TUM - Aktuelles https://www.tum.de Aktuelle Meldungen der TU München de TUM Sat, 30 May 2020 18:55:02 +0200 Sat, 30 May 2020 18:55:02 +0200 TUM + FAU: Bayern bündelt Kräfte in der Wasserstoff-Forschung https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36052/ Auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Mobilität spielt Wasserstoff in der Strategie der Bayerischen Staatsregierung eine zentrale Rolle. Denn der Energieträger hat ein sehr hohes Potential zur Verminderung der CO2-Emissionen. Mit den starken akademischen Partnern TUM und FAU sowie führenden Unternehmen herrschen in Bayern ideale Voraussetzungen, das Potential des Zukunftsfelds Wasserstoff zu nutzen.

TUM und FAU werden in einem ersten Schritt mit Unterstützung der Staatsregierung ihre Kompetenzen bündeln, um gemeinsam mit Partnern aus der Industrie die Forschungsergebnisse effizient und schnell in der Praxis umzusetzen.

„Unsere Universitäten tragen wesentlich dazu bei, dass Bayern eine Führungsrolle im Bereich innovativer Wasserstofftechnologien einnehmen kann“, sagt der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. „Insbesondere die Technische Universität München mit ihren Kompetenzen in der Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit ihren wegweisenden Forschungen in der Wasserstoffspeicherung sind wichtige Partner für Industrie und Wirtschaft. Ihre Kompetenz wird künftig durch weitere neue Professuren im Bereich Wasserstoffforschung ausgebaut. So können wir im Freistaat den strategischen Vorteil als technologiebasierter Wirtschafts- und Wissenschaftslandschaft optimal nutzen.“

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Forschung stefanie.reiffert@tum.de news-36052 Fri, 29 May 2020 13:03:28 +0200
Alena Buyx ist Vorsitzende des Deutschen Ethikrats https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36050/ „Ich fühle mich sehr geehrt und freue mich, den Deutschen Ethikrat als Vorsitzende repräsentieren zu dürfen,“ sagt Alena Buyx über ihre Wahl. Zum ersten Mal stellt eine Technische Universität den Vorsitz des in dieser Form seit 2008 bestehenden Deutschen Ethikrats. Alena Buyx ist die zweite Frau und Medizinethikerin in dieser Funktion, die sie bis zum Jahr 2024 ausüben wird. 

TUM-Präsident Thomas F. Hofmann gratuliert Alena Buyx: „In Zeiten mit enormen Herausforderungen für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft übernimmt Alena Buyx ein wichtiges, Richtung gebendes Amt, wozu ich ihr viel Erfolg wünsche. Gerade jetzt ist es wichtig, den fächerübergreifenden Expertisenhorizont, den Alena Buyx repräsentiert, in politische Beratungen und öffentliche Diskussionen proaktiv einzubringen, um die ethischen Dimensionen technischer Fortschritte zu erfassen und den raschen gesellschaftlichen Wandel menschlich und vertrauenswürdig zu gestalten.“

Als Mitglied des Rats arbeitete sie seit 2016 an zahlreichen Stellungnahmen und Ad-hoc-Empfehlungen mit, unter anderem zu den Themen „Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise“, „Eingriffe in die menschliche Keimbahn“ oder „Big Data und Gesundheit – Datensouveränität als informationelle Freiheitsgestaltung“. Alena Buyx blickt zuversichtlich in die Zukunft des Gremiums: „Ich freue mich auf produktive vier Jahre.“

Das Forschungsgebiet von Prof. Dr. med. Alena Buyx reicht von medizinethischen Fragen aus der klinischen Praxis über Herausforderungen durch biotechnologische Innovation und medizinische Forschung bis hin zu ethischen und Gerechtigkeitsfragen in modernen Gesundheitssystemen. Dabei verfolgt sie einen interdisziplinären Ansatz und kollaboriert mit klinischen Kollegen ebenso wie mit Kollegen verschiedener anderer Fachrichtungen. Alena Buyx ist Mitglied verschiedener nationaler, internationaler und universitärer Gremien, im Jahr 2019 etwa wurde sie in das WHO Expert Advisory Committee on Developing Global Standards for Governance and Oversight of Human Genome Editing aufgenommen. Alena Buyx ist vollapprobierte Ärztin mit weiteren Abschlüssen in Philosophie und Soziologie. Sie habilitierte sich 2013. 

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Campus lisa.pietrzyk@tum.de news-36050 Fri, 29 May 2020 10:36:08 +0200
Wald im Wandel https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36048/ Die beiden Hitzesommer 2018 und 2019 haben Mitteleuropas Wäldern massiv zugesetzt. Alleine in Deutschland kam es in diesen beiden Jahren zum Absterben von mehr als 200.000 Hektar Wald, was annähernd der Fläche des Saarlandes entspricht. In Australien gab es in den vergangenen Monaten Waldbrände ungeahnten Ausmaßes und auch im Amazonas standen große Waldflächen in Flammen.

