TUM - Aktuelles https://www.tum.de Aktuelle Meldungen der TU München de TUM Sun, 19 May 2019 08:25:39 +0200 Sun, 19 May 2019 08:25:39 +0200 „In schöner Musik steckt meist Mathematik“ https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35452/ Am Donnerstag ist die Ausstellung „La La Lab“ in der Mathematik-Informatik-Station (MAINS) in Heidelberg eröffnet worden. Sie zeigt faszinierende Verbindungen zwischen Mathematik und Musik – von jahrhundertealten Werkzeugen, die Musiker zum Komponieren verwenden, bis hin zu den neuesten Forschungsarbeiten. Was kann Künstliche Intelligenz etwa heute schon im Bereich Musik? Anhand von Touchscreen-Exponaten zum Ausprobieren, 3D-Drucken und Projektionen können Besucherinnen und Besucher mehr über Musiktheorie und aktuelle Trends lernen. Fünf der 15 interaktiven Computer-Stationen hat Jürgen Richter-Gebert gestaltet.

„Wir wollen, dass die Leute Spaß haben, ins Staunen und ins Schmunzeln geraten.”— Jürgen Richter-Gebert, Professor für Geometrie und Visualisierung

Herr Prof. Richter-Gebert, was wollen Sie Besucherinnen und Besuchern mitgeben?

Wir wollen, dass die Leute Spaß haben, ins Staunen und ins Schmunzeln geraten. Wir hoffen, dass sie sich vor unsere Exponate stellen, die Regler der Interfaces hin und herschieben, verschiedene Szenarien ausprobieren, Klangwelten sehen und Mathematik hören – und dabei unser Thema in der Tiefe erkennen: Dass hinter schöner Musik meist Mathematik steht.

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Campus lisa.pietrzyk@tum.de news-35452 Fri, 17 May 2019 10:36:17 +0200
Vom Abstellraum zum Architekturmuseum https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35451/ Prof. Winfried Nerdinger war von 1986 bis 2012 Professor für Architekturgeschichte an der TUM. Er war langjähriger Direktor des Architekturmuseums der TUM und Gründungsdirektor des NS-Dokumentationszentrums München. Kürzlich wurde er zum neuen Präsidenten der Bayerischen Akademie der Schönen Künste gewählt. Seiner Alma Mater blieb er als einer der TUM Emeriti of Excellence verbunden. In seinem Vortrag am 23. Mai gibt Prof. Nerdinger einen Einblick in sich wandelnde Ansätze und Konjunkturen im Umgang mit der Geschichte in der Architektur - vor allem, aber nicht nur, an der TUM.

In der Reihe „Tech-Histories Alive – Zeitzeugen der Wissenschaftsgeschichte“ diskutieren die Emeriti of Excellence ihre Erfahrungen mit der Öffentlichkeit. Was hat sie motiviert? Was haben sie erlebt? Welche Gedanken wollen sie weitergeben? Organisiert werden die Veranstaltungen vom Munich Center of Technology in Society (MCTS), das den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördert sowie deren Verhältnis erforscht und lehrt.

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Termin presse@tum.de news-35451 Thu, 16 May 2019 13:10:04 +0200
Effizienter Katalysator zur Wasserspaltung https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35446/ Einem internationalen Team um den TUM-Chemiker Tom Nilges und den Ingenieur Karthik Shankar von der University of Alberta ist es gelungen, eine stabile und trotzdem flexible Halbleiterstruktur zu finden, die Wasser deutlich effizienter spaltet als bisher möglich.

Kern der Struktur ist eine anorganische Doppelhelix-Verbindung aus den Elementen Zinn, Iod und Phosphor (SnIP). Sie wird in einem einfachen Prozess bei Temperaturen um 400 Grad Celsius synthetisiert. SnIP-Fasern sind einerseits flexibel und gleichzeitig so robust wie Stahl.

„Das Material vereinigt die mechanischen Eigenschaften eines Polymers mit dem Potential eines Halbleiters“, sagt Tom Nilges, Professor für Synthese und Charakterisierung innovativer Materialien an der TU München. „Daraus können wir in einem weiteren technischen Schritt flexible Halbleiterbauteile herstellen.“

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-35446 Thu, 16 May 2019 07:42:00 +0200
Roboter-Therapeuten brauchen Regeln https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35441/ Roboter-Puppen, mit denen autistische Kinder lernen, Menschen besser zu verstehen; computergenerierte Avatare, die helfen, mit Halluzinationen umzugehen; virtuelle Chats, die Unterstützung bei Depressionen bieten: Es gibt schon heute zahlreiche Ansätze, die psychische Gesundheit von Menschen mit sogenannter verkörperter Künstlicher Intelligenz zu fördern.  Von verkörperter KI spricht man, weil bei diesen Anwendungen Menschen mit einem künstlichen Gegenüber interagieren, wodurch ganz neue Dynamiken entstehen.

