Ideenwettbewerb „Studienbezogene Verstärkung der Exzellenzstrategie“

Mit dem Ideenwettbewerb „Studienbezogene Verstärkung der Exzellenzstrategie“ fördert die TUM Initiativen im Bereich Studium und Lehre, die darauf abzielen, den Einsatz digitaler Formen des Lehrens, Lernens und Prüfens an der TUM voranzutreiben sowie innovative transdisziplinäre Lehrformate zu entwickeln.

Wettbewerb 2021

Die aktuelle Ausschreibung des Ideenwettbewerbs „Studienbezogene Verstärkung der Exzellenzstrategie“ zielt auf die Förderung digitaler und projektbasierter Lehr-, Lern- und Prüfungsformen.

Mit herausragendem Engagement und Kreativität aller Lehrenden, Mitarbeitenden und Studierenden hat die TUM die digitale Lehre weiter vorangetrieben. Die gewonnenen Erfahrungen zeigen das Potential der neuen Methoden und werden unsere Lehre auch in Zukunft weiter prägen.

Diese Zukunft wollen wir durch den Ideenwettbewerb weiter ausgestalten und dabei auch den gegenwärtigen Herausforderungen begegnen.

Der Ideenwettbewerb 2021/22 zielt damit auf die Förderung von Initiativen im Bereich Studium und Lehre zum Einsatz digitaler und projektbasierter Lehr-, Lern- und Prüfungsformen an der TUM.

In folgenden zwei Förderlinien können bis zum 10.09.2021 Anträge eingereicht werden:

An der TUM wird die Präsenzlehre durch vielfältige Formate des digitalen Lehrens und Lernens ergänzt. Unsere Erfahrungen mit diesen digitalen Formaten werden die Lehre auch in der Zukunft weiterhin nachhaltig prägen. Nicht nur in Zeiten von Hybrid- und Flex-Semestern können die Formate verknüpft eingesetzt werden und zu einer Balance aus neuen und konventionellen Präsenzformaten mit neuer Interaktion von Lehrenden und Studierenden vor Ort, kombiniert mit Angeboten im virtuellen Raum, entstehen.

Elektronische Prüfungen, die in Pandemie-Zeiten sehr nützlich sind, werden darüber hinaus die Dynamik in der Planung von Auslandsaufenthalten fördern und kommen zum Beispiel Austauschstudierenden, internationalen Vollzeitstudierenden sowie speziellen Personengruppen, die aus anderen Gründen nicht vor Ort sein können, zugute. E-Prüfungsformate können auch dazu beitragen, die Möglichkeiten der Feststellung der Studieneignung internationaler Bewerbender zu erweitern.

Sie haben Ideen, wie man eingeführte digitale Lehre in bestehenden Veranstaltungen weiterentwickeln kann? Welche Formate besonders wirkungsvoll sind und wie sie zu Best Practice werden? Wo besondere technische Ausstattung einen zusätzlichen Schub geben könnte? Wie man die Kompetenzentwicklung von Studierenden und Lehrenden im Bereich der digitalen Lehre fördern könnte? Wie man die Betreuung und Beratung der Studierenden im digitalen Raum fördern kann? Wie die digitale Lehre internationale Kooperationen stärken kann? Und wie wir unsere Prüfungen ebenfalls in die digitale Welt überführen und für die Erfassung von Kompetenzen nutzen können?

Mit den Projektwochen sollen neue Formen des fachübergreifenden, projektbasierten Lehrens und Lernens entstehen. Hierfür werden Konzepte gesucht, wie durch projektbasierte Lehre der Kompetenzerwerb befördert und disziplinübergreifende Zusammenarbeit gestärkt werden kann. Ferner kann projektbasierte Lehre dabei helfen, die lebhaft diskutierten „21st Century Skills“ zu vermitteln und mit fachlichem Wissen zu verknüpfen. Die neuen Formate können Studierende auch darauf vorbereiten, produktiv in heterogenen Teams zu arbeiten, proaktiv mit unscharfen Fragestellungen umzugehen oder die Verschränkung technischer Entwicklungen mit ethischen Aspekten zu beleuchten.

Bereits vor der Einführung der Projektwochen im Sommersemester 2023 sollen erste Initiativen gefördert werden, deren Ergebnisse Lehrende und Studierende in der Pilotphase unterstützen können.

Sie haben Ideen mit welchen Materialien, Methoden oder Prozesse die oben beschriebenen Formate unterstützt werden können und möchten diese „Werkzeuge“ für größere Nutzergruppen aufbereiten und zugänglich machen? Sie möchten mit neuen Formen der Lehrkooperation experimentieren oder bestehende Kursformate für die Projektwochen weiterentwickeln?

Antragsberechtigt sind Fakultäten/Schools, Professuren, zentrale Serviceeinrichtungen (zum Beispiel ProLehre | Medien und Didaktik, IT-Servicezentrum, Universitätsbibliothek, TUM Sprachenzentrum, TUM Center for Study and Teaching) und Studierendenvertretungen.

Mehrere Anträge je Einheit sind möglich. Jedoch sind die Anträge gesammelt über den Studiendekan/die Studiendekanin oder die Leitungen der Serviceinrichtungen einzureichen.

Die Anträge sind bis 10.09.2021 beim TUM Center for Study and Teaching in elektronischer Form an Frauke Winkel einzureichen.