Und doch zeugen manche Satellitendaten und Modellrechnungen von einem Ergrünen des Planeten, dem „global greening“. Gleichzeitig zeigen Langzeitbeobachtungen, dass Bäume – nicht zuletzt aufgrund des steigenden CO2-Gehaltes in der Atmosphäre und kürzerer Winter – vor allem auch in Mitteleuropa heute besser wachsen als noch vor einigen Jahrzehnten. Wie wird also der Wald der Zukunft aussehen?

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Forschung Katharina.Baumeister@tum.de news-36048 Fri, 29 May 2020 09:31:55 +0200
Die neuen Studiengänge der TUM https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36045/ Aufgrund der Covid-19-Pandemie gibt es für das Wintersemester 2020/21 abweichende Bewerbungsfristen. Die Fristen für Bachelorstudiengänge werden über den 15. Juli hinaus verlängert, voraussichtlich bis 31. Juli, die Bewerbungsfristen für Masterstudiengänge bis 30. Juni. Weitere aktuelle Informationen zu Änderungen in Bezug auf den Ablauf des Studiums finden Sie unter www.tum.de/corona/studium.

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Campus paul.hellmich@tum.de news-36045 Thu, 28 May 2020 11:28:00 +0200
Sport und die Corona-Epidemie https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36046/ Welche Rolle haben Sportveranstaltungen bei der Ausbreitung der Corona-Pandemie gespielt?

Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass Italiens Patient 1 sehr viele Menschen getroffen hat und, bevor er selbst erste Symptome bekam, bereits eine größere Anzahl Menschen in Bergamo angesteckt hatte. Auch die haben das Virus dann wohl bereits weitergegeben, und dann kam das große Ereignis, das erste Champions League Spiel des Vereins Atalanta Bergamo, gegen den FC Valencia.

Die Menschen in Bergamo dachten damals noch, dass das SARS-CoV-2-Virus irgend so ein Virus in China sei. Bedenken gab es da kaum. Und es gab ja auch noch weitere Großereignisse, wie beispielsweise das Spiel FC Liverpool gegen Atlético Madrid. Alles Ereignisse wo 40, 50 oder 60.000 Menschen zusammen kamen. Unter den Zuschauern dürften sich viele angesteckt haben, und die haben dann das Virus mit nach Hause getragen und dort wieder andere infiziert.

Ganz ähnlich ist auch die Ausbreitung des Virus im Skiort Ischgl zu sehen: Dort haben sich auch viele Menschen angesteckt, und dann haben die Menschen das Virus zu Hause wieder weiter verbreitet. Es gab da am 29. Februar einen Flug nach Island mit 15 infizieren Personen, und von denen waren 14 in Ischgl zum Skifahren. Norwegen führte Mitte März 40 Prozent seiner Corona-Infektionen auf Ansteckungen in Österreich zurück. Auch in Bayern hat das Skifahren einiges zu den hohen Fallzahlen beigetragen.

Wie können solche Effekte in Zukunft vermieden werden?

Die Beispiele zeigen, dass Sportereignisse wesentlich dazu beigetragen haben, dass sich das Virus in Europa so stark verbreitet hat. Was lernen wir daraus? Besonders für internationale Sportereignisse, bei denen Menschen aus vielen Ländern zusammen kommen und danach wieder zurück reisen, ist das Risiko groß, dass man sich gegenseitig ansteckt und das Virus global verbreitet. Das ist jetzt natürlich ein großes Problem zum Beispiel für die Ausrichtung der Olympischen Spiele in Tokyo.

Die entscheidenden Infektionswege sind Tröpfchen und Aerosole, und die Infektion über Oberflächen. Es gibt ja ganz viele verschiedene Facetten des Sports wo verschiedene Infektionswege ein Problem sein können. Jetzt muss man sich für jede Sportaktivität gezielt überlegen: Wie kann ich hier Infektionen vermeiden?

Um Fußballstadien wieder öffnen zu können, braucht es eine Vielzahl von Maßnahmen, beispielsweise die sichere Einhaltung von Abständen, möglicherweise Gesichtsmasken gegen Tröpfchen, Desinfektion von Geländern, Schutzmaßnahmen beim Catering und Social Distancing bei der Anreise. Geisterspiele ohne Zuschauer sind da natürlich eine relativ sichere Lösung.

Sie haben zusammen mit einem Expertengremium Empfehlungen für Fitness-Studios ausgearbeitet. Was empfehlen Sie?

Wir schlagen einen detaillierten 5-Punkte-Plan vor. Der erste Punkt in unserem Fünf-Punkte-Plan sind Mitarbeiterschulungen. Die müssen die Ansteckungsmöglichkeiten kennen, müssen den Betrieb des Fitnessstudios anpassen, um Tröpfchen, Aerosol- und Schmierinfektionen zu vermeiden, und sie müssen die Maßnahmen auch mittragen.

