TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann und Gründungsdekan Prof. Christoph Gehlen bei der ED-Eröffnungsfeier
Bild: Andreas Heddergott / TUM
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TUM weiter auf TransformationskursNeue TUM School of Engineering and Design offiziell gestartet

Die Technische Universität München (TUM) setzt ihre strategische Strukturreform kraftvoll fort. Als vierte von insgesamt sieben Schools wurde am Montag die neue TUM School of Engineering and Design mit einem feierlichen Festakt am HighTech-Campus Garching offiziell eröffnet.

Die TUM School of Engineering and Design verbindet die Kompetenzen aus dem Maschinenwesen, Bau/Geo/Umwelt, Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie mit einem Teil der Elektrotechnik und der Architektur, um technisch-funktionale Kompetenzen durch die gestalterische Dimension explorativ zu erweitern. Damit sollen disziplinär enggeführte Lehr- und Forschungsprogramme überkommen und die Herausbildung zukunftsfähiger Systemkompetenzen vorangetrieben werden.

TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann sagte: „Mit der Gründung der TUM School of Engineering and Design erreichen wir einen wichtigen Meilenstein der im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder geförderten TUM AGENDA 2030 mit dem Leitmotiv Human-centered Engineering.“

Aufbauend auf ihren 124 Professuren, knapp 2300 Mitarbeitenden und rund 12.000 Studierenden entwickelt die neue School ein markenbildendes Kooperationsprofil. Schwerpunkte reichen von Innovationen für eine intelligente Mobilität auf und über der Erde, über die Transformation der bebauten Umwelt, der Produktion und der Energieversorgung bis hin zu einer ökologischen und nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Dazu verbindet die School mit digitalen Zwillingen die digitale mit der physischen Welt und integriert Designintelligenz in Forschung, Lehre und Innovation.

Der ED-Gründungsdekan Prof. Christoph Gehlen sagte anlässlich der Eröffnung: „Mein Aufgabenverständnis als Dekan ist es, ein einzigartiges, intellektuell anregendes Umfeld zu schaffen und unsere exzellente Forschung und Lehre zu untermauern. Ich freue mich darauf, die einzelnen Design- und Ingenieurdisziplinen zu verknüpfen, integratives Denken zu fördern, und Kolleginnen und Kollegen für kreative, zukunftsfähige Projekte zu begeistern.“

Veränderung und Erneuerung als Teil der DNA der Universität

In seiner Festrede erinnerte TUM-Präsident Hofmann daran, dass die persistente Veränderungsbereitschaft und dynamische Erneuerungsfähigkeit der TUM seit ihrer Gründung vor mehr als 150 Jahren fest in der DNA der Universität verankert sei. Immer wieder aufs Neue habe die TUM ihr Fächerportfolio und ihre Forschungs- und Lehrprogrammatik zielgenau auf die Herausforderungen der jeweiligen Zeit ausgerichtet. Mit der laufenden Strukturreform verschränkt die TUM nun das in den vergangenen Jahrzehnten additiv gewachsene Fächerportfolio disziplinär und zukunftsfähig.

Diese Reform werde sich zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor der TUM erweisen, sagte Hofmann und zitierte den englischen Naturforscher Charles Darwin: „Es ist nicht die stärkste Spezie die überlebt, auch nicht die intelligenteste - es ist diejenige, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann.“

Zeitplan der Strukturreform

Nach der Gründung der TUM School of Life Sciences im Jahr 2020, folgten 2021 die TUM School of Management, die TUM School of Social Sciences and Technology und die TUM School of Engineering and Design. Im kommenden Jahr werden dann die TUM School of Natural Sciences und die TUM School of Computation, Information and Technology an den Start gehen. Komplettiert wird die Strukturreform durch die TUM School of Medicine and Health im Jahr 2023. Verknüpft werden die TUM Schools durch Integrative Forschungszentren als Innovationsräume mit transdisziplinärer Querschnittswirkung.

Video zur Gründungsfeier der TUM School of Engineering and Design

Technische Universität München

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