Frühester Starttermin für einzelne Projekte ist voraussichtlich der 01.11.2021 und damit noch im Wintersemester 2021/22. Ein späterer Projektbeginn ist möglich. Die Laufzeit endet spätestens zum 31.12.2023. Eine Mindestlaufzeit für einzelne Projekte gibt es nicht.

Für die Jahre 2021 bis 2023 stehen TUM-weit voraussichtlich rd. 2,5 Mio. Euro aus Studienzuschüssen für die zwei Förderlinien zur Verfügung.

Zu formalen Fragen der Antragstellung finden Sie Weiteres in den Vorlagen zur Bewerbung sowie zum Finanzplan.

Bei Fragen zur Ausschreibung wenden Sie sich bitte an Frauke Winkel.

Wettbewerb 2020

Die Ausschreibung im Jahr 2020 zielte mit den Förderlinien „Virtuelle Labore“, „Digitale Lehr- und Prüfungsformate“ und „Studentisches Lernen“ insbesondere auf die Förderung des Einsatzes digitaler Lern-, Lehr- und Prüfungsformen.

Folgende Projekte wurden in den einzelnen Kategorien gefördert:

Virtuelle Labore

Ingenieurfakultät Bau Geo Umwelt: Prof. Dr.-Ing. Stephan Freudenstein

Mithilfe moderner Kameratechnik soll die Vermittlung der Bedeutung empirischer Erkenntnisse für die Modellbildung im Bauingenieurwesen optimiert werden. In einem Virtual Lab können z.B. optische 3D-Verfomungsmessungen für Forschung und Lehre genutzt werden. Das Ziel besteht darin, den Studierenden einen intensiven Einblick in die Versuchskonzeption und -durchführung sowie die darauf basierende Ergebnisanalyse zu geben.

Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, Munich School of BioEngineering: Prof. Dr.-Ing. Werner Hemmert

In diesem Projekt wird ein Messtechnik-Praktikum aufgebaut, das von den Studierenden eigenständig zuhause durchgeführt werden kann. Mit minimalem Aufwand können elektronische Schaltungen aufgebaut und mit einem Audio-Interface messtechnisch charakterisiert und am PC ausgewertet werden. Die Studierenden können dabei grundlegende Prinzipien der Messtechnik anhand von praktischen Versuchen erlernen. Durch den eigenen physikalischen Aufbau der Experimente werden Lerninhalte unmittelbar erfahrbar.

Fakultät für Maschinenwesen: Prof. Dr.-Ing. Karsten Stahl, Prof. Dr.-Ing. Johannes Fottner, Prof. Dr.-Ing. Birgit Vogel-Heuser, Prof. Dr.-Ing. Wolfram Volk, Prof. Dr.-Ing. Michael F. Zäh

Ein vollumfänglicher digitaler Zwilling eines realen Demonstrators soll z.B. Bewegungsabläufe in Getrieben sichtbar machen oder Möglichkeiten zur Anlagenprogrammierung bieten. Über eine Moodle-Schnittstelle wird den Studierenden ein digitales Abbild eines Subsystems der Projektbasierten Demonstrator-Anlage, in Form einer „urbanen Seilbahnanlage“,  zur Verfügung gestellt. Durch das gemeinsame digitale Abbild werden die Lernergebnisse besser systematisch vernetzt.

Fakultät für Medizin, TUM MEC: Prof. Dr. Thomas Misgeld, Prof. Dr. Helmuth Adelsberger, Michael Brunnhuber

Um praktische Lernerfahrungen auch mit digitaler Fernlehre zu ermöglichen, wird ein Online-Home Lab-Kurs für praktische Module des Studiengangs Biomedical Neuroscience entwickelt. Hierbei wird eine Kombination von Online-Lehre, virtuellen Laboren und Heim-Experimentiersets (home lab kits) eingesetzt. Heim-Experimentiersets ermöglichen den Studierenden die Durchführung kleiner Experimente von zuhause aus, und unterstützen somit die Vermittlung praktischer Erfahrungen und Fähigkeiten.

ProLehre | Medien und Didaktik: Dr. Andreas Fleischmann

ProLehre | Medien und Didaktik wird Expertise für digitale Labordidaktik hochschulweit zur Verfügung stellen und Lehrende bei der didaktischen Konzeption und technischen Umsetzung von Virtual Labs und Remote Labs unterstützen.

ProLehre | Medien und Didaktik: Dr. Andreas Fleischmann

Im InnovationLab von ProLehre | Medien und Didaktik soll das Potential von Augmented Reality als Unterstützung von Laborpraktika analysiert und erprobt werden.

Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften: Dr. Martin Schönfelder, Dr. Fabian Stöcker, Dr. Peter Spitzenpfeil, Prof. Dr. Henning Wackerhage

Ein Online-Lehrlabor soll in Modulen der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften eingesetzt werden. Hierdurch wird zum einen die Methodenlehre unterstützt und mit Onlinemedien erweitert. Zum anderen können die Studierenden in einem virtuellen Labor interaktive Experimente durchführen.

Weitere Informationen zum Projekt

Wissenschaftszentrum Weihenstephan: Prof. Dr. Thomas Becker

An einer virtuellen Demonstrationsanlage können Studierende das Engineering, die Automatisierung und den Betrieb von Produktionsanlagen aus der Getränke-, Lebensmittel und Bioprozesstechnologie erlernen. Ein digitalisiertes Übungs- und Lehrkonzept inklusive Webcasts ermöglicht den Studierenden eigenständiges Abreiten an der virtuellen Anlage.

