TUM - Aktuelles https://www.tum.de Aktuelle Meldungen der TU München de TUM Fri, 07 Aug 2020 19:15:03 +0200 Fri, 07 Aug 2020 19:15:03 +0200 Wer schneller wächst, ist früher tot https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36187/ „Die Fitness von Bakterien ist komplexer als gedacht“, erklärt Ulrich Gerland, Professor für Theorie komplexer Biosysteme an der TU München. Der Physiker untersucht seit mehreren Jahren die Überlebensstrategien von Kolibakterien.

Die Einzeller mit dem lateinischen Namen Escherichia coli, die im Dickdarm von Säugetieren die Verdauung unterstützen, sind ein beliebter Modell-Organismus. Mit ihrer Hilfe lässt sich untersuchen, wie es Lebewesen gelingt, sich an wechselnde Umweltbedingungen anzupassen.

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-36187 Fri, 07 Aug 2020 08:00:00 +0200
Kontinuität für die Umsetzung der Agenda 2030 https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36185/ Mit der Wahl folgte der Hochschulrat dem Vorschlag von TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann.  „Es ist mir eine Ehre und große Freude, weiterhin in dieser bewährten Konstellation arbeiten zu dürfen,“ sagte der Präsident. „Die Kolleginnen und Kollegen haben wichtige Beiträge dazu geleistet, dass die TUM im Jahr 2019 zum dritten Mal in Folge Exzellenzuniversität wurde. Jetzt werden wir gemeinsam die TUM Agenda 2030 umsetzen und unsere Universität fit für die Zukunft machen.“

Die Geschäftsführenden Vizepräsidentinnen und -präsidenten der TUM werden jeweils für drei Jahre gewählt. Alter und neuer Geschäftsführender Vizepräsident für Studium und Lehre ist Gerhard Müller, Professor für Baumechanik. Er wurde zuerst 2014 in das Amt gewählt. Claudia Peus ist Professorin für Forschungs- und Wissenschaftsmanagement. Das Amt der Geschäftsführenden Vizepräsidentin für Talent Management und Diversity hat sie seit 2017 inne. Juliane Winkelmann, Professorin für Neurogenetik, ist ebenfalls seit 2017 Geschäftsführende Vizepräsidentin für Internationale Allianzen und Alumni. Dr. Hans Pongratz ist seit 2011 als Geschäftsführender Vizepräsident und TUM Chief Information Officer (CIO) für die IT-Systeme und -Dienstleistungen der TUM zuständig.

 

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Campus paul.hellmich@tum.de news-36185 Tue, 04 Aug 2020 15:50:09 +0200
Sherry Suyu erhält Berkeley-Preis 2021 https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36183/ Die Bestimmung der Hubble-Konstante, ein Maß für die Expansion des Universums, ist seit Jahren eine der spannendsten Herausforderungen der Physik: Messungen im heutigen Universum liefern andere Werte als solche in der Frühphase des Universums.

In den zurückliegenden Jahren entwickelte Prof. Sherry Suyu zusammen mit einem internationalen Astrophysik-Team eine von allen bisherigen Methoden unabhängige neue Möglichkeit, die Hubble-Konstante zu berechnen. Das Team nutzte dafür das Licht von Quasaren, das von der Gravitation vorgelagerter Galaxien abgelenkt wird.

Für diese Leistung zeichnete die American Astronomical Society (AAS) sie nun mit dem Lancelot M. Berkeley-New York Community Trust Preis für verdienstvolle Arbeiten in der Astronomie aus. Der Preis ist verbunden mit einer Geldprämie und der Einladung zum abschließenden Plenarvortrag auf der Wintertagung der AAS, die vom 11. bis 15. Januar 2021 als Online-Veranstaltung stattfindet.

Neben ihrer Tätigkeit als Professorin an der TUM und als Forschungsgruppenleiterin am MPA ist Suyu auch Gaststipendiatin am Academia Sinica Institute of Astronomy and Astrophysics (ASIAA) in Taipeh (Taiwan) und Mitglied des Exzellenzclusters „ORIGINS“. Zu ihrem Team gehören Wissenschaftler an Institutionen in den Vereinigten Staaten, Europa, Japan und Taiwan.

