Richtfest für die Agrarwissenschaften - v.l.n.r.: TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Hermann, Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher, Gerhard Breier (Staatl. Bauamt Freising). Bild: A. Heddergott / TUM
Richtfest für die Agrarwissenschaften - v.l.n.r.: TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Hermann, Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher, Gerhard Breier (Staatl. Bauamt Freising). Bild: A. Heddergott / TUM
  • Forschung

Richtfest am TUM-Campus Weihenstephan: Hans Eisenmann-Zentrum stärkt Agrarwissenschaften

Das Wissenschaftszentrum Weihenstephan der TU München (TUM) wächst: Bis zum Frühjahr 2013 entsteht der Neubau für das Hans Eisenmann-Zentrum für Agrarwissenschaften. Das Zentralinstitut bündelt die agrarwissenschaftliche Forschung der TUM und vernetzt sie mit agrarwirtschaftlicher Praxis. Als modernes Lehr- und Forschungszentrum bietet das neue HEZ-Gebäude auf rund 3.200 Quadratmetern Nutzfläche optimale Arbeitsbedingungen. Mit dem Richtfest feiern die Technische Universität München, der Freistaat Bayern und das Staatliche Bauamt Freising gemeinsam mit den Gewerken nun die Fertigstellung des Rohbaus.

Der TUM-Campus Freising-Weihenstephan ist um einen Neubau reicher: Bis zum Frühjahr 2013 entsteht das neue Gebäude des Hans Eisenmann-Zentrums für Agrarwissenschaften (HEZ). Auf einer Nutzfläche von rund 3.200 Quadratmetern bietet das HEZ dann modernste Arbeitsbedingungen für Forschung und Lehre.

„Das Hans Eisenmann-Zentrum stärkt die agrarwissenschaftliche Forschung, indem es die Grundlagenforschung mit der agrarwirtschaftlichen Praxis vernetzt“, sagt TUM-Präsident Prof. Wolfgang Herrmann. „Der Standort Weihenstephan entwickelt sich mit dem HEZ zu einem einzigartigen „Tauschplatz des Wissens“, der national und international ausstrahlt.“

Das im Jahr 2009 gegründete „Hans Eisenmann-Zentrum für Agrarwissenschaften“ vernetzt als fach- und fakultätsübergreifende Plattform für den Wissens- und Technologietransfer die agrarwirtschaftliche Praxis mit der Grundlagenforschung. Zahlreiche Kongresse und Fortbildungsveranstaltungen für Wissenschaftler, Lehrende und Praktiker bieten Gelegenheit zum Austausch. Mittlerweile sind 28 Professuren und drei Fakultäten Mitglied des TUM-Zentralinstituts. Den Neubau beziehen zunächst die Lehrstühle für Ökologischen Landbau und Pflanzenbausysteme (Prof. Hülsbergen), Tierernährung (Prof. Windisch) und Pflanzenzüchtung (Prof. Schön) sowie die Extraordinariate für Biostatistik (Prof. Ankerst) und Populationsgenetik (Prof. Tellier). Das neue HEZ-Gebäude ist Bestandteil des vom Bayerischen Ministerrat 2008 beschlossenen Konzepts zur Stärkung der Agrarwissenschaften. Die Baukosten für den Neubau betragen rund 20 Millionen Euro, sie werden aus dem Verkaufserlös des ehemaligen TUM-Versuchsguts Hirschau finanziert.

Die wachsende Sichtbarkeit der Agrarwissenschaften spiegelt sich auch im steigenden Interesse der Studierenden: In den letzten drei Jahren ist die Zahl der Bewerber für die agrarwissenschaftlichen Bachelor- und Masterstudiengänge an der TU München im Schnitt um mehr als ein Drittel angestiegen. Zum Wintersemester 2011/2012 liegt die Zahl der Studienanfänger in diesem Bereich bei rund 230 (Bachelor und Master).

Kontakt:

Hans Eisenmann-Zentrum für Agrarwissenschaften
Prof. Johann Bauer (Geschäftsführender Direktor)
Tel: +49.8161.71.2900
E-Mail: johann.bauer@wzw.tum.de
Web: http://www.hez.wzw.tum.de

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