Weitere Informationen zum Projekt

Wissenschaftszentrum Weihenstephan: Dr. Martin Döllerer

Studierende aus dem Bereich der Umweltwissenschaften erhalten die Möglichkeit, digitale Zwillinge von real existierenden Waldparzellen in einer virtuellen Umgebung intensiv zu analysieren. Die Waldparzellen können außerdem auch direkt vor Ort besichtig und mit Hilfe von Augmented Reality studiert werden. Mit den angefertigten Modellen können verschiedene Effekte untersucht werden, z.B. Walddynamik, Klimawandel, Extremereignisse.

Weitere Informationen zum Projekt

Digitale Lehr- und Prüfungsformate

TUM Center for Study and Teaching: Dr. Cornelia Gotterbarm

Bei der coronabedingt sehr kurzfristigen Umstellung des Vorlesungsbetriebs auf digitale Lehre im Sommersemester 2020 unterstützen studentische Hilfskräfte, die in der eScout-Academy bei ProLehre | Medien und Didaktik geschult werden, die Lehrenden bei der Erstellung von Lehrvideos wie auch bei der Durchführung der digitalen Lehre. Da jedoch nicht jede/jeder Professor:in über eigene Hilfskräfte verfügt bzw. diese für die digitale Lehre einsetzen kann, werden mit dem Projekt „E-Scouts zur Verstärkung in der digitalen Lehre“ Professor:innen auf Antrag der Fakultät von der TUM bei der Finanzierung zentral und niederschwellig unterstützt.

Fakultät für Chemie: Prof. Dr. Fritz E. Kühn

Für das Projekt werden chemische Experimente und Sachverhalte filmisch dokumentiert und plausibel gemacht, die sowohl für Studium als auch für Gesellschaft von Interesse und Relevanz sind. Es wird dazu zunächst ein Pilotprojekt auf der Basis grundlegender Lehrinhalte erstellt. Außerdem werden digitale „Lernspiele“ (vergleichbar mit einer App) zur Prüfungsvorbereitung der Studierenden konzipiert.

TUM School of Governance: Prof. Dr. Stefan Wurster, Dr. Markus Siewert

Ziel des Projekts ist die Konzeption und Durchführung einer interdisziplinären, digitalen Lehr-Lern-Einheit, die sich mit dem Zusammenspiel von nachhaltiger Entwicklung und digitaler Transformation an Hochschulen auseinandersetzt. Die Lehr-Lern-Einheit umfasst u.a. online Vorlesungen, interaktive Formate sowie Seminare, die sich sowohl aus theoretischer wie praktischer Sicht mit Chancen und Risiken der Digitalisierung für eine nachhaltige Entwicklung beschäftigen. So sollen u.a. gemeinsam mit den Studierenden konkrete Projekte entwickelt, die sich mit der Gestaltung einer digitalen Nachhaltigkeits-Transformation durch, mit und für die TUM befassen.

Weitere Informationen zum Projekt

Fakultät für Maschinenwesen, Fakultät für Informatik, Ingenieurfakultät Bau Geo Umwelt, TUM School of Education, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, Fakultät für Psychologie und Pädagogik der LMU: Prof. Birgit Vogel-Heuser, Prof. H. Seidl, Prof.  A. Borrmann, Prof. S. Hofer, Dr. F. Reinhold

Auch für Ingenieure werden Kenntnisse im Bereich Software Engineering immer wichtiger. Für das Erlernen der notwendigen Abstraktionsfähigkeit, welche für Programmiersprachen und Modellierungsaufgaben notwendig ist, ist das individuelle Feedback ein wichtiger Faktor für den Lernerfolg der Studierenden. Es soll ein Konzept entwickelt werden, welches individualisiertes und interaktives Feedback für die Studierenden auch in der Online-Lehre ermöglicht, sowie lehr-/lernpsychologische Gesichtspunkte berücksichtigt.

Fakultät für Maschinenwesen: Prof. Dr.-Ing. Karsten Stahl, Prof. Dr.-Ing. Johannes Fottner, Prof. Dr.-Ing. Birgit Vogel-Heuser

Für Module der Lehrstühle für Automatisierung und Informationssysteme, Fördertechnik Materialfluss und Logistik sowie Maschinenelemente wird ein Konzept entwickelt, welches Formate der Onlinelehre und Präsenzlehre zu einem gemeinsamen, hybriden Lehrkonzept vereint und insbesondere Studienleistungen in Form von semesterbegleitenden Prüfungen berücksichtigt. Das Format soll im Jahr 2020 erprobt werden und der TUM als Best Practice verfügbar gemacht werden.

Fakultät für Medizin, TUM MEC: Prof. Dr. Marjo Wijnen-Meijer, Dr. med. Christopher Holzmann-Littig, Prof. Dr. med. Pascal Berberat

Eine digitale Toolbox wird erarbeitet, um ein valides digitales Angebot für das spezifisch medizinische Lernformat der klinischen Entscheidungsfindung zu entwickeln. Eine externe Software wird als Vorlage genutzt, die von Dozierenden selbstständig mit Patientenfällen aus dem klinischen Alltag befüllt werden kann. Anhand der digitalen Fälle und auf Basis realer Anamnesegespräche, Befunde und Bilder lernen die Studierenden diagnostische Pfade und Entscheidungen verknüpft mit Hintergrundwissen zu den jeweiligen Krankheitsbildern. Parallel wird ein entsprechendes Schulungsprogramm für Dozierende entwickelt und ein Didaktik-Konzept, zur flexiblen Einbindung der digitalen Formate in der Lehre, erarbeitet.