Der Einsatz von KI in der Psychotherapie ist an sich nichts Neues. Erste Chatbots erzeugten schon in den 60er Jahren die Illusion eines therapeutischen Gesprächs. Mehr als eine Spielerei war das allerdings nicht. Durch moderne Algorithmen und gestiegene Rechnerkapazitäten ist heute viel mehr möglich. „Die Algorithmen hinter diesen Anwendungen sind mit riesigen Datenmengen trainiert worden und können echte therapeutische Aussagen treffen“, erläutert Alena Buyx, Professorin für Ethik der Medizin und Gesundheitstechnologien an der TUM. Gemeinsam mit Dr. Amelia Fiske und Peter Henningsen, Professor für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, hat sie erstmals einen systematischen Überblick über Anwendungen der verkörperten KI für die psychische Gesundheit erstellt und Chancen und Herausforderungen herausgearbeitet.

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Forschung paul.hellmich@tum.de news-35441 Wed, 15 May 2019 09:00:00 +0200
Europa-Medaille für Politikwissenschaftlerin https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35450/ Mit der „Medaille für besondere Verdienste um den Freistaat Bayern in Europa und der Welt“ werden seit 1990 Menschen geehrt, die sich um den Freistaat Bayern in einem vereinten Europa verdient gemacht oder zum internationalen Ansehen Bayerns in der Welt beigetragen haben.

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Campus paul.hellmich@tum.de news-35450 Tue, 14 May 2019 13:29:23 +0200
Prof. Nerdinger wird Akademie-Präsident https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35447/ Winfried Nerdinger promovierte nach seinem Studium der Architektur an der TU München im Fach Kunstgeschichte. Nachdem er ein Jahr als Gastprofessor an der Harvard University gelehrt hatte, wurde er 1986 als Professor für Architekturgeschichte an die TUM berufen. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, an der TUM das deutschlandweit bedeutendste Spezial- und Forschungsarchiv für Architektur aufzubauen, welches er später in das Architekturmuseum der TUM umwandelte. Seitdem das Architekturmuseum 2002 eigene Ausstellungsräume in der Pinakothek der Moderne erhielt, war Nerdinger Mitglied des Direktoriums der Pinakothek. Neben zahlreichen weiteren Preisen erhielt der Architekturhistoriker 2011 den Bayerischen Architekturpreis und den Bayerischen Staatspreis für Architektur.

2012 ging Winfried Nerdinger als Professor in den Ruhestand. Gleichzeitig übernahm er als Gründungsdirektor des NS-Dokumentationszentrums ein neues Amt. Seiner Alma Mater blieb Nerdinger als Emeritus of Excellence verbunden.

Im Juli 2019 wird Nerdinger sein neues Amt als Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste antreten. Bereits seit 2004 ist er Direktor der Abteilung Bildende Kunst der Akademie. Laut Gründungsverordnung soll die Bayerische Akademie der Schönen Künste die Entwicklung der Künste beobachten und sie „in jeder ihr zweckdienlich erscheinenden Weise fördern“. Darüber hinaus soll sie „einen Beitrag zur geistigen Auseinandersetzung zwischen den Künsten sowie zwischen Kunst und Gesellschaft leisten“.

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Campus lisa.pietrzyk@tum.de news-35447 Mon, 13 May 2019 12:35:36 +0200
Die molekulare Welt des guten Geschmacks https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35429/ Prof. Thomas Hofmann leitet seit 2007 den Lehrstuhl für Lebensmittelchemie und Molekulare Sensorik an der Technischen Universität München (TUM). Er ist seit 2009 Vizepräsident für Forschung und Innovation, seit 2017 Direktor des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der TUM und übernimmt im Herbst 2019 das Amt des Präsidenten von Prof. Wolfgang A. Herrmann. In seinem Vortrag wird er die Grundlagen der Geruchs- und Geschmackswahrnehmung verständlich machen und aufzeigen, wie der Mensch die komplexe Molekülwelt der Natur auf das Wesentliche reduziert.