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-36183 Fri, 31 Jul 2020 11:40:00 +0200
Schlüssel für langfristige Speicherung von CO2 in Böden https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36175/ Kohlenstoff, das wichtigste Element für alles Leben auf der Erde, zirkuliert im sogenannten Kohlenstoffkreislauf zwischen Atmosphäre, Ozeanen und Ökosystemen an Land. Während sich ein Kohlenstoffatom in der Atmosphäre im Durchschnitt nur drei Jahre aufhält, bevor es durch pflanzliche Photosynthese gebunden und in Biomasse umgewandelt wird, verweilt es in Landökosystemen im Durchschnitt für 23 Jahre, bevor es durch mikrobielle Zersetzung toter Biomasse wieder als CO2 in die Atmosphäre entweicht.

Bei dieser mikrobiellen Zersetzung toter Biomasse verbleibt jedoch ein Teil des Kohlenstoffs im Boden, wo er dann für sehr lange Zeiträume gebunden sein kann – in tieferen Bodenschichten wird die Verweildauer auf hunderte bis einige tausend Jahre geschätzt. Welche Mechanismen dafür verantwortlich sind, dass Kohlenstoff im Boden so effizient "zurückgehalten" wird, ist eine hochaktuelle Frage und Gegenstand intensiver Forschung von Bodenwissenschafterinnen und -wissenschaftlern weltweit.

 

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Forschung Katharina.Baumeister@tum.de news-36175 Wed, 29 Jul 2020 08:08:00 +0200
So entstehen Stein-Eisen Meteoriten https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36180/ „Pallasite sind die optisch schönsten und ungewöhnlichsten Meteoriten“, sagt Dr. Nicolas Walte, der Erstautor der Studie, begeistert. Sie gehören zur Gruppe der Stein-Eisen Meteoriten und bestehen aus grünen Olivinkristallen, eingebettet in Nickel und Eisen. Trotz jahrzehntelanger Forschung war ihre genaue Herkunft jedoch bisher umstritten.

Um diese Frage zu klären, untersuchte Dr. Nicolas Walte, Instrumentenwissenschaftler am Heinz Maier-Leibnitz Zentrum (MLZ) in Garching, gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des Bayerischen Geoinstituts der Uni Bayreuth sowie der Royal Holloway University of London den Bildungsprozess von Pallasiten. Erstmalig gelang es ihnen dabei, Strukturen aller Pallasitarten experimentell herzustellen.

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-36180 Tue, 28 Jul 2020 16:36:19 +0200
TUM verstärkt Campus Heilbronn mit Informatik https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36178/ Die TUM und die gemeinnützige Dieter Schwarz Stiftung haben einen Stiftungsvertrag über elf Professuren aus verschiedenen Bereichen der Informatik unterzeichnet. Die Professuren werden für zunächst 30 Jahre vollständig durch die Stiftung finanziert, inklusive Ausstattung und Infrastruktur. Neun der Professuren werden auf dem TUM Campus Heilbronn angesiedelt, zwei weitere am TUM-Standort Garching. Vor zwei Jahren hatte die Dieter Schwarz Stiftung der TUM bereits 20 Professuren in den Wirtschaftswissenschaften gestiftet, davon 13 in Heilbronn. Durch den Ausbau dieses deutschlandweit einmaligen Engagements forschen und lehren künftig 22 Professorinnen und Professoren der TUM in Heilbronn. Die Stiftungsmittel sind an keinerlei Auflagen gebunden, dem Vertrag liegt der TUM Fundraising Code of Conduct zugrunde, der einen Einfluss von Stiftern auf Forschung und Lehre ausschließt.

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Campus klaus.becker@tum.de news-36178 Tue, 28 Jul 2020 10:00:00 +0200
Warum der Mais manchmal weit vom Stamm fällt https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36173/ Der Mais hat eine lange Entwicklungsgeschichte hinter sich. Als die Bewohner Mexikos vor rund 10.000 Jahren anfingen, Mais zu domestizieren, schufen sie die Grundlage für eine der heute wichtigsten Nahrungsquellen für Mensch und Tier. Mit Kolumbus begab sich die Pflanze auf die Reise von Amerika nach Europa. So wie der Mensch wanderte, passte sich auch der Mais über Züchtungen neuen Wuchs- und Klimabedingungen rund um den Globus an.

