Forschung im Fluss: Mitarbeiter des Lehrstuhls für aquatische Systembiologie; Foto: Heddergott
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Sterlet, Rußnase & Co.: Über die Rettung bedrohter FischartenBR "Unkraut": Donau Ahoi!

Sie heißen Schrätzer, Streber, Zingel oder Sterlet. Kaum einer kennt sie, dabei sind diese Fische typische Bewohner der Donau. Sie waren es zumindest, denn durch die  Errichtung von Staustufen und Kraftwerken, durch die Verbauung der Auen und die Zerstörung wertvoller Kiesbänke sind diese Fische vom Aussterben bedroht. Besonders auf den Huchen, einer allein in der Donau beheimateten Fischart, macht TUM-Biologe Prof. Jürgen Geist in der Sendung aufmerksam: Nur wenige frei lebende Exemplare könnten noch vorhanden sein.

Am Lehrstuhl für aquatische Systembiologie am Wissenschaftszentrum Weihenstephan der TU München wird untersucht, wie wichtig ein sauberes Kiesbett für die Donaufischarten ist. Denn: An Staustufen wird die Fließgeschwindigkeit herab gesetzt. Durch die Stauung kommt kein neues Geschiebe nach - das Gewässerbett verschlammt. Das ist das Todesurteil für die im Kies laichenden Fischarten. Diese zu schützen sei alle Anstrengung wert, mahnt Prof. Jürgen Geist, und klärt in der Sendung "Unkraut" über die Möglichkeiten auf.  

 „Unkraut“ im Bayerischen Fernsehen
Ausstrahlung am Montag, 20. August 2012, 19 Uhr

Weitere Ausstrahlungen: 
Samstag, 25. August 2012, 17:15 Uhr
Sonntag, 26. August 2012, 06:00 Uhr

 

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