TUM - Aktuelles https://www.tum.de/ Aktuelle Meldungen der TU München de-de TUM Sat, 22 Jun 2024 20:40:43 +0200 Sat, 22 Jun 2024 20:40:43 +0200 news-39646 Fri, 21 Jun 2024 10:00:00 +0200 Einblick in molekulare Mechanismen von ALS https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/einblick-in-molekulare-mechanismen-von-als Amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS, ist eine rätselhafte neurodegenerative Erkrankung, die fast immer tödlich verläuft. Ein Konsortium um Forschende der Technischen Universität München (TUM) hat die molekularen Hintergründe von ALS systematisch untersucht. Das Team fand unter anderem heraus, dass sich ALS in Subtypen unterteilen lässt. Je nach Subtyp könnten daher unterschiedliche Medikamente wirksam sein. Deutliche Unterschiede bei den molekularen Vorgängen gibt es auch zwischen Männern und Frauen. Die molekularen Prozesse im Körper, die dazu führen, dass ALS-Patientinnen und -Patienten zunehmend die Kontrolle über motorische Funktionen verlieren, sind nach wie vor schlecht verstanden. Bisherige Studien haben sich auf einzelne Aspekte der molekularen Vorgänge beschränkt. Ein Konsortium unter der Leitung von Prof. Paul Lingor, Neurologe an der TUM, hat ALS mit einem sogenannten „Multi-Omics“-Ansatz untersucht. Dabei kartierten die Forschenden gleichermaßen codierende und nicht-codierende RNA-Moleküle und die Gesamtheit der Proteine.

]]>
Forschung
news-39628 Thu, 20 Jun 2024 10:15:00 +0200 Von zwei Bildern zum 3D-Objekt https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/von-zwei-bildern-zum-3d-objekt Forschenden der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, anhand von Aufnahmen aus nur zwei Kameraperspektiven präzise 3D-Rekonstruktionen von Objekten zu erstellen. Dabei können diese in ihrer natürlichen Umgebung aufgenommen werden. Bislang waren dafür hunderte Kameraperspektiven oder Laborbedingungen notwendig. Kamerabasierte Rekonstruktionen werden beim autonomen Fahren oder auch beim Erhalt historischer Denkmäler angewendet. In den letzten Jahren sind neuronale Methoden für kamerabasierte Rekonstruktion sehr beliebt geworden. Diese benötigen allerdings meist hunderte von Kameraperspektiven. Auf der anderen Seite gibt es klassische photometrische Verfahren, die zwar aus wenigen Perspektiven hochpräzise Rekonstruktionen auch aus Objekten mit einer geringen Oberflächentextur berechnen, die aber typischerweise nur in kontrollierten Laborumgebungen funktionieren.

]]>
Forschung Künstliche Intelligenz
news-39640 Wed, 19 Jun 2024 13:38:00 +0200 Verwaltungsgerichtshof bestätigt rechtmäßigen Betrieb des FRM II https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/verwaltungsgerichtshof-bestaetigt-rechtmaessigen-betrieb-des-frm-ii Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die Rechtmäßigkeit des Betriebs des Forschungsreaktors FRM II bestätigt. Er wies eine entsprechende Klage des Bund Naturschutz gegen die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz in Garching ab. Der Wissenschaftliche Direktor des FRM II, Prof. Dr. Christian Pfleiderer, sagte: „Damit kann diese für Wissenschaft und Medizin enorm wichtige Anlage weiter betrieben werden.“ Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof teilte heute mit, dass die Klage abgewiesen wurde. Die Revision wird nicht zugelassen. Das vollständige Urteil mit Begründung wird in den nächsten Monaten erwartet. Kernpunkt des Rechtsstreits war eine Auflage in der Betriebsgenehmigung der Forschungs-Neutronenquelle von 2003. Diese sah vor, dass der FRM II auf einen Brennstoff mit einer Anreicherung von höchstens 50 Prozent des spaltbaren Uran-235 umrüstet, „sobald der neue Brennstoff entwickelt, qualifiziert und industriell verfügbar ist“. Dies war aber bislang technisch und wissenschaftlich nicht der Fall.

Inzwischen wurde an der Technischen Universität München (TUM) jedoch in jahrelanger, aufwändiger Forschung ein Verfahren entwickelt, sogar komplett auf niedrig angereichertes Uran 235 mit Werten unter 20 Prozent umzusteigen. Dieser Weg wird derzeit vom FRM II mit Nachdruck vorangetrieben. Kürzlich wurde mit der französischen Firma Framatome bereits ein Vertrag zur Industrialisierung der Herstellung des neuen Brennstoffs unterzeichnet. Im Jahr 2025 wird der FRM II einen Genehmigungsantrag für die Umrüstung vorlegen.

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume sagte: „Das ist eine Entscheidung für die Wissenschaft und gegen Ideologie! Der FRM II ist Deutschlands leistungsfähigster Forschungsreaktor. Es geht hier um extrem wichtige Forschungsinfrastruktur für Bayern, Deutschland und Europa. Kerntechnische Expertise ist beispielsweise entscheidend für medizinischen Fortschritt. Forschungsstärke und Technologieoffenheit ohne ideologische Scheuklappen sind Voraussetzung für eine gute und sichere Zukunft.“

FRM II-Direktor Pfleiderer sagte: „Wir werden weiterhin mit vollem Einsatz und gemäß Fahrplan die Umrüstung auf niedrig angereichertes Uran verfolgen. Denn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Krebspatientinnen und -patienten sowie Industrieunternehmen benötigen die Neutronen der Forschungs-Neutronenquelle dringend.“

Seit 2004 ist der FRM II in Betrieb und liefert Neutronen für Wissenschaft, Medizin und Industrie. So haben Forschende des späteren Corona-Impfstoffherstellers BionTech mRNA-Partikel mit Neutronen am FRM II untersucht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt nutzen die Neutronenstrahlen für ihre Arbeit, etwa um Batterien ohne Cobalt zu ermöglichen und Akkus mit längerer Lebensdauer zu entwickeln. Aber auch Antibiotika gegen resistente Bakterien, neue Legierungen für effizientere Gasturbinen und bessere Materialien für die Quantentechnologien werden am FRM II erforscht.

Derzeit befindet sich der FRM II in einer längeren Wartungspause. Der Zentralkanal, eine wesentliche Komponente im Reaktorbecken, muss ersetzt werden.

]]>
Forschung
news-39633 Wed, 19 Jun 2024 12:02:00 +0200 SAP-Forschungszentrum am TUM Campus Garching eröffnet https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/sap-forschungszentrum-am-tum-campus-garching-eroeffnet Mit einem neuen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz am Campus Garching vertiefen die Technische Universität München (TUM) und SAP ihre intensive Partnerschaft weiter. Der Gebäudekomplex mit einem Investitionsvolumen von 100 Millionen Euro wurde am Mittwoch feierlich eröffnet. Künftig werden dort 700 SAP-Mitarbeitende und 120 TUM-Forschende gemeinsam an Softwarelösungen arbeiten. Ziel der Partnerschaft ist es, die technologische Entwicklung im Zeitalter der Digitalisierung maßgeblich voranzutreiben. Die TUM wird mit neun Lehrstühlen in den SAP Labs Munich Campus genannten Komplex einziehen. Der Forschungsschwerpunkt liegt auf Künstlicher Intelligenz und betrifft beispielweise die Bereiche Digital Supply Chain, Environmental, Social und Governance, Zukunft der Arbeit, synthetische Daten oder auch Quantencomputing.

]]>
Präsident Forschung Campus Künstliche Intelligenz Community
news-39632 Wed, 19 Jun 2024 08:27:00 +0200 Ein „Quantum“ Durchblick https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/ein-quantum-durchblick Ob beim Scanner an der Supermarktkasse oder beim schnellen Internetsurfen durch Glasfaserkabel: Entwicklungen aus der Quantenphysik sind schon lange in unserem Alltag angekommen und weit verbreitet. In der neu eröffneten Sonderausstellung „Licht und Materie“ werden jetzt im Deutschen Museum quantenoptische Phänomene beleuchtet und greifbar gemacht. Als Teil des Exzellenzclusters Munich Center for Quantum Science and Technology (MCQST) bietet die Ausstellung nicht zuletzt auch einen Einblick in die aktuelle Forschung und einen Ausblick auf zukünftige Anwendungen. Forschung Quantentechnologie Community news-39626 Tue, 18 Jun 2024 12:06:00 +0200 Robotics Institute Germany gegründet https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/robotics-institute-germany-gegruendet Gemeinsam werden die Spitzenstandorte der Robotik in Deutschland das Robotics Institute Germany (RIG) aufbauen, das künftig die zentrale Anlaufstelle für Robotik in Deutschland werden soll. Auf der Konferenz „KI-basierte Robotik 2024“ in Berlin stellten Prof. Angela Schoellig vom Konsortialführer, der Technischen Universität München (TUM), und RIG-Sprecher Prof. Tamim Asfour vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) das RIG-Konzept zur KI-basierten Robotik vor. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für die kommenden vier Jahre geförderte Projekt startet am 1. Juli 2024. „Es freut mich, dass wir es gemeinsam geschafft haben, ein Robotik-Netzwerk mit so starken Partnern aus Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen für dieses zukunftsweisende Konzept zur KI-basierten Robotik aufzubauen“, sagt Prof. Angela Schoellig vom Konsortialführer TUM: „Das RIG ist eine historische Initiative, die genau zum richtigen Moment kommt. Wir reagieren damit auf aktuelle Trends etwa aus den USA, wo viele namhafte Firmen massiv in die KI-basierte Robotik investieren. Und zwar mit unserem Programm, das auf Spitzenforschung und Talente ausgerichtet ist.“ 