Aufgrund der historischen Vermischungen unterscheiden sich heutige Maislinien nicht nur äußerlich, auch ihr Erbgut ist divers. Im Jahr 2009 wurde das erste Mais-Genom der nordamerikanischen Linie „B73“ entschlüsselt. Diese Referenzsequenz erfasst jedoch nur einen kleinen Teil des weltweiten Mais-Genoms (Pan-Genom) und kann nur beschränkt als Vergleichspunkt für europäische Linien genutzt werden. Um die Maiszüchtung zu verbessern und an den Klimawandel anzupassen, ist Grundlagenforschung am Genom weiterer Maislinien notwendig.

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Forschung Katharina.Baumeister@tum.de news-36173 Mon, 27 Jul 2020 14:49:45 +0200
Starke Impulse für Digitalisierung, weniger für Nachhaltigkeit https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36176/ Weniger Pendelfahrten, Videokonferenz statt Dienstreise: Die Corona-Krise zwingt die Menschen im Arbeitsalltag zu mehr Nachhaltigkeit. Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft bezweifeln jedoch, dass dies auch langfristig so bleibt. Das geht aus einer Erhebung hervor, die ein Team am TUM Campus Heilbronn gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung und dem Münchner Kreis zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschafts- und Arbeitswelt durchgeführt hat.

Nur 17 Prozent der 211 Befragten erwarten demnach, dass die Menschen auch nach Überwindung der Krise einer nachhaltigeren Arbeits- und Lebensweise folgen. Mit einem geringeren Verkehrsaufkommen rechnen gerade einmal 13 Prozent. Entschleunigung und solidarische Unterstützung sind nur für 22 Prozent beziehungsweise 30 Prozent langfristige Phänomene.

An eine veränderte Wirtschaftsordnung glaubt ebenfalls nur eine Minderheit von 23 Prozent. Gleiches gilt für die staatlichen Eingriffe: Trotz der massiven Konjunkturmaßnahmen der Bundesregierung prognostiziert nur knapp ein Viertel der Befragten eine langfristig höhere Regulierung.

Ole Wintermann, Arbeitsexperte der Bertelsmann Stiftung, sagt: „Es ist auffällig, dass die Befragten die Corona-bedingten Entwicklungen hin zu mehr Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag offenbar eher als ein Strohfeuer und weniger als fortbestehendes Umdenken werten. Es wird viel davon abhängen, ob wirtschaftliche und politische Entscheider das Nachhaltigkeitspotenzial des digitalen Arbeitens erkannt haben und entsprechende Initiativen künftig fördern.“

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Covid-19 Forschung news-36176 Mon, 27 Jul 2020 10:01:00 +0200
Neue KI-Plattform feiert auf der automatica Premiere https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36170/ Wie kann Arbeit mithilfe von KI sicherer und produktiver erledigt werden? Wie können Robotik und maschinelle Intelligenz bereits heute Herausforderungen in Gesundheit und Mobilität meistern? Und wie gestaltet sich ein verantwortungsvoller Umgang mit den neuen Technologien?

Die munich_i, eine von der MSRM und der Messe München neu gegründete KI-Plattform, will hierzu Antworten liefern. Für die Messe automatica, die im Dezember 2020 auf dem Messegelände München stattfindet, hat die MSRM unter dem Motto „intelligence empowering tomorrow“ ein vielfältiges Programm konzipiert. Schirmherr ist Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder.

