Das vierköpfige Team von TUMsocial
Wollen karitative Einrichtungen mit Studierenden der TUM zusammenbringen: Thomas Burger, Shiyu Qui, Konstantin Riedl und Martin Kaumanns von der Jungen Akademie der TUM. (Foto: Astrid Eckert)
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TUMsocial der Jungen Akademie:Internet-Plattform für gesellschaftliches Engagement

Etwas Gutes für die Gesellschaft tun – mit TUMsocial. Die Internet-Plattform soll Studierende und Mitarbeitende der TUM mit karitativen Einrichtungen zu­sam­men­bringen. Auch können die Or­ga­ni­sa­tionen ihre Ang­e­bote ein­stel­len und Be­wer­bungen ent­ge­gen­neh­men. TUMsocial wird derzeit von einer Pro­jekt­grup­pe der Jungen Akademie entwickelt.

„Viele unsere Kommilitonen möchten ehrenamtlich arbeiten. Sie wissen aber nicht, wie sie das angehen sollen, deshalb haben wir TUMsocial entwickelt. Die Internet-Plattform soll zwischen den Studierenden und sozialen Einrichtungen vermitteln“, berichtet Projektmitglied Martin Kaumanns.

Der Student der Elektro- und Informationstechnik vermutet, dass es eine gewisse Hemmschwelle bei seinen Studienkollegen gibt. Und diese möchte er gemeinsam mit den anderen Mitgliedern der Projektgruppe abbauen: TUMsocial soll sowohl die Kontaktaufnahme und Kommunikation zwischen den Partnern erleichtern als auch die Angebotssuche und -verwaltung vereinfachen.

Mehr als ein virtuelles Schwarzes Brett

Die 24jährige Shiyu Qin hat privat einmal einen Sponsorenlauf organisiert, um behinderten Kindern zu helfen. Nun möchte sie ihre Kommilitonen überzeugen, sich ebenfalls an sozialen Projekten zu beteiligen. „TUMsocial ist etwas Gutes – in jeglicher Hinsicht. Das Projekt ist auch deshalb interessant, weil ich dabei Studienkollegen aus anderen Fakultäten kennenlernen und interdisziplinär mit ihnen zusammenarbeiten kann“, schwärmt die angehende Wirtschaftsinformatikerin.

Gefunden hat sich die 11-köpfige Projektgruppe vergangenes Jahr auf einem Seminar der jungen Akademie. Hintergrund der Überlegungen war, dass viele Menschen keinen Überblick haben, wie sie sich engagieren können. Meist fehlen den Interessenten Informationen über mögliche Tätigkeiten. Oft wissen sie auch nicht, an wen sie sich wenden können. TUMsocial will hier Abhilfe schaffen. Es wird mehr sein als ein virtuelles Schwarzes Brett.

Das Internetportal soll standardisierte Tätigkeitsbeschreibungen sowie Such- und Filterfunktionen bieten. Auch kurzfristige Engagements sollen veröffentlicht werden. Das ist ganz im Sinne der Studierenden, die gerne während ihres Studiums kurzfristig einspringen würden, sollten soziale Organisationen Bedarf anmelden.

Geplanter Start: Sommersemester 2014

Durchschnittlich drei Stunden pro Woche investieren die Teammitglieder für die Realisation von TUMsocial. Die Aufgaben sind nicht festgelegt, die Projektmitglieder werfen sich die Bälle zu. Gemacht wird das, was ansteht. Wichtig sind etwa rechtliche Fragen, deren Klärung hat nun Thomas Burger, Student des Chemie-Ingenieurwesens, übernommen. Programmierung des Webauftritts, Bedienkonzept, Layout, Navigation: Bis zum offiziellen Start voraussichtlich im Sommersemester 2014 gibt es noch eine Menge zu tun.

Keine Frage, das Projekt macht allen im Team Spaß. Die Beteiligten möchten zeigen, dass TUM-Studierende nicht nur hinter ihren Computern hocken, sondern auch soziale Projekte auf die Beine stellen können. Eigenes soziales Engagement ist für die ganze Gruppe eine wichtige Motivation. Konstantin Riedl, Student der Fahrzeugtechnik, bringt es auf den Punkt: „Wir bekommen viel von der Gesellschaft. Wir dürfen hier studieren. Ich denke, es ist auch an der Zeit, etwas zurückzugeben“.

von Dr. Evdoxia Tsakiridou


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