TUM - Aktuelles https://www.tum.de Aktuelle Meldungen der TU München de TUM Sun, 05 Apr 2020 22:47:47 +0200 Sun, 05 Apr 2020 22:47:47 +0200 Prof. Protzer ist im Expertenrat zur Corona-Krise https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35965/ „Wir hatten Sorge, dieselbe Dynamik wie Italien zu entwickeln,“ sagte Ulrike Protzer in der Pressekonferenz der Staatsregierung. Die Wissenschaft liefere stets neue Erkenntnisse, um die Entscheidungen der Staatsregierung zu erleichtern. Zusammensetzen wird sich der Rat aus Expertinnen und Experten aus den Bereichen Virologie, Epidemiologie, Hygiene, Allgemeinmedizin, Mikrobiologie, Versorgungsforschung und Intensivmedizin. Teil dieses Rats sollen auch Expertinnen und Experten sein, die die Situationen der Hausarztpraxen und Krankenhäuser kennen. Ein breit aufgestelltes Gremium sei extrem wichtig, um die momentane Situation einschätzen zu können, sagte Protzer.

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Campus presse@tum.de news-35965 Fri, 03 Apr 2020 13:23:05 +0200
ERC fördert Spitzenforschung an der TUM https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35964/ Forscherinnen und Forscher an der TUM konnten bislang insgesamt 124 der renommierten ERC Grants einwerben. Diese werden jedes Jahr in verschiedenen Kategorien vergeben. Die Advanced Grants sind exzellenten etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vorbehalten, die in den letzten zehn Jahren Spitzenleistungen vorzuweisen hatten. Sie sind mit bis zu 2,5 Millionen Euro dotiert.

Proof-of-Concept-Grants werden an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die prüfen wollen, ob aus ihren ERC-Forschungsprojekten marktfähige Innovationen entstehen können. Als unternehmerische Universität legt die TUM auf diesen Aspekt der Forschung großen Wert und fördert gezielt Firmengründungen durch Forschende und Studierende.

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Forschung paul.hellmich@tum.de news-35964 Thu, 02 Apr 2020 13:38:01 +0200
Prof. Michael Molls übernimmt die Leitung des TUM-IAS https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35963/ Das TUM Institute for Advanced Study (TUM-IAS) wurde als Kernstück der Zukunftsstrategie der Technischen Universität München in der ersten Runde der Exzellenzinitiative (2006-2012) ins Leben gerufen, um herausragenden Wissenschaftstalenten aus aller Welt mittels eines Fellowship-Programms den nötigen Freiraum zu bieten, um gemeinsam mit den besten Kräften der TUM innovative und risikoreiche Forschungsideen zu entwickeln und zu verwirklichen.

Geleitet wurde das TUM-IAS in den letzten fünf Jahren von Prof. Ernst Rank, Professor für Computation in Engineering an der TU München. In dieser Zeit konnte er die wissenschaftliche Exzellenz und die Reputation des TUM-IAS in der weltweiten Forschungsgemeinschaft deutlich ausbauen. Sein Nachfolger ist seit 1. April 2020 Prof. Michael Molls, emeritierter Professor für Strahlentherapie und Radiologische Onkologie sowie Sprecher der TUM Emeriti of Excellence.

Kreativer Ort für Wissenschaftstalente aus aller Welt

„Mit dem TUM-IAS verfügt die TUM über einen kreativen Ort, an dem Wissenschaftstalente aus aller Welt zusammenkommen können, um sich auszutauschen, sich gegenseitig herauszufordern und zusammenzuarbeiten, und zwar ohne sich durch fachliche, institutionelle oder gedankliche Grenzen einzuschränken“, sagt TUM-Präsident Thomas F. Hofmann.

„Das IAS soll sich zum zentralen Katalysator für die Realisierung der in der aktuellen TUM AGENDA 2030 vorgesehenen ‚TUM Innovation Networks‘ weiterentwickeln“, sagt Prof. Molls. „Innerhalb der TUM soll das IAS in Zukunft noch stärker als bisher als Umschlagplatz und Plattform zur Realisierung kreativer Ideen wahrgenommen und genutzt werden.“

Ein weiteres wichtiges Anliegen von Michael Molls ist das Thema Nachhaltigkeit: „In Zusammenarbeit mit der International Expert Group on Earth System Preservation (IESP), die ihren Sitz bei am TUM-IAS hat, konnten wir bereits wichtig Impulse geben“, sagt Molls. „Im nächsten Jahrzehnt wird sich das TUM-IAS verstärkt neuen Lösungsansätzen widmen, die das Leben und das Zusammenleben der Menschen nachhaltig verbessern.“