Intelligente Roboter als Exportschlager „Made in Germany“

Intelligente Robotiklösungen werden nicht nur die Wirtschaft transformieren, sondern auch das Leben umgestalten. Denn sie beeinflussen das Gesundheitswesen, die Bildung, Mobilitätslösungen und den Umweltsektor gleichermaßen. Das RIG verfolgt das Ziel, mit der Robotik an Innovationen in der Chemie, der Pharmazie und der Automobilindustrie anzuschließen, die Deutschland in der Vergangenheit als Industrienation etabliert und über Jahrzehnte Wohlstand und Wachstum gesichert haben. „Deutschland hat das Potenzial, eine Vorreiterrolle in der verkörperten KI einzunehmen“, erläutert die RIG-Koordinatorin Prof. Schoellig. „Intelligente Roboter könnten der nächste große Exportschlager "Made in Germany" werden.“

Die Ausgangsbedingungen sind gut: Robotikerinnen und Robotiker in Deutschland gehören zur internationalen Spitze in der KI-basierten Robotik und haben wesentliche Beiträge zur globalen Robotik-Landschaft geleistet. „Jedoch fehlt in Deutschland bisher ein strategischer Ansatz, der das vorhandene Potenzial bündelt und synergetisch nutzt, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands langfristig zu sichern und Exzellenz sowie wirtschaftliches Wachstum zu fördern. Wir werden das RIG als national anerkanntes und international einzigartiges Institut etablieren, das Spitzenforschung, Bildung und Innovation in der KI-basierten Robotik gestaltet und auf die Bedürfnisse Deutschlands ausrichtet“, erläutert der RIG-Sprecher Prof. Tamim Asfour vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Das Who is Who der deutschen Robotik im RIG vereint

Mit dabei sind neben der TUM und dem KIT über ganz Deutschland verteilt acht weitere Universitäten, die Universität Bonn, die Technische Universität Berlin, die Technische Universität Darmstadt, die Universität Bremen, die Universität Stuttgart, die RWTH Aachen, die Technische Universität Dresden und die Technische Universität Nürnberg. Hinzu kommen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, drei Fraunhofer-Institute (IPA, IOSB und IML) und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) sowie 19 assoziierte Partner. Eine Zusammenarbeit mit weiteren (auch internationalen) Partnern etwa aus der Industrie ist geplant.

Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger: „Deutschland ist sowohl in der KI- als auch der Robotikforschung bereits sehr gut aufgestellt. Der Moment für KI-basierte Robotik ist deshalb genau jetzt. Hierfür bauen wir unser neues „Robotics Institute Germany“ (RIG) aus und bringen so die besten Talente zusammen. Dabei entsteht ein dezentraler Verbund von Standorten der Spitzenforschung. Auf diese Weise schaffen wir die Voraussetzung, das riesige Potenzial der KI in robotische Systeme zu integrieren.“

TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann sagte: "Robotik ist ein entscheidender Treiber für die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. Mit dem im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder aufgebauten Munich Institute for Robotics and Machine Intelligence (MIRMI) bündeln wir die Forschungsexzellenz von knapp 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zum Einsatz von verkörperter Künstlichen Intelligenz für die Zukunft der Gesundheit, der Arbeit, der Mobilität und der Nachhaltigkeit. Damit haben wir uns allianzfähig gemacht und koordinieren nun den Aufbau des Robotics Institute Germany, mit dem Ziel gemeinsam mit den anderen Konsortialpartnern eine internationale Schlüsselrolle zu übernehmen."

Die Robotik- und KI-Forschung an der TUM hat sich gerade auch durch die Unterstützung durch die Hightech Agenda Bayern stark entwickelt. Rund 5,5 Milliarden Euro investiert der Freistaat Bayern im Rahmen dieses Programms in innovative Forschung, zum Beispiel am Munich Institute of Robotics and Machine Intelligence (MIRMI). Mit über 70 aktiven Professorinnen und Professoren bündelt das MIRMI die Kompetenz von Robotik und KI an der TUM in besonderem Maße. Das war letztlich mit eines der Argumente, München zum Standort des RIG zu machen.  

Die fünf strategischen Ziele des Robotics Institute Germany

1.       Forschung weltweit wettbewerbsfähig machen

Ziele des RIG sind, die Zusammenarbeit zwischen Robotik-Standorten zu fördern sowie Forschungscluster zu Schlüsseltechnologien in Deutschland zu etablieren. Eine weltweit wettbewerbsfähige Forschung für KI-basierte Robotik in Deutschland soll entstehen – mit einem klaren Fokus auf Innovationen. Dafür soll das RIG die konkreten Herausforderungen in Deutschland im Blick haben und mit einer missionsorientierten Forschung forcieren.

2.       Infrastruktur und Ressourcen gemeinsam nutzen

Die Partner des RIG werden ihre Infrastruktur und Ressourcen für gemeinsame Forschungen nutzen. Dazu gehören physische und virtuelle Labore sowie etwa Software und Forschungsdaten. In einem dynamischen, offenen Ökosystem werden Daten und Software gemeinsam nutzbar sein.

3.       Talente fördern und Training für die Robotik anbieten

Talente entwickeln und finden steht im Mittelpunkt des RIG-Talentprogramms. So sollen ein RIG-Curriculum zur forschungsorientierten Lehre für KI-basierte Robotik, ein einheitlicher Bachelor-Einführungskurs und neue englischsprachige Masterprogramme sowie ein RIG-Doktoranden-Programm für die Robotik entstehen. Um Talente zu gewinnen, setzt das RIG schon in Schulen an: Für die gymnasiale Oberstufe sollen Kurse in Robotik und KI entwickelt und begabte Schülerinnen und Schüler gefördert werden.

4.       Robotikforschung vergleichbar machen mit Benchmarking und Wettbewerben

RIG-Robotik-Benchmarks werden in eigenen Laboren entwickelt, um Fähigkeiten wie die Objektmanipulation, Navigation in schwierigem Gelände oder die Mensch-Roboter-Interaktion standardisiert testen zu können. Mit diesen Benchmarks setzt das RIG neue Maßstäbe für die Bewertung von Robotersystemen in Bereichen wie persönliche Assistenz, flexible Produktion oder Logistik. Zudem sollen Wettbewerbe      wie die Autonomous Racing Challenge, der RoboCupHumanoid Soccer oder der RoboCupRescue für Such- und Rettungsroboter künftig eine noch größere Rolle spielen und eine eigene RIG-Challenge entwickelt werden.

5.       Den Transfer von Forschungsergebnissen für die Industrie vereinfachen

Um Forschung in wettbewerbsfähige Produkte umzumünzen, müssen Forschung und Industrie eng zusammenarbeiten. Deshalb sieht das RIG-Innovationsprogramm vor, technische Bedürfnisse der Industrie aufzuspüren und den „Technology Readiness Level“ zu erhöhen. Das RIG will die Start-up-Kultur fördern und zudem die Forschenden besonders dazu motivieren, neue Anwendungsfelder für die Robotik zu entwickeln. Das Maß aller Dinge: Anzahl und Größe von neuen Startups, Anzahl von Patenten und der Umfang direkter Finanzierungen durch die Industrie werden Jahr für Jahr überprüft.

]]>
Forschung Künstliche Intelligenz
news-39627 Tue, 18 Jun 2024 09:26:12 +0200 Jugendliche in Deutschland beim kreativen Denken im Mittelfeld https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/jugendliche-in-deutschland-beim-kreativen-denken-im-mittelfeld Jugendliche in Deutschland können genauso gut kreativ denken wie der Durchschnitt der 15-Jährigen in den OECD-Staaten. Dies ist ein weiteres Ergebnis der jüngsten PISA-Studie. Die Auswertung zeigt, dass die Fähigkeit zum kreativen Denken wesentlich mit den Kernkompetenzen in Mathematik, im Lesen und in Naturwissenschaften zusammenhängt. Können Jugendliche Ideen entwickeln, um ein Problem zu lösen? Sind sie in der Lage, Neues zu schaffen? Kreatives Denken gilt als Voraussetzung, um mit Veränderungen umgehen zu können – im Beruf wie im privaten Alltag. Die jüngste PISA-Studie hat deshalb erstmals untersucht, wie ausgeprägt diese Kompetenz bei Schülerinnen und Schülern kurz vor dem Ende ihrer Pflichtschulzeit ist. Rund 5.900 15-Jährige bearbeiteten in Deutschland neben dem Test in Mathematik, im Lesen und in den Naturwissenschaften (dessen Ergebnisse bereits 2023 veröffentlicht wurden) auch Aufgaben zum kreativen Denken.