Eine weitere Empfehlung ist, die Fitnessstudios gut zu lüften und hochintensive Belastung zu vermeiden. Wenn man Sport treibt, erhöht sich das Atemvolumen von etwa fünf bis zehn Litern pro Minute in der Ruhe auf über 100 Liter pro Minute bei untrainierten Menschen. Sehr gut trainierte Sportler erreichen über 200 Liter pro Minute. Wir wissen nicht genau, wie viel SARS-CoV-2-Viren Infizierte dabei freisetzen, aber man kann sich vorstellen, dass, wenn jemand 150 Liter pro Minute atmet, der quasi zur sprichwörtlichen Virenschleuder wird. Intensive Belastungen im Fitnessstudio sollte man also vermeiden; das sollte man dann eher im Freien machen.

Wenn man beim Krafttraining Geräte gemeinschaftlich benutzt, sollte man nach jeder Benutzung die Hanteln mit einem Desinfiziertuch abwischen, um eine Schmierinfektion zu vermeiden. Idealerweise sollte also eine Person alle Übungen durchführen und dann das Gerät desinfizieren, denn das Virus kann auf Metalloberflächen bis zu einem Tag lang überleben.

Sollte sich jemand infiziert haben, ist eine Nachverfolgung wichtig, das heißt eine Liste, wer wann trainiert hat. Über diese Liste kann dann das Gesundheitsamt sehr schnell feststellen, wer wann mit wem wie lange Kontakt hatte, gefährdete Personen umgehend testen und notfalls in Quarantäne schicken. All diese Maßnahmen würden auch für den Vereinssport funktionieren.

Sind trainierte Personen durch ihre Fitness besser vor einem schweren Verlauf geschützt?

Fitte und gesunde junge Menschen haben ein geringes Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19, sind aber nicht völlig davor geschützt. Ein gutes Beispiel ist „Patient 1“ des italienischen Covid-19-Ausbruchs, ein 38-jähriger Marathon-Läufer: Der war zwar fit, lag aber trotzdem zwei Wochen auf der Intensivstation.

Es gibt zwar keine eindeutigen Beweise dafür, dass körperliches Training die Häufigkeit akuter Atemwegsinfektionen reduziert, doch es gibt Indizien dafür, dass regelmäßige Aktivität die Schwere von Infektionen vermindert. Erwiesen ist, dass leichtes Training das Immunsystem eher stärkt, während Sportler, die sehr hart trainieren, sich eher häufiger Infekte einfangen. Hartes Training sollte man also nach Möglichkeit unterlassen.

Was ist aus Ihrer Sicht besonders zu beachten?

Viele Infektionen durch den SARS-CoV2-Virus geschehen durch Personen, die keine Krankheitssymptome haben. Die haben keinen Husten, die haben keinen Schnupfen, denen geht es eigentlich gut. Trotzdem sind sie infiziert und können andere Menschen anstecken. Das ist ein großes Problem, denn man kann jemanden, der infiziert ist, nicht immer an seinen Symptomen erkennen. Die Konsequenz für uns im Sport ist, das wir eigentlich jeden so behandeln müssen, als wäre er oder sie infiziert und entsprechende Schutzmaßnahmen treffen müssen – und außerhalb des Sports gilt das eigentlich genauso.

Jetzt gilt es, die positiven Effekte des Sportes zu nutzen, während man die Infektionsrisiken minimiert. Die legendären Sportphysiologen Bente Klarlund-Pedersen und Bengt Saltin haben Publikationen zu 26 Krankheiten analysiert, und für eigentlich alle gilt: Sport hat positive Effekte sowohl in der Prävention als auch in der Therapie.

Grundsätzlich gilt, wie im Arbeitsschutz, die Risiken zu identifizieren und für jede Sportart die geeigneten Maßnahmen zu erarbeiten. Mit Maßnahmen wie Abstand, Mund-Nasen-Masken, Desinfektion und einer geeigneten Nachverfolgung kann man die meisten Sportarten wieder guten Gewissens machen.

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Covid-19 Forschung battenberg@zv.tum.de news-36046 Thu, 28 May 2020 08:20:57 +0200
Hochauflösende 3D-Ansicht des Tumorinneren https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36043/ Bösartige Tumore verbrauchen Nährstoffe und Sauerstoff schneller als gesunde Zellen. Dazu nutzen sie die Blutgefäße in ihrer Umgebung. Je nach Tumorart und genetischem Profil gibt es Unterschiede im inneren Erscheinungsbild von Tumoren. In aller Regel weisen Tumore über ihr Volumen hinweg unterschiedliche Muster auf. Die Rolle dieser räumlichen Heterogenität ist bisher weder ausreichend verstanden noch an lebenden Tumoren untersucht worden. Heute übliche Verfahren wie die optische Mikroskopie, die zum besseren Verständnis biologischer Funktionen in Tumoren eingesetzt werden, ermöglichen nur begrenzte Erkenntnisse über die räumliche Heterogenität von Tumoren. Sie greifen lediglich auf Gewebemengen von weniger als einem Kubikmillimeter zu. 