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Termin christine.lehner@tum.de news-36170 Mon, 27 Jul 2020 08:40:59 +0200
Daten aus der Forschung effektiver teilen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36169/ Forschung paul.hellmich@tum.de news-36169 Fri, 24 Jul 2020 09:25:21 +0200 Spiele in Pandemie-Zeiten werden anders https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36150/ Sendung:

ZDF SPORTreportage: Die olympische Herkulesaufgabe – Tokio 2021: Spiele in Pandemie-Zeiten werden anders (23 Min, 19.07.2020, Video verfügbar bis 31.12.2020)

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Covid-19 TUM in den Medien battenberg@zv.tum.de news-36150 Wed, 22 Jul 2020 08:14:00 +0200
TU9 fordern 500 Millionen Euro für Digitalpakt Lehre https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36149/ Die TU9-Universitäten, unter ihnen die Technische Universität München (TUM), wollen die Erfahrungen aus dem diesem Sommersemester, das durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt war, als Chance nutzen, um das Lehren und das Lernen zu verändern. Es gelte, die positiven Erfahrungen mit digitaler Lehre zu verstetigen und einen angemessenen Mix aus digitalen Formaten und Präsenz zu finden. Jedes Format solle seine Stärken entfalten. Diese Kombination schaffe deutlich mehr Raum für Interaktion, Projekte und Diskurs. Die Universität als der Ort des Lernens, Lehrens und Forschens werde mehr denn je der zentrale Ort der lebendigen Begegnung.

Damit nicht jede Hochschule ihre knappen Ressourcen von anderen Entwicklungsfeldern abziehen muss, fordern die TU9 einen nationalen „Digitalpakt für die Lehre an Hochschulen“, wie ihn die Wissenschaftsministerinnen und -minister der Länder formuliert hatten. Dieser sah 500 Millionen Euro aus Mitteln des Bundes vor. Dieser Forderung schließt sich die TU9-Allianz an.

Mit dem Pakt solle eine nachhaltige Investition in die räumliche und technische Infrastruktur erfolgen – zugunsten innovativer Begegnungsorte für neue Lehr- und Lernformate, attraktiver Weiterbildungen sowie der Entwicklung von Codices für den digitalen Umgang miteinander und einer starken Hochschuldidaktik. Nötig seien angepasste Mobilitätskonzepte und neue Ideen zur unkomplizierten Nutzung von Lehrangeboten anderer Universitäten. Mit der Kombination aus Präsenz- und ergänzender Digitallehre würden Studierende wie Dozierende neue Freiheiten gewinnen und könnten ihr Studium und ihre Lehre flexibler organisieren.

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Campus news-36149 Tue, 21 Jul 2020 14:21:15 +0200
Denkanstöße für die Zeit nach Corona https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36148/ Unter den Autorinnen und Autoren von „Wissenschaft, Vernunft, Nachhaltigkeit – Denkanstöße für die Zeit nach Corona“ sind neben aktuellen Forschenden auch zahlreiche „Emeriti of Excellence“ der TUM. Sie alle wollen aus fachlicher Perspektive dazu beitragen, die Zukunft menschenfreundlicher zu gestalten. Zentrale Fragen sind: Was bedeuten „Verantwortlichkeit“ und „Nachhaltigkeit“ im politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Handeln? Was sind nachhaltige Innovationen in Technik, Kommunikation und Bildung? Wie können Digitalisierung und Künstliche Intelligenz zur Lösung dieser großen Herausforderungen beitragen?

Vorworte verfassten Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble, Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder und TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann. Das Buch ist als Download gratis verfügbar. Weitere Aufsatzbände zu Themen der Nachhaltigkeit unter dem Title „TUM Forum Sustainability“ sollen folgen.

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Covid-19 Campus news-36148 Mon, 20 Jul 2020 16:13:13 +0200
Erstes Schachtkraftwerk am Netz https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36145/ Wasserkraftwerke tragen mit erneuerbarer Energie zum Klimaschutz bei, verursachen aber gleichzeitig ökologische Probleme: Bei herkömmlichen Flusskraftwerken wird das Wasser durch ein Maschinenhaus umgeleitet, um die Turbine anzutreiben. Von der Strömung können Fische zum Kraftwerk getrieben und an Turbine und Gittern tödlich verletzt werden. Natürliche Lebensräume, Fischwanderwege und Uferlandschaft werden geschädigt. Die ökologischen Vorgaben für neue Anlagen lassen sich in Deutschland so kaum mehr erfüllen.

