Step Inside Mentee Isabella Flor
Möchte an der TUM studieren: Schülerin Isabella Flor hat am Mentoringprogramm "Step Inside" teilgenommen. (Foto: Maren Willkomm)
  • Studium

Step Inside Mentoringprogramm an der TUMTiefer Einblick ins Studentenleben

„Was möchtest Du nach dem Abi machen?“ Viele Schüler*innen haben selbst kurz vor dem Ende der Schulzeit noch keine Idee, wie es in ihrem Leben weiter gehen soll. Das Mentoringprogramm Step Inside der TUM soll ihnen dabei helfen.

Step Inside unterstützt dabei, sich im Dschungel der Angebote zu orientieren und vielleicht mithilfe von TUM-Studierenden eine Antwort auf die Frage zu finden. TUMstudinews hat mit Mentee Isabella Flor über das Programm gesprochen.

Isabella, warum hast Du an dem Programm teilgenommen?

Isabella Flor: Ich bin erst 16 Jahre alt und noch Schülerin am Gymnasium in Starnberg. Ich weiß schon, dass ich an der TUM studieren möchte, aber noch nicht, welchen Studiengang. Ich hatte ein paar Ideen, zum Beispiel Maschinenbau oder Elektrotechnik. Von dem Mentorenprogramm habe ich mir erhofft, dass ich einen Einblick in die Fächer bekomme und mir eine Entscheidung für das richtige Studienfach nach dem Abitur leichter fallen wird.

Wie bist Du auf das Mentorenprogramm aufmerksam geworden?

Mein älterer Bruder studiert im 2. Semester an der TUM und hat mich auf das Programm aufmerksam gemacht. Ich habe mich dann beworben und meine Studienpräferenzen angegeben. Daraufhin wurde ich mit einem Mentor gematched, der Elektrotechnik studiert.

Wie läuft das Programm ab?

Es gibt eine Auftaktveranstaltung, bei der man seinen Mentor kennenlernt. Danach ist man relativ frei, wie man das halbe Jahr zusammen gestalten möchte. Mein Mentor und ich haben uns ein paar Mal in München getroffen, er hat mir das Stammgelände, einige Hörsäle und die Gegend rund um die Uni gezeigt. Daneben gab es zwei Stammtische, wo alle Mentoren und Mentees zusammengekommen sind und man auch mit anderen Mentoren ins Gespräch kommen konnte.

Was hat Dir besonders gut gefallen?

Mein Mentor hat mir eCARus gezeigt, ein Projekt, bei dem über 50 Studierende zwei Elektroautos entwickeln. Wir haben die Räumlichkeiten besucht, in denen die Autos gebaut werden. Das war super spannend.

Würdest Du das Programm weiterempfehlen?

Auf jeden Fall. Ich habe durch das Programm einen tiefen Einblick in das Studentenleben gewonnen und es ist super, wenn man seine Fragen persönlich an Studierende richten kann. Für mich war interessant, zu erfahren, wie es ist, mit 17 ein Studium zu beginnen oder wie man den besten Kontakt zu anderen Studierenden findet. Mein Mentor hat mir auch angeboten, mir später bei der Anmeldung und Bewerbung an der TUM zu helfen.

Weißt Du denn jetzt, was Du nach dem Abitur machen möchtest?

Das Programm hat mich in meinem Bestreben gefestigt, an der TUM zu studieren. Die Stimmung unter den Studierenden ist super. Ich bin begeistert davon, wie viele Möglichkeiten die TUM bietet, sich zu engagieren und bei ganz verschiedenen Programmen mit Kommiliton*innen verschiedener Fachrichtungen zusammenzuarbeiten. Und der Austausch mit meinem Mentor hat mir gezeigt, dass Elektrotechnik doch eher nichts für mich ist. Ich schwanke jetzt zwischen Maschinenbau und Informatik.

(Interview: Sabrina Czechofsky)

Isabella Flor, 16, lebt in Starnberg und besucht derzeit die Q11 am Starnberger Gymnasium. Ihr Bruder studiert bereits im zweiten Semester Mathematik an der TUM und hat Isabella für die TUM begeistern können. Nächstes Jahr macht sie ihr Abitur und möchte danach an der TUM ein Studium beginnen. Bewerbungsschluss für die neue Phase von Step Inside ist am 15. Juli 2019. Mehr Infos: TUM Mentoringprogramm Step Inside

 

Technische Universität München

Corporate Communications Center