentrale Herausforderung. Leicht geht der Überblick verloren, wo vertrauliche Informationen hochgeladen wurden, wer Zugriffsrechte besitzt und welche Risiken sich hieraus ergeben. Das Team des an der TUM gegründeten Start-ups CyberDesk will das ändern: Sie haben eine Software entwickelt, mit der sie Unternehmen dabei unterstützen, Daten sicher und für Nutzer:innen nachvollziehbar in Cloud-Lösungen zu verwalten. Als sich Prabhakar Mishra und Dr. Tobias Lieberum kennenlernten, war schnell klar: Die beiden wollen ein Start-up gründen und sich dabei dem Problem der Datensicherheit in der Cloud widmen. Beide wurden zuvor immer wieder mit diesem Thema konfrontiert. Während Prabhakar Mishra sein Informatikstudium in Indien abschloss und anschließend einige Jahre in großen Banken verbrachte, studierte Tobias Lieberum BWL und promovierte nach einem Zwischenhalt als Unternehmensberater an der TUM School of Management.

„Die Analyse-Methoden, die ich für meine Doktorarbeit am Lehrstuhl für Operations Management entwickelt habe, funktionieren auch im Bereich der Datensicherheit sehr gut. Letztendlich geht es darum, große Datensätze auf menschliches Verhalten hin zu analysieren“, sagt Tobias Lieberum.

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Künstliche Intelligenz Entrepreneurship
news-38963 Tue, 30 Jan 2024 10:29:50 +0100 Neuer Rekord bei Deutschlandstipendien an der TUM https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/neuer-rekord-bei-deutschlandstipendien-an-der-tum Die Erfolgsgeschichte der Deutschlandstipendien an der Technischen Universität München (TUM) setzt sich fort. Mit 1005 Stipendien ist die Zahl im Wintersemester 2023/2024 erstmals vierstellig. Auch die Zahl der Fördernden ist weiter gestiegen: In diesem Jahr sind es 127. Seit dem Start im Jahr 2011 erhielten fast 8000 Studierende an der TUM diese finanzielle Unterstützung; das entspricht einem Fördervolumen von insgesamt 28,8 Mio. Euro. Präsident Prof. Thomas F. Hofmann sagte anlässlich der Jahresfeier auf dem TUM Campus Garching: „Das Deutschlandstipendium ist mehr als nur eine finanzielle Auszeichnung und Unterstützung für besonders begabte und leistungsstarke Studierende. Es bildet eine Brücke zwischen den Generationen und verbindet vielversprechende Talente mit welterfahrenen Absolvent:innen und großherzigen Spender:innen.“

Das Stipendium hat eine Höhe von 300 Euro im Monat. Die Hälfte davon wird aus Spenden finanziert, die andere Hälfte kommt vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Bei den Fördernden handelt es sich um weitsichtige Stiftungen, Vereine, Unternehmen und großherzige Privatpersonen. Sie fördern die Studierenden aber nicht nur finanziell, sondern stehen als Mentor:innen zur Seite und unterstützen die Studierenden mit ihrer Lebens-, Berufs- und Welterfahrung.

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Community Studium Präsident
news-38936 Mon, 29 Jan 2024 16:09:00 +0100 Neue Ausgabe des „TUMcampus“-Magazins https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/aufbruch-ins-quantenzeitalter Begleiten Sie uns auf eine Reise in die Welt der Quantenphysik: Hier entwickeln Forschende schnelle Quantencomputer und hochempfindliche Sensoren. Und wir stellen ein Gründungsteam vor, das aus Hopfenresten nachhaltige und klimaschonende Baustoffe produzieren will. Außerdem erklärt Vizepräsident Alexander Braun im Interview den Weg der TUM hin zu einer datengestützten Universität. Community TUM Campus Magazin Campus news-38946 Fri, 26 Jan 2024 11:07:00 +0100 Studentisches Team forscht zu Schlafhygiene https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/studentisches-team-forscht-zu-schlafhygiene Eigentlich studiert Luisa Metten Luft- und Raumfahrttechnik an der TUM. Neben dem Studium setzt sie sich intensiv mit einem anderen Thema auseinander: Schlafhygiene. Mit ihrem Projekt „Somnoactive“ forscht sie an der TUM: Junge Akademie dazu, wie Schlafmangel bekämpft und Schlaf generell verbessert werden kann. Sich als Studierende Schlafmangel als Forschungsthema auszuwählen, ist ungewöhnlich. Wie kam es dazu?

