"Exzellenz ist bunt": Queer-Referent Max Nitze organisiert einen Wagen für TUM-Studis für den Münchener CSD. (Foto: Maren Willkomm)
"Exzellenz ist bunt": Queer-Referent Max Nitze organisiert einen Wagen für TUM-Studis für den Münchener CSD. (Foto: Maren Willkomm)
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Queer-Referent Max Nitze:TUM beim Christopher Street Day

Am Christopher Street Day wird in vielen Großstädten mit großen Paraden friedlich gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern demonstriert und gefeiert. Auch in München werden wieder über 100 Teilnehmergruppen durch die Innenstadt ziehen. Mit dabei ist in diesem Jahr zum ersten Mal ein Wagen mit TUM-Studis. TUM-Queer-Referent Max Nitze erklärt, warum die Teilnahme so wichtig ist.

TUMstudinews: Max, was habt Ihr für den CSD geplant?

Max Nitze: Das Queer-Referat der TUM plant zum ersten Mal eine Teilnahme an der Parade zum Christopher Street Day am 15. Juli in München. Dafür haben wir einen eigenen Wagen organisiert, auf dem ungefähr 30 Leute mitfahren können. Den Wagen möchten wir mit Bannern und Folie schmücken, auf der sich jeder mit Spraydosen oder Filzstiften verwirklichen kann.

Wer kann denn da alles mitfahren?

Jeder, der Lust hat, ist bei uns willkommen. Auf dem Wagen selbst können nur TUM-Studierende oder Mitarbeiter mitfahren. Aber vor und hinter unserem Wagen können auch alle anderen gerne mitlaufen, die die TUM am CSD gerne vertreten möchten.

Wo kann man sich für die Teilnahme anmelden?

Anmelden kann man sich auf unserer Homepage. Dort kann man dann auch im gleichen Zug unsere T-Shirts bestellen, die wir extra für den CSD bedrucken lassen.

Gibt es denn noch freie Plätze?

Ja, wir haben noch Kapazitäten. Und wir suchen auch noch dringend Helfer, die uns beim Auf- und Abbau unterstützen und/oder während des Umzugs mit Abstandsseilen neben unserem Wagen herlaufen und für die Sicherheit der Zuschauer sorgen. Als Dankeschön bekommen die Helfer das T-Shirt für umsonst. Wer Bock hat, uns zu unterstützen, kann sich auch gerne bei mir persönlich melden. An dieser Stelle möchte ich schon denen danken, die sich freiwillig und von sich aus bei mir gemeldet haben und ihre Hilfe angeboten haben. Das ist eine große und tolle Unterstützung.

Was möchtet Ihr mit der Teilnahme bewegen?

Wir möchten aufmerksam machen auf das Thema Queer. An der TUM gibt es schon viele Diversity-Projekte, mit Ausnahme von LGBT-Belangen. Mitarbeiter und Studierende sollen sehen: „Aha, es gibt an der TUM ein Queer-Referat, das sich für die Queer-Gemeinschaft einsetzt“.

Max Nitze, 24, kommt aus Berlin und hat dort eine Ausbildung zum OP-Pfleger abgeschlossen, bevor er vor zwei Jahren nach München kam. Er studiert an der TUM im vierten Semester TUM-BWL und engagiert sich als Queer-Referent im AStA der TUM.

 

Mehr Infos:
Exzellenz in bunt

 

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