Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Robert Huber - Bild: Astrid Eckert / TUM
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Nobelpreisträger und TUM Emeritus of Excellence feiert 80. GeburtstagTUM gratuliert Prof. Dr. Robert Huber

Für die Aufklärung der Struktur des für die Photosynthese eines Bakteriums zuständigen Proteins erhielt TUM-Alumnus Rubert Huber zusammen mit Johann Deisenhofer und Hartmut Michel 1988 den Chemie-Nobelpreis. Als Emeritus of Excellence ist Huber der Technischen Universität München (TUM) noch immer eng verbunden. Heute feiert er seinen 80. Geburtstag.

Robert Huber studierte, promovierte und habilitierte im Fach Chemie an der TU München, der er auch als Direktor des Max-Planck–Instituts für Biochemie verbunden blieb. 1976 berief die TUM Robert Huber als Professor an die Fakultät für Chemie. 2013 wurde er in den Kreis der TUM Emeriti of Excellence aufgenommen.

Bereits in seiner Promotionsarbeit beschäftigte er sich mit der Kristallographie und baute Anfang der 1970er Jahre ein proteinkristallographisches Labor auf. Im Laufe der Jahre konnte er mithilfe der Röntgenkristallographie die Struktur zahlreicher Proteine und Proteinkomplexe aufklären.

Für seine Arbeiten zur Aufklärung der atomaren Struktur des photosynthetischen Reaktionszentrums erhielt Huber zusammen mit Johann Deisenhofer und Hartmut Michel 1988 den Chemie-Nobelpreis. Auch heute noch ist die Röntgenstrukturanalyse von Proteinkristallen eine wichtige Methode mehrerer Arbeitsgruppen an der Technischen Universität München.

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