Besonders unter Studierenden zieht das Motto „Schlaf ist wichtig“ total. Darüber hinaus glaube ich, dass an so einer Universität wie der TUM viele Leute mit Schlafmangel zu kämpfen haben. Auf den Teil unserer Studie, den wir hier in München durchgeführt haben, haben wir fast mehr als doppelt so viele Proband:innen bekommen, als wir es erwartet hätten.

Wie ist das bei Ihnen? Betrifft Sie Schlafmangel auch?

Ja, immer wieder mal. Während des Semesters rutsche ich da immer weiter rein. Ich bleibe länger auf, weil viel zu tun ist. Am nächsten Morgen muss ich aber wieder früh aufstehen und sitze dann übermüdet in den Vorlesungen. Abends bin ich dann nicht früh müde, weil ich ja in den Tagen davor bereits länger auf war. Und so weiter...

Worum geht es bei „Somnoactive“?

Wir sind ein studentisches Forschungsprojekt, das sich mit Schlafhygiene beschäftigt. Der Begriff „Schlafhygiene“ bezeichnet Verhaltensweisen für einen gesunden Schlaf. Wir forschen über Gewohnheiten, die man formen kann, um seinen Schlaf zu verbessern. Mithilfe unserer Proband:innen wollen wir unserer Zielgruppe, das sind hauptsächlich Studierende, helfen besser zu schlafen.

Wie ist die Arbeit aufgebaut?

Unsere Studie ist zweigeteilt: Der erste Teil fand über 30 Tage hinweg mit 54 Probanden in München statt und ist bereits abgeschlossen. Für den zweiten Teil, der genauso wie in München ablaufen wird, fliegen wir Ende Januar 2024 zu unserer Partnerhochschule nach Ghana – der Kwame Nkrumah University of Science and Technology.

Wie lässt sich Schlaf überhaupt erforschen?

Das Allerwichtigste ist, eine Routine beim Schlafen zu haben. Zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen, zur gleichen Zeit aufzustehen. Als ersten Ansatz haben wir fünfminütige Kurzvideos aufgenommen, die wir den Probanden täglich über 30 Tage hinweg geschickt haben. Diese Videos haben sie nach dem Aufstehen angeschaut.

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Campus Forschung Studium
news-38951 Fri, 26 Jan 2024 07:25:26 +0100 TUM School of Medicine and Health eröffnet https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-school-of-medicine-and-health-eroeffnet Im Zuge ihrer durch die Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder geförderten TUM AGENDA 2030 hat die Technische Universität München (TUM) in einem Festakt die TUM School of Medicine and Health eröffnet. Sie führt die bisherigen Fakultäten für Medizin sowie für Sport- und Gesundheitswissenschaften zusammen und soll markenbildende Synergiepotentiale für die Zukunft von Prävention, Diagnose, Therapie und Rehabilitation heben. Über 120 Professuren, knapp 1500 Mitarbeitende und 4.500 Studierende machen die neue School zu einem internationalen Leistungszentrum, mit dem die TUM ihre Forschungsstärken zu Krebserkrankungen, Herz-Kreislauf- und Neurologische Erkrankungen, Allergien- und Immunkrankheiten mit personalisierten präventiven Ansätzen und neuen digitalen Technologien verbindet. Damit soll auch der Translation neue Schubkraft verliehen werden und der wissenschaftlich-medizinische Erkenntnisgewinn für die Menschen wirksamer in gesundheitliches Wohlergehen übersetzt werden.

Unterstützt durch eine neue Governance-Struktur mit den drei Departments Health and Sport Sciences, Preclinical Medicine und Clinical Medicine sowie interdisziplinären Centers, die fachliche Kompetenzen auf Schwerpunktgebieten zu kritischen Massen bündeln, entsteht ein Innovationsumfeld für vernetzte Forschung, eine kulturübergreifende Lehre und eine zukunftsorientierte Krankenversorgung.

TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann sagte bei den Feierlichkeiten am Universitätsklinikum rechts der Isar: „Mit der neuen TUM School of Medicine and Health setzen wir ein Ausrufezeichen hinter die stärkere Verschränkung von Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitsversorgung mit der biomedizinischen Grundlagenforschung sowie der translationalen und klinischen Forschung. Mit dieser Neuaufstellung wollen wir uns zu einem Thought Leader für Medizin und Gesundheit der Zukunft entwickeln!“

Gemeinsam mit dem Klinikum rechts der Isar will die TUM School of Medicine and Health im Rahmen der M1 – Munich Medicine Alliance mit den medizinischen Einrichtungen der Ludwig-Maximilians-Universität und dem Helmholtz München Spitzenmedizin über Institutionsgrenzen hinweg neu denken und die Münchner Medizin- und Gesundheitsforschung zu Weltklasse führen.