Fakultät für Medizin: PD Dr. Friederike Schmidt-Graf, Dr. Henrik Heitmann, Prof. B. Hemmer

Die Anwendbarkeit und Effektivität von E-Learning mit einem Flipped-Classroom-Konzept wird in einem praxisbezogenen Kurs, dem Bedside-Kurs der Neurologie, untersucht. Auf Basis der Erkenntnisse soll das Flipped-Classroom-Konzept für praxisbezogene Lehrformate weiterentwickelt werden. Insbesondere soll dadurch das Verhältnis von Theorie zu Praxis an den Präsenzkurstagen optimiert werden.

ProLehre | Medien und Didaktik: Dr. Andreas Fleischmann

Elektronische Fernprüfungen bieten eine Alternative zu Prüfungen in Präsenz. Eine zentrale Rolle nehmen dabei die online-beaufsichtigten Prüfungen ein. Bei online-beaufsichtigten Fern-Prüfungen findet die Prüfung am Rechner statt, die Beaufsichtigung erfolgt über die Software Proctorio.Der Einsatz von Proctorio ist zunächst geplant für das Sommersemester 2020 und das Wintersemester 2020/2021.

ProLehre | Medien und Didaktik: Dr. Andreas Fleischmann

Digitale Prüfungen gewinnen zunehmend an Bedeutung, bei ProLehre | Medien und Didaktik soll daher die Unterstützung für dieses Thema ausgebaut werden, um Beratung und Support für digitale Prüfungsformate anbieten zu können.

Studentisches Lernen

TUM Center for Study and Teaching: Andrea Kick

Virtuelle Seminare zur Entwicklung geeigneter Lernstrategien werden angeboten, um Studierende in Zeiten von Online-Lehre speziell bei Herausforderungen des virtuellen Lernens zu unterstützen. Der Fokus der Seminarangebote “Erfolgreich durchs Studium” liegt dabei besonders auf der Förderung des Selbstmanagements der Studierenden.

Workshops „Erfolgreich durchs Studium“

TUM Center for Study and Teaching: Andrea Kick

TUM4Mind ist ein Projekt, das sich dem Thema „mentale Gesundheit im Studium“ widmet. Es werden digitale, interaktive Unterstützungsangebote für TUM-Studierende entwickelt, um Studierenden die Interaktion mit Expert:innen, Betroffenen und Gleichgesinnten auch in digitaler Form zu ermöglichen.

Webseite TUM4Mind

TUM Center for Study and Teaching: Andrea Kick

Es wird eine virtuelle Informationsmesse zur Studienorientierung hinsichtlich Masterstudiengängen an der TUM angeboten. Studierende der TUM sowie Masterinteressenten aus dem In- und Ausland können sich in virtueller Form über Studienmöglichkeiten an der TUM informieren und beraten lassen. Die virtuelle Messe ist dabei optisch einer üblichen Präsenzmesse nachempfunden. Informationen können in Form von Videoformaten und Präsentationen ansprechend vermittelt werden. Eine individuelle Beratung findet per Chat statt.

Webseite virtuelle Mastermesse

Fakultät für Medizin, TUM MEC: Alexander Nißlein, M.Ed., Veronika Becker, M.Sc., Meike Dirmeier, M.A., Prof. Dr. med. Pascal Berberat, Maria Heimbach

Das Projekt „How to … train your medical skills at home!“ soll Medizinstudierenden auch von zuhause aus die Möglichkeit bieten, interaktiv ihre klinisch-praktischen Fertigkeiten innerhalb von Peergroups zu trainieren. Hierzu wird eine digitale Plattform konzipiert, die E-Learning Einheiten und praktische Übungen enthält, sowie eine Möglichkeit zum interaktiven Austausch bietet.

Fakultät für Medizin, TUM MEC, Fachschaft Medizin: Johannes Reifenrath, Theresa Wilhelm, Nick Seiferth; Prof. Dr. Marjo Wijnen-Meijer

Es werden vorlesungsbegleitende, studentische Tutorien in Form von Integrated Clinical Case Discussions (ICCD) konzipiert, d.h. peer-moderierte Clinical Case Discussions werden mit klinischen Wissensexkursen kombiniert. Medizinstudierende erarbeiten einen Patientenfall im Selbststudium mit digitalen Tools. Unter Moderation eines studentischen Tutors werden diese Fälle anschließend vorgestellt (Clinical Case Discussion) und mit wichtigen Differentialdiagnosen in Bezug gesetzt (klinische Wissensexkurse), wodurch ärztliche Entscheidungskompetenz, klinische Handlungsautomatismen und soziale Interaktion gefördert werden.

Fakultät für Medizin, TUM MEC, Fachschaft Medizin: Prof. Dr. med. Pascal Berberat, Katharina Mosene, Daniel Teufel, Georg Prokop, Dominik Heim, Isa Riedel, Tiziana Neurohr, Luisa Gründel, Nick Seiferth

In Form eines 36 Stunden andauernden Events soll ein Hackathon TUMMEC OPEN für Studierende, Dozierende und Mitarbeitende in der Medizin stattfinden. Die Herausforderungen, Gegebenheiten und Lösungspotenziale für ein digitales Studium im medizinischen Studienumfeld werden im Hackathon fokussiert. In kreativen Teamprozessen sollen Ideen und Lösungsansätze angestoßen werden, welche in einem Innovationslabor weiterverfolgt werden.

