Eine Wissenschaftlerin erläutert in einem Seminarraum drei jungen Kolleginnen und Kollegen eine Formel, die auf einem Whiteboard steht.
An den Max Planck Schools betreuen herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die besten Nachwuchskräfte ihrer Disziplinen
Bild: I. Epstein / Max Planck Institute for Brain Research
  • Forschung, Lehren
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Cognition, Matter to Life oder Photonics: Forschende fördern SpitzennachwuchsMax Planck Schools suchen neue Fellows

Im Jahr 2018 wurden mit den Max Planck Schools Leuchttürme naturwissenschaftlicher Forschung in Deutschland geschaffen. Sie sollen die brillantesten Köpfe dreier dynamischer Disziplinen zusammenbringen: Cognition, Matter to Life und Photonics. Als gemeinsame Einrichtung verschiedener Universitäten und Forschungseinrichtungen bilden die Max Planck Schools international herausragenden Nachwuchs aus, der von den Fellows der Schools betreut und gefördert wird. Bis zum 13. Oktober 2022 können sich Forschende nun als neue Fellows bewerben.

Die Max Planck Schools werden als Doktorandenschulen von herausragenden deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen getragen, darunter auch die TUM. Ihr Ziel ist es, deutschlandweit verteilte Exzellenz zu bündeln und durch die so gewonnene internationale Strahlkraft die besten Köpfe in ihren Bereichen zu gewinnen. Die Promovierenden an den Schools arbeiten interdisziplinär, am Puls der Forschung und in enger Zusammenarbeit mit führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Betreut und begleitet werden sie von Fellows, die ebenfalls zu den Besten ihres Fachs zählen.

Fellows als Förderer

Nun suchen die Max Planck Schools neue Fellows, die für zunächst vier Jahre ernannt werden. Ihre Aufgabe ist es, Doktorandinnen und Doktoranden wissenschaftlich und persönlich zu fördern, neue Forschungsthemen zu erarbeiten und die Konzepte und Curricula der Schools weiterzuentwickeln.

Bewerben können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die schwerpunktmäßig an einer deutschen Universität oder Forschungseinrichtung arbeiten, über ein international anerkanntes wissenschaftliches Profil in einem oder mehreren Forschungsbereichen im