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Community Campus Präsident
news-38940 Thu, 25 Jan 2024 09:09:00 +0100 Den Aufbruch ins Quantenzeitalter gestalten https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/den-aufbruch-ins-quantenzeitalter-gestalten Elektronen, die gleichzeitig nach links und rechts kreisen. Teilchen, die über riesige Entfernungen hinweg gemeinsam ihren Zustand ändern. Solche seltsam anmutenden Phänomene sind in der Quantenphysik ganz normal. Forschende am Campus Garching nutzen sie für Quantencomputer, hochempfindliche Sensoren oder das Internet der Zukunft. „Wir kühlen den Chip auf wenige tausendstel Grad über dem absoluten Temperaturnullpunkt – kälter als im Weltraum“, sagt Rudolf Gross, Professor für Technische Physik der TUM und Wissenschaftlicher Direktor des Walther-Meißner-Institut (WMI) auf dem Forschungscampus Garching. Er steht vor einem filigranen Apparat aus goldfarbenen Scheiben und Kabeln, die sie verbinden. Es ist die Kühlvorrichtung für einen besonderen Chip, der die bizarren Gesetze der Quantenphysik nutzt. Seit rund zwanzig Jahren arbeitet das WMI an Quantencomputern. Eine Technik, die auf einer 100 Jahre alten wissenschaftlichen Revolution beruht: Damals eröffnete die Quantenphysik eine neue Sicht auf die Physik, heute dient sie als Grundlage für ein „neues Technologiezeitalter“, wie es Prof. Gross formuliert.

In Garching gestalten Forschende der TUM die Ära der Quantentechnologie mit. Sie erkunden, wie sich die Regeln der Quantenphysik nutzen lassen, aber auch, welche Risiken damit verbunden sind und wie die Quantentechnologie der Gesellschaft nützen kann.

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Quantentechnologie
news-38934 Tue, 23 Jan 2024 10:27:00 +0100 TUM erhält Förderung für Medizinrobotik-Projekt https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-erhaelt-foerderung-fuer-medizinrobotik-projekt Roboter werden künftig häufiger bei Operationen assistieren und sollen perspektivisch mehr Präzision bei chirurgischen Eingriffen ermöglichen. Im Forschungsprojekt ForNeRo sollen unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) jetzt Möglichkeiten der Integration unterschiedlichster Systeme in den Bereichen der Chirurgie und Bildgebung in den OP-Alltag analysiert werden. Die Bayerische Forschungsstiftung fördert das Vorhaben mit zwei Millionen Euro im Rahmen der Hightech Agenda Bayern. Es sind vor allem auch kleinere oder besonders präzise Eingriffe, die bald häufiger mit Hilfe von Robotern durchgeführt werden sollen. Das bedeutet aber auch, dass klinische Arbeitsabläufe im Operationssaal noch komplexer werden und möglichst effiziente Abläufe erfordern. Hier setzt der Forschungsverbund für nahtlose und ergonomische Integration der Robotik in den klinischen Arbeitsablauf (ForNeRo) an. Vom bayerischen Wissenschaftsminister Markus Blume wurde am TranslaTUM am Campus des Klinikums rechts der Isar der TUM nun der Förderbescheid der Bayerischen Forschungsstiftung überreicht.

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Künstliche Intelligenz Forschung Präsident
news-38932 Mon, 22 Jan 2024 13:10:00 +0100 Engagiert für die Interessen der Studierenden https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/engagiert-fuer-die-interessen-der-studierenden Ob Gremienarbeit, Nachhaltigkeitsprojekte oder legendäre Festivals an den Campus – das Engagement der Studentischen Vertretung der TUM ist für die Universität unverzichtbar. In Fachschaften, Fachschaftenrat, AStA und Universitätsgremien setzen sich Studierende unermüdlich für die Interessen ihrer Kommiliton:innen und ein buntes Campusleben ein. Lukas Frias Santos gibt einen Einblick in ihre Arbeit. Ein Kennenlernwochenende für Erstsemester war Lukas Frias Santos’ erster Kontakt mit der Studentischen Vertretung an der TUM. Und ihm war schnell klar, dass er nicht nur von den Angeboten der Fachschaften profitieren wollte, sondern deren Arbeit auch selbst unterstützen. Mittlerweile ist er einer der drei Vorsitzenden des Allgemeinen Studentischen Ausschusses (AStA). Im neuen Special der TUM Student News berichtet er von den Aufgaben und Herausforderungen, mit denen sich er und seine Kolleg:innen zusätzlich zum Studium Tag für Tag beschäftigen.

