Unterstützung für vom Ukrainekrieg betroffene Studierende (Symbolbild)
Bild: Andreas Heddergott / TUM
  • Campus, Studium
  • Lesezeit: 1 MIN

TUM-Integrationsprogramm und finanzielle DirekthilfeUnterstützung für vom Ukrainekrieg betroffene Studierende

Aufgrund des Kriegs in der Ukraine können zahlreiche junge Menschen ihr Studium nicht fortführen. Die Technische Universität München (TUM) setzt deshalb ein Integrationsprogramm auf, um den vom Krieg betroffenen Studierenden einen unbürokratischen Zugang zum universitären Umfeld zu ermöglichen. Die in finanzielle Notlagen geratenen Studierenden unterstützt die TUM durch eine Direkthilfe.

Der Krieg gegen die Ukraine betrifft zahllose junge Menschen, die ihr Studium nicht fortführen oder gar nicht erst beginnen können. Aber auch an der TUM sind die Auswirkungen zu spüren: Studierende sorgen sich um ihre Familien und Freunde oder geraten in Zahlungsprobleme, da die Unterstützung von zuhause ausbleibt.

Das Studium in Deutschland fortsetzen

Basierend auf den positiven Erfahrungen ihres Gasthörerprogramms für Geflüchtete aus dem Jahr 2015, bietet die TUM all jenen einen niedrigschwelligen Zugang zum universitären Umfeld, die in der Ukraine bereits ein Studium begonnen hatten und es nun nicht fortführen können, oder die nicht in ein sicheres Heimatland zurückkehren können. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich so einfach im fachlichen Spektrum orientieren, ausgewählte Lehrveranstaltungen der TUM besuchen und zur Selbsteinschätzung auch Prüfungen ablegen.

Finanzielle Direkthilfe für betroffene Studierende

Viele Studierende befinden sich derzeit unverschuldet in einer finanziellen Notlage. Um ihnen schnell und unbürokratisch zu helfen, hat die TUM eine eigene Spendenaktion als Zeichen ihrer Solidarität ins Leben gerufen. Damit verstärkt sie kraftvoll den Notfallfonds des Freistaats Bayern mit dem Ziel, betroffene bedürftige Studierende zu unterstützen und Belastungen mit einer finanziellen Direkthilfe abzumildern.

Die betroffenen Studierenden werden von der TUM direkt angeschrieben. So sollen die Gelder möglichst ohne Verzögerung dort ankommen, wo sie am meisten gebraucht werden. Darüber hinaus finden alle Studierenden in der Stellenbörse der TUM zahlreiche Angebote für Nebenjobs und Hilfstätigkeiten, um ihr Studium und ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.

 

Technische Universität München

Stefan Kögler
koegler(at)zv.tum.de

Kontakte zum Artikel:

Weitere Artikel zum Thema auf www.tum.de:

Foyer der Hochschule für Politik an der TUM

Wie kann der Ukraine-Krieg beendet werden?

Welche Chancen und Wege gibt es, den Krieg in der Ukraine zu beenden? Wie können die zugrundeliegenden Konflikte überwunden werden? Was können Regierungen und Gesellschaft zur Sicherheit in Europa beitragen? Über diese…

Alumni berichten über ihre Karrierewege

In „That’s my Job“, dem neuen Karriere-Podcast der TUM Community, berichten Alumni unserer Universität über ihre inspirierenden Karrierewege. Studierende und Interessierte erhalten Tipps für den Start ins Berufsleben und…

Spendenaufruf für Studierende und Stipendien für Forschende

Der Krieg in der Ukraine hat zahllose Menschen ins Unglück gestürzt. Wir als Technische Universität München (TUM) solidarisieren uns mit den Betroffenen und legen deshalb zwei eigene Hilfsprogramme auf. Diese wenden sich an…

Eingang der Hochschule für Politik München

Öffentliche Diskussion zum Krieg in der Ukraine

Über den Krieg in der Ukraine haben heute Abend Expertinnen und Experten aus Politik und Wissenschaft bei einer öffentlichen Online-Veranstaltung diskutiert. Teilnehmer waren unter anderem Ulrich Lechte, außenpolitischer…