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Campus battenberg@zv.tum.de news-35963 Thu, 02 Apr 2020 09:33:53 +0200
Regionaler Zusammenhalt in der Corona-Krise https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35961/ Labore des Straubinger Campus der Technischen Universität München (TUM) kooperieren mit dem Klinikum St. Elisabeth in Straubing, das die Abstriche an ihren Patienten und Mitarbeitern vornimmt und die inaktivierten und damit nicht mehr infektiösen Proben an den Campus übermittelt. Bisher werden diese Proben nach Regensburg und Passau gebracht, weil es in Straubing keine entsprechenden Laborkapazitäten gibt. Mit der Analyse vor Ort – Campus und Klinikum trennen nur etwa 300 Meter – entfällt zeitaufwendige Logistik für den Transport der Proben, und die Ergebnisse liegen bereits nach einigen Stunden vor.

Das Aufsetzen des Analyseprozesses nahm gut zwei Wochen in Anspruch. „Das Hauptproblem bestand darin, alle notwendigen Reagenzien zu bekommen, da der Bedarf weltweit sehr stark gestiegen ist,“ sagt der Leiter des Analyseteams, Dr. Josef Sperl, Mitarbeiter am Lehrstuhl für Chemie Biogener Rohstoffe von Lehrstuhlinhaber und Rektor Prof. Volker Sieber. „Unser Labor steht mit Virologen und Analyseexperten in der ganzen Welt in Kontakt, denn die Herausforderungen sind überall ähnlich und gegenseitiger Austausch hilft allen“, sagt Dr. Sperl.

„Wir stehen in Kontakt mit allen relevanten lokalen Partnern“, sagt Prof. Sieber. „So entstand auch die Initiative in einem direkten Gespräch zwischen den Leitungen von Klinikum und TUM Campus. Dem Klinikum, wo Prof. Rudolf Gruber und seine Mitarbeiter für die sichere Probenabnahme und -inaktivierung sorgen, kommt in der regionalen Versorgung eine besondere Bedeutung zu.“ Des Weiteren steht der Campus in engem Austausch mit den Verantwortlichen von Gesundheitsamt und Katastrophenschutz sowie Oberbürgermeister Markus Pannermayr.

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Campus battenberg@zv.tum.de news-35961 Wed, 01 Apr 2020 14:51:42 +0200
Eingeschränkter Betrieb bis 17. April verlängert https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35956/ Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor enorme Herausforderungen, die uns viel Kraft, Flexibilität und kreatives Handeln abverlangen. In diesen besonderen Zeiten angeordneter und uns so fremd erscheinender sozialer Distanzierung, ist es wichtiger denn je, als Gemeinschaft gedanklich verbunden zu bleiben und eng zusammenzustehen.

Leider haben wir derzeit nicht ausreichend Möglichkeiten zum doch so wichtigen persönlichen Austausch. Deshalb möchte ich Sie über einige der aktuellen Entwicklungen an der TUM aus erster Hand informieren:

  • Unsere Studierenden und TUM-Mitarbeitenden zeigen solidarisches Engagement. Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger sowie zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Pflege- und Sanitätserfahrung aus dem gesamten Bereich der TUM haben sich bereit erklärt, in unseren beiden Universitätsklinika „München rechts der Isar“ und „Deutsches Herzzentrum München“ sowie auch bei Gesundheitsämtern mitzuhelfen. Über 300 unserer Studierenden der Medizin haben sich freiwillig in unseren Kliniken gemeldet, um dort die Versorgung infizierter Menschen durch ihren ganz persönlichen Einsatz als wissenschaftliche Hilfskräfte zu unterstützen.
  • Wir unterstützen bei der Beschaffung von Schutzausrüstung. Als Präsident stehe ich jeden Tag im engen Austausch mit unserem Universitätsklinikum rechts der Isar. Wir unterstützen beim Beschaffen von nötigen Verbrauchsgütern wie Atemmasken. Dazu sind teils unkonventionelle Maßnahmen notwendig; so loten wir zum Beispiel gemeinsam mit der UnternehmerTUM Möglichkeiten aus, Schutzkleidung für den Einsatz im Klinikum zu produzieren.
  • Wir forschen nach Lösungen. Unsere Experten der Medizin und Life Sciences forschen mit Nachdruck an der Entwicklung neuer Schnelltests und suchen nach geeigneten Medikamenten. So werden in einer vor Kurzem begonnen klinischen Studie am Klinikum rechts der Isar der TUM derzeit potentielle Wirkstoffkandidaten gegen die Covid-19-Infektion getestet.
  • Wir informieren die Öffentlichkeit fachkundig. Unsere renommierte Virologin Frau Prof. Dr. med. Ulrike Protzer berät den Freistaat und die Bundesregierung mit wissenschaftlich fundierten Empfehlungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Täglich sind Expertinnen und Experten der TUM und unseres Universitätsklinikums rechts der Isar in den Medien, um fachkundig über das Corona-Virus, Forschung zu Medikamenten, und über die Auswirkungen der Epidemie in medizinischer, wirtschaftlicher und ethischer Hinsicht zu berichten.
  • Wir beschleunigen die Digitalisierung der Lehre und sichern das Sommersemester 2020: Der im Zuge der Virusausbreitung in Kraft getretene eingeschränkte Betrieb an der TUM bleibt nicht ohne Konsequenzen für die Lehre und die Studierenden. Deshalb sind wir gefordert, die Digitalisierung der Lehrveranstaltungen rasch und kraftvoll auszubauen. Mit Hochdruck arbeiten wir daran, moderne digitale Lernwerkzeuge, interaktive Unterrichtsvarianten und neue Formen von Remote-Prüfungen noch schneller zu unseren Studierenden zu bringen. Damit wollen wir sicherstellen, dass unsere 42.000 Studierenden für das kommende Sommersemester keine allzu großen Nachteile erleiden.
  • WirVersusVirus. Beim Hackathon der Bundesregierung #WirVersusVirus haben über 10 Teams der TUM, oft gemeinsam mit Ärztinnen und Ärzten unseres Universitätsklinikums rechts der Isar, teilgenommen. Gesucht waren kreative Ideen, Programme und digitale Projekte aus vielen Lebensbereichen, die im Umgang mit der Corona-Pandemie helfen könnten. Von den besten Ideen werden wir bald hören, alle Projekte werden auf Youtube veröffentlicht.