Bericht über den ersten Hackathon

ProLehre | Medien und Didaktik: Dr. Andreas Fleischmann

Ausgehend von der E-Scout Academy von ProLehre | Medien und Didaktik sollen Studierende zu „Student Information Officers“ ausgebildet werden. Student Information Officers sollen auf studentischer Ebene die Digitalisierung der Hochschullehre begleiten und die studentische Perspektive in den Diskurs um die Weiterentwicklung digitaler Lehre einbringen.

Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Center for Digital Technology and Management (CDTM): Prof. Isabell Welpe

Das Projekt unterstützt Lehrende und Studierende der TUM dabei, praktische Kurse in digital angepasste Formate zu überführen. Ziel dabei ist es, für Studierende die Universität in einen digitalen Begegnungsort zu verwandeln. Es wird ein umfassender Best-Practice-Katalog zur Planung und Durchführung von Kursen erstellt. Der Katalog soll dazu dienen eine hohe Interaktion zwischen Studierenden zu ermöglichen. Zum unmittelbaren Austausch von Best-Practices werden Train-The-Trainer Workshops für Lehrende konzipiert und durchgeführt.

Wissenschaftszentrum Weihenstephan: Prof. Dr. Michael Suda, Dr. Anika Gaggermeier

Um die Online-Lehre attraktiv und spannend im Bereich der Wald- und Umweltpolitik zu gestalten, werden Szenen mit unterschiedlichen Akteuren, Statements und kabarettistischen Einlagen professionell vom Filmteam ProLehre der TUM aufgenommen und in für die Lehre geeignete Formate überführt. Darauf aufbauend werden unterschiedliche Fragestellungen formuliert, die dann die Basis für Diskussionen, Einzelübungen und Gruppenarbeiten liefern. Darüber hinaus werden aktuelle Forschungsergebnisse in ansprechender Form über Videos dargestellt. Abgerundet werden die filmischen Darstellungen durch humorvolle Szenen, damit das Lachen auch online möglich bleibt.

Wettbewerb 2019

Im Jahr 2019 waren die Förderlinien "Fakultätsübergreifende Module", "Plug-in-Module" und “Spirit” ausgeschrieben. Ein besonderer Schwerpunkt der Förderung lag dabei auf der Entwicklung innovativer fakultätsübergreifender und transdisziplinärer Formate.

Folgende Projekte wurden in den einzelnen Kategorien gefördert:

Fakultätsübergreifende Module

Fakultät für Architektur: Mark Michaeli, Prof. Dipl.-Arch. ETH SIA; Werner Lang, Prof. Dr.-lng., M.Arch.II (UCLA)

Die Zukunft der Städteplanung bedarf einer Vernetzung von verschiedenen Disziplinen. Im Fokus des Projekts steht die Entwicklung einer interdisziplinären Ringvorlesung (verbunden mit einem Seminar), bei welcher Dozierende unterschiedlicher Fachrichtungen ihre Schnittstellen zum Thema Stadt vorstellen, und urbane Fragestellungen wie z.B. die Zukunft der Mobilität und der klimagerechten Lebensumgebung betrachtet werden.

Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik: Prof. Dr. Gordon Cheng, Prof. Dr. Sabine Maasen, Benjamin Lipp, Nicolas Berberich

Ziel des Projekts ist die Erstellung eines fakultätsübergreifenden Moduls, das Studierende anhand eines konkreten Projekts in das Human.Centered (Neuro-) Engineering einführt. Gemeinsam mit Menschen mit physischer Behinderung (sog. Piloten) entwickeln die Studierenden in gemischten Teams Assistenzsysteme wie z.B. Neuroprothesen und Brain-Computer Interfaces, mit welchen die Piloten alltägliche Aufgaben wie Brotschneiden bewältigen können sollen. Am Modul werden Studierende aus den Ingenieurswissenschaften und MCTS-Studierende teilnehmen.

 

Fakultät für Maschinenwesen: Prof. Klaus Bengler, Prof. Dr. Georg Schmidt

In der Mensch-Technik Forschung wird zunehmend Feedback der zukünftigen Anwender/innen durch Probandenstudien generiert. Hierbei sind ethische Grundsätze und Richtlinien zu wahren. In einem 2-tägigen Blockseminar werden den Studierenden die Grundlagen zu ethischen Grundfragen und Anwendungsgebieten in den Ingenieurswissenschaften vermittelt. Ethische Grundsätze in der Datenerhebung mit Menschen werden erläutert und die Erstellung eines Ethikantrags zur Vorlage bei der Ethikkommission wird an einem praktischen Beispiel geübt.

Fakultät für Maschinenwesen: Prof. Klaus Bengler

Ziel des Projektstudiums ist es, Studierenden verschiedenster Fachrichtungen mit den Grundlagen sowie der Anwendung menschenzentrierter Entwicklung vertraut zu machen. Durch das Projekt sollen Studierende Erfahrungen mit agilen und kreativen Arbeitsweisen und der Arbeit in interdisziplinären Teams sammeln. In den Teams soll gemeinsam eine konkrete Lösung für eine zukunftsweisende Themenstellung entwickelt werden.

