• 26.4.2015

Spenden sammeln für die Studentenhilfe:

Am 19. Mai geht’s um die Wurst

Currywurst essen und Gutes tun: Am 19. Mai 2015 gibt’s die kultige Mahlzeit in den Mensen und StuCafés für 20 Cent mehr als sonst. Das Geld fließt eins zu eins an den Verein <link https://www.tum.de/studium/studinews/ausgabe-022015/show-022015/article/32358/>Studentenhilfe München e.V.</link>. Dieser unterstützt Studierende in Notlagen. Organisiert wird die Aktion vom Team <i>zusammen.sammeln</i> der Jungen Akademie der TUM. Marlies Köpke erklärt die Aktion.

Isst schon mal Probe: Marlies Köpke von zusammen.sammeln organisiert  am 19. Mai 2015 mit Team eine Spendensammel-Aktion in den Münchner Mensen. (Foto: Maren Willkomm)
Isst schon mal Probe: Marlies Köpke von zusammen.sammeln organisiert am 19. Mai 2015 mit Team eine Spendensammel-Aktion in den Münchner Mensen. (Foto: Maren Willkomm)

Spenden sammeln beim Mittagessen - Wie seid Ihr auf die Idee gekommen?

In Regensburg werden Pfandflaschen gesammelt für einen guten Zweck. Wir fanden: Das können wir Münchner auch. Sogar mit kleinem Budget: Alle zusammen können etwas bewirken. Wir haben überlegt, wo an der Uni täglich Geld fließt. In der Mensa! Daher sind wir aufs Studentenwerk zugegangen und trafen dort auf offenen Ohren.

Wie funktioniert die Spendensammel-Aktion?

Am 19. Mai gibt es in 12 Münchner Mensen und StuCafés Currywurst. Sie kostet an diesem Tag 20 Cent mehr als sonst. Der Erdbeerjoghurt 10 Cent mehr. Wer diese Speisen also auswählt und bezahlt, gibt automatisch Geld für die Studentenhilfe. Das Studentenwerk lässt den Überschuss direkt dem Verein zukommen.

Warum habt Ihr Euch für die Currywurst entschieden?


Das ist laut dem Studentenwerk das beliebteste Essen im ganzen Jahr. Vergangenes Jahr wurden an einem Vergleichstag München-weit über 6.000 Currywürste verspeist. Und zum Nachtisch nehmen die Studierenden am liebsten ein Erdbeerjoghurt. Da kann also, auch wenn der einzelne wenig gibt, eine Menge zusammen kommen!

Warum geht das Geld an den Verein „Studentenhilfe“?

Wir haben eine Umfrage gemacht: Würdet Ihr spenden und wofür? 760 Personen haben teilgenommen. 70% von ihnen sagten: Wir spenden gerne und am liebsten für ein Projekt, das „Hilfe zur Selbsthilfe“ beinhaltet und „international oder regional“ angelegt ist. Und Transparenz war ihnen besonders wichtig. Da fanden wir den Verein Studentenhilfe optimal.

Bleibt die Aktion am 19. Mai eine Einzelaktion oder soll es sowas öfter geben?

Wenn dieser Aktionstag erfolgreich ist, könnten wir uns vorstellen, dass das Studentenwerk diese Aktion dauerhaft übernimmt. Am besten sollen die Studierenden dann auch über den Spendenzweck mitentscheiden.

Organisiert Ihr sonst noch etwas?


Eine Flaschensammel-Aktion wie in Regensburg werden wir auch umsetzen: Vom 4. bis zum 8. Mai werden wir am Stammgelände umgebaute Ölfässer aufstellen. In der Woche werden wir auch zwei Aktionstage haben, an denen wir da stehen und Werbung machen. Der Erlös des Pfandes geht bei diesem Event an die Lebenshilfe-Werkstatt München, die behinderten Menschen eine Teilhabe am Arbeitsleben bietet.

In aller Kürze: Was ist das Besondere an der Aktion „Currywurst“?

Erstens: Jede/r kann bei der Spendenaktion mitmachen. Es funktioniert ohne jeden Aufwand. Am 19. Mai in der Mensa Currywurst essen. Einfacher geht’s nicht. Zweitens: Das Geld kommt anderen Studierenden zugute und wir wissen genau, wo’s hingeht. Übrigens: Wer keine Currywurst essen will, kann trotzdem für die Studentenhilfe spenden. Nicht nur am 19. Mai, sondern jederzeit.

Marlies Köpke (22) studiert Medizin im 9. Semester. Sie stammt aus Heidelberg und hat ihren Schulabschluss als International Baccalaureate in England gemacht. Momentan beschäftigt sich Marlies intensiv mit einer Leberkrankheit: Sie schreibt an ihrer Doktorarbeit im Bereich Humangenetik. Sie ist Mitglied in der Jungen Akademie der TU München im Jahrgang 2014/15.

Mehr Informationen:
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