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Forschung lisa.pietrzyk@tum.de news-36043 Tue, 26 May 2020 09:51:30 +0200
Wenn aus Pilzen Zukunft wird https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36040/ Dieses Grundsatzpapier wurde kürzlich vom paneuropäischen Think Tank EUROFUNG unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Vera Meyer (TU Berlin) veröffentlicht und fasst die Diskussionen führender europäischer und amerikanischer Forscherinnen und Forscher sowie global agierender Unternehmen zusammen.

Die Expertinnen und Experten, zu denen auch Philipp Benz, Professor für Holz-Bioprozesse an der Technischen Universität München (TUM), gehört, sind sich einig: Pilzbiotechnologie ist Innovations- und Wachstumsmotor für eine Vielzahl an Industrien und kann unsere erdölbasierte Wirtschaft in eine biobasierte Wirtschaft transformieren helfen. Investitionen in diese Zukunftstechnologie werden auch unsere Art zu leben und zu arbeiten nachhaltig verändern.

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Forschung katharina.baumeister@tum.de news-36040 Mon, 18 May 2020 10:43:17 +0200
Technikstudierende im Philosophieseminar https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36039/ Sendungen:

B5 aktuell, Das Campusmagazin, 19.1.2020 (ab Minute 18:30)

münchen.tv, Brennpunkt Wirtschaft, 9.5.2020:

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TUM in den Medien klaus.becker@tum.de news-36039 Fri, 15 May 2020 14:10:21 +0200
Freistaat Bayern bringt die KI-Forschung an der TUM in neue Höhen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36038/ Als einzige deutsche Universität rangiert die TUM heute unter den Top-10 der internationalen KI-Forschung. Die vielfältigen Expertisen von knapp 60 Professorinnen und Professoren, die heute an der TUM zu Themen des Maschinellen Lernens und der KI forschen, wurden durch die Gründung der Munich School of Robotics and Machine Intelligence (2017), des TUM Institute for Ethics in Artificial Intelligence (2019) und des sich gerade im Aufbau befindlichen Munich Data Science Institute (2020) interdisziplinär verschränkt und auf zukunftsfähige Innovationsfelder ausgerichtet.

Mit insgesamt 14 neuen KI-Professuren, darunter zwei eingebunden in standortübergreifenden bayerischen Forschungsverbünden, wird nun die Forschungs- und Innovationskraft der TUM im Rahmen der Hightech Agenda Bayern kraftvoll erweitert. KI und intelligente Robotik in der Medizin, bioinspirierte Robotik zum mobilen Einsatz, KI für neue Materialien und Prozessoren und ressourcensparendes Machine Learning stehen exemplarisch für die strategische Berufungspolitik der TUM. Mit diesen Professuren möchte die TUM die Entwicklung einer verantwortlichen und zuverlässigen KI sprunghaft vorantreiben und in enger Verbindung mit anderen Hochschulen und Forschungspartnern im KI-Netzwerk Bayern und ihrem An-Institut UnternehmerTUM neue Synergien für die wirtschaftliche Wertschöpfung entfalten.

„Der kraftvolle Ausbau lokaler Spitzenkompetenzen und die kohärente Verschränkung kraftvoller Standorte ist die einzig wirksame Strategie, Bayern im galoppierenden Wettbewerb um KI-Innovationen an die Weltspitze zubringen. Gerade in den schwierigen Zeiten Corona-bedingter Einschnitte setzt die Staatsregierung mit den KI-Professuren der Hightech Agenda Bayern ein weit sichtbares Leuchtsignal in Richtung Zukunft. Damit macht sich Bayern mit seiner Innovationsmetropole München zum wichtigsten Knotenpunt für KI in Deutschland und Europa“, sagt Prof. Thomas F. Hofmann, Präsident der TUM.

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Campus news-36038 Fri, 15 May 2020 12:21:52 +0200
„Viel mehr Eigenverantwortung“ https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36037/ Covid-19 TUM in den Medien lisa.pietrzyk@tum.de news-36037 Wed, 13 May 2020 13:22:46 +0200 Krankheitsauslöser für Pankreatitis identifiziert https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36035/ An einer chronischen Pankreatitis leiden Menschen, deren Bauchspeicheldrüse sich immer wieder oder dauerhaft entzündet. „Ursache hierfür ist häufig ein jahrelanger Alkohol- oder Zigarettenkonsum. Auch erbliche Faktoren, bestimmte Medikamente oder erhöhte Fett- und Kalziumwerte im Blut können eine Bauchspeicheldrüsenentzündung auslösen“, erklärt Heiko Witt, Professor für Pädiatrische Ernährungsmedizin am Else Kröner-Fresenius Zentrum (EKFZ) der TUM und einer der beiden Studienleiter.