Bericht über das Projekt

Fakultät für Maschinenwesen: Arbeitsgruppe PDAV (Prof. Dr.-Ing. Karsten Stahl, Prof. Dr.-Ing. Birgit Vogel-Heuser, Prof. Dr. Markus Zimmermann, Prof. Dr.-Ing. Michael F. Zäh, Dr. Birgit Spielmann, Prof. Dr.-Ing. Wolfram Volk, Prof. Dr.-Ing. Johannes Fottner, Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Ing. Tim C. Lüth)

Im Grundlagenstudium Maschinenwesen wird eine komplexe maschinenbauliche Anlage in Form einer „urbanen Seilbahnanlage“ verankert. Die Anlage begleitet das Grundlagenstudium als roter Faden und vernetzt die Lehrveranstaltungen untereinander. Die „urbane Seilbahnanlage“ besteht aus unterschiedlichen Modulen, an denen die Studierenden das Zusammenwirken mechanischer und elektr(on)ischer Komponenten, Sensoren, Software und Steuergeräten erfahren. Daneben besteht viel Spielraum zur Demonstration und Anwendung von Produktions- und Produktentwicklungsmethoden. Die Studierenden bearbeiten im Verlauf des Studiums die Maschinen-Subsysteme (Hard- und Software) in Teilaufgaben und tauschen sich über die Semestergrenzen hinweg aus. Die für die Studierenden erlebbare Vernetzung der Module im Grundlagenstudium zielt auf eine Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit von Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums Maschinenwesen, insbesondere für die Herausforderungen von Industrie 4.0.

Fakultät für Maschinenwesen: Prof. Dirk Weuster-Botz

Ein digitales Projektmodul soll für Masterstudierende der Molekularen Biotechnologie (TUM School of Life Sciences in Weihenstephan), der Chemischen Biotechnologie (Campus Straubing) und der Industriellen Biotechnologie (Munich School of Engineering, Garching) aufgebaut werden. Das Modul soll mit einem mehrtägigen Workshop zur Teamfindung starten, gefolgt von digitaler Projektarbeit in gemischten Studierendenteams. Fächerübergreifende Themenfelder sollen  von den Studierenden in virtueller Teamarbeit unter Verwendung von internetbasierten Methoden zum gemeinsamen Verfassen und Editieren von Dokumenten bearbeitet werden.

Fakultät für Maschinenwesen: Prof. Klaus Bengler, Prof. Dr. Eugenia da Conceição-Heldt

Im Rahmen eines Seminars sollen sich Studierende unterschiedlicher Fakultäten intensiv mit Aspekten der Interdisziplinarität auseinandersetzen und diese reflektieren. Es soll ein Bogen gespannt werden zwischen Theorie, Praxis und Methoden der Interdisziplinarität.

Fakultät für Mathematik: Prof. Dr. Gabriele Chiogna, Prof. Dr.-Ing. Markus Disse, Prof. Dr. Barbara Wohlmuth

Ein interdisziplinär angelegtes Modul soll den Studierenden Kompetenzen im Bereich der Unsicherheitsquantifizierung vermitteln, mit einem besonderen Fokus auf Problemstellungen in der Hydrologie. Interdisziplinäre Studierendenteams bearbeiten im Modul eine Problemstellung von praktischer Relevanz.

Plug-in-Module

Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik: Prof. Dr.-Ing. Klaus Diepold

Das Plug-in-Modul soll Grundlagen und Werkzeuge aus dem Bereich der Linearen Algebra vermitteln. Diese sollen durch praktische Programmierkenntnisse im Anwendungsfeld “Maschinelles Lernen” vertieft werden. Das Modul richtet sich an Studierende nicht-technischer Studienfächer und zielt darauf ab, die Anschlussfähigkeit an weitergehende technische Module und technische Fächer zu fördern.

Munich Center for Technology in Society (MCTS): Prof. Dr. Christian Djeffal

Ein Erfolgsfaktor für Technologieentwicklungsprojekte in öffentlichen und wirtschaftlichen Kontexten ist der souveräne Umgang mit rechtlichen Anforderungen. In vielen Bereichen treffen neue Technologien auf ein hoch reguliertes Umfeld, sodass Lösungen oft in interdisziplinären Teams erarbeitet werden müssen. Durch das Plug-In Modul sollen Studierende die Zusammenhänge zwischen Recht und Technik verstehen lernen und juristische Schlüsselkompetenzen anhand konkreter Beispiele erwerben können. Das erworbene Wissen soll abschließend in einer Wissensplattform aufbereitet werden, welche insbesondere positive Beispiele für rechtskonforme Technikgestaltung beinhaltet.

Spirit

Ingenieurfakultät Bau Geo Umwelt: Dr.-Ing. Francesca Taddei, Quirin Aumann, Prof. Dr.-Ing. Gerhard Müller

Klassische Projektarbeiten am Lehrstuhl für Baumechanik sollen um digitale Komponenten zum kollaborativen, Peer-basierten Lernen erweitert werden. Tools wie ein Wiki oder das in Moodle integrierte Peer-Review-Verfahren werden eingesetzt, um den fachlichen Austausch zwischen den Projektgruppen zu fördern und Synergien aufzudecken. Die Studierenden können Projektergebnisse in das Wiki einarbeiten und damit eine stetig wachsende Wissensdatenbank schaffen.