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Community Campus Studium
news-38929 Wed, 17 Jan 2024 10:43:52 +0100 Verbindung von Wissenschaft und Kunst https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/verbindung-von-wissenschaft-und-kunst Der Alumnus, Architekt und Künstler Claus Bertermann hat der Technischen Universität München (TUM) ein dreiteiliges Gemälde gespendet. Die abstrakte Komposition trägt den Titel „Konvergenz“ und steht für die Verbindung von Kunst und Wissenschaft, wie Bertermann bei der Übergabe erläuterte. Er wolle damit seine Dankbarkeit gegenüber der TUM ausdrücken, an der er 1993 sein Architekturstudium abgeschlossen hatte. TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann bedankte sich für das Werk und betonte: „Kreativität und Neues zu gestalten verbinden Kunst und Wissenschaft. Beide eint unkonventionelles Denken und mutiges Experimentieren. Und dieses Kunstwerk ist dazu geeignet, genau das zu initiieren.“ Das im Öl auf Leinwand gefertigte Tryptichon hängt im Saal Amalie Baur im Zentralgebäude der TUM, der der ersten promovierten Chemikerin an der Universität (1918) gewidmet ist.

Der Intendant des TUM Centers for Culture and Arts, Prof. Felix Mayer, betonte, Kunst und Wissenschaft gehörten zusammen, wie es auch bereits im Gründungsmotto der TUM „scientiis et artibus“ formuliert wurde: „Auf ihnen ruht die Hoffnung, diese Welt zu einem lebenswerten Ort zu machen.“

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Community Campus Präsident
news-38923 Mon, 15 Jan 2024 10:00:00 +0100 TUM holt erneut den Sieg bei der Indy Autonomous Challenge in den USA https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-holt-erneut-den-sieg-bei-der-indy-autonomous-challenge-in-den-usa Sieg in Las Vegas für das TUM Autonomous Motorsport Team! Wieder einmal kann die Technische Universität München (TUM) beweisen, dass autonomes Fahren auch bei Höchstgeschwindigkeit auf der Rennstrecke erfolgreich funktionieren kann. Im Zuge der Indy Autonomous Challenge treten seit 2021 Universitäten mit vollautomatisierten Rennwagen gegeneinander an und loten die Grenzen von Sensorik und Künstlicher Intelligenz (KI) aus. Der autonome Rennwagen der TUM konnte erneut den ersten Platz bei der Indy Autonomous Challenge erzielen. Das Rennen fand anlässlich der Elektronikmesse CES auf dem Las Vegas Motor Speedway statt, einer Ovalstrecke, auf der sonst unter anderem die in den USA beliebten NASCAR Rennen ausgetragen werden. Ganz ohne Fahrer und dank überarbeiteter Algorithmen sowie der passenden Sensorik gelang es dem Münchner Team, mit rund 250 km/h den Sieg nach Bayern zu holen.

Für das Rennen arbeiten alle Rennställe mit den gleichen Autos und dementsprechend auch der gleichen Hardware, wie Sensorik und Computern. Die intelligente Software für den Wettbewerb schreiben die Teams dagegen selbst. Die TUM stellt ihren Code dabei als Open Source Projekt frei zur Verfügung, weshalb auch andere Teams darauf zugreifen können.

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Künstliche Intelligenz Mobilität Forschung
news-38873 Fri, 12 Jan 2024 09:41:00 +0100 Hopfen als kreislauffähiges Baumaterial https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/hopfen-als-kreislauffaehiges-baumaterial Die Bauindustrie verbraucht enorme Ressourcen und ist für große Teile des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich. Dagegen will das Gründungsteam von HopfON etwas tun. Die Vision: kreislauffähige und klimaschonende Baumaterialien aus landwirtschaftlichen Abfällen und Rohstoffen herzustellen. Die Idee kommt ihnen bei einem gemeinsamen Bier im Studentenwohnheim. Thomas Rojas Sonderegger, zu der Zeit Student des Bauingenieurwesens, erzählt der damaligen Architekturstudentin Marlene Stechl von einem Vortrag, den er gehört hatte: von einem Kolumbianer, der Baumaterialen aus Bananenfasern herstellt. „Wir haben uns also gedacht, dass es interessant wäre, ebenfalls aus lokalen Materialien lokal einen Baustoff herzustellen, also ohne lange Transportwege in der Materialproduktion. So könnte man Treibhausgasemissionen einsparen“, sagt Stechl. „Also haben wir uns überlegt, was sich in Bayern dazu eignen könnte. Eigentlich aus Spaß haben wir dann gesagt: Hopfen wäre doch cool.“ Am nächsten Tag beginnen die beiden zu recherchieren.