Vieles ist also bereits angestoßen – aber jede und jeder wird gebraucht! In solchen schwierigen Zeiten beweist sich der Wert unserer Universitätsgemeinschaft. Deshalb möchte ich mich im Namen des gesamten Hochschulpräsidiums bei all denjenigen bedanken, die durch ihren unermüdlichen Einsatz den Betrieb der Universität aufrechterhalten.

Insbesondere gilt unser Augenmerk den unabkömmlichen Verwaltungsmitarbeiter*innen, die zum Beispiel in der Personal- und Finanzabteilung sowie im Liegenschaftsbetrieb trotz personell stark eingeschränkter Präsenzarbeitsfähigkeit den täglichen Betrieb am Laufen halten.

Unser Dank gilt auch Ihnen allen, die eifrig daran arbeiten, die Digitalisierung der Lehrveranstaltungen für das Sommersemester rasch und kraftvoll auszubauen und damit moderne digitale Lernwerkzeuge, interaktive Unterrichtsvarianten und neue Formen von Remote-Prüfungen noch schneller zu unseren Studierenden zu bringen.

Wir danken allen herzlich, die mit Inkrafttreten des eingeschränkten Betriebs aus Präventionsgründen und/oder aus Gründen der Kinderbetreuung fleißig von zu Hause arbeiten müssen.

Unser größter Respekt gilt allen denjenigen, die in dieser kritischen Situation die medizinische Versorgung sicherstellen – den vielen Ärztinnen und Ärzten, Krankenschwestern, Pflegern und sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der allgemeinen Krankenhausversorgung, der Intensivversorgung und der Diagnostik. Rund um die Uhr tun sie ihr Bestes im Kampf gegen Covid-19 und versorgen Infizierte und Erkrankte – trotz der Gefahren für ihre eigene Gesundheit. Ihnen allen gehört der Dank unserer gesamten TUM-Gemeinschaft!

Ich werde Sie über alle weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden halten, wünsche Ihnen und Ihren Familien die so notwendige Gesundheit und hoffe, Sie bald alle wohlauf wiederzusehen.

Thomas F. Hofmann
Präsident

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Campus news-35956 Tue, 31 Mar 2020 16:35:00 +0200
Was passiert bei Covid-19 in der Lunge? https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35959/ TUM in den Medien lisa.pietrzyk@tum.de news-35959 Tue, 31 Mar 2020 10:36:00 +0200 Digitales Lernen erfordert unser aller Engagement! https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35958/ Die TUM hat bereits große Erfahrung in der digitalen Lehre. Jetzt ist sie gefordert, moderne digitale Lernwerkzeuge, Online-Unterrichtsformen und neue Formen von elektronischen Prüfungen noch schneller zu ihren Studierenden zu bringen. „Damit wollen wir sicherstellen, dass unsere Studierenden für das kommende Sommersemester keine Nachteile erleiden und ihr Studium ohne größeren Zeit- und Qualitätsverlust weiterführen können“, sagt Thomas F. Hofmann, Präsident der TUM.