Der Hauptfokus der bisherigen Forschung lag auf den so genannten Azinuszellen der Bauchspeicheldrüse, die die Verdauungsenzyme herstellen. Bei vielen Erkrankten mit erblich bedingter Pankreatitis lassen sich Mutationen in Verdauungsenzymen oder in Molekülen feststellen, welche die Wirkung dieser Enzyme hemmen.

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Forschung katharina.baumeister@tum.de news-36035 Wed, 13 May 2020 09:24:04 +0200
Telecovid-Studie im Video erklärt https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36034/ Covid-19 TUM in den Medien news-36034 Mon, 11 May 2020 15:15:59 +0200 Sicher landen bei rauer See https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35922/ Es stürmt, die Wellen lassen das Schiff heftig schwanken, die aufpeitschende Gischt und die dichten Wolken behindern die Sicht noch zusätzlich. Der Pilot steuert den kleinen Landeplatz auf dem Schiff an. Er weiß: Der Helikopter darf mit den Rotorblättern den Aufbauten des Oberdecks nicht zu nahekommen, muss aber weit genug auf das Deck kommen, um nicht mit dem Rumpf ins Meer zu kippen. Immer wieder muss der Pilot das Manöver abbrechen.

Diese herausfordernde und gefährliche Situation stellen Wissenschaftler der TUM am Hubschraubersimulator des Lehrstuhls für Hubschraubertechnologie nach. Sie entwickeln Lösungen, die den Anflug und das Landen für Piloten und Pilotinnen auf ein Schiffsdeck bei schlechten Wetterbedingungen sicherer machen sollen.

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Forschung stefanie.reiffert@tum.de news-35922 Mon, 11 May 2020 09:51:00 +0200
Neue Röntgenmethode für Corona-Diagnose im Patiententest https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36030/ In Zeiten der vom neuen Coronavirus verursachten Pandemie ist es entscheidend, dass zuverlässige Verfahren für den Virusnachweis zur Verfügung stehen. Neben biochemischen Tests können dafür Röntgenverfahren genutzt werden. Sie machen die typischen krankhaften Veränderungen der Lungen sichtbar, die mit Covid-19 einhergehen können. Mit ihrer Hilfe lassen sich in kurzer Zeit viele Patientinnen und Patienten untersuchen, und die Ergebnisse stehen unmittelbar nach der Untersuchung zur Verfügung.

Abgelenktes Röntgenlicht untersucht Bereiche mit beschädigten Lungenbläschen

In Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen des Universitätsklinikums rechts der Isar will Franz Pfeiffer, Professor für biomedizinische Physik und Direktor der Munich School of BioEngineering der TUM, das neue Röntgen-Verfahren der Dunkelfeld-Bildgebung für die Diagnose von Covid-19 erproben.

Während konventionelle Röntgen-Bildgebung die Abschwächung des Röntgenlichts auf dem Weg durch das Gewebe zeigt, bestimmt die Dunkelfeld-Methode den kleinen Anteil des Röntgenlichts, der gestreut, also von seinem geraden Weg abgelenkt wird. Beim konventionellen Röntgen bleibt dieses gestreute Röntgenlicht unbeachtet.

Die neue Methode nutzt damit das physikalische Phänomen der Streuung auf ähnliche Weise wie die schon länger bekannte Dunkelfeldmikroskopie mit sichtbarem Licht. Diese macht es möglich, weitgehend transparente Objekte deutlich abzubilden, die dabei im Mikroskop als helle Strukturen vor einem dunklen Hintergrund erscheinen, was der Methode auch ihren Namen verleiht.

„Die Streuung ist beispielsweise an Grenzflächen zwischen Luft und Gewebe besonders stark“, erklärt Pfeiffer. Dadurch ließen sich in einem Dunkelfeldbild der Lunge Bereiche mit intakten, also luftgefüllten, Lungenbläschen klar von Regionen unterscheiden, in denen die Lungenbläschen kollabiert oder mit Flüssigkeit gefüllt sind.

Bei einer Lungenentzündung, wie sie von Covid-19 verursacht wird, bilden sich in der Lunge Strukturen, die von der Form her zunächst an Watte oder Spinnweben erinnern und sich zunehmend in der Lunge ausbreiten und mit Flüssigkeit füllen. In Verbindung mit weiteren typischen Symptomen gelten sie als eindeutiges Zeichen für eine Covid-19-Erkrankung. Die Veränderungen in der Lunge gehen mit einer Schädigung der Lungenbläschen einher, die in den Dunkelfeld-Bildern deutlich erkennbar sein könnte.

Neuartige Methode

Die Dunkelfeld-Bildgebung mit Röntgenlicht ist eine für die Medizin völlig neuartige Untersuchungsmethode, die Franz Pfeiffer mit seinem Team in über zehn Jahren von Grund auf entwickelt hat. Im Jahr 2008 hat er den grundlegenden Ansatz vorgestellt, der es ermöglicht, dafür konventionelle Röntgenröhren einzusetzen, wie sie in Arztpraxen verwendet werden.