Ein Team am Lehrstuhl für Wasserbau und Wasserwirtschaft der TUM hat deshalb ein Wasserkraftwerk entwickelt, das die Natur deutlich stärker schont. Für den neuen Kraftwerkstyp muss der Flusslauf nicht umgeleitet werden. Stattdessen wird vor einem Wehr ein Schacht ins Flussbett gebaut, in dem Turbine und Generator untergebracht werden. Das Wasser fließt in den Schacht, treibt die Turbine an und wird unter dem Wehr in den Fluss zurückgeleitet. Ein kleinerer Teil fließt über den Schacht und das Wehr hinweg.

Die Ingenieure haben es geschafft, die Strömung so zu steuern, dass das Kraftwerk effizient Strom erzeugt, aber gleichzeitig der Sog in den Schacht gering ist. Zahlreiche Untersuchungen an einem Prototypen haben gezeigt, dass die meisten Fische deshalb sicher über dem Schacht schwimmen. Mehr noch: Durch zwei Öffnungen im Wehr können sie gefahrlos flussabwärts wandern. Flussaufwärts gelangen sie über eine übliche Fischtreppe.

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Entrepreneurship Forschung klaus.becker@tum.de news-36145 Mon, 20 Jul 2020 10:15:00 +0200
TUM startet Hyperloop-Forschungsprogramm https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36144/ Der Hyperloop ist das Konzept eines Transportsystems, bei dem sich ein Hochgeschwindigkeitszug mit annähernd Schallgeschwindigkeit in einer Röhre mit Teilvakuum fortbewegen soll. Vorgestellt hatte das Konzept der SpaceX-Gründer Elon Musk. Bei der „SpaceX Hyperloop Pod Competition“ waren Studierendenteams aus der ganzen Welt aufgerufen, mit ihren selbstgebauten „Pods“ – die Kabinenkapseln, in der Passagiere durch die Röhre transportiert werden sollen – gegeneinander anzutreten.

Bisher konnte das TUM-Hyperloop-Team bei jedem Rennen die Konkurrenz weit hinter sich lassen. Den aktuellen Rekord setzten die Studierenden aus München beim letzten Wettbewerb im Juli 2019 mit 482 Stundenkilometern.

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Forschung stefanie.reiffert@tum.de news-36144 Fri, 17 Jul 2020 10:30:00 +0200
Geothermie: Schatz für die Energiewende https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36111/ Sendung:
Den Beitrag in der ZDF-Mediathek ansehen. (Beteiligung TUM ab Min. 1:09 bis 4:30, 11:52 bis 15:21, 27:08 bis 29:27)
 

Die Verfügbarkeit des Beitrags ist u.U. zeitlich begrenzt.

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Campus TUM in den Medien stefanie.reiffert@tum.de news-36111 Thu, 16 Jul 2020 10:30:00 +0200
Ausgewogene Entscheidungen treffen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36142/ Lebewesen haben eine angeborene Duft- und Geschmackspräferenz. Attraktive Düfte sind beispielsweise mit Nahrung verknüpft. Bei weniger attraktiven Düften – zum Beispiel bei verdorbenen Speisen – weiß ein Lebewesen instinktiv: „Hier könnte Gefahr drohen!“. Auch beim Geschmack haben alle Lebewesen ähnliche Präferenzen: Zucker und Fette werden positiv wahrgenommen, ein bitterer Geschmack eher negativ.

Um solche Bewertungen machen zu können brauchen wir Signale im Gehirn, die uns sagen: „Das ist gut!“ oder „Das ist schlecht!“ Eine wichtige Rolle bei diesen Bewertungen spielt das dopaminerge System im Gehirn, besser bekannt als Belohnungssystem.

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Forschung katharina.baumeister@tum.de news-36142 Wed, 15 Jul 2020 10:08:00 +0200
DAX-Vorstandsgehälter sinken erneut https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36138/ Die Vorstände der im Deutschen Aktienindex (DAX) gelisteten Unternehmen verdienten 2019 durchschnittlich 3,4 Millionen Euro, das sind 0,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit sind die Vergütungen der Managerinnen und Manager im zweiten Jahr in Folge gesunken, was im Jahrzehnt zuvor kein einziges Mal der Fall war. In diesem Zeitraum hatte es einen deutlichen Aufwärtstrend gegeben.