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Termin a.schmidt@tum.de news-35429 Thu, 09 May 2019 10:29:40 +0200
„Carlotta's Face“ https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35414/ TUM in den Medien vera.siegler@tum.de news-35414 Wed, 08 May 2019 10:41:50 +0200 CEU und TUM unterzeichnen Kooperationsvereinbarung https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35412/ Die Vereinbarung sieht drei TUM-Professuren im Bereich Politik, Technologie und Gesellschaft vor, die im Zusammenwirken mit der CEU in Budapest besetzt werden. Das geplante Lehrangebot umfasst Seminare, Workshops, Sommerschulen sowie in Deutschland und den USA akkreditierte Kursangebote, die bis hin zu gemeinsamen Abschlüssen führen können. Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden die Möglichkeit zu Austauschaufenthalten haben.

Als Bedingung für das Angebot der Bayerischen Staatsregierung, das Engagement der TUM in Budapest zu unterstützen, sehen die Partner die Möglichkeit der CEU, in Ungarn frei als eine Einrichtung zu agieren, die US-amerikanische akademische Titel verleiht. Entsprechend rufen beide Parteien die ungarische Regierung auf, die CEU mit den rechtlichen Garantien auszustatten, um dieses neue Kapitel in der akademisch-wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Ungarn und Bayern aufzuschlagen.

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Campus news-35412 Tue, 07 May 2019 15:56:40 +0200
TUM bei Studienqualität in der ersten Liga https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35410/ Das CHE bewertet im Dreijahresrhythmus einzelne Fächer an mehr als 300 Hochschulen, vor allem um Studieninteressierten eine Orientierung zu bieten. Dazu wertet das Centrum verschiedene Kennzahlen aus und befragt die Studierenden. In rund 20 Kategorien, die von Fach zu Fach variieren, werden die Hochschulen jeweils in drei Gruppen (Spitzen-, Mittel-, Schlussgruppe) eingeteilt.

Die TUM erreicht Dutzende Male die Spitzengruppe. Als sehr gut beurteilen beispielsweise die Studierenden in der Architektur und im Maschinenwesen die Studiensituation sowie das Lehrangebot, mit dem auch der Studiengang Ingenieurwissenschaften der Munich School of Engineering punktet. Das Bauingenieurwesen bietet ebenso wie die Architektur eine hervorragende IT-Infrastruktur. Die Elektrotechnik und Informationstechnik punktet unter anderem mit einem engen Kontakt zur Berufspraxis. Besonders oft gehört die TUM bei der internationalen Ausrichtung der Studiengänge und bei der Unterstützung der Studierenden zu Beginn des Studiums zur Spitzengruppe.

Rang sechs weltweit für die Absolventinnen und Absolventen

Die CHE-Ranglisten ergeben das umfassendste Hochschulranking im deutschsprachigen Raum. In den vergangenen Jahren hatten die Studierenden der TUM auch in Mathematik / Informatik und Medizin / Naturwissenschaften sowie in den Wirtschaftswissenschaften beste Bewertungen gegeben.

Dass aus dem anspruchsvollen Studienprogramm gefragte Absolventinnen und Absolventen hervorgehen, zeigt regelmäßig das „Global University Employability Ranking“, für das rund 7.000 Unternehmen in rund 20 Ländern befragt werden. Sie wählten die TUM zuletzt auf Rang sechs weltweit.

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TUM in Rankings klaus.becker@tum.de news-35410 Tue, 07 May 2019 10:17:27 +0200
Auffällige Antikörper im Nervenwasser https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35409/ Bei der Diagnose von MS wird standardmäßig Nervenwasser mit Hilfe einer sogenannten Lumbalpunktion entnommen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Prof. Bernhard Hemmer, Direktor der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Klinikums rechts der Isar der TUM und KKNMS-Vorstand, untersuchten Nervenwasserproben von 637 MS-Patientinnen und Patienten, die regelmäßig über vier Jahre lang hinsichtlich ihrer Behinderung untersucht wurden.

Die Daten für die Untersuchung lieferte die Nationale MS-Patientenkohorte des KKNMS, in die seit 2010 1.376 Patientinnen und Patienten aus 18 Studienzentren eingeschlossen wurden. Ihre Daten und Bioproben werden zum Zeitpunkt des Studieneinschlusses, ein Jahr später und dann alle zwei Jahre erhoben.