Beispielsweise sollten sich die Jugendlichen verschiedene Möglichkeiten überlegen, wie man das Bewusstsein für die Bedeutung von Bienen stärken kann. In einer anderen Aufgabe sollten sie sich einen Dialog für einen Comic ausdenken.

„Der Fokus der Studie liegt auf der Frage, ob sich die Jugendlichen eine originelle Idee ausdenken, fremde Ideen weiterentwickeln und sich mehrere Ideen zur gleichen Frage einfallen lassen können. Es geht darum, soziale und naturwissenschaftliche Probleme zu lösen und sich schriftlich und visuell auszudrücken“, erklärt Prof. Doris Lewalter vom Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB) an der Technischen Universität München (TUM), Leiterin des deutschen Teils der PISA-Studie, die von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) koordiniert wird.

]]>
Forschung
news-39624 Mon, 17 Jun 2024 12:51:02 +0200 Wie die einst grüne Sahara zur Wüste wurde https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/wie-die-einst-gruene-sahara-zur-wueste-wurde Abrupte Veränderungen in komplexen Systemen wie dem globalen Klimasystem sind extrem schwer vorherzusagen. Forschern der Technischen Universität München (TUM) und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) ist es nun gelungen, eine neue Methode zu entwickeln, um solche Kipp-Punkte im Voraus zu erkennen. Sie testeten die Zuverlässigkeit ihrer Methode erfolgreich an einer der gravierendsten abrupten Klimaveränderungen der Vergangenheit: der Verwandlung der einst grünen Sahara in eine Wüste. Von der letzten Eiszeit bis vor etwa 6000 Jahren war die Region, die heute als Sahara bekannt ist, eine üppige, grüne Landschaft, in der es von Leben wimmelte. Diese Periode endete abrupt und verwandelte diese blühende Region in die heutige trockene Landschaft. Wissenschaftler rätseln seit langem, wie die langsamen Veränderungen der Sonneneinstrahlung aufgrund von Schwankungen in der Erdumlaufbahn zu einem so abrupten, großflächigen Klimawechsel führen konnten. Dieses Rätsel wirft ein Schlaglicht auf die allgemeine Herausforderung, abrupte Veränderungen in natürlichen Systemen zu verstehen und vorherzusagen, die häufig mit Kipp-Punkten in Verbindung gebracht werden.

Die neue Studie von Andreas Morr und Prof. Niklas Boers, Forscher an der TUM und am PIK, stellt eine fortschrittliche Methode zur Früherkennung vor, die genauere und zuverlässigere Frühwarnungen ermöglicht, insbesondere unter realistischeren äußeren Bedingungen. Traditionelle Methoden gehen davon aus, dass zufällige Störungen in einem System zeitlich unkorreliert sind. Dies ist jedoch für Klimasysteme nicht realistisch, da angenommen wird, dass das Wetter eines jeden Tages unabhängig vom Vortag ist. In Wirklichkeit hängt das Wetter von morgen stark von dem von heute ab. Diese Diskrepanz verringert die Zuverlässigkeit herkömmlicher Methoden für Frühwarnsignale. Die neue Methode von Morr und Boers geht diese Einschränkung an, indem sie Faktoren für die Systemstabilität entwickelt, die speziell für realistischere Klimabedingungen ausgelegt sind.

Bei der Anwendung ihrer Methoden auf die Wüstenbildung in der Westsahara stellten sie eine deutliche Frühwarnung vor dem Verlust der Vegetation fest, was als Überschreiten eines Kipppunkts zu verstehen ist. "Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass das abrupte Ende der afrikanischen Feuchtperiode wahrscheinlich durch eine Schwächung der Stabilität des Systems verursacht wurde, als sich die Bahnkonfiguration der Erde änderte und das System allmählich auf einen Kipppunkt zusteuerte", sagt Andreas Morr.

Niklas Boers fügt hinzu: "Die von uns entwickelte fortschrittliche Nachweismethode verbessert unsere Fähigkeit, potenzielle Kipp-Punkte in verschiedenen natürlichen Systemen zu überwachen und darauf zu reagieren. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass großflächige KlimaKipp-Punkte wie dieser im Prinzip vorhergesehen werden können, was hoffentlich ein rechtzeitiges Eingreifen ermöglicht."

Durch die Verbesserung der Genauigkeit von Frühwarnsignalen unterstützt die Forschung bessere Bereitschafts- und Reaktionsstrategien, die letztlich dazu beitragen, Ökosysteme und menschliche Gesellschaften vor den schwerwiegenden Auswirkungen potenzieller KlimaKipp-Punkte zu schützen, die durch den anthropogenen Klimawandel überschritten werden könnten.

]]>
Forschung Nachhaltigkeit
news-39614 Fri, 14 Jun 2024 14:00:00 +0200 „Fußball bleibt ein chaotisches Spiel“ https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/fussball-bleibt-ein-chaotisches-spiel Prof. Daniel Link nutzt Künstliche Intelligenz (KI) um Sportspiele zu analysieren. Im Interview spricht er darüber, wie Daten im Fußball erfasst und verarbeitet werden, über einen Fußball-Hackathon an der TUM und darüber, wie Datenanalysen dem Sport helfen können. Bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 wird eine gigantische Menge an Informationen während der einzelnen Partien gesammelt.  Wie werden diese Daten eigentlich erfasst? 

Es gibt drei verschiedene Datenquellen. Zum einen werden die Spielergebnisse wie Pässe, Torschüsse oder Zweikämpfe durch Datenlogger manuell erfasst. Zum anderen gibt es optische Verfahren: Das Spielfeld wird von mehreren Kameras erfasst, die die Bewegungen der Spieler und des Balls im Videobild erkennen. Bei der EM 2024 ist zusätzlich der Ball selbst mit einem Sensor versehen.  

Was geschieht dann mit den Spieldaten? 

Die Rohdaten werden in einer zentralen Datenbank gespeichert und daraus ein Standardset an Leistungsindikatoren wie Laufleistung, Passquoten und Zweikampfstatistiken abgeleitet. Diese werden den beteiligten Mannschaften und auch den Medien direkt zur Verfügung gestellt. Viele Teams beschränken sich auf dieses Datenset. Mannschaften können aus den Rohdaten aber auch eigene Informationen ableiten.

]]>
Forschung Campus Künstliche Intelligenz
news-39616 Fri, 14 Jun 2024 10:32:41 +0200 Wirkung russischer Social-Media-Kampagne geringer als oft angenommen https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/wirkung-russischer-social-media-kampagne-geringer-als-oft-angenommen Die meisten Menschen glauben nicht an die von Russland verbreiteten Falschinformationen über den Krieg in der Ukraine – auch wenn sie häufig Social Media nutzen. Entscheidend für die Wirkung der Propaganda ist vielmehr, ob sie grundsätzlich empfänglich für Verschwörungserzählungen sind. Dies zeigt die Studie eines internationalen Teams um Forschende der Technischen Universität München (TUM) in rund 20 europäischen und amerikanischen Staaten. Der jeweilige Anteil der Menschen, die den russischen Behauptungen glauben, unterscheidet sich deutlich. Social Media gelten als enorm wirkungsvolles Instrument, um falsche Informationen in der öffentlichen Meinung zu verankern. Auch während des Angriffs auf die Ukraine, der als „erster TikTok-Krieg“ bezeichnet wurde, setzt Russland massiv auf die sozialen Medien, um seine Narrative zu verbreiten.

Doch reicht es tatsächlich aus, die sozialen Medien zu fluten, um die Überzeugungen großer Teile der Bevölkerung zu beeinflussen? Ein internationales Team um Forschende der Hochschule für Politik an der TUM hat diese Frage in der ersten Phase des russischen Angriffs auf die Ukraine untersucht. Im April und Mai 2022 befragten sie jeweils rund tausend Personen in 19 Staaten, darunter Deutschland und weitere EU-Staaten, die USA, Großbritannien und Brasilien. Die Befragten gaben an, wie stark sie an zwei Behauptungen glauben, die von staatlichen russischen Stellen verbreitet wurden: Die Regierung der Ukraine sei antisemitisch und von Neonazis kontrolliert. Und die USA finanzierten die Entwicklung biologischer Waffen in der Ukraine.

]]>
Forschung
news-39575 Thu, 13 Jun 2024 14:32:00 +0200 „Die wichtigste Grundlage unserer Arbeit ist Vertrauen“ https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/die-wichtigste-grundlage-unserer-arbeit-ist-vertrauen Plagiate, Datenmanipulation oder falsche Angaben zu Autorinnen und Autoren – bei Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten können und sollen sich Forschende der TUM an Prof. Kristina Reiss wenden. Die emeritierte Professorin für Didaktik der Mathematik ist seit 2022 Ombudsperson für gute wissenschaftliche Praxis. Frau Reiss, was macht eigentlich eine Ombudsperson?