Alle Lehrenden und Mitarbeitenden arbeiten in diesen Wochen mit beispiellosem Engagement und großer Kreativität daran, das Studienangebot umzugestalten und die IT-Infrastruktur an die neuen Anforderungen auszurichten. „Dieser Kraftakt ist nur mit erheblicher Ergänzungsfinanzierung zu stemmen“, sagt Hofmann. „Deshalb ist es jetzt wichtig, dass die TUM-Gemeinschaft mit ihrem großen mäzenatischen Unterstützerkreis zusammensteht.“

Spenden Sie an die TUM Universitätsstiftung: https://www.tum-universitaetsstiftung.de

 

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Campus news-35958 Mon, 30 Mar 2020 19:33:59 +0200
Programmieren gegen die Folgen der Pandemie https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35954/ Campus news-35954 Fri, 27 Mar 2020 09:44:00 +0100 Medikamente gegen Coronavirus in Erprobung https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35953/ Wissenschaftlich tätige Ärztinnen und Ärzte des Klinikums rechts der Isar behandeln innerhalb mehrerer klinischer Studien an Covid-19 Erkrankte mit Arzneimitteln, die sich in der klinischen Prüfung befinden. Hierzu gehört unter anderem der Polymerase-Hemmer Remdesivir. Remdesivir wirkt direkt anti-viral und hemmt die Vermehrung des Virus. Es wurde ursprünglich für die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit einer Ebola-Infektion entwickelt, ist bisher jedoch nicht für den klinischen Einsatz zugelassen. In Labortests hatte sich der Wirkstoff als wirksam gegen die neuen SARS-Coronaviren-2 erwiesen. Jetzt sollen Wirksamkeit und Sicherheit des Wirkstoffs an mäßig und schwer Erkrankten untersucht werden. Weitere Arzneimittel werden in anderen Studien klinisch erprobt, darunter weitere Anti-Infektiva und anti-inflammatorische Wirkstoffe.

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Forschung news-35953 Thu, 26 Mar 2020 11:35:40 +0100
Aromaforschung für den Verbraucherschutz https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35951/ Nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) gelangt Benzol hauptsächlich über die Atemluft in unseren Körper. Nichtrauchende nehmen durchschnittlich circa 200 Mikrogramm Benzol pro Tag auf. Raucherinnen und Raucher sind in etwa zehnmal stärker belastet. Aber auch Nahrungsmittel können Spuren dieser gesundheitsschädlichen Substanz enthalten und so zur Belastung beitragen.

Als 2013 die Stiftung Warentest Erfrischungsgetränke untersuchte, stieß sie auf geringe Mengen Benzol. Ein Getränk enthielt knapp 4,6 Mikrogramm Benzol pro Liter. Zum Vergleich: In Deutschland darf ein Liter Trinkwasser maximal nur 1 Mikrogramm der Substanz enthalten. Experten der Stiftung Warentest vermuteten damals, dass der Geruchsstoff Benzaldehyd die Ursache für die beobachteten Benzolverunreinigungen war.

„Da wir mit unserer Forschung auf Geruchsstoffe spezialisiert sind, gingen wir im Interesse des Verbraucherschutzes und auf Anregung des Deutschen Verbandes der Aromenindustrie (DVAI) dieser Vermutung nach“, sagt Erstautorin Stephanie Frank vom Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München.

Hierzu etablierte das Wissenschaftsteam zunächst eine zuverlässige, hochsensible Nachweismethode für Benzol. Anschließend führte es Versuche mit verschiedenen Modelllösungen durch, die benzolfreien Benzaldehyd enthielten. Darüber hinaus untersuchte das Team unter Laborbedingungen hergestellten Kirschsaft, dem sie zusätzlich den reinen Geruchsstoff zugaben.

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-35951 Thu, 26 Mar 2020 08:00:00 +0100
Medizinerinnen und Mediziner zum Coronavirus https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35949/ Eine Auswahl von Medien-Beiträgen:

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TUM in den Medien lisa.pietrzyk@tum.de news-35949 Wed, 25 Mar 2020 14:57:00 +0100
Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35950/ TUM in den Medien klaus.becker@tum.de news-35950 Fri, 20 Mar 2020 16:03:49 +0100 Eingeschränkter Betrieb seit 18. März https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35945/ Während des eingeschränkten Betriebs der Technischen Universität München gelten die folgenden Regelungen:

  • Ab 18. März 2020, 18 Uhr dürfen sämtliche Gebäude der TUM an allen Standorten nur von Personen betreten werden, die in systemkritischen Bereichen arbeiten. Dies sind Personen, die den notwendigen Grundbetrieb der Universität aufrechterhalten. Dazu zählen insbesondere unabkömmliche Mitarbeitende in der Verwaltung, im Bereich von Tierhaltungen und Tierforschungsanlagen, sowie die Betreuerinnen und Betreuer von wissenschaftlichen Langzeitexperimenten und technischer Infrastruktur sowie von Lagern von Chemikalien und Gasen.
  • Die Aufrechterhaltung des Grundbetriebs in den einzelnen Einheiten erfolgt soweit möglich mit Tandem-Besetzungen, die in gegenseitiger Absprache alternierend die dringlichsten Maßnahmen umsetzen.
  • Alle Beschäftigten, die nicht in systemkritischen Bereichen tätig sind, arbeiten mit Inkrafttreten des eingeschränkten Betriebs aus Präventionsgründen von zu Hause aus; sie gewährleisten, dass sie für Vorgesetzte und für Kolleginnen und Kollegen erreichbar sind.
  • Sprechzeiten (z. B. von beratenden Einrichtungen, Sekretariaten) werden aufrechterhalten. Sie finden per E-Mail und gegebenenfalls nach Absprache telefonisch statt.

Die oben genannten Regelungen gelten ausdrücklich nicht für die Einrichtungen der TUM im Bereich des Universitätsklinikums rechts der Isar sowie für Beschäftigte, für die ein Bereitschaftsdienst angeordnet ist (z. B. Werkfeuerwehr etc.). Für den Bereich des FRM II gelten diese Regelungen selbstverständlich nur in Verbindung mit den Vorschriften des Betriebshandbuches.

Unabhängig davon besteht gemäß Entscheidung der Staatsregierung ein generelles Betretungsverbot an der Universität für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in einem der Risikogebiete gem. Klassifizierung des Robert Koch Instituts aufgehalten haben.

  • Wie bereits geregelt finden keinerlei Lehrveranstaltungen und Prüfungen an der TUM statt (sofern nicht anders vom Freistaat verfügt, z. B. in Bezug auf Staatsexamina).
  • Tagungen, Workshops und andere Veranstaltungen an der TUM sind untersagt. Arbeitstreffen im kleinen Kreis sind auf das Notwendigste zu beschränken.
  • Die Bibliothek, die Teilbibliotheken sowie die StudiTUM-Häuser und sämtliche studentische Arbeitsräume (z. B. CIP-Pool) sind geschlossen. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.ub.tum.de.
  • Auch die Mensen in München, Garching und Freising und weitere Einrichtungen des Studentenwerkes haben den Betrieb ausgesetzt.

Die TUM ist sich bewusst, dass die aktuelle Situation mit Herausforderungen bezüglich der Kinderbetreuung einhergeht, und dass das Arbeiten von zu Hause und die Kinderbetreuung nicht immer miteinander vereinbar sind. Wir hoffen aber, dass diese Regelungen zur Entzerrung der Situation beitragen können.

Wir sind sicher, dass Sie in diesen ungewöhnlichen Zeit Verständnis für diese Maßnahmen haben, die Ihrem Schutz und dem der Bevölkerung dienen. Für die kommende Zeit wünschen wir Ihnen und Ihren Familien Gesundheit und alles Gute, und hoffen, Sie alle bald wohlauf wiederzusehen.
 
Über die aktuellen Entwicklungen informieren wir über www.tum.de/corona.

 

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Campus news-35945 Tue, 17 Mar 2020 19:06:00 +0100
Zuckerstrukturen auf Viren und Tumorzellen blockieren https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35947/ Das Labor von Arne Skerra, Professor für Biologische Chemie, an der Technischen Universität München (TUM) beschäftigt sich mit der Herstellung von künstlichen Bindeproteinen, die für therapeutische Zwecke einsetzbar sind. Aktuelle Forschungsergebnisse des Labors eröffnen nun den Weg zur Entwicklung neuartiger Bindeproteine für biologische Zuckerstrukturen, die sowohl bei Krebs- als auch bei Infektionserkrankungen eine große Rolle spielen.

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Forschung katharina.baumeister@tum.de news-35947 Tue, 17 Mar 2020 00:00:00 +0100
Gefäße des gesamten Gehirns analysiert https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35943/ Veränderungen in den Blutgefäßen kennzeichnen etliche schwere Hirnerkrankungen – von der traumatischen Hirnverletzung bis zum Schlaganfall. Selbst bei Erkrankungen wie der Alzheimerschen Demenz sind die feinen Kapillaren verändert. Kurzum: Die Analyse der Blutgefäße ist wesentlich, um sowohl die normale als auch die krankhafte Gehirnfunktion zu verstehen. „Wir sind diesem Ziel jetzt deutlich näher gekommen“, erklärt Ali Ertürk, Direktor des Instituts für Tissue Engineering und Regenerative Medizin am Helmholtz Zentrum München und Principal Investigator am Institut für Schlaganfall- und Demenzforschung des LMU Klinikums.