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Forschung vera.siegler@tum.de news-35409 Fri, 03 May 2019 13:53:00 +0200
Ausnahmen werden zur Regel https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35393/ Der Zufall wollte es, dass Studenten bei einem Praktikumsversuch an der Forschungs-Neutronenquelle FRM II der TUM an die Grenzen eines über 90 Jahre alten Eckpfeilers der Physik stießen: die Born-Oppenheimer-Näherung. Dr. Astrid Schneidewind, Wissenschaftlerin am Forschungszentrum Jülich, benötigte eine Probe für ihren Praktikumsversuch mit Neutronen. Gleichzeitig war es ihrem Kollegen, TUM-Wissenschaftler Dr. Christian Franz, gelungen zum ersten Mal einen großen Kristall einer neuen Verbindung zu züchten. Motiviert durch Untersuchungen an ähnlichen Substanzen ließ die Wissenschaftlerin ihre Studenten die Substanz aus CeAuAl3 auf ungewöhnliche Anregungen testen. Das Material hatten verschiedene Forscher in Pulverform schon erfolglos an anderen Spektrometern untersucht.

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Forschung vera.siegler@tum.de news-35393 Thu, 02 May 2019 13:09:00 +0200
Spitzenberufung in der Kinderherzchirurgie https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35401/ Jedes 100. Kind kommt mit einem Herzfehler auf die Welt. Die kleinen Patienten sind häufig bereits als Säuglinge auf komplexe Operationen oder sogar Herztransplantationen angewiesen. Mit rund 700 Eingriffen pro Jahr - davon 600 am DHM der TUM - ist München eines der großen kinderherzchirurgischen Zentren Europas. Bisher wurde getrennt am DHM und dem LMU-Klinikum in Großhadern operiert. Mit Prof. Jürgen Hörer arbeiten nun erstmals alle kinderherzchirurgischen Institutionen Münchens abgestimmt zusammen.

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Campus vera.siegler@tum.de news-35401 Thu, 02 May 2019 10:05:00 +0200
TUM zählt zu innovativsten Universitäten Europas https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35402/ Die TUM steht auf Platz sieben und zählt damit auch in der vierten Ausgabe des Rankings zu den zehn innovativsten Universitäten des Kontinents. Mit dem Imperial College London (Rang 3), der EPF Lausanne (Rang 5) und der DTU in Kopenhagen (Rang 13) bekommen enge Partner der TUM ebenfalls hervorragende Bewertungen. An der Spitze steht erneut die belgische KU Leuven. Deutschland hat die meisten Universitäten unter den Top 100.

Reuters hat für „Europe’s Most Innovative Universities 2019“ über den Zeitraum von 2012 bis 2017 zehn Indikatoren analysiert, u.a.

  • wie viele Patente die Universitäten angemeldet und erteilt bekommen haben, insbesondere international
  • wie häufig diese Patente in anderen Patentanmeldungen zitiert wurden
  • wie häufig die wissenschaftlichen Publikationen der Universitäten in Patenanmeldungen sowie in Forschungspublikationen der Industrie zitiert wurden.

Damit belegt das Ranking die Erfolge der TUM beim Technologietransfer, also den Aktivitäten, mit denen aus Forschungsergebnissen Anwendungen mit gesellschaftlichem Nutzen generiert werden. Neben der Sicherung und Verwertung von Patenten gehören dazu auch langfristige Forschungspartnerschaften mit Unternehmen sowie die Förderung von jährlich mehr als 70 Firmengründungen. Laut „Deutschem Startup Monitor“ bringt die TUM unter den deutschen Hochschulen die meisten Gründerinnen und Gründer hervor.

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TUM in Rankings klaus.becker@tum.de news-35402 Tue, 30 Apr 2019 14:40:49 +0200
Neubau für Nachhaltige Chemie in Straubing https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35399/ Seit dem Wintersemester 2017/2018 ist der Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit der vierte Standort der TUM. Im Zuge des aktuellen Ausbaus von derzeit 16 auf künftig 30 Professuren wird dort auch ein neues Lehr- und Forschungsgebäude errichtet. Neben Labor- und Büroflächen bietet es einen teilbaren Hörsaal für 300 Personen, Seminarräume mit 200 Plätzen, Praktikumsräume mit mehr als 100 Arbeitsplätzen sowie eine Cafeteria. Das dreigeschossige Gebäude ist nach modernsten Grundsätzen der Energieeffizienz konzipiert und wird mit geringen Eingriffen in die Auenlandschaft nahe der Donau errichtet. 

