Dr. Nicola Leibinger-Kammüller und Ulrich Wilhelm.
Dr. Nicola Leibinger-Kammüller und Ulrich Wilhelm. (Bilder: J. Altmann / Trumpf, A. Heddergott / TUM)
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HighTech-Unternehmerin und Rundfunk-Intendant im TUM-HochschulratDr. Nicola Leibinger-Kammüller und Ulrich Wilhelm berufen

Mit zwei hochkarätigen Berufungen in den Hochschulrat, ihrem obersten Aufsichtsgremium, wartet die Technische Universität München (TUM) auf. Auf ihren Vorschlag hat Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch zum 1. Oktober 2013 die Unternehmerin Dr. Nicola Leibinger-Kammüller und den Rundfunkintendanten Ulrich Wilhelm berufen.

Dr. Nicola Leibinger-Kammüller ist Vorsitzende der Geschäftsführung und geschäftsführende Gesellschafterin des High-Tech-Unternehmens Trumpf GmbH + Co. KG. Die neue Hochschulrätin hat Germanistik, Anglistik und Japanologie in Freiburg, Vermont und Zürich studiert. Das baden-württembergische Familienunternehmen ist Weltmarkt- und Technologieführer im Bereich industrieller Lasersysteme und gehört zu den weltweit größten Anbietern von Werkzeugmaschinen.

Ulrich Wilhelm absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München und studierte anschließend Rechtswissenschaften in Passau und München. Eine erfolgreiche Ministeriallaufbahn in Bayern (Innenministerium, Sprecher des Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber, Amtschef im Wissenschaftsministerium) führte ihn als Staatssekretär an die Spitze des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung unter Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Seit 1. Februar 2011 ist er Intendant des Bayerischen Rundfunks.

Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann zeigte sich sehr glücklich über die beiden Neuberufungen: „Frau Dr. Leibinger-Kammüller und Herr Wilhelm ergänzen unser hochkarätiges Aufsichtsgremium in perfekter Weise. Die erfolgreiche Unternehmerin passt nicht nur zum Profil der unternehmerischen Universität, sondern erfasst aus eigener Erfahrung den weiten Horizont von den Geisteswissenschaften zur Hochtechnologie. Mit Ulrich Wilhelm zieht die Verbindung von Politik und Medien prominent in unseren Hochschulrat ein.“

Die TU München war im Jahr 1999 die erste deutsche Universität, die einen externen Hochschulrat einrichtete („Experimentierklausel“ im Bayerischen Hochschulgesetz). Das TUM-Modell, dieses Gremium hälftig intern und extern zu besetzen, bewährte sich rasch und wurde in das heute gültige Bayerische Hochschulgesetz übernommen.

Die externen Mitglieder des TUM-Hochschulrats sind:

Prof. Dr. med. Karl M. Einhäupl
Vorsitzender des Hochschulrats
Vorsitzender des Vorstands Charité
Universitätsmedizin Berlin

Prof. Dr. rer. nat. Monika Henzinger
Lehrstuhl für Theoretische und Angewandte Algorithmen
Universität Wien

Senatorin e.h. Susanne Klatten
Unternehmerin
München

Dr. jur. Ludwig Kronthaler
Generalsekretär
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.
München

Dr. Nicola Leibinger-Kammüller
Vorsitzende der Geschäftsführung
Trumpf GmbH + Co. KG
Ditzingen

Peter Löscher
ehem. Vorsitzender des Vorstands
Siemens AG
München

Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Norbert Reithofer
Vorsitzender des Vorstands der BMW AG
Alumnus der TUM
München

Dr. Edmund Stoiber
Ministerpräsident a.D. des Freistaats Bayern
Ehrenvorsitzender der Christlich Sozialen Union
München

Dr. Otto Wiesheu
Bayer. Staatsminister a.D. für Wirtschaft, Verkehr,
Infrastruktur und Technologie
Präsident der Wirtschaftsunion Bayern
München

Ulrich Wilhelm
Intendant des Bayerischen Rundfunks
München

Technische Universität München

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