Der Kern meiner Arbeit ist es, sicherzustellen, dass grundlegende Prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens eingehalten werden. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen müssen zum Beispiel evidenzbasiert arbeiten und sind verpflichtet, ihre Ergebnisse zu prüfen und offenzulegen. Auch wenn das selbstverständlich scheint, kommt es immer wieder zu Konflikten. Und in solchen Fällen können sich Forschende an mich und meinen Stellvertreter, Prof. Wolfgang Domcke, wenden.

Welche typischen Fälle wissenschaftlichen Fehlverhaltens werden an Sie herangetragen? 

Oft arbeiten mehrere Personen gemeinsam an einer Publikation. Dabei können Konflikte entstehen, zum Beispiel um das Nutzungsrecht an gemeinsam erhobenen Daten. Oder es geht darum, wer wie viel zu einer Publikation beigetragen hat und damit auch um die Frage, wer und in welcher Reihenfolge als Autorin oder Autor genannt wird.

Die Zahl und Qualität der Publikationen sind entscheidende Faktoren für eine wissenschaftliche Karriere.

Publikationen waren in der Wissenschaft schon immer das Maß aller Dinge. Aber inzwischen ist der Druck, so viel wie möglich zu publizieren, gewaltig gestiegen. Es werden heute viel mehr Publikationen gefordert, um bestimmte Karriereschritte zu erreichen. Und natürlich gibt es auch Graubereiche bei der Frage, was genau ein wesentlicher Beitrag ist, der eine Namensnennung rechtfertigt. Deshalb sollten wir transparenter und realistischer darüber diskutieren, wie wissenschaftliche Leistung gemessen und gewürdigt wird. Gerade im Interesse junger Menschen, die einen wissenschaftlichen Berufsweg einschlagen. Dazu können wir mit unserer Arbeit ein Stück beitragen. 

Wie gehen Sie konkret vor, wenn sich jemand mit dem Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten bei Ihnen meldet?

Wir behandeln alle Hinweise streng vertraulich und sind unparteiisch. Und ich glaube, das ist die wichtigste Grundlage unserer Arbeit: das Vertrauen. Wir sind diejenigen, die keine Information weitergehen und die alles verantwortungsvoll belegen. Wir prüfen zunächst im Gespräch mit der hinweisgebenden Person, ob sich der Verdacht erhärten lässt. Im zweiten Schritt versuchen wir, mit beiden Konfliktparteien zu reden – gemeinsam oder auch getrennt – natürlich nur im gegenseitigen Einverständnis. Sehr oft können wir dann vermitteln und eine einvernehmliche Lösung finden.

Was passiert, wenn das nicht gelingt?

Dann gibt es ein formelles Prüfungsverfahren, bei dem wir Sachverständige einbinden, die sich auch fachlich auskennen. Das Ergebnis dieses Ombudsverfahrens geht mit einem Vorschlag zum weiteren Vorgehen an den Universitätspräsidenten, der über konkrete Maßnahmen entscheidet. In den knapp zwei Jahren, die ich jetzt dabei bin, konnten wir das bisher glücklicherweise vermeiden.

Mit Programmen wie ChatGPT lassen sich mit wenigen Klicks umfangreiche Texte erstellen. Befürchten Sie, dass dadurch Plagiatsfälle zunehmen?

Sicherlich kann es sein, dass die Zahl der Fälle steigt, weil Plagiate in vielen Bereichen einfacher geworden sind. Allerdings bin ich immer optimistisch und überzeugt, dass das Verantwortungsbewusstsein der Forschenden im Allgemeinen hoch ist. In vielen Fachkulturen, zum Beispiel in der Mathematik oder in technischen Disziplinen, ist ein solcher Weg zu Ergebnissen zwar nicht völlig ausgeschlossen, derzeit wohl aber nicht ohne Weiteres möglich.

]]>
Forschung Campus TUM Campus Magazin
news-39605 Wed, 12 Jun 2024 20:12:18 +0200 „Ein grandioses Festival der Nachhaltigkeit“ https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/ein-grandioses-festival-der-nachhaltigkeit Nachhaltigkeit ist an der Technischen Universität München (TUM) kein Modewort sondern ein ernst gemeinter Auftrag. Mit der TUM Sustainable Futures Strategy 2030 hat sich die Universität vor eineinhalb Jahren zum Ziel gesetzt, Nachhaltigkeit tiefer in die Arbeit und Struktur zu integrieren und auch die Studierenden und Mitarbeitenden dafür zu gewinnen. Dass dies gelingt zeigte sich beim TUM Sustainability Day 2024 am Forschungscampus Garching. Über 100 Initiativen stellten in der riesigen Magistrale des Maschinenwesen-Gebäudes ihre Nachhaltigkeitsprojekte und Zukunftsideen vor. Dabei ging es um klimaschonende Mobilität genauso wie um Kreislaufwirtschaft, umweltfreundliche Energieerzeugung und die Zukunft der Nahrungsmittelproduktion. Auch Start-ups und Studierendeninitiativen präsentierten ihre Erfindungen, Produkte und Prototypen. Tausende von Mitgliedern der TUM sowie Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und der interessierten Öffentlichkeit informierten sich beim diesem „Markt der Möglichkeiten“.

]]>
TUMstudinews Präsident Studium Campus Nachhaltigkeit Community
news-39603 Wed, 12 Jun 2024 11:06:42 +0200 TUM globale Spitzenreiterin bei Innovation https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-globale-spitzenreiterin-bei-innovation Die Technische Universität München (TUM) steht im „THE University Impact Ranking“ erneut auf Rang 1 in der Kategorie Industrie, Innovation und Infrastruktur. Das Ranking zeigt, wie stark Universitäten zu nachhaltig wirksamen Innovationen beitragen – mit Forschung, Ausgründungen und Unternehmenskooperationen. Das renommierte britische Magazin Times Higher Education (THE) untersucht für das „University Impact Ranking“ die Wirkungskraft von Hochschulen in verschiedenen Kategorien. Im Bereich Industrie, Innovation und Infrastruktur erfasst THE die Zahl der Forschungspublikationen in Feldern, die für nachhaltig wirksame Innovationen bedeutend sind, beispielsweise Energie, Industrie 4.0 und Smart Cities. Außerdem berücksichtigt das Ranking, wie oft Forschungsarbeiten in Patenten zitiert werden, wie viele Start-ups ausgegründet werden und wie viele Forschungsdrittmittel die Hochschulen aus der Industrie erhalten.

Die TUM erreicht erneut die höchstmögliche Punktzahl und steht mit sieben anderen Universitäten zum vierten Mal auf Rang 1.

Nicht nur bei Forschung und Innovation, auch in der Lehre gehört die TUM in verschiedenen Rankings zu den besten Universitäten der Welt. Bei „Digital Leaders in Higher Education“ steht sie auf Rang 5. Im großen Ranking von Times Higher Education, das die Gesamtleistung der Hochschulen bewertet, ist die TUM die beste Universität der EU.

]]>
TUM in Rankings Forschung Entrepreneurship Nachhaltigkeit Community
news-39595 Tue, 11 Jun 2024 11:06:06 +0200 TUM und Universität Queensland bauen Flagship-Partnerschaft aus https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-und-universitaet-queensland-bauen-flagship-partnerschaft-aus Die Technische Universität München (TUM) und die University of Queensland (UQ) in Australien vertiefen ihre seit 2021 bestehende Flagship-Partnerschaft weiter. Bei dem Besuch einer UQ-Delegation unter der Leitung von Präsidentin Prof. Deborah Terry in München wurden mehrere Abkommen vor allem zum Studierendenaustausch unterzeichnet. TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann sagte: „Unsere Flagship-Partnerschaft mit der University of Queensland ist ein großartiges Beispiel für eine wirklich umfassende Partnerschaft. Diese geht über gemeinsame Forschung auf Zukunftsgebieten hinaus und umfasst einmalige Studienmöglichkeiten, einen beschleunigten Wissenstransfer und den Austausch von Best Practices als Teil der Internationalisierungsstrategien beider Universitäten.“ Die Kooperation umfasst alle sieben TUM Schools sowie den TUM Campus Straubing sowie alle sechs Fakultäten und vier Institute der UQ.

Die UQ ist langjähriger Partner der International Graduate School of Science and Engineering der TUM (IGSSE), TUM und UQ sind Gründungsmitglieder der Global Bioeconomy Alliance und mit 151 gemeinsamen wissenschaftlichen Publikationen seit 2020 ist die UQ eine der wichtigsten Forschungspartnerin der TUM in der Asien-Pazifik-Region. Die Zahl der gemeinsamen Veröffentlichung stieg um über 120 Prozent in den vergangenen fünf Jahren. In der Forschung kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor allem in den Bereichen Chemie, Katalyse und Chemieingenieurwesen, Agrar- und Biowissenschaften sowie in der Medizin.