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Campus a.schmidt@tum.de news-35399 Mon, 29 Apr 2019 12:28:00 +0200
Vernetzte Patientendaten https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35391/ Sobald wir in einer Klinik behandelt oder untersucht werden, hinterlassen wir Daten. Dazu gehören persönliche Informationen wie Name, Geburtsdatum und Adresse oder medizinische Daten wie Vorerkrankungen oder Diagnose- und Behandlungsergebnisse, aber auch Bioproben wie Blut oder Gewebe. Ist die Patientin oder der Patient damit einverstanden, können diese Daten auch für die Forschung genutzt werden. Zudem gibt es Daten, die primär für die Forschung gesammelt werden, natürlich in jedem Fall mit ausdrücklichem Einverständnis des Patienten. All diese vertraulichen medizinischen Informationen müssen vor fremdem Zugriff geschützt werden.

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Entrepreneurship vera.siegler@tum.de news-35391 Mon, 29 Apr 2019 11:33:00 +0200
Regenwald in Gefahr https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35384/ „AmazonFACE ist das erste FACE-Experiment in den Tropen“, erklärt Professorin Anja Rammig von der TU München, die an ihrer Professur für „Land Surface-Atmosphere Interactions“ die Wechselwirkungen zwischen Landoberfläche und Atmosphäre untersucht. Sie arbeitet gemeinsam mit ihrem brasilianischen Kollegen David M. Lapola von der Universität Campinas, Brasilien, an dem internationalen Projekt.

FACE steht für „Free Air CO2 Enrichment“; es beschreibt einen technischen Versuchsaufbau, der im Freiland eine erhöhte Kohlendioxid-Konzentration erzeugt. So wird realitätsnah untersucht, wie sich künftig zu erwartende höhere Kohlenstoffdioxidwerte auf das Ökosystem auswirken.

Mindestens zehn Jahre lang werden im AmazonFACE-Projekt Daten im Amazonas-Regenwald, rund 70 Kilometer nördlich von Manaus, erhoben, um offene Fragen zu beantworten: Was passiert, wenn sich mehr und mehr Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre ansammelt? Wie viel CO2 kann dieser Wald speichern? Gibt es ein Limit?“

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Forschung presse@tum.de news-35384 Wed, 24 Apr 2019 10:33:00 +0200
TUM ist Vorbild bei Hochschul-Digitalisierung https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35383/ Herr Pongratz, Sie haben die Einführung und Weiterentwicklung des integrierten Campus Management Systems TUMonline von Beginn an begleitet und ab 2011 als CIO verantwortet. War es wichtig hier frühzeitig aktiv zu werden?

Ja klar. Das starke Wachstum unserer Universität, die Verdoppelung der Studierendenzahl in den letzten knapp 15 Jahren wäre ohne eine entsprechende technische Unterstützung gar nicht schulterbar gewesen. Auf der Plattform TUMonline können Studierende, Lehrende und Verwaltungsangestellte alle Prozesse von der Bewerbung bis zur Graduierung zentral einsehen und managen. Uns ist aber auch klar, dass die Entwicklung einer solchen Plattform nie abgeschlossen ist. Es gibt laufend neue Anforderungen, fachliche wie technische, und natürlich auch jedes Jahr eine neue Studierendengeneration, die kritisch mit dem System arbeitet und eigene Bedarfe, Blickwinkel und gelegentlich auch neue Endgeräte einbringt.

Für das Gelingen spielt die Nutzerfreundlichkeit eines solchen Systems eine zentrale Rolle.

Natürlich, wobei das schnell gesagt ist. Die Umsetzung gestaltet sich meist komplex und ist ein langer und kontinuierlicher Vorgang. Auch lässt sich beispielweise über Design und Layout viel streiten. Unsere Schwerpunkte waren neben einer möglichst guten Prozessunterstützung auch eine starke Integration in die anderen Systeme der TUM und die Reduzierung von Medienbrüchen. Eine möglichst einheitliche Navigation und die Zweisprachigkeit der Oberflächen waren uns von Anfang an wichtig. Für unser elektronisches Bewerbungs-, Zulassungs- und Einschreibungsverfahren wurden wir sogar mit dem „Bayerischen eGovernment-Löwen 2010“ der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet.

