Reinraumlabor des Walter Schottky Instituts für Halbleiterphysik
In den wichtigsten Fachzeitschriften werden besonders oft Ergebnisse aus den Laboren der TUM publiziert - hier ein Reinraumlabor des Walter Schottky Instituts für Halbleiterphysik. (Bild: Eckert / TUM)
  • TUM in Rankings

Nature Index: TU München im deutschen SpitzentrioNaturwissenschaftler der TUM publizieren außergewöhnlich gut

Die Technische Universität München (TUM), die LMU München und die Universität Heidelberg sind die drei forschungsstärksten deutschen Universitäten in den Naturwissenschaften. Zu diesem Ergebnis kommt der heute veröffentlichte Nature Index. Das Ranking der Nature Publishing Group zählt Publikationen in den wichtigsten internationalen Fachzeitschriften. Verglichen werden Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die TUM erreicht Rang 81 weltweit und ist damit wie im Vorjahr die viertbeste Technische Universität Europas.

Die 68 Fachzeitschriften der Natur- und Geowissenschaften wurden von zwei Wissenschaftler-Kommissionen ausgewählt. Die Nature Publishing Group schätzt, dass sich rund 30 Prozent aller Zitationen in diesen Fächern auf diese Journale beziehen. Das Ranking berücksichtigt den prozentualen Anteil der Wissenschaftler einer Institution an allen Autoren einer Publikation. Fachzeitschriften der Astronomie und der Astrophysik, die überdurchschnittlich stark vertreten sind, werden niedriger gewichtet.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TUM waren im Jahr 2014 an 477 Publikationen beteiligt, ähnlich viele wie im Vorjahr (475). In der Rangliste steht die TUM damit auf Platz 81 (Vorjahr: Rang 77). „Auch wenn der Nature Index die Leistungskraft der internationalen Institutionen unvollständig abbildet, so ist das Ergebnis doch symptomatisch für die Spitzenstellung der TUM in den Naturwissenschaften“, sagt TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann.

Deutschland auf Rang 3

Erneut schafften es nur zwei andere deutsche Universitäten unter die Top 100: die Ludwig-Maximilians-Universität München (Rang 59) und die Universität Heidelberg (Rang 90). Prominent vertreten sind zudem die Max-Planck-Gesellschaft (Rang 4) und die Helmholtz-Gemeinschaft (Rang 8).

Europaweit steht die TUM bei diesem speziellen Ranking auf Platz 4 der Technischen Universitäten, nach der ETH Zürich (Rang 12), der EPF Lausanne (Rang 29) und dem Imperial College London (Rang 39).

In der Länderrangliste bestätigt Deutschland den dritten Platz des Vorjahres hinter den USA und China.

Mehr Informationen:
Nature Index

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