Studierende können in drei Fächern Masterabschlüsse beider Universitäten erwerben: 

  • Electrical & Computer Engineering
  • Informatics/Data Science
  • Management & Innovation
]]>
Präsident Studium Community
news-39499 Mon, 10 Jun 2024 10:59:00 +0200 TUM erinnert an Prof. Friedrich L. Bauer https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-erinnert-an-prof-friedrich-l-bauer Zu seinem 100. Geburtstag erinnert die Technische Universität München (TUM) an Prof. Friedrich L. Bauer, den Inhaber des ersten Lehrstuhls für Informatik an der TUM. Um ihn zu ehren, wurde vor dem nach ihm benannten Hörsaal im Gebäude der TUM School of Computation, Information and Technology in Garching feierlich eine Büste enthüllt. Prof. Bauer hat entscheidend dazu beigetragen, die Informatik als wissenschaftliches Fach zu etablieren. Er legte mit der Programmiersprache ALGOL 60 zudem die Grundlage für moderne Programmiersprachen. Bereits im Jahr 1968 prägte Prof. Bauer den Begriff „Software Engineering“, der bis heute in der weltweiten Softwareentwicklung verwendet wird. Er trat dafür ein, die Informatik und insbesondere die Aufgabe der Softwareentwicklung als Ingenieurdisziplin zu begreifen, mit eigenständigen wissenschaftlichen Grundlagen und ingenieurgerechten Methoden. Damit zeigte er den Weg in die moderne Welt der Informatik auf.

]]>
Präsident Lehren Studium Campus
news-39544 Mon, 10 Jun 2024 10:27:00 +0200 Auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit müssen wir alle mitnehmen https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/auf-dem-weg-zu-mehr-nachhaltigkeit-muessen-wir-alle-mitnehmen Wie können Universitäten Nachhaltigkeit in ihre Infrastruktur und ihr tägliches Handeln integrieren? In der globalen Diskursreihe „One Topic, One Loop“ zeigen wir die Perspektiven von vier Universitäten, aus vier verschiedenen Ländern. Den Auftakt macht Werner Lang, Vizepräsident der TUM für Sustainable Transformation: Er spricht über seine Vision einer nachhaltigeren Universität und welche Akteure es braucht, um erfolgreich zu sein. Dass es an der der TUM einen Vizepräsidenten für Sustainable Transformation gibt, zeigt, wie ernst es uns mit diesem Thema ist. Wir wollen Nachhaltigkeit tiefer in die Arbeit und Struktur unserer Universität integrieren – und alle Studierenden und Mitarbeitenden dafür engagieren. Als Architekt beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit nachhaltigem Bauen und ressourcenschonendem Energiemanagement, und Erfahrungen beim Planen und Bauen zeigen: Um nachhaltiger zu werden, muss man alle mitnehmen!

2020 haben wir an der TUM auch ein zentrales Sustainability Office etabliert. Das Team dort koordiniert gemeinsam mit dem Präsidium hochschulweite Aktivitäten. Dazu zählt auch unsere „Sustainable Futures Strategy 2030“ – in der wir Ziele und Maßnahmen definiert haben, an denen wir uns auch messen lassen wollen, sowie ein neues Sustainability Board, das bei Bedarf berät. In den Green Offices an den Standorten Weihenstephan und Straubing engagieren sich unsere Studierenden und gestalten das Universitätsleben aktiv mit. Um Energieverbrauch, Ressourcenbedarf und Treibhausgasemissionen intern zu überprüfen und zu reduzieren, haben wir eine Task Force Nachhaltige Campusentwicklung eingerichtet, die gemeinsam mit dem Liegenschaftsmanagement daran arbeitet.

]]>
Forschung Nachhaltigkeit Mobilität Community
news-39582 Thu, 06 Jun 2024 14:24:10 +0200 Hochwasser: Arbeitsbefreiung für betroffene Mitarbeitende https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/hochwasser-arbeitsbefreiung-fuer-betroffene-mitarbeitende Überflutungen und Hochwasser haben in Bayern in den vergangenen Tagen verheerende Schäden verursacht. In einigen Regionen wurde der Katastrophenfall ausgerufen. Wenn Mitarbeitende der TUM davon betroffen sind, können sie sich unter bestimmten Voraussetzungen von der Arbeit befreien lassen – etwa für die Sicherung ihres Eigentums oder zur Bewältigung der Katastrophenfolgen. In den letzten Tagen kam es aufgrund der langanhaltenden Regenfälle und der dadurch verursachten Überflutungen und Hochwasser in Bayern zu verheerenden Schäden. In einigen Regionen wurde der Katastrophenfall ausgerufen.

Für die Mitarbeitenden der TUM gilt aufgrund der tariflichen und ministeriellen Regelungen für Katastrophenlagen:

  • Für die Tarifbeschäftigten kann im notwendigen Umfang Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgelts von bis zu fünf Arbeitstagen gewährt werden. Bei Beamtinnen und Beamten kann in entsprechenden Fällen einer Verhinderung an der Dienstleistung in gleicher Weise verfahren werden.
  • Voraussetzung ist, dass die Zeit zur Sicherung des eigenen, unmittelbar durch Hochwasser bedrohten Eigentums, zur Bewältigung der Katastrophenfolgen und für andere Fälle der vorübergehenden Verhinderung an der Arbeitsleistung infolge der akuten Katastrophe wegen Hochwassers benötigt wurde. Unter Sicherung des Eigentums ist auch das Eigentum von Verwandten 1. Grades zu verstehen (Eltern, Geschwister, Kinder).

Wenn Sie betroffen sind/waren und aufgrund der Feststellung des Vorliegens einer Katastrophe durch die zuständige Katastrophenschutzbehörde an der Arbeitsleistung verhindert waren, müssen Sie die ausgefallene Arbeitszeit nicht nachholen. Sie können Arbeits- bzw. Dienstbefreiung bei der Personalabteilung beantragen. Bei Fragen dazu helfen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Personalabteilung weiter.

Nähere Informationen und Ansprechpersonen im Dienstleistungskompass:

]]>
Campus Community
news-39579 Thu, 06 Jun 2024 12:43:46 +0200 Zusammenarbeit der TUM mit Nico Rosberg https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/zusammenarbeit-der-tum-mit-nico-rosberg Der Investor und Formel 1-Weltmeister Nico Rosberg wird künftig mit der Technischen Universität München (TUM) zusammenarbeiten. Er unterstützt mit seiner Stiftung Rosberg Philanthropies als Förderer die TUM Universitätsstiftung, hat eine Student Challenge im Rahmen des TUM Sustainability Day am 12. Juni in Garching ausgeschrieben und wird als Redner bei der TUM Speakers Series auftreten. TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann betont: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Nico Rosberg. Schon als Formel-1-Weltmeister hat er vorgemacht, was sich mit viel Mut, Willenskraft und einer Portion von Tollkühnheit erreichen lässt. Er wird damit sicherlich auch unserer Studierenden inspirieren, über ihre gedanklichen Grenzen hinauszuwachsen. Ich höre oft, die nächste Generation sei nicht leistungsbereit. Da kann ich nur vehement widersprechen. Wir haben genügend tolle junge Leute, die etwas bewegen und verändern wollen. Wir müssen sie nur machen lassen und sie unterstützen.“

Nico Rosberg erklärt: "Inspiriert von meiner erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Universität Oxford, habe ich nach einer vergleichbaren Möglichkeit in Deutschland gesucht und in der TUM den idealen Partner für meine Stiftung gefunden. Die TUM ist laut Rankings zum neunten Mal in Folge die beste Universität Deutschlands und wurde auch von der Financial Times als bester Start-up-Hub in Europa ausgezeichnet. Das Engagement der TUM zur Förderung unternehmerischen Denkens passt perfekt zu meinen eigenen Werten und Zielen. Ich freue mich sehr, dass unsere Kooperation jetzt im Juni so richtig losgeht – und auf all das, was wir langfristig gemeinsam mit den Studierenden der TUM auf die Beine stellen werden."

Am von den TUM Venture Labs organisierten Studierendenwettbewerb „Cleantech Innovation Sprint“, beteiligen sich neben Rosberg auch weitere Unternehmen und Organisationen mit konkreten Aufgabenstellungen. Die Teilnehmenden haben fünf Tage Zeit, in Teams Lösungen zu erarbeiten. Die besten Vorschläge werden dann beim TUM Sustainability Day am 12. Juni prämiert. Am selben Tag wird Rosberg auch bei der TUM Speakers Series mit Studierenden diskutieren und über seine Erfahrungen als Investor für nachhaltige Start-ups berichten.

]]>
Präsident Nachhaltigkeit Community
news-39564 Thu, 06 Jun 2024 12:31:00 +0200 EuroTech Future Award 2024 für Forschung zu Parkinson-Krankheit https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/eurotech-future-award-2024-fuer-forschung-zu-parkinson-krankheit Neue Ansätze zur Behandlung der Parkinson-Krankheit und von Giftschlangenbissen sowie Nanobeschichtungen mit Anwendungen in so unterschiedlichen Bereichen wie der Wasserstoffproduktion, der Abwasserbehandlung und dem Gesundheitssektor: Zum zweiten Mal haben die sechs EuroTech-Universitäten den EuroTech Future Award an drei vielversprechende junge Forschende für ihre Beiträge zu einer nachhaltigeren Zukunft verliehen. Sie wurden bei einer Zeremonie in Brüssel geehrt. 28 Nachwuchsforschende hatten sich um den EuroTech Future Award 2024 beworben. Am Ende setzten sich Patricia Mora vom Technion - Israel Institute of Technology, Yudong Xue von der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) und Melisa Benard Valle von der Technischen Universität Dänemark (DTU) an die Spitze. Die Jury, die sich aus den Vizepräsidenten für Forschung der sechs EuroTech-Mitgliedsuniversitäten und der Leiterin des EuroTech-Büros in Brüssel, Tatiana Panteli, zusammensetzte, bewertete die Auswirkungen der Arbeit der Bewerber auf die Erreichung der von den Vereinten Nationen festgelegten Ziele für nachhaltige Entwicklung, ihre Exzellenz als Forschende und ihre Fähigkeit, über ihre Arbeit so zu kommunizieren, dass auch Nicht-Experten, insbesondere politische Entscheidungsträger und Bürger, ihren Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt verstehen können.