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Forschung paul.piwnicki@tum.de news-35943 Fri, 13 Mar 2020 11:22:50 +0100
"Im weltweiten Mobilitätswettbewerb muss Deutschland aufwachen" https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35942/ Der Bundesverkehrsminister hat angekündigt, in einem Münchner Zentrum mit rund 200 Fachleuten aus Wissenschaft und Wirtschaft zukunftsfähige Mobilitätssysteme zu erforschen und zu entwickeln. Das mit 500 Millionen Euro ausgestattete Forschungszentrum mit mehreren neuen Lehrstühlen soll mit einem Praxiscampus verbunden werden, um klimafreundliche und digital vernetzte Mobilität gesamtheitlich zu erforschen und zu entwickeln sowie zukunftsfähige Technologien, Produkte und Dienstleistungen zu optimieren und für die Marktreife zu validieren.

„Damit setzt der Bundesverkehrsminister ein wichtiges Zeichen genau zum richtigen Zeitpunkt“, sagt Prof. Thomas F. Hofmann, Präsident der TUM. „Der Mobilitätssektor mit traditioneller deutscher Wirtschafts- und Innovationskraft steht vor der epischen Aufgabe, die digitalen Herausforderungen in der zukünftigen Mobilität als neue Chance zu nutzen. In diesem Rennen wartet die Welt nicht mehr auf Deutschland. Im internationalen Wettbewerb um die Technologieführerschaft für die künftige Mobilität muss unser Land aufwachen, seine Kräfte bündeln und einen international leuchtendes Kraftfeld errichten.“ Die TUM ist bereit, sich mit ihren international verankerten Kompetenzen zu Schlüsselinnovationsfeldern nachhaltiger und digital vernetzter Mobilitätssysteme wertgebend in das neue Zentrum einbringen.

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Campus news-35942 Fri, 13 Mar 2020 11:02:54 +0100
Molekulare Landkarte für die Pflanzenforschung https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35940/ Jede Zelle eines Organismus enthält die komplette genetische Information, den „Bauplan“ eines Lebewesens, verpackt in der Abfolge der so genannten Nukleotidbausteine der DNS. Doch wie entstehen daraus so unterschiedliche Gewebe wie ein Blatt, das über die Photosynthese Lichtenergie in chemische Energie umwandelt und Sauerstoff produziert oder eine Wurzel, die Nährstoffe aus dem Boden aufnimmt?

Die Antwort darauf liegt in dem Proteinmuster der Zellen des jeweiligen Gewebes. Proteine sind die wichtigsten Akteure in jeder Zelle. Sie sind Biokatalysatoren, leiten Signale innerhalb und zwischen Zellen weiter, bilden die Zellstruktur und vieles mehr.

„Für das Proteinmuster ist nicht nur bedeutend, welche Proteine in einem Gewebe vorkommen, sondern vor allem in welchen Mengen“, erklärt Bernhard Küster, Professor für Proteomik und Bioanalytik an der TUM. So finden sich Proteine der Photosynthese-Maschinerie zum Beispiel vor allem in Blättern, aber in nur tausendfach geringerer Menge auch in Blüten und Samen.

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Forschung katharina.baumeister@tum.de news-35940 Wed, 11 Mar 2020 15:58:47 +0100
Tödliche Überproduktion von Antikörpern https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35938/ Antikörper sind überlebenswichtig für den menschlichen Organismus. Typischerweise bestehen sie aus zwei längeren und damit schwereren sowie zwei leichteren Aminosäureketten. In seltenen Fällen vermehren sich die Plasmazellen übermäßig und überschwemmen den Körper mit den leichten Antikörperketten.

Erkrankt ein Mensch an Leichtketten-Amyloidose (AL-Amyloidose), lagern sich diese leichten Ketten dann in Form feinster Fasern, sogenannten Amyloid-Fibrillen, in Gewebe oder in Organen ab. Oft wird die Erkrankung erst erkannt, wenn die Ablagerungen die Funktion der Organe spürbar einschränken. Meist endet sie tödlich.

„Bisher war über die genaue Ursache dieser Amyloidose wenig bekannt“, sagt Johannes Buchner, Professor für Biotechnologie an der TU München. „Je nachdem, welches Organ betroffen ist, variieren die Symptome erheblich. Außerdem produziert jeder Patient unterschiedliche Varianten von Antikörpern. Die Krankheit ist daher im frühen Stadium nur schwer zu diagnostizieren.“

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-35938 Tue, 10 Mar 2020 08:00:00 +0100
Wie Drohnen Wände hören https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35932/ Können Wände und ebene Fläche mithilfe von Schallwellen erkannt werden? Mathematiker beschäftigen sich mit diesem Problem auf theoretischer Ebene bereits seit längerer Zeit.