Vor kurzem gab es eine weitere Auszeichnung: Sie wurden vom Hochschulforum Digitalisierung als Digital Champion benannt. Gilt diese Auszeichnung ebenfalls TUMonline?

(lacht) Ich würde hier nicht nach Systemen oder Projekten unterscheiden, wir sind hier an der TUM auf einem guten Weg. Meine Ernennung zum Digital Champion für Deutschland war neben der persönlichen Wertschätzung übrigens eine augenzwinkernde Aktion zum 1. April. Die Digital Champions werden eigentlich von jedem EU-Staat selbst benannt – und da die Rolle in Deutschland vakant ist, sollte diese Aktion auch darauf hinweisen, dass es bundeweit noch Nachholbedarf gibt.

In einem neuen Projekt arbeiten Sie gemeinsam mit internationalen Spitzen-Unis, wie dem MIT, Harvard und UC Berkeley an der Entwicklung fälschungssicherer Zeugnisse mit Hilfe der Blockchain-Technologie.

Ja, genau, das ist ein sehr spannendes und vielsprechendes Projekt. Aus Europa sind außer uns noch Delft und das Hasso-Plattner-Institut beteiligt. Insgesamt besteht die Kernarbeitsgruppe aus neun Universitäten. Gemeinsam entwickeln wir einen weltweiten Standard für eine vertrauenswürdige Infrastruktur zum Austausch digitaler Zeugnisse und akademischer Leistungsnachweise. Während digitale Technologien ja schon einen großen Einfluss auf das Forschen, Lehren und Lernen haben und Bildungsbiographien immer weiter individualisieren, hat sich hinsichtlich akademischer Dokumente, deren Sicherheit und Überprüfbarkeit bisher wenig getan. Das wollen wir nun ändern und neueste Technologien im Kontext von Blockchains und digitalen Zertifikaten bieten hierzu optimale Voraussetzungen.

Bis wann rechnen Sie mit umsetzbaren Ergebnissen?

Ich bin guter Dinge, dass wir hier bald vorzeigbare Ergebnisse haben. Wir arbeiten seit September 2018 eng zusammen, haben eine gemeinsame Vision entwickelt und gehen nun sukzessive in die Umsetzung, wobei uns der Diskurs in der weltweiten Community sehr wichtig ist. Es geht uns ja nicht um eine weitere Insellösung unter vielen anderen, sondern um einen Ansatz, der weltweit von Hochschulen und ihren Studierenden genutzt werden kann.

Ist ein solches System in TUMonline integrierbar?

Ich will nicht zu viel verraten, aber ja, das ist ein zentraler Erfolgsfaktor und Voraussetzung für die breite Nutzung. Ohne eine möglichst nahtlose Integration in die jeweils bestehende Hochschulinfrastruktur wird es immer Akzeptanzprobleme geben. Dahingehend spielt für viele Nutzende die eigentliche Technologie keine große Rolle – Hauptsache sie funktioniert, ist sicher, verlässlich und datenschutzkonform.

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Campus a.schmidt@tum.de news-35383 Tue, 23 Apr 2019 13:46:00 +0200
Brexit-Unterhändler spricht an der TUM https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35370/ Michel Barnier leitet seit 2016 für die EU-Kommission die Verhandlungen über den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Zuvor war er sowohl EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen als auch für Regionalpolitik und institutionelle Reformen. In Frankreich hatte Barnier seit 1993 mehrere Ministerämter inne.

Mit der „European Union Week“ wollen die TUM School of Management, die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, und die HEC Paris aktuelle EU-Themen diskutieren und gleichzeitig für die europäische Idee werben.

Die Veranstaltung ist öffentlich, eine Anmeldung erforderlich bei event.wi(at)tum.de.

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Termin news-35370 Thu, 18 Apr 2019 11:00:00 +0200
Neue Partnerschaft in Äthiopien https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35367/ Die Partner wollen in Forschung, Lehre und Technologieanwendung eng zusammenarbeiten. Zum Auftakt haben sie die ersten „Ethiopian-German Networking Days on Medical Technology“ organisiert. Bei der dreitägigen Veranstaltung tauschen sich Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in der äthiopischen Hauptstadt aus, darunter der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder. Erste Forschungsschwerpunkte der Kooperation werden die Entwicklung neuer Prothesen und eines robusten Sterilisators für Krankenhäuser in ländlichen Gebieten.