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Nachhaltigkeit Entrepreneurship
news-38804 Thu, 11 Jan 2024 08:00:00 +0100 Mehr Transparenz in der Mensch-Roboter-Interaktion https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/mehr-transparenz-in-der-mensch-roboter-interaktion In der Pflege ist es besonders wichtig, die gesamte Interaktion zwischen Mensch und Roboter transparent abzubilden. Das ist ein Ergebnis des interdisziplinären Forschungsprojekts „Responsible Robotics", das Forschende der TUM und der Universität Graz 2023 abgeschlossen haben. Ein im Projekt entwickelter Datenrekorder hilft, alle Abläufe beim Einsatz eines Pflegeroboters zu erfassen und für alle am Prozess Beteiligten sichtbar und verständlich zu machen. Welche ethischen, rechtlichen und technischen Anforderungen sind an Roboter in der Pflege zu stellen damit das Vertrauen in sie gefördert wird? Diese Frage stand im Zentrum des vom Bayerischen Institut für Digitale Transformation (bidt) geförderten Forschungsprojekts „Responsible Robotics". Involviert waren mit Techniksoziologin Ruth Müller, Medizinethikerin Alena Buyx und Robotik-Forscher Sami Haddadin von der Technischen Universität München (TUM), sowie Rechtswissenschaftlerin Iris Eisenberger von der Universität Graz, Professor:innen unterschiedlicher Fachrichtungen.

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Künstliche Intelligenz
news-38914 Wed, 10 Jan 2024 16:01:27 +0100 TUM verlängert Flagship-Partnerschaft mit Imperial College London https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-verlaengert-flagship-partnerschaft-mit-imperial-college-london Seit fünf Jahren arbeiten die Technische Universität München (TUM) und das Imperial College London (ICL) bereits als Flagship-Partner besonders eng zusammen. Bei einem Treffen in London haben TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann und Imperial-Präsident Prof. Hugh Brady die strategische Allianz nun um weitere fünf Jahre verlängert. Beide Hochschulen zählen zu den besten Technischen Universitäten weltweit. Die breite, strategische Partnerschaft bietet optimale Rahmenbedingungen für gemeinsame Projekte und Erfahrungsaustausch über alle Bereiche der Universitäten hinweg. Mehr als 60 gemeinsam initiierte Forschungsprojekte, der Aufbau einer Joint Academy for Doctoral Studies (JADS) und ein Anstieg der gemeinsamen Publikationen um mehr als 100 Prozent – diese Zahlen und Fakten sind nur eine Auswahl der bisherigen Erfolge der Flaggschiff-Partnerschaft.

TUM und ICL wollen die Kooperation weiter auszubauen – insbesondere in dem Themenkomplex Medizin-Gesundheit-Umwelt. TUM-Präsident Hofmann erklärte bei der Unterzeichnung in London: „Als Verbund führender Universitäten ist es unsere Pflicht, unsere Kräfte zu bündeln und junge Talente auf internationalem Niveau zu befähigen, wirksame Lösungen für die komplexen globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu entwickeln.“

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Campus Präsident
news-38909 Wed, 10 Jan 2024 11:00:00 +0100 TUM als „Engagierte Hochschule“ ausgezeichnet https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-als-engagierte-hochschule-ausgezeichnet Rund 170 Student Clubs gibt es an unserer Universität. Sie setzen sich für Nachhaltigkeit ein, engagieren sich sozial, entwickeln avancierte Technologien und erarbeiten ambitionierte Geschäftsideen. Die TUM bemüht sich, sie dabei optimal zu unterstützen – mit Beratungsangeboten, Workshops und Trainings, Räumlichkeiten oder dem jährlichen TUM Student Club Fair. Als eine von bislang nur drei Universitäten wurde sie dafür nun von dem Verband Deutscher Studierendeninitiativen e.V. (VDSI) als „Engagierte Hochschule“ ausgezeichnet. Ob sie Nachhaltigkeit auf den Campus bringen, das Studium mit Kunst und Kultur bereichern, sich für mehr Chancengleichheit in der Bildung einsetzen, den Austausch über Fach- und Ländergrenzen hinweg fördern, innovative technologische Lösungen entwickeln, sich mit der Industrie vernetzen oder ein eigenes Unternehmen gründen: Das Engagement der Studierenden an der TUM hat viele Facetten, bringt zahllose kreativen Ideen hervor und bereichert das Campusleben an unserer Universität. Rund 170 Student Clubs bieten den Studierenden Raum und Netzwerke, um ihren Interessen nachzugehen, ihre Talente zu entwickeln und ihre Visionen zu verfolgen.

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Community Campus Studium Lehren