„Das Grundszenario ist ein Raum mit flachen Wänden, inklusive Zimmerdecke und Fußboden“, erklärt Prof. Gregor Kemper vom Lehrstuhl für Algorithmische Algebra der TUM. Dabei muss der Raum nicht zwingend eine rechteckige Form haben. Auch die Neigung der Wände kann detektiert werden. In dem Raum befinden sich mehrere Mikrofone sowie ein Lautsprecher.

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Forschung stefanie.reiffert@tum.de news-35932 Fri, 06 Mar 2020 08:44:00 +0100
Forschen für bessere Cochlea-Implantate https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35933/ Normalhörende Menschen nehmen Schall über die Haarsinneszellen auf, die sich in der Hörschnecke – dem mit Flüssigkeit gefüllten Hohlraum des Innenohrs (lateinisch Cochlea) – befinden. Die Haarsinneszellen setzen Schallschwingungen in Nervenimpulse des Hörnervs um, welche zum Gehirn weitergeleitet werden und dort Hörempfindungen hervorrufen.

Seit einigen Jahrzehnten können gehörlose Menschen, bei denen diese Hörsinneszellen beschädigt sind, dank sogenannter Cochlea-Implantate in einem erstaunlichen Maße wieder hören. Die Geräte nehmen über ein externes Mikrofon die Schallinformation aus der Luft auf und leiten sie zu im Innenohr implantierten Elektroden. Mit Stromimpulsen reizen sie dort unmittelbar die Hörnerven und lösen so bei der Patientin oder dem Patienten wieder einen Höreindruck aus.

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Forschung paul.piwnicki@tum.de news-35933 Thu, 05 Mar 2020 14:00:00 +0100
TUM in elf Fächern in den Top 50 https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35934/ Das britische Recruitingunternehmen QS führt für sein Ranking Umfragen in Wissenschaft und Unternehmen zur Qualität der Universitäten durch. Außerdem ermittelt es, wie oft wissenschaftliche Studien zitiert werden, was deren Bedeutung in der Forschung zeigt. Die Indikatoren werden je nach Fächerkultur unterschiedlich gewichtet.

In der neuen Ausgabe verbessert sich die TUM in einigen Fächern und erreicht folgende Rangplätze:

  • Physik & Astronomie: 17 (in Deutschland: 1)
  • Elektrotechnik: 20 (in Deutschland: 1)
  • Agrar- und Forstwissenschaften: 23 (in Deutschland: 3)
  • Chemie: 23 (in Deutschland: 1)
  • Maschinenwesen & Luft- und Raumfahrt: 25 (in Deutschland: 2)
  • Architektur: 26 (in Deutschland: 2)
  • Materialwissenschaften: 31 (in Deutschland: 2)
  • Informatik und Computerwissenschaften: 36 (in Deutschland: 1)
  • Chemieingenieurwesen: 45 (in Deutschland: 3)
  • Bauingenieurwesen: 47 (in Deutschland: 1)
  • Biologie: 48 (in Deutschland: 3)

Wird nach dem Gesamtbereich Ingenieurwissenschaften gefragt, erreicht die TUM Rang 25, in Naturwissenschaften Rang 28. Die Ausgabe des „QS World University Ranking“, die die Universitäten als Ganzes bewertet und weitere Indikatoren einbezieht, ist bereits Mitte 2019 erschienen. Hier steht die TUM auf Rang 55 und ist damit zum fünften Mal in Folge die beste deutsche Universität.

Auch in anderen internationalen Rankings schneidet die TUM regelmäßig sehr gut ab. Beispielsweise steht sie im „Global University Employability Ranking“, in dem Unternehmen die Qualität der Absolventinnen und Absolventen bewerten, auf Rang sechs weltweit. Unter „Europe’s Most Innovative Universities“ erreicht sie Platz sieben.

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TUM in Rankings klaus.becker@tum.de news-35934 Wed, 04 Mar 2020 10:01:00 +0100
Haltbar und frisch https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35930/ Wer kennt es nicht: Die Zeit am Morgen ist knapp, am Frühstückstisch muss es schnell gehen. Das Früchtemüsli wird in die Schale gekippt, ein paar Löffel Joghurt dazu, fertig. So manch einer ist hier vielleicht schon einmal ins Grübeln gekommen, weshalb genau die Himbeeren so frisch und lecker aussehen.

Die Technik, die das möglich macht, ist die Gefriertrocknung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) und der Otto von Guericke Universität Magdeburg haben dieses Verfahren nun mithilfe von Neutronen genauer unter die Lupe genommen. Erstmalig gelang es ihnen so, den direkten Übergang von Eis zu Dampf bei der Gefriertrocknung von Partikeln experimentell zu beobachten.