Da die Bruttolöhne in Deutschland 2019 um 2,6 Prozent stiegen, ging die Gehaltsschere zwischen den Vorständen und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wenig weiter zu. Nimmt man die beiden Jahre 2018 und 2019 zusammen, stehen einem Minus von 3,8 Prozent bei den Vorstandsgehältern ein Plus von 5,7 Prozent bei den Nominallöhnen gegenüber. Die Vorstände verdienten nun das 49-Fache statt dem 52-Fachen der Angestellten.

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Forschung klaus.becker@tum.de news-36138 Tue, 14 Jul 2020 11:00:00 +0200
Die digitale Souveränität Europas gestalten https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36137/ Die Corona-Krise zeigt, wie nützlich digitale Plattformen sind. Sie ermöglichen es, physisch auf Abstand, aber virtuell in Kontakt zu bleiben, sei es für den digitalen Unterricht, im Arbeitsleben oder privat. Ebenso deutlich wurden Abhängigkeiten Europas im digitalen Raum. Führende digitale Plattformen werden von nichteuropäischen Unternehmen bereitgestellt. Gleiches gilt für die leistungsfähigsten Dateninfrastrukturen. Europa und seine Bürgerinnen und Bürger haben kaum gestaltenden Einfluss auf den digitalen öffentlichen Raum und damit über eine Infrastruktur, die aber zentral ist für das gesellschaftliche Leben, die politische Willensbildung, die individuelle Freiheit und Privatsphäre sowie die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit.

Eine Projektgruppe mit TUM-Präsident Thomas F. Hofmann und Jan-Hendrik Passoth vom Munich Center for Technology in Society (MCTS) der TUM schlägt deshalb den Aufbau eines digitalen Ökosystems vor, das europäischen Werten wie Privatsphäre, Offenheit und Vielfalt folgt. Ihr heute veröffentlichtes Impulspapier „European Public Sphere – Gestaltung der Digitalen Souveränität Europas“ beschreibt den Weg zu einem solchen digitalen Raum, in dem eine Vielfalt an Angeboten mit fairen und transparenten Zugangs- und Nutzungsbedingungen entstehen kann:

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Campus klaus.becker@tum.de news-36137 Tue, 14 Jul 2020 09:30:00 +0200
Stephan A. Sieber erhält Future Insight Preis https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36132/ Die Erfindung der Antibiotika hat Millionen von Menschen das Leben gerettet. Doch immer mehr Bakterien haben inzwischen gegen gängige Antibiotika Resistenzen entwickelt. Im Mittelpunkt der Forschung von Stephan A. Sieber, Professor für organische Chemie an der TUM, steht daher die Entwicklung von Strategien gegen solche resistenten Bakterien.

Eine zentrale Strategie von Stephan Sieber ist es, neue Angriffsziele im Bakterienstoffwechsel zu suchen. Zusammen mit seinem Team identifiziert er daher für die Bakterien lebenswichtige Proteine. „Gelänge es, eines dieser Proteine auszuschalten“, sagt Stephan Sieber, „könnte man die Krankheitserreger damit quasi aushungern.“

Eine andere Strategie besteht darin, die Toxinproduktion gefährlicher Bakterien zu unterbinden. Die Bakterien werden also lediglich „entwaffnet“. Weil sie dabei nicht abgetötet werden, vermeidet diese Strategie die Bildung von Resistenzen.

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Campus battenberg@tum.de news-36132 Mon, 13 Jul 2020 16:00:00 +0200
Empfehlungen für die Landwirtschaft von morgen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36135/ Vera Bitsch ist Professorin für die Ökonomik des Gartenbaus und Landschaftsbaus. Die Professur ist angesiedelt an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und am Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt. 

Ihre Forschung liegt im Bereich von Agrarökonomie und Management. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der Nachhaltigkeit in landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten. Im Jahr 2000 nahm Prof. Bitsch den Ruf an die Michigan State University in den U.S.A. an. Dort konzentrierte sie sich auf Human Ressource Management in der Landwirtschaft für Forschung, Lehre und Beratung. Ihr Beratungsprogramm wurde 2008 von der Agricultural & Applied Economics Association ausgezeichnet. 2010 nahm sie den Ruf an die TUM an.