Bis dahin konnte das Verfahren nur mit Röntgenlicht hoher Qualität genutzt werden, wie es nur an Synchrotronlichtquellen – aufwendigen Großforschungsanlagen – verfügbar ist. Seit den ersten Laborversuchen hat er zusammen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie in enger Kooperation mit Ärztinnen und Ärzten die Methode so weiterentwickelt, dass nun ein für die Patientenuntersuchung geeignetes Gerät zur Verfügung steht.

Geringe Strahlendosis

Eine Untersuchung mit der Dunkelfeld-Technik wäre mit einer deutlich geringeren Strahlendosis verbunden als die heute verwendete Computertomografie. Denn sie erfordert nur eine einzelne Aufnahme pro Patientin oder Patient, während für die Computertomografie zahlreiche Einzelaufnahmen aus verschiedenen Richtungen erstellt werden müssen. In einem konventionellen zweidimensionalen Röntgenbild lassen sich die von Covid-19 verursachten Veränderungen hingegen nicht eindeutig erkennen.

Mit der nun vorliegenden Zustimmung des Bundesamtes für Strahlenschutz können die Tests in den kommenden Wochen beginnen. Dafür wollen die Forschenden Patientinnen und Patienten, die am Klinikum rechts der Isar mit Computertomografie auf Covid-19 untersucht werden, anbieten, sich auch mit dem Dunkelfeld-Verfahren untersuchen zu lassen.

So wollen sie bestätigen, dass sich die Erkrankung tatsächlich auf diese Weise zuverlässig diagnostizieren lässt. „Wir sind sehr zuversichtlich, da diese Methode auch schon sehr erfolgreich für andere Krankheiten erprobt wird, die mit Veränderungen der Lunge einhergehen,“ erklärt Prof. Marcus R. Makowski, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Klinikum rechts der Isar der TUM.

Geräteentwicklung beschleunigen

Franz Pfeiffer hofft, mit diesen Tests die Durchführung von klinischen Studien und die Entwicklung marktfähiger Geräte zu beschleunigen, die die Dunkelfeld-Methode nutzen. „Es würde sicher über ein Jahr dauern, bis solche Geräte verfügbar sind. Wir können aber davon ausgehen, dass der Bedarf nach kostengünstiger, zuverlässiger und schonender Covid-19-Diagnostik für längere Zeit erhalten bleibt,“ betont Pfeiffer.

 

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Covid-19 Forschung paul.piwnicki@tum.de news-36030 Thu, 07 May 2020 10:00:00 +0200
Pionierarbeit: Prototyp eines neuen Brennstoffs https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36032/ Die Technische Universität München und der französische Brennelemente-Hersteller Framatome haben eine Zusammenarbeit mit dem Ziel vereinbart, neue, niedrig angereicherte Brennelemente für die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz in Garching herzustellen.

Der Vertrag sieht ein gemeinsames Pilotprojekt zur Fertigung eines monolithischen U-Mo-Brennstoffs mit einer Anreichung von 19,75% vor. Es beinhaltet die Entwicklung einer Pilot-Fertigungslinie sowie damit die Herstellung von Brennstoffplatten für Bestrahlungsversuche. Diese Versuche sind zentraler Bestandteil der Qualifizierung des neuen Brennstoffs speziell für Forschungsreaktoren in Europa.

„Wir haben bereits viele Jahre Forschungsarbeit investiert“, sagt TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann. „Mit diesem Projekt machen wir uns auf den Weg in die Zukunft. Wir wollen die Grundlage schaffen für den Einsatz sicherer, niedrig angereicherter Forschungsneutronenquellen in der Wissenschaft sowie für medizinische und industrielle Anwendungen.“

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-36032 Wed, 06 May 2020 11:50:46 +0200
Sehr gute Bewertungen für Studium an der TUM https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36028/ Das CHE bewertet im Dreijahresrhythmus einzelne Fächer an mehr als 300 Hochschulen, vor allem um Studieninteressierten eine Orientierung zu bieten. Dazu befragt das Centrum die Studierenden und wertet verschiedene Kennzahlen aus. In rund 30 Kategorien, die von Fach zu Fach variieren, werden die Hochschulen jeweils in drei Gruppen (Spitzen-, Mittel-, Schlussgruppe) eingeteilt.

In der heute veröffentlichten Ausgabe wurden unter anderem die Fächer BWL und Wirtschaftsinformatik bewertet. Die Studierenden der TUM geben in beiden Fachbereichen dem Lehrangebot, dem Wissenschaftsbezug des Studiums und den Angeboten zur Berufsorientierung beste Noten. In der Spitzengruppe steht die TUM auch bei der IT-Infrastruktur und bei der Ausstattung von Bibliotheken und Räumen. Die Analyse des CHE zeigt darüber hinaus eine optimale Unterstützung am Studienanfang.