Die TUM hat 2018 eine Initiative für langfristige Partnerschaften mit afrikanischen Hochschulen gestartet. Das erste Abkommen schloss sie mit der Kwame Nkrumah University of Science and Technology (KNUST) in Ghana. Die Initiative baut auf den 140 Projekten und Austausch-Programmen auf, in denen die TUM bislang schon mit Institutionen in 20 afrikanischen Ländern zusammenarbeitet.

Basis für die neue Partnerschaft ist das Programm „MedTech OneWorld“ des Lehrstuhls für Medizintechnik, das neue Technologien für die Bedürfnisse in Entwicklungsländern erforscht. Mit dem T-PTC und anderen äthiopischen Partnern arbeitet der Lehrstuhl bereits seit mehreren Jahren an Prothesen; diese werden mit Materialien und Werkzeugen gefertigt, die in dem ostafrikanischen Land verfügbar sind. Mehrere Studierende, die für ihre Abschlussarbeiten in Addis Abeba waren, haben 2018 die Gruppe „MedTech OneWorld Students“ gegründet, in der rund 50 Mitglieder in Eigenregie an neuen medizintechnischen Produkten forschen.

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Campus klaus.becker@tum.de news-35367 Wed, 17 Apr 2019 14:34:06 +0200
Erster Preis für Murmel-Musik-Maschine https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35379/ Die Maschine lässt kleine Stahlkugeln vollautomatisch auf ein Glockenspiel fallen und kann dadurch beliebige Melodien erzeugen. Die Murmeln werden anschließend wieder auf einem Förderband auf ihre Ausgangsposition befördert. Gesteuert wird die Maschine über einen Mikrocontroller. Für den Landeswettbewerb hat Simon Metzendorf zusätzlich ein Lochstreifenlesegerät und ein Keyboard gebaut, um weitere Eingabemöglichkeiten zu schaffen.

Die Anfänge des Projekts liegen im Tüftelix-Förderprogramm des Schülerforschungszentrums Berchtesgaden, das  unter Trägerschaft des Landkreises Berchtesgadener Land und der TUM steht. Für wissenschaftliche Leitung des Zentrums ist die TUM verantwortlich. Die Einrichtung vermittelt seit 2011 durch innovative Angebote Schülerinnen und Schülern Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Heute besuchen jedes Jahr 10.000 Kinder und Jugendliche das Zentrum – das einzige seiner Art in Bayern. Es ist Teil eines Netzwerks, das die TUM mit zahlreichen Schulen geschlossen hat. Von der engen Verknüpfung zwischen Didaktikforschung und Unterricht profitieren Universität und Schulen geleichermaßen.

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Campus news-35379 Wed, 17 Apr 2019 09:00:00 +0200
Führungstreffen von CEU und TUM https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35403/ Michael Ignatieff, Präsident und Rektor der CEU, betonte, dass „die TUM für die CEU ein extrem vielversprechender Partner ist, aufgrund ihrer weltweit führenden Position in Ingenieurwissenschaften und Technologie und ihrem starken Bestreben, auch in den Geistes- und Sozialwissenschaften ihre Expertise zu erweitern. Basierend auf der gebündelten Erfahrung beider Institutionen, wollen wir in gemeinsamen Programmen die politischen, gesellschaftlichen und ethischen Chancen und Herausforderungen neuer Technologien untersuchen.“

TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann sagte: „Die CEU genießt in den Geistes- und Sozialwissenschaften einen ausgezeichneten Ruf. Deshalb prüfen wir derzeit die Möglichkeit einer langfristigen Zusammenarbeit, die auch die Einrichtung gemeinsamer Professuren in Budapest und Studiengänge in einer thematisch einzigartigen Kombination umfassen würde. Diese Zusammenarbeit fügt sich nahtlos in unsere Vision eines Human-Centered Engineering ein.“

Beide Parteien werden erneut am 7. Mai in Budapest zusammenkommen, um die Gespräche abzuschließen und ein bilaterales Abkommen über die künftige Zusammenarbeit zu unterzeichnen.

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Campus news-35403 Fri, 12 Apr 2019 16:44:00 +0200
Wie Pflanzen sich zur Wehr setzen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35335/ „Das Immunsystem der Pflanzen ist raffinierter, als wir gedacht haben“, sagt Dr. Stefanie Ranf vom Lehrstuhl für Phytopathologie der TU München. Zusammen mit einem internationalen Forschungsteam hat die Biochemikerin Substanzen entdeckt, die die pflanzliche Abwehr aktivieren.

