Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) fördert die deutsch-französische Zusammenarbeit im Hochschul- und Forschungsbereich. (Foto: Robert Wilson / fotolia.de)
Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) fördert die deutsch-französische Zusammenarbeit im Hochschul- und Forschungsbereich. (Foto: Robert Wilson / fotolia.de)
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Jahresversammlung der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH)Deutsch-französische Hochschulexperten zu Gast an der TUM

Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) ist Eckpfeiler der Zusammenarbeit beider Länder im Hochschul- und Forschungsbereich. Erstmals veranstaltet die Technische Universität München (TUM) von 11. bis 12. Juni 2015 die Jahresversammlung ihrer Mitgliedshochschulen und das Programmbeauftragten- und Expertentreffen, zusammen mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften und der Ludwig- Maximilians-Universität München (LMU). Am 11. Juni 2015 eröffnet TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann die Versammlung mit einem Vortrag.

Bei der Veranstaltung werden sowohl der Botschafter der Französischen Republik in Deutschland, Philippe Etienne, sowie die Präsidentin der DFH, Patricia Oster-Stierle, sprechen. Neben weiteren Programmpunkten wie der Keynotespeech vom Europakorrespondenten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Nils Minkmar, steht am 11. Juni die Wahl des neuen französischen Vizepräsidenten der DFH an.

Die Präsidentin der DFH, Patricia Oster-Stierle, sieht in der jährlichen Versammlung der Mitgliedshochschulen eine „optimale Gelegenheit, die Schwerpunktaktivitäten der letzten Jahre gemeinsam zu reflektieren und über neue Projekte zu diskutieren. Dieser einzigartige interdisziplinäre Austausch ist unabdingbar für die zukünftige Entwicklung der DFH.“

Während des zweitägigen Treffens wird in verschiedenen Fachgruppen über Themen wie Interkulturalität und die Zukunft der Doppeldiplomprogramme diskutiert. Die TUM hat derzeit Double-Degree-Abkommen mit 9 französischen Partnerhochschulen. In 29 verschiedenen Master-Studiengängen an 8 Fakultäten der TUM haben Studierende die Möglichkeit, einen Doppelabschluss mit einer französischen Hochschule zu erwerben.

Die DFH ist ein Zusammenschluss von über 170 deutschen und französischen Hochschulen und wird  gemeinsam von beiden Staaten finanziert. Das Netzwerk der DFH umfasst nahezu 170 deutsch-französische integrierte Studiengänge sowie Doktorandenkollegs. Der Lehr- und Forschungsbetrieb findet in Hochschulen aus fast allen Regionen Frankreichs und Deutschlands statt, die sich paarweise zusammengefunden haben, um ihre Kooperation unter dem Dach der DFH durchzuführen.

Weiteres wichtiges Element der gemeinsamen Kooperation ist das Bayerisch-Französische Hochschulzentrum (BFHZ, Französisch: Centre de Coopération Universitaire Franco-Bavarois). Es hat als regionale Schnittstelle den Auftrag, insbesondere die bayerisch-französische Zusammenarbeit in der Forschung und zwischen den Hochschulen zu fördern und kooperiert dabei eng mit der DFH. Die Geschäftsstelle des Hochschulzentrums befindet sich an der TUM. Das BFHZ wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet. Ihr Tätigkeitsbereich umfasst Beratung für Studierende, Forscher und Hochschulen in ganz Bayern sowie verschiedene Förderprogramme und die Durchführung von gemeinsamen wissenschaftlichen Veranstaltungen.

Weitere Informationen

Technische Universität München

Corporate Communications Center Dr. Vera Siegler
vera.siegler(at)tum.de