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TUM in Rankings klaus.becker@tum.de news-36028 Tue, 05 May 2020 11:37:51 +0200
TUM leitet Zukunftslabor zur KI in der Erdbeobachtung https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36026/ Exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt sollen gemeinsam zu aktuellen Forschungsfragen in der Künstlichen Intelligenz arbeiten – das ist die Idee der Internationalen Zukunftslabore. Das BMBF hatte dazu im März vergangenen Jahres einen Wettbewerb ausgeschrieben.

Bundesweit werden nun drei Projekte gefördert, darunter das Zukunftslabor „Artificial Intelligence for Earth Observation: Reasoning, Uncertainties, Ethics and Beyond (AI4EO)“. Es wird von der TUM geleitet, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist ein enger Forschungspartner.

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Forschung stefanie.reiffert@tum.de news-36026 Mon, 04 May 2020 12:42:00 +0200
Superatome als Katalysatoren https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36024/ Bei mehr als 60 Prozent aller Reaktionen in der Chemieindustrie ermöglichen erst Katalysatoren eine energie- und kosteneffiziente Umsetzung. Ohne die Edelmetalle der Platingruppe wären Abgaskatalysatoren für unsere Autos nicht denkbar. Auch Brennstoffzellen-Antriebe benötigen derzeit noch teure Platinkatalysatoren.

Da nur die Atome an der Oberfläche aktiv an Reaktionen teilnehmen können, versucht die Industrie, Platin durch andere Metalle zu ersetzen oder immer kleinere Katalysatorpartikel herzustellen. Ein Platinpartikel mit einem Nanometer Durchmesser besteht dabei aus nur noch 40 Atomen.

Einen neuen Weg beschreitet nun ein Reinhart Koselleck-Projekt von Prof. Roland Fischer: Fischer und seinem Team ist es gelungen, Partikel aufzubauen, die im Wesentlichen aus 43 Kupfer- und 12 Aluminiumatomen besteht. Das von der DFG mit 1,2 Millionen Euro geförderte Forschungsprojekt soll nun zeigen, wie man solche „Superatome“ genannten Teilchen systematisch herstellen kann.

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Campus battenberg@zv.tum.de news-36024 Thu, 30 Apr 2020 08:00:00 +0200
Verbesserung der Immuntherapie bei Krebs https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35998/ Das Immunsystem verteidigt uns nicht nur gegen Infektionen, sondern auch gegen Krebs. Der Schutz beruht insbesondere auf der Aktivierung von speziellen Zellen des Immunsystems, den CD8+ T-Zellen. Diese können Zellen als infiziert oder entartet erkennen und gezielt töten.

„Die Fähigkeit des Immunsystems und speziell der CD8+ T-Zellen, Krebszellen in Geweben wie Lunge, Darm oder Leber zu beseitigen, ist bei Tumor-Patientinnen und -Patienten häufig eingeschränkt“, erklärt Percy Knolle, Professor für Molekulare Immunologie an der Technischen Universität München (TUM).

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Forschung Katharina.Baumeister@tum.de news-35998 Wed, 29 Apr 2020 10:13:00 +0200
Software zur Medikamentensuche https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35996/ Um herauszufinden, welche bestehenden Medikamente sich zur Behandlung von Covid-19 eignen könnten, arbeiten zahlreiche Forschungsgruppen aus der ganzen Welt an systemmedizinischen Ansätzen. Ein Forschungsteam des Lehrstuhls für Experimentelle Bioinformatik (ExBio) am Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München (TUM) hat nun die erste Online-Datenanalyseplattform für diesen Zweck entwickelt. 
 

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Covid-19 Forschung Susanne.Neumann@wzw.tum.de news-35996 Mon, 27 Apr 2020 10:35:00 +0200
Verschlüsselungssystem für sichere Contact-Tracing-App https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35995/ Weltweit forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Hochdruck an Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2. Dabei liegt große Hoffnung auf der Entwicklung einer sicheren und global kompatiblen digitalen Kontaktverfolgung per App (Contact-Tracing), um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Eine dieser Forschungsgruppen ist ContacTUM, ein interdisziplinäres Team aus den Bereichen Physik, Informatik, Jura, Mathematik und Medizin rund um die Physikerin Prof. Elisa Resconi.

