Das Bild "Restricted Residence" von Giles Price
Sieben Künstlerinnen und Künstler haben für die Ausstellung "Picturing the Invisible" in der Region Fukushima fotografiert. Entstanden sind Bilder, die sich mit den unsichtbaren Folgen der Katastrophe von 2011 beschäftigen. Die Ausstellung ist bis zum 26. Juni in der Immatrikulationshalle der TUM zu sehen.
Bild: Giles Price
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Ausstellung zur Katastrophe von Fukushima in der Immatrikulationshalle„Das Unsichtbare zeigen“

Die Folgen der Katastrophe von Fukushima sind bis heute spürbar. Ab Donnerstag, 9.6., werden in der Immatrikulationshalle Werke von sieben preisgekrönten Fotografinnen und Fotografen und Essays zum Thema gezeigt. Zur Eröffnung der Ausstellung werden sich Expertinnen und Experten in einem Panel zum Thema „Was bedeutet die Erinnerung an Fukushima heute für Deutschland?“ austauschen.

In der Ausstellung „Picturing the Invisible“ beschäftigen sich Fotografinnen und Fotografen mit dem Leben nach der dreifachen Katastrophe aus Erdbeben, Tsunami und Reaktorunglück, die 2011 das japanische Fukushima erschütterte. Die Künstlerinnen und Künstler sind in den betroffenen Gebieten den unsichtbaren Folgen des Unglücks nachgegangen - Strahlung und Traumata aber auch der Resilienz der Menschen in und um Fukushima. Ihre Werke werden in der Ausstellung um Essays von renommierten Autorinnen und Autoren aus Politik, Literatur, Wissenschaft und Umweltsschutz ergänzt. Die Ausstellung war bereits in der Royal Geographical Society in London zu sehen.

Kurator Makoto Takahashi zeigt die Ausstellung

Ausstellung

9. Juni - 26. Juni, werktags von 8 - 21 Uhr.
Hauptgebäude, Immatrikulationshalle
Arcisstraße 21, 80333 München

Der Eintritt ist frei

Texte in englischer Sprache

Eröffnungsveranstaltung

Mittwoch, 8.6. 2022, 18 bis 20 Uhr

Hörsaal 1180
Technische Universität München (TUM)
Arcisstr. 21
80333 München

Mehr Informationen:

Website zur Ausstellung: https://picturing-the-invisible.art/

Technische Universität München

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