Bisher war die Wissenschaft davon ausgegangen, dass die Zellen von Pflanzen – ähnlich wie die von Menschen und Tieren – Bakterien an komplexen molekularen Verbindungen, beispielsweise aus der Bakterienzellwand erkennen. Vor allem bestimmte Moleküle mit einem fettähnlichen Teil und mehreren Zucker-Bausteinen, die sogenannten Lipopolysaccharide, kurz LPS, standen im Verdacht, eine Immunantwort auszulösen.

2015 war es Ranfs Team gelungen, das entsprechende Rezeptor-Protein aufzuspüren: das LipoOligosaccharide-specific Reduced Elicitation, kurz LORE. Alle Experimente deuteten darauf hin, dass dieses LORE-Protein das Immunsystem der Pflanzenzelle aktiviert, wenn es LPS-Moleküle aus der Zellwand bestimmter Bakterien erkennt.

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Forschung andreas.battenberg@tum.de news-35335 Thu, 11 Apr 2019 19:00:00 +0200
Senkrechtstart in die Mobilität von morgen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35332/ Hubschrauber und Multicopter können senkrecht starten und landen, sind aber im Reiseflug nicht sehr effizient. Klassische Reiseflugzeuge dagegen fliegen effizient, benötigen aber eine Start- und Landebahn. Ein Transitionsflugzeug kombiniert die Vorteile: Es kann mithilfe von Propellern senkrecht starten und landen, besitzt aber auch Flügel und kann so in den effizienten Reiseflug übergehen.

Beim Senkrechtstart befindet sich der Flieger im sogenannten Hover-Modus, also im Schwebezustand. Dann folgt die Transitionsphase, der Übergang vom Hover-Modus in den dritten Modus: den Vorwärtsflug oder fachlich bezeichnet den Flächenflug. „Ein derartiger Flugtaxi-Prototyp ist in Deutschland bisher noch nicht bemannt geflogen“, erklärt Franz Sax vom Lehrstuhl für Flugsystemdynamik. Dort beschäftigen sich Forscher und Forscherinnen seit Jahren an der Entwicklung von Flugregelungssystemen.

Die in Gilching ansässige Firma AutoFlightX kooperierte mit dem Lehrstuhl bei der Entwicklung ihres Flugtaxi-Prototyps. Matthias Bittner, Chief Operating Officer: „Wir wollen ein Lufttaxi bauen, das einfach senkrecht starten und landen, aber trotzdem möglichst effizient längere Strecken zurücklegen kann. Die größten Herausforderungen sind die Flugregelung und Flugstabilisierung, damit der Flieger auch unter widrigen Umständen in der Luft bleibt.“

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Forschung stefanie.reiffert@tum.de news-35332 Thu, 11 Apr 2019 10:00:00 +0200
Wer gewinnt bei Game of Thrones? https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/article/35360/ Studierende der Technischen Universität München entwickelten eine Informatik-Anwendung, die das Internet nach Daten über die Serie „Game of Thrones“ durchsucht und die Zahlen mit Algorithmen der künstlichen Intelligenz aufbereitet. So ist es ihnen möglich, die Überlebenschancen der einzelnen Game of Thrones-Charaktere vorherzusagen.Schon im Jahr 2016, kurz vor der Ausstrahlung der 6. Staffel, entwickelten Studierende des gleichen Kurses einen Algorithmus, der die Wiederauferstehung von Jon Snow richtig vorhersagte.

Der von den Studierenden entwickelte Algorithmus sagt diesmal voraus, dass Daenerys Targaryen die höchste Chance (99%) hat, die GoT-Welt zu überleben. Die rechte Hand des Königs, Tyrion Lannister, hat ebenfalls eine vielversprechende Überlebensrate von 97%. Die Überlebensraten werden mithilfe der Langlebigkeitsanalyse vorhergesagt. Diese Technik ähnelt wissenschaftlichen Anwendungen, bei denen die Auswirkungen von Behandlungen und Komplikationen bei Krebspatienten untersucht werden. Die vollständige Liste der Charaktere und ihre Überlebenschancen sind online unter got.show verfügbar.

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Campus andreas.battenberg@tum.de news-35360 Tue, 09 Apr 2019 16:05:00 +0200