Tatiana Panteli sagte: "Wir sind stolz darauf, dass wir in der EuroTech Universities Alliance so großartige Talente haben. Ihre Arbeit verschiebt nicht nur die Grenzen wissenschaftlicher Entdeckungen, sondern bietet auch praktische Lösungen für einige der dringendsten Herausforderungen der Welt, von neurologischen Krankheiten und erneuerbaren Energien bis hin zu Umweltschutz und Gesundheitswesen. Die Sorge um unseren Planeten liegt in den fähigen Händen der jungen Forscher, die mit Leidenschaft die Forschung zum Wohle der Menschen vorantreiben."

]]>
Forschung Nachhaltigkeit Community
news-39561 Thu, 06 Jun 2024 08:43:00 +0200 So wird unsere Universität nachhaltiger https://www.tum.de/aktuelles/podcasts/we-are-tum#c136102 Im Vorfeld unseres Sustainability Day am 12. Juni widmen wir uns in unserem „Podcast „We Are TUM“ der Frage, wie unsere Universität nachhaltiger wird. Dazu treffen wir Werner Lang, Vizepräsident für Sustainable Transformation, Monika Egerer, Professorin für Urbane Produktive Ökosysteme, Klimaschutzmanager Jonathan Bauer und Nachhaltigkeitsmanagerin Veronica Becker. Forschung Campus Nachhaltigkeit Community news-39568 Wed, 05 Jun 2024 12:57:08 +0200 TUM auf Rang 28 weltweit https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-auf-rang-28-weltweit Die Technische Universität München (TUM) hat sich im „QS World University Ranking“ auf Platz 28 verbessert. Damit ist sie in dem renommierten Ranking seit einem Jahrzehnt ununterbrochen die beste deutsche Universität und baut ihren Vorsprung weiter aus. Der britische Hochschuldienstleister QS Quacquarelli Symonds führt für sein Ranking Umfragen in Wissenschaft und Unternehmen zur Qualität der Universitäten durch. Außerdem ermittelt er, wie oft Studien zitiert werden, wie das Betreuungsverhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden ausfällt und wie erfolgreich die Absolventinnen und Absolventen sind. Auch der Anteil internationaler Studierender und Mitarbeitender, internationale Forschungskooperationen und Nachhaltigkeitsaspekte werden einbezogen.

Die TUM verbessert sich gegenüber 2023 um neun Plätze auf Rang 28. Schon im vergangenen Jahr war sie zwölf Plätze aufgestiegen. Damit ist die TUM zum zehnten Mal in Folge die Nummer 1 in Deutschland. Unter den Top 50 ist sie die einzige deutsche Universität.

]]>
TUM in Rankings Studium Forschung Nachhaltigkeit Community
news-39553 Wed, 05 Jun 2024 11:25:00 +0200 Restless Legs Syndrom: Neue Ansätze für Behandlung https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/restless-legs-syndrom-neue-ansaetze-fuer-behandlung Ein internationales Team um Forschende von der Technischen Universität München (TUM) und Helmholtz Munich hat die bisher größte genetische Untersuchung des Restless Legs Syndroms (RLS) durchgeführt. Die Studie liefert unter anderem neue Erkenntnisse zu Risikogenen für die Erkrankung und eröffnet neue Ansätze für ihre Behandlung. RLS ist nach wie vor eine wenig beachtete Erkrankung, obwohl zwei bis drei Prozent der älteren Menschen europäischer Abstammung wegen RLS medizinische Behandlung benötigen. Die Betroffenen verspüren nachts einen starken Bewegungsdrang und leiden an unangenehmen Empfindungen wie Schmerzen oder Kribbeln in den Beinen. Dadurch leiden viele unter chronischem Schlafmangel, einer erheblich reduzierten Lebensqualität und einem schlechteren allgemeinen Gesundheitszustand. Die vielschichtige Erkrankung entsteht durch komplexe Wechselwirkungen zwischen genetischen Ursachen und Umweltfaktoren. Das erschwert die Entwicklung von Behandlungs- und Präventionsstrategien.

„Zum ersten Mal sind wir jetzt in der Lage, das Risiko für RLS ausreichend zu bewerten. Es war ein langer Weg, aber jetzt haben wir die Möglichkeit, RLS nicht nur zu behandeln, sondern auch zu verstehen, wie wir diese Erkrankung verhindern können“, sagt Prof. Juliane Winkelmann Direktorin des Instituts für Humangenetik an der TUM und des Instituts für Neurogenomik von Helmholtz Munich. Sie ist seit mehr als 25 Jahren eine der führenden Wissenschaftlerinnen in der Erforschung der Genetik von RLS.

]]>
Forschung Künstliche Intelligenz
news-39550 Tue, 04 Jun 2024 11:49:00 +0200 TUM und Creditreform auf der Jagd nach Greenwashing https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-und-creditreform-auf-der-jagd-nach-greenwashing Die Technische Universität München (TUM) und der Anbieter von Wirtschaftsinformationen Creditreform haben eine umfassende Kooperation gestartet, um verschiedene Aspekte der Umwelt-, Sozial- und Führungsverantwortung bei Unternehmen (Environmental Social Governance) zu erforschen. Ein zentrales Anliegen der Zusammenarbeit ist die Qualität von Daten und Informationen, um z.B. sogenanntes Greenwashing, also das gezielte Vortäuschen von nachhaltigem Wirtschaften, effektiv zu bekämpfen. Dazu sollen fortschrittliche Methoden zur Beurteilung von entsprechenden Unternehmensdaten entwickelt werden. Künstliche Intelligenz (KI) spielt dabei eine wichtige Rolle, um über Simulationen die Einhaltung der oft schwer fassbaren Nachhaltigkeitskriterien akkurat einschätzen zu können.

Die TUM baut damit auch ihr Integratives Forschungsinstitut Munich Data Science Institute (MDSI) aus und bringt ihre die akademische Expertise und führende Forscher im Bereich der KI und Datenwissenschaften unter Leitung von Prof. Gjergji Kasneci in die Zusammenarbeit ein. Nach der Einwerbung einer Konrad Zuse School zeigt dieses neue Projekt einmal mehr, dass sich mit Mitteln aus der Exzellenzinitiative gestartete Projekte kraftvoll weiterentwickeln und durch Drittmittel skaliert werden können.

Präsident Thomas F. Hofmann betonte die Bedeutung dieser Partnerschaft mit Creditreform: „Für uns zeigt sie prototypisch die Synergien zwischen universitärer Forschung und unternehmerischer Anwendung. In dieser Zusammenarbeit schaffen wir neue Erkenntnisse aus der Zusammenführung wissenschaftlicher KI-Kompetenzen und Daten aus des Wirtschaft.“

Creditreform-CEO Bernd Bütow ergänzt: „Die Kooperation ist ein Meilenstein zur Entwicklung einer KI-gestützten Methodik zur Auswertung und Verarbeitung von Daten zur Bewertung von ESG-Risiken. Die Verbindung von akademischer Forschung und unserer Expertise als Auskunftei u.a. im Kontext Nachhaltigkeitsinformationen und -berichterstattung ist ein echter Innovationstreiber auf dem Feld der Datenanalyse.“

]]>
Präsident Forschung Community
news-39542 Mon, 03 Jun 2024 14:02:08 +0200 Wie individuell ist Schmerz? https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/wie-entsteht-schmerz „Schmerzen – was sie dir über dich verraten“ ist der Titel einer aktuellen Folge des Wissensmagazins Terra Xplore (ZDF, 27 min.). In dem Beitrag erläutert Markus Ploner, Professor für Human Pain Research, wie Schmerz im Gehirn verarbeitet wird und warum wir ihn unterschiedlich empfinden.
  • Link zum Beitrag: https://www.zdf.de/dokumentation/terra-xplore/xplore-s16f03-schmerzen-100.html
  • Video verfügbar bis 13.05.2029
  • ]]>
    TUM in den Medien
    news-39534 Fri, 31 May 2024 10:00:00 +0200 Neuer Sonderforschungsbereich in der Krebsforschung https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/neuer-transregio-sonderforschungsbereich-in-der-medizin Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert künftig einen weiteren Sonderforschungsbereich unter Leitung der Technischen Universität München (TUM): Der Transregio 387 wird sich damit beschäftigen, wie das Ubiquitin-System für Krebstherapien genutzt werden kann. Zudem wird die Förderung für einen weiteren Transregio mit TUM-Beteiligung verlängert. Die Sonderforschungsbereiche der DFG sind eines der wichtigsten Programme zur Forschungsförderung in Deutschland. Sie unterstützen ambitionierte, interdisziplinäre und langfristig angelegte Forschungsvorhaben. Zunächst werden diese Projekte für vier Jahre bewilligt, können jedoch insgesamt bis zu zwölf Jahre gefördert werden. Ein Sonderforschungsbereich Transregio (SFB/TRR) zeichnet sich dadurch aus, dass die beteiligten Partnereinrichtungen überregional kooperieren.