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Campus Katharina.Baumeister@tum.de news-36135 Mon, 13 Jul 2020 15:43:31 +0200
Undercover gegen Adenoviren https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36123/ Die sogenannten humanen Adenoviren verursachen unter anderem Bindehautentzündungen, Magen-Darm-Beschwerden oder auch Lungenentzündungen. In den meisten Fällen verläuft eine Erkrankung bei gesunden Erwachsenen aber ohne oder mit milden Symptomen. „Jeder Erwachsene hat in der Regel schon mehrere Adenovirus-Infektionen durchgemacht“, erklärt Dr. Sabrina Schreiner. Sie arbeitet am Institut für Virologie der TUM und des Helmholtz Zentrums München. Die humanen Viren, von denen es aktuell mehr als 85 verschiedene Varianten gibt, galten bisher als nicht besonders gefährlich.

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Forschung stefanie.reiffert@tum.de news-36123 Mon, 13 Jul 2020 11:00:00 +0200
Die Batterie der Zukunft: Intelligent, nachhaltig, leistungsstark https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36131/ Laptop, Handy, Elektroauto: Batterien spielen in unserem Alltag eine wichtige Rolle. Gleichzeitig sind sie als effiziente Energiespeicher eine Voraussetzung für die erfolgreiche Energiewende.

An der TUM arbeiten 12 Professuren verschiedener Fachbereiche aus fünf Fakultäten an der Batterieforschung, die ihre Kompetenzen im Netzwerk „TUM Battery“ bündeln. Insgesamt stellen sich über 100 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der interdisziplinären Herausforderung, die gesamte Wertschöpfungskette abzubilden.

Diese erstreckt sich von der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung im Bereich der Materialien über Zellentwicklung und Prozesstechnologien in Elektrochemie und Elektrotechnik bis hin zur Integration in Fertigungstechnologien im Ingenieurswesen. Die Zusammenarbeit mit der Industrie fördert den Transfer von der Forschung zur Anwendung.

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Forschung stefanie.reiffert@tum.de news-36131 Fri, 10 Jul 2020 13:23:08 +0200
Mit KI gegen Luftverschmutzung https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36125/ Der Name ist Programm: Hawa Dawa bedeutet sinngemäß Luftreinheit – und zwar in sieben Sprachen. „Wir haben eine globale Ausrichtung“, erklärt Karim Tarraf, der das Unternehmen 2016 mitgegründet hat. Die Vision: Mithilfe von Big Data und Künstlicher Intelligenz die Zukunft der Städte nachhaltig zu gestalten. „Wir wollen zeigen, dass moderne Technologien im Einklang mit der Umwelt eingesetzt werden können.“

Das Thema Luftreinheit hat Tarraf schon früh geprägt. Er ist in Kairo aufgewachsen – eine Stadt, in der die Luftverschmutzung bedenklich hoch ist. Tarrafs Eltern arbeiten als Lungenarzt und Lungenärztin, sein Bruder leidet an Asthma. Während seines BWL-Masterstudiums an der TUM nahm Tarraf am interdisziplinären Praxiskurs THINK.MAKE.START. teil, in dem in 14 Tagen ein Produkt entwickelt wird. Gemeinsam mit seinem Team wählte Tarraf als Projekt ein tragbares Messgerät für Asthmatiker, das die Belastung der Luft anzeigt. 

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Entrepreneurship stefanie.reiffert@tum.de news-36125 Thu, 09 Jul 2020 13:00:00 +0200
Europäische Ingenieurausbildung der Zukunft https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36126/ Die EU fördert das Projekt im Rahmen ihres Programms „European Universities“ in den kommenden drei Jahren mit rund fünf Millionen Euro. Die Initiative geht aus der EuroTech Universities Alliance hervor: Dänemarks Technische Universität (DTU), die École Polytechnique (L'X), die Technische Universität Eindhoven (TU/e) und die Technische Universität München (TUM) haben zwei weitere starke Partner mit an Bord genommen: die Technische Universität Tallinn (TalTech) und die Technische Universität in Prag (CTU). In das Programm integriert werden zudem die EuroTech-Mitglieder, die nicht in der EU lokalisiert sind, die Ecole polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) und das Technion – Israel Institute of Technology.

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Campus news-36126 Thu, 09 Jul 2020 11:06:00 +0200