Ingenieurfakultät Bau Geo Umwelt: Univ. Prof. Dr.-Ing. Konrad Nübel

Die Vorlesungsreihe des Bauprozessmanagements soll nach dem Prinzip des Flipped-Classroom-Konzepts umgestaltet werden. Dazu werden die Vorlesungsinhalte sukzessive in Online-Formate überführt. Für verschiedene Inhalte werden unterschiedliche Online-Konzepte verwendet, wie z.B. klassische Vorlesungsabschnitte aber auch Interviews, Kurzpräsentationen oder Inhaltsfilme wie das Video "Civil Vision 2030", das Video "Bauen ist Teamwork" oder das Video "Erfolgreiches Projektmanagement". In den Präsenzveranstaltungen werden dann über interaktive Formate und Fallstudien komplexe Probleme aus der Praxis der Bauabwicklung in den Hörsaal gebracht und dort diskutiert. Methoden wie Peer Instruction, Gruppenarbeit und Rollenspiele kommen in diesem Format zum Einsatz.

TUM School of Education: Dr. Johannes Krugel

Das Ziel des Projekts besteht in der Verbesserung der Startbedingungen von Studienanfängerinnen und -anfängern in MINT-Studiengängen, die ohne (schulische) Informatikkenntnisse ihr Studium beginnen. Mit Hilfe eines Massive Open Online Course (MOOC) können Kenntnisse im Bereich der objektorientierten Programmierung erlernt und vertieft werden. Der Kurs basiert insbesondere auf zahlreichen interaktiven Übungen und Programmieraufgaben mit automatischem, didaktisch fundiertem Feedback.

Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik: Prof. Dr.sc.tech. Gerhard Kramer

Zwei E-Learning Projekte des Lehrstuhls für Nachrichtentechnik sollen (weiter-)entwickelt werden: Zum einen soll eine Webseite zum Thema fehlerkorrigierende Codes (pretty-good-codes.org) weiter ausgebaut werden. Zum anderen soll die virtuelle Lehrveranstaltung LNTwww weiterentwickelt und angepasst werden.

Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik: Prof. Dr.-lng. Georg Sigl

Lehrveranstaltungen im Bereich Informationssicherheit sollen mit Online-Programmieraufgaben und Videopodcasts angereichert und weiterentwickelt werden. Durch Online-Programmieraufgaben werden die praktischen Fähigkeiten der Studierenden im Bereich der Umsetzung von sicheren Systemen geschult. Videopodcasts bieten den Studierenden Musterlösungen und Hilfestellungen für praktische Aufgabenstellungen, welche sehr gut für ein Selbststudium genutzt werden können und so den individuellen Lernfortschritt der Studierenden unterstützen können. Um auf das teils sehr unterschiedliche Vorwissen der Studierenden einzugehen, werden sowohl detaillierte Einführungen in jedes Thema, als auch Videos mit weiterführenden Inhalten für besonders Interessierte angeboten.

Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik: Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Kellerer

Das Modul "Broadband Communication Networks" wird in ein Blended Learning-Format überführt. In dem entstandenen neuen Modul "Data Networking" werden anhand von Video-Podcasts in kurzen Episoden real erfahrbare Aspekte der Mobilkommunikation und Vernetzung in der alltäglichen Welt erläutert. Mit den Podcasts werden die Studierenden in die jeweils nächste Lehreinheit eingeführt. Bereits vorhandenes Vorwissen und Alltagserfahrungen sollen dadurch aktiviert werden. Speziell entwickelte Aufgaben verknüpfen die konkreten Inhalte des Moduls mit der Lernsituation.

Fakultät für Maschinenwesen: Moritz Sattler, Prof. Daniel Rixen

Um die Ausstattung der TUM um eine innovative Art der Lehrvideoaufzeichnung zu ergänzen wird ein LightBoard zur Verfügung gestellt. Ein LightBoard ist eine moderne gläserne Tafel, welche Vorteile der traditionellen Tafel und der Präsentation vereint. Die Dozierenden können an der Glastafel Zusammenhänge Schritt für Schritt aufbauen und dabei immer wieder in Richtung der Kamera schauen, also Blickkontakt zu den Zuschauern aufbauen. Die Idee des LightBoard nutzt somit Möglichkeiten, die bei Präsenzveranstaltungen nicht möglich sind, und eignet sich deshalb besonders gut, um zeiteffizient und kostengünstig hochqualitative Videos für die digitale Lehre zu drehen.

Weitere Informationen zum Projekt

Fakultät für Maschinenwesen: Arbeitsgruppe PDAV (Prof. Dr.-Ing. Karsten Stahl, Prof. Dr.-Ing. Birgit Vogel-Heuser, Prof. Dr. Markus Zimmermann, Prof. Dr.-Ing. Michael F. Zäh, Dr. Birgit Spielmann, Prof. Dr.-Ing. Wolfram Volk, Prof. Dr.-Ing. Johannes Fottner, Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Ing. Tim C. Lüth)

Im Grundlagenstudium Maschinenwesen wird eine komplexe maschinenbauliche Anlage (z.B. in Form einer Recyclinganlage) verankert, welche das Grundlagenstudium als roter Faden begleitet und die Lehrveranstaltungen untereinander vernetzt. Die Studierenden bearbeiten im Verlauf des Studiums die Maschinen-Subsysteme (Hard- und Software) in Teilaufgaben und tauschen sich über die Semestergrenzen hinweg aus. Das Projekt zielt auf eine Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit von Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums Maschinenwesen, insbesondere für die Herausforderungen von Industrie 4.0.