    ]]>
    Forschung
    news-39535 Thu, 30 May 2024 22:19:00 +0200 Netzwerke für Nachhaltigkeit https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/netzwerke-fuer-nachhaltigkeit Verbindungen untereinander und mit unserer Umwelt zu schaffen, zu stärken und für die Nachhaltigkeitstransformation nutzbar zu machen – das ist das Ziel des vierten EuroTeQ Colliders. In dem EU-finanzierten Programm haben sich mehr als 60 Studierende der TUM konkreten Problemen aus der unternehmerischen Praxis gestellt. Nun wurden drei Gewinnerteams gekürt, die beim EuroTeQaThon in Paris auf die Projektgruppen der anderen EuroTeQ-Partneruniversitäten treffen werden. EuroTeQ – das ist der Zusammenschluss führender technischer Universitäten Europas, die gemeinsam die Ingenieurausbildung der Zukunft gestalten. Die EuroTeQ Collider sind eines der Herzstücke der Initiative. In dem von der EU finanzierten Programm entwickeln studentische Teams unter der Anleitung erfahrener Fachleute Lösungen für konkrete Probleme aus der Praxis. Während der lokalen Collider-Phase arbeitet jedes Team an einer besonderen Challenge, die von einem der EuroTeQ-Unternehmenspartner gestellt wird.

    ]]>
    Lehren Studium Campus Nachhaltigkeit Community
    news-39434 Wed, 29 May 2024 08:00:00 +0200 Wie autonomer Ultraschall den medizinischen Alltag entlasten kann https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/wie-autonomer-ultraschall-den-medizinischen-alltag-entlasten-kann-1 Prof. Nassir Navab von der Technischen Universität München (TUM) setzt robotische Ultraschallsysteme ein, die Routineuntersuchungen autonom übernehmen und Ärztinnen und Ärzte im OP unterstützen. Seine Forschung zeigt: Die Systeme können Medizinerinnen und Mediziner im Alltag sinnvoll entlasten. Vor sechzig Jahren etablierte sich der Ultraschall in der Medizin. Vor zwanzig Jahren ließ sich das erste Ultraschallgerät erstmals aus der Ferne steuern. Nun steht der nächste Entwicklungssprung bevor, hin zu einem autonomen Ultraschallsystem. „Wir wollen ein robotisches System mit künstlicher Intelligenz schaffen, das die Physik des Ultraschalls kennt, die Physiologie und Anatomie des Menschen analysiert und Ärztinnen und Ärzte darin unterstützt zu entscheiden, was zu tun ist“, beschreibt Nassir Navab seine Vision. Der Leiter des Lehrstuhls für Informatikanwendungen in der Medizin und Augmented Reality an der TUM bringt dafür als einer von wenigen Professoren weltweit Forschende in künstlicher Intelligenz, Computer Vision, Medizin und Robotik in seinem Labor zusammen. In den ersten Systemen zeigen die Forschenden, wie der Einsatz in der Arztpraxis und im Operationssaal aussehen kann.

    In der Arztpraxis: Zugriff auf autonom erstellte 3D-Bildern des Gefäßsystems

    Inzwischen ist ein robotisches System entstanden, das Patientinnen und Patienten ohne Beisein einer Ärztin oder eines Arztes mit Hilfe eines Ultraschallgeräts untersuchen kann. Dafür ist der Ultraschallkopf an einem Roboterarm angebracht, der etwa auf dem Unterarm oder dem Bauchraum einer Patientin oder eines Patienten aufsetzt und autonom diese Regionen untersucht. Das System stellt also eigenständig Gefäße aus dem Inneren des Körpers in 3D dar, visualisiert physiologische Parameter wie die Fließgeschwindigkeit des Blutes und nimmt Mediziner:innen so Routineaufgaben ab. Auch einzelne Anomalien, wie etwa eine Verengung von Gefäßen, erkennt das System bereits. Die Ärztinnen und Ärzte haben die Ergebnisse dadurch bereits vorliegen, und können sich mehr auf die Betreuung und Beratung der Patient:innen konzentrieren.

    Im Operationssaal: Robotischer Ultraschall liefert eigenständig Bilder

    Anders als bei einer Routineuntersuchung, bei der ein Ultraschall zu Forschungszwecken schon autonom und standardisiert gemacht werden kann, lässt sich das autonome System während einer Operation unterstützend nutzen. Für Operationen an der Wirbelsäule setzen die Forschenden aus dem Navab-Lehrstuhl auf das Konzept der „geteilten Kontrolle“. Die Medizinerin und der Mediziner kann den Ultraschall wie gehabt selbst einsetzen, sich aber auch autonom unterstützen lassen, um die Arme frei zu haben. Setzt die Chirurgin und der Operateur beispielsweise eine Injektion in ein Wirbelgelenk, kann ein solches System Bilder der jeweiligen Region hinzuschalten, ohne die Operation zu stören. Zudem ist das System in der Lage, die Bilder per Maschinellem Lernen zu überprüfen, um Anomalien zu finden, die beispielsweise auf eine Fraktur eines Wirbelkörpers hindeuten.

    Die Vorteile: 3D-Bilder, Daten sind vergleichbar und Gesundheitsscans möglich

    Die Vorteile von autonomen robotischen Ultraschallsystemen sind vielfältig:

    • Ultraschallbilder in 3D: Untersuchungsergebnisse liegen meistens direkt in 3D vor, und nicht wie üblich in 2D. Ärztinnen und Ärzte müssen diese mentale Leistung also nicht mehr erbringen, sich dreidimensionale Bilder vorzustellen. Zudem werden Verbindungen sichtbar, die sich in 2D nur schwer erschließen lassen.
    • Vergleichbarkeit von Daten: Das System kann also auch Jahre später auf sämtliche Untersuchungen zurückgreifen und sogar Ergebnisse von unterschiedlichen Patient:innen miteinander vergleichen. Es wird sozusagen ein Standardprogramm abgespult, das einzelne Regionen des Körpers erfasst, auf wichtige Fragestellungen hin untersucht und Daten gut vergleichbar macht. Ist ein Gefäß verengt? Hat es sich gegenüber der letzten Untersuchung verändert?
    • Gesundheitsscan ohne medizinische Expertinnen und Experten: Für eine autonome Untersuchung würden in der Zukunft Kabinen in medizinischen Zentren oder Apotheken ausreichen, die mit diesen Systemen ausgestattet sind. Die Untersuchung ist möglich, obwohl kein ohne medizinisches Fachpersonal dabei ist. Die innovative Technologie kann also auch in entlegenen Gegenden genutzt werden, etwa auf Schiffen, im Weltraum oder auf entlegenen Inseln.

    Voraussetzung: Vertrauen zwischen Roboter und Patientinnen und Patienten

    Bevor sich die Roboterarme mit den Ultraschallköpfen in Bewegung setzen, sind Prof. Navab „vertrauensbildende Maßnahmen“ wichtig.

    Die Patientinnen und Patienten sollen deshalb zunächst eine Beziehung zum Robotersystem aufbauen. Dafür forscht sein Team an einer Mensch-Maschine-Interaktion, welche eine entspannte und sichere Umgebung garantieren soll. Das Kennenlernen etwa beginnt mit einer anschaulichen Animation, die zeigt, welche Schritte während der Untersuchung durchgeführt werden und welche Bewegungen der Roboter vorhat. Durch diese Einführung sind Patientinnen und Patienten darauf vorbereitet, was sie erwartet.

    „Um das Vertrauen weiter zu festigen, demonstriert das System zunächst seine Fähigkeiten bei unkritischen, einfachen Interaktionen, wie einem symbolischen High Five“, erläutert Doktorand Felix Dülmer. Diese Maßnahmen sollen verdeutlichen, dass das System ein Verständnis von der Umgebung hat und auf Bewegung reagieren kann – und daher keine Gefahr von dem Gerät ausgeht – etwa wenn der Roboter mit seinem Arm Gel auf der Bauchdecke aufbringt und mit dem Ultraschallkopf in standardisierten Wegen und mit definiertem Druck hin und herfährt.