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Covid-19 Forschung christine.lehner@tum.de news-35995 Fri, 24 Apr 2020 13:37:07 +0200
Mit Parasiten-Larven gegen Allergien https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35992/ Die Larven des Rundwurms, Heligmosomoides polygyrus, kurz Hpb, brauchen ein ganz besonderes Umfeld um zu überleben: Sie müssen in die Darmschleimhaut von Nagetieren eindringen – nur dort können sie zu geschlechtsreifen Würmern heranwachsen. Dazu müssen die winzigen Larven jedoch das Immunsystem ihres Wirts überwinden, das sich mit Entzündungsreaktionen, Sekretion von Flüssigkeit und Muskelkontraktionen gegen die Eindringlinge wehrt. „Die Larven des Wurmparasiten hätten gegen diese Abwehrreaktionen normalerweise keine Chance. Doch sie verfügen über Wirkstoffe, mit denen sie die Immunantwort des Wirts gezielt regulieren können“, erklärt Dr. Julia Eßer-von Bieren, Forscherin am Zentrum Allergie und Umwelt (ZAUM) der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München. „Diese evolutionär gereiften Wirkstoffe wollen wir für die Therapie von chronischen Entzündungskrankheiten nutzbar machen.“

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Forschung lisa.pietrzyk@tum.de news-35992 Fri, 24 Apr 2020 09:00:00 +0200
Die Zukunft des digitalen Studiums hat begonnen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35993/ Schon am ersten Tag des Sommersemesters haben Studierende der TUM mehr als 60.000 Mal auf Lehrvideos zugegriffen. Im Rahmen ihrer „TUM Digital First“-Strategie hat die Universität in den vergangenen Wochen den Großteil dieser Videos mit großem Einsatz und Kreativität der Dozentinnen und Dozenten, vorwiegend im Homeoffice, produziert. Um die mit dieser Online-Umstellung verbundenen didaktischen Herausforderungen zu meistern, wurden die Lehrenden von den Hochschuldidaktik-Expertinnen und -Experten der TUM mit zahlreichen Webinaren, Online-Seminaren, didaktischen Konzepten und Musterbeispielen umfassend unterstützt. Gleichzeitig hat die TUM ihre IT-Infrastruktur an die enormen Anforderungen angepasst, beispielsweise für Vorlesungen, in denen die Lehrenden mit 1.000 Studierenden weltweit interagieren. Nicht nur die Dozentinnen und Dozenten, auch die Studierenden zeigen herausragendes Engagement: Rund 400 studentische Hilfskräfte haben sich zu „E-Scouts“ ausbilden lassen, um die Lehrenden bei der Bearbeitung von Videos zu unterstützen, Onlinetutorien zu halten oder Diskussionsforen und Chats zu betreuen.

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Covid-19 Campus news-35993 Thu, 23 Apr 2020 11:50:00 +0200
Computermodell ermöglicht schonendere Beatmung https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35989/ Für Patienteninnen und Patienten mit akutem Lungenversagen (Acute Respiratory Distress Syndrome, ARDS) ist die künstliche Beatmung die Rettung. Doch die Situation ist paradox: Während die Mediziner versuchen, mit Druck die Lunge offen zu halten und den Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid weiter zu ermöglichen, kann der Druck Teile der Lunge auch so stark schädigen, dass dies tödliche Folgen hat.

Den behandelnden Medizinern stehen nur wenige Parameter zur Verfügung, um die optimale Beatmung einzustellen. Doch die Lunge ist ein komplexes Organ. Der Druck, der benötigt wird, um alle Bereiche offen zu halten, kann in manchen Bereichen schon zu Überdehnungen führen. Gleichzeitig muss ein wiederholtes Öffnen und Schließen einzelner Lungenbereiche vermieden werden. Denn das Gewebe reagiert auf den mechanischen Reiz in beiden Fällen mit einer Entzündung.

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Covid-19 Forschung battenberg@zv.tum.de news-35989 Thu, 23 Apr 2020 06:00:00 +0200
Mit Ohrsensoren gegen Covid-19 https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35980/ Die Erkrankung nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 lässt sich grob in zwei Phasen einteilen. Während in der ersten Phase auftretende Symptome weniger ausgeprägt sind und Infizierte meist zuhause bleiben können, kommt es bei einem schweren Verlauf der Erkrankung in einer zweiten Phase zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands mit zum Teil schwerwiegenden Lungenentzündungen. „Hier kommt es darauf an, dass Patientinnen und Patienten rechtzeitig in Kliniken behandelt werden. Je früher sie medizinisch gut versorgt werden, desto besser ist die Prognose“, erläutert Prof. Georg Schmidt, Leiter der Arbeitsgruppe Biosignalverarbeitung am Klinikum rechts der Isar der TUM.

Jetzt wollen Schmidt und sein Team überprüfen, ob sich mittels eines Hightech-Sensors, der wie ein Hörgerät im Ohr getragen wird, eine Verschlechterung einer Covid-19-Erkrankung frühzeitig erkennen lässt. Damit verbindet sich auch die Hoffnung, durch eine frühzeitige Behandlung Intensivstationen zu entlasten, weil eine intensivmedizinische Behandlung inklusive maschineller Beatmung in einem Teil der Fälle gar nicht erst notwendig wird.

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Covid-19 Forschung paul.hellmich@tum.de news-35980 Tue, 21 Apr 2020 13:00:00 +0200