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-35930 Thu, 27 Feb 2020 08:00:00 +0100
Fressen und gefressen werden https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35926/ Erstmals wurden nicht nur einzelne Ernährungstypen wie Pflanzenfresser in den Blick genommen, sondern die Nahrungsbeziehungen eines ganzen Ökosystems. Bisherige Forschungen zu den Auswirkungen der Biodiversität auf die Funktionsweise von Ökosystemen konzentrieren sich weitgehend auf einzelne Nahrungsebenen (trophische Ebenen) oder vereinfachte Nahrungsketten.

„Wir haben ein ganzes Nahrungsnetz, also multitrophische Interaktionen, sowohl über als auch unter der Erde analysiert. Das ist für das Verständnis der Folgen des anhaltenden, globalen Artenverlusts unerlässlich“, erklärt Dr. Sebastian T. Meyer, Wissenschaftler am Lehrstuhl für Terrestrische Ökologie der Technischen Universität München (TUM) und Erstautor der Studie.

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Forschung katharina.baumeister@tum.de news-35926 Tue, 25 Feb 2020 15:35:00 +0100
TUM baut die Bereiche Compliance und Entrepreneurship aus https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35920/ Mit der Stärkung der Bereiche Compliance und Entrepreneurship auf Führungsebene setzt die TUM eine weitere Maßnahme ihrer Agenda 2030 um, mit der sie vergangenes Jahr im Exzellenzwettbewerb erfolgreich war.

Mit der Einrichtung der Funktion Vice President Compliance wird die TUM ihre Verhaltensregeln weiterentwickeln. Sie hat bereits Codes of Conduct für Diversity, Forschung, Fundraising sowie Berufungen und Dual Career beschlossen. Damit soll die universitätsweit einheitliche Umsetzung von Verhaltensregeln und der guten wissenschaftlichen Praxis vorangetrieben werden.

Prof. Angelika Görg beginnt ihre Tätigkeit am 1. April. Bis 2019 war sie drei Jahre lang stellvertretende Ombudsperson der TUM. Die Ombudspersonen beraten zu Fragen guter wissenschaftlicher Praxis und prüfen Verdachtsfälle wissenschaftlichen Fehlverhaltens. Von 1993 bis 2009 war die Biochemikerin Professorin für Proteomik an der TUM. Die vielfach ausgezeichnete Wissenschaftlerin forschte auch an der University of Michigan und den National Institutes of Health (USA). Nach ihrer Emeritierung ernannte die TUM sie zur Emerita of Excellence. Dieser Kreis herausragender Persönlichkeiten unterstützt die Universität mit seiner Erfahrung.

Bereits seit 1. Januar 2020 ist Prof. Helmut Schönenberger in seiner Funktion als Vice President Entrepreneurship. Er hat 2002 UnternehmerTUM mitgegründet und ist seitdem Geschäftsführer des An-Instituts der TUM. Unter seiner Leitung wurde UnternehmerTUM zu einem der größten und erfolgreichsten Zentren für Innovation und Gründung in Europa. Im vergangenen Jahr ernannte die TUM ihn zum Honorarprofessor für Entrepreneurship Practice. Schönenberger studierte Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität Stuttgart und Betriebswirtschaft an der TUM.

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Campus news-35920 Thu, 20 Feb 2020 10:49:19 +0100
Aktive Tröpfchen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35918/ Eigentlich war Prof. Job Boekhoven auf der Suche nach dem Ursprung des Lebens: Zusammen mit seinem Team an der Technischen Universität München (TUM) wollte der Chemiker herausfinden, wie es seinerzeit Molekülen im Urozean gelungen ist, sich zusammenzuschließen und Vorläufer der ersten lebenden Zellen zu bilden.

„Bei dieser Forschungsarbeit haben wir unter anderem mit Öltröpfchen experimentiert. Die Tröpfchen sind in Wasser schlecht löslich und daher sehr stabil. In ihrem Inneren können Moleküle komplexe Strukturen bilden – das Öl schützt diese Moleküle, indem es Wasser von ihnen fernhält.“

Der ölige Schutzschild ist jedoch nicht völlig undurchlässig: Einzelne Moleküle reagieren mit dem Wasser der Umgebung. Durch diese Hydrolyse werden die Tröpfchen langsam aber kontinuierlich kleiner, bis sie irgendwann ganz verschwunden sind. „Die Beobachtung dieser „aktiven Tröpfchen“, die Moleküle an das Wasser abgeben, brachte uns auf die Idee, sie für die Dosierung von Medikamenten zu nutzen“, erinnert sich Boekhoven.

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-35918 Thu, 20 Feb 2020 08:58:41 +0100