    Autonome robotische Systeme als medizinischer Service

    TUM-Professor Navab geht davon aus, dass Menschen die Technologie schnell akzeptieren werden: „Menschen messen schon heute ihren Puls, Körpertemperatur oder Blutdruck mit ihrer Smartwatch oder anderen digitalen Anwendungen“, erläutert Prof. Navab, „sie werden sicher auch mit Hilfe von robotischen Systemen Ultraschalluntersuchungen an sich machen lassen.“

    ]]>
    Forschung Künstliche Intelligenz
    news-39464 Tue, 28 May 2024 08:00:00 +0200 TUM-Absolventen schaffen Roboter für flexible Textilien https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-absolventen-schaffen-roboter-fuer-flexible-textilien Die Industrieroboter des Münchner Start-up sewts lernen mithilfe von KI-Algorithmen, wie sie mit forminstabilen Materialien umgehen müssen. Wäschereien nutzen die Technologie bereits, um etwa Handtücher automatisiert an Faltmaschinen zu übergeben. Als Nächstes wollen die Gründer und Absolventen der Technischen Universität München (TUM) Kleiderretouren im Onlinehandel automatisiert verarbeiten. Fest im Zug und locker im Druck sind die Materialien, die es den Gründern des Start-ups sewts besonders angetan haben. Die so genannten anisotropen Materialien waren lange eine Herausforderung für Greifroboter. „Textilien sind biegeschlaff“, erläutert sewts-Mitgründer Alexander Bley, „sie verändern ihre Form, wenn ich sie hochhalte“. Wenn frisch gewaschene Handtücher oder Bettlaken aus der Großwäscherei für die Lieferung an ein Hotel fertiggemacht werden sollen, sind einige Handgriffe nötig. Dazu gehört, die Wäsche aus dem Korb zu nehmen und längs auf ein Laufband zu legen, bevor sie von der Faltmaschine zusammengelegt wird. Das können nun Industrieroboter des vor knapp fünf Jahren gegründeten Start-ups übernehmen. Ein Greifarm zieht ein Wäschestück aus dem Container und lässt es auf ein Laufband fallen. Ein paar Meter weiter greift ein zweiter Roboterarm das Wäschestück an einer Ecke, klemmt es auf einer Seite ein und übergibt es dem sogenannten Sliding-Roboter, der das Textil in der Breite langzieht. Das aufgespannte Textil wird innerhalb weniger Sekunden an die Faltmaschine übergeben.

    Erst simulieren, dann KI-Algorithmen mit synthetischen Daten trainieren

    Während des Studiums an der TUM legten die Gründer die Basis für ihre spätere Innovation. Alexander Bley beschäftigte sich am Lehrstuhl für Carbon Composites mit den Eigenschaften von technischen Textilien, die sich je nach Belastungsrichtung unterschiedlich verhalten. In einer „Drapiersimulation“ entwickelte er eine Idee für den Umgang mit flexiblen Materialien. Mitgründer Till Rickert beschäftigte sich am Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik mit dem autonomen Fahren. Ein wichtiger Bestandteil der Forschungen betsand darin, synthetische Trainingsdaten zu nutzen, um KI-Algorithmen trainieren zu können. Und Tim Doerks, der wie Bley aus dem Carbon-Composites-Lehrstuhl kommt, ist der Spezialist dafür, Prototypen zu bauen und zu testen. Das alles fließt heute in die Innovationen ihres Start-ups ein.

    Die technische Herausforderung für die erste Anwendung bestand darin, dass der Roboter zunächst lernen musste, wie er ein Kleidungsstück greifen sollte, um es in geeigneter Form zu übergeben. Je nachdem wie etwa ein Handtuch aufliegt, kann es sehr viele unterschiedliche Formen annehmen. Es kann zudem liniert oder kariert sein, weiß oder bunt. Um dem Roboter diese unzähligen Varianten beizubringen, tricksen die Gründer von sewts. Sie simulieren im Rechner die verschiedenen Formen, die ein Handtuch einnehmen kann und generieren ihre eigenen (künstlichen) Trainingsdaten für das System. Statt ein Handtuch von allen Seiten und in allen Formen und Stilen abzufotografieren oder zu -filmen und das System mit diesen Foto- oder Videodaten zu füttern, generiert der Rechner diese Bilder selbst. Und stellt sie dem Roboter nun als Trainingsdaten zur Verfügung. „Wir nutzen synthetische Daten, um unsere KI-Algorithmen zu trainieren“, sagt Bley, der wie die Mitgründer Tim Doerks und Till Rickert seinen Master in Maschinenwesen an der TUM gemacht hat.

    Anschub über XPLORE, XPRENEURS, EXIST und die Initiative for Industrial Innovators

    Doch ist es nicht alleine dieses Fallbeispiel, das die drei Gründer beschäftigt. Im Programm XPLORE des Innovationszentrums UnternehmerTUM, in dem Gründungsteams ihre Geschäftsidee entwickeln, brachten die späteren Unternehmer es bereits auf etwa 70 mögliche Anwendungen, von Fahrzeugsitzbezügen über Markisen bis hin zu Kabelbäumen. Denn ein wichtiger Aspekt von XPLORE bestand darin, Produkte zu identifizieren, die besonders gut in einzelne Märkte passen. Für die erste Anwendung ging es d im Inkubationsprogramm XPRENEURS darum herauszufinden, wer die Kunden von Großwäschereien sind, wie groß der Markt in Deutschland und weltweit ist und welche Eintrittsbarrieren wichtig sind. Der wirkliche Startschuss fiel allerdings, nachdem das Bundeswirtschaftsministerium grünes Licht für das EXIST-Stipendium gegeben hatte, das Gründer über ein Jahr hinweg unterstützt. Über die Initiative for Industrial Innovators, in der neben UnternehmerTUM auch der European Investment Fund beteiligt war, sicherte sich das Start-up währenddessen zusätzlich eine  kleine  sechstellige Summe als weitere Unterstützung. Die Basis für große Finanzierungsrunden war gelegt.

    Es war der richtige Schritt: Mit den bisher verkauften Anlagen hat die knapp 30 Mitarbeitende starke Firma bereits einen Millionenumsatz gemacht. Und das Potenzial ist noch lange nicht erschlossen: 5.000 bis 6.000 Faltmaschinen, schätzt Alexander Bley, werden jährlich in Europa und den USA verkauft. „Da könnte man unseren Roboter einfach vorstellen“, meint der Jungunternehmer.

    Nach der Großwäscherei ist vor dem Retourengeschäft

    Das zweite große Fallbeispiel steht jetzt an: Die Retourenverarbeitung im Mode-Onlinehandel. In einem Piloten mit einem großen deutschen Einzelhändler wurde der Einsatz des neuen Robotersystems bereits mit zurückgesendeten Kleidungsstücken getestet. Der Unterschied zum Einsatz in der Großwäscherei liegt darin, dass das Spektrum an Kleidungsstücken nun viel größer ist. T-Shirts mit langen und kurzen Ärmeln, mit Knöpfen, V-Ausschnitt, Hosen mit Reißverschlüssen: All dies muss die KI künftig lernen, um das Kleidungsstück für die Faltmaschine vorbereiten zu können. Da kommt das neue Risikokapital von insgesamt sieben Millionen Euro aus 2023 gerade recht, um einerseits die Technologie weiter zu verbessern, aber auch international aktiv zu werden und weitere Use Cases zu starten. Oder – wie Alexander Bley sagt – „ein Vertical nach dem anderen auszuspielen“.

    ]]>
    Entrepreneurship Künstliche Intelligenz
    news-39467 Mon, 27 May 2024 08:00:00 +0200 Ein Schleim für alle Fälle https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/ein-schleim-fuer-alle-faelle Wir haben sie auf den Augen, auf der Zunge und im Magen: eine schützende Schleimschicht, die vor allem aus Mucinen besteht. Diese Moleküle binden Wasser und bilden so einen natürlichen Schmierstoff. Forschende der Technischen Universität München (TUM) entwickeln daraus Beschichtungen für Kontaktlinsen und Intubationsschläuche, Wundheilungspflaster für Zunge oder Darm und mehr. Der natürliche Schmierstoff aus Schleimmolekülen – Mucinen – wirkt in unserem Körper nicht nur als mechanische Schutzschicht, sondern hält auch Bakterien und Viren ab. Oliver Lieleg, Professor für Biopolymermaterialien an der TUM, und sein Team entwickeln daraus Materialien für medizinische Anwendungen. Ausgewählte Projekte stellen wir hier vor.

    ]]>
    News Forschung
    news-39512 Sun, 26 May 2024 17:31:28 +0200 TUM distanziert sich von ausländerfeindlichen Haltungen und Äußerungen https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-distanziert-sich-von-auslaenderfeindlichen-haltungen-und-aeusserungen Die Technische Universität München (TUM) distanziert sich in aller Deutlichkeit von ausländerfeindlichen Haltungen, verfassungswidrigen Gesten und Kommentaren, wie sie in dem aktuell kursierenden Video aus Sylt zu sehen sind. Die TUM steht für Vielfalt, den gegenseitigen Respekt und die Inklusion aller Menschen und fördert aktiv deren Gleichstellung unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Religion, Weltanschauung, körperlichen Voraussetzungen, Alter und sexueller Identität. Unangemessenes Verhalten, welches dem entgegensteht, hat an der TUM keinen Platz.

    Wir prüfen derzeit Hinweise zur Beteiligung von Studierenden und werden gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen ergreifen.

    ]]>
    TUMstudinews Präsident Community