Fakultät für Maschinenwesen: Moritz Sattler, Felix Sygulla, Prof. Daniel Rixen

Dieses Projekt schafft Möglichkeiten, digitale Lehre und Betreuung vor Ort mit möglichst großem Mehrwert zu kombinieren. Neue Inhalte werden in einer eigens entwickelten Lernplattform mit Hilfe einer kontinuierlichen Abfolge kurzer Videos und interaktiver Aufgaben vermittelt – LearningFlow. Die gewonnene Zeit der Lehrenden ermöglicht eine Intensivierung der Präsenzbetreuung. Hier sollen Diskussionen in kleinen Gruppen und Einzelgespräche Lernende individuell fördern. Die Lernplattform soll aufgrund ihrer schlichten Gestaltung nicht vom Inhalt ablenken, unterstützt die Lehrmethode LearningFlow und bietet einen interaktiven Aufgabentyp, in dem Lernende mathematische Ausdrücke aus Elementen selbst aufbauen können.

Weitere Informationen zum Projekt

Fakultät für Medizin: Katharina Mosene, Salome Rathfelder, Prof. Dr. med. Pascal Berberat

Das Projekt Digital Literacy stellt neben den Herausforderungen der digitalen Lehre die Entwicklung digitaler Kompetenzen von Medizinstudierenden in den Fokus. An der medizinischen Fakultät sollen Studierende im Hinblick auf die digitalen Herausforderungen im späteren Arztberuf vorbereitet werden. Dabei sollen digitale Kompetenzen im Sinne einer Digital Literacy weiterentwickelt werden. Hier wird mithilfe der eScouts ein Blended-Learning Kurs aus erprobten Flipped classroom-Formaten sowie Serious Games entwickelt.

Fakultät für Medizin: Daniel Teufel, Katharina Mosene, Prof. Dr. med. Pascal Berberat

Um den professionellen und persönlichen Herausforderungen ihres Berufsalltags gewachsen zu sein, brauchen (angehende) Ärztinnen und Ärzte ein ausgeprägtes Reflexions- und Resilienzvermögen. Um dies zu fördern, gibt es bereits seit 2016 am TUM MEC das professionsorientierte Programm LET ME (kurz für Lettered Medicine/ Lettered Medical Education). Durch LET ME… touch base! sollen bestimmte Einheiten dieses Programm allen Studierenden und Dozierenden der medizinischen Fakultät sowie allen Ärztinnen und Ärzten des Uniklinikums in Form einer zeit- und ortsunabhängigen digitalen Plattform zugänglich gemacht werden.

Weitere Informationen zum Projekt

ProLehre I Medien und Didaktik: Dr. Andreas Fleischmann

Es sollen weitere Hörsäle mit Vorlesungsaufzeichnungssystemen ausgestattet werden. Derzeit sind zwölf Hörsäle mit Aufzeichnungssystemen ausgestattet. Es sollen jährlich drei weitere Hörsäle aufgerüstet werden.

ProLehre I Medien und Didaktik: Dr. Andreas Fleischmann

Das Projekt soll den Aufbau eines hochschulweiten Angebots für Scannerklausuren unterstützen. Für Lehrende sollen Anleitungen erstellt werden, wie sie das System nutzen können.

ProLehre|Medien und Didaktik: Dr. Andreas Fleischmann

Das Projekt der Vorlesungsaufzeichnungen soll fortgeführt werden. In Hörsälen mit fest verbauter Aufzeichnungstechnik werden Aufzeichnungen organisiert und durchgeführt. Für mobile Aufzeichnungen werden externe Dienstleister vermittelt. Außerdem werden neue Funktionalitäten eingeführt zur besseren didaktischen Einbettung der Aufzeichnungen in Lehrstrategien.

ProLehre I Medien und Didaktik: Dr. Andreas Fleischmann

Um Lehrende der TUM bei der Überarbeitung ihrer Lehrveranstaltungen hin zu guter digitaler Lehre zu unterstützen, startet ProLehre eine lnstructional Design Initiative. Über einen Zeitraum von zwölf Monaten erfolgt eine fachkundige didaktische Begleitung durch Expertinnen und Experten von ProLehre und eine pragmatische Unterstützung durch eigens geschulte studentische Hilfskräfte (E-Scouts). Es wird pro Jahr eine Lehrveranstaltung pro Fakultät begleitet.

ProLehre I Medien und Didaktik: Dr. Andreas Fleischmann

Um elektronische Fernprüfungen weiter auszubauen, sollen weitere umfangreiche Tests dazu durchgeführt werden. Technische und rechtliche Rahmenbedingungen müssen hierbei beachtet werden.

Fakultät für Wirtschaftswissenschaften: Prof. Dr. Gunther Friedl, Dr. Peter Schäfer

Die Veranstaltung Kostenrechnung/Cost Accounting ist mit über 1000 Studierenden eine der größten Lehrveranstaltungen der Fakultät. Für die Veranstaltung soll ein Onlinekurs-Format entwickelt werden, um im Sinne eines Flipped Classroom Konzepts die Präsenzzeit im Hörsaal für Diskussionen und das Arbeiten an praxisnahen Fallstudien nutzen zu können. Der Onlinekurs soll außerdem zukünftig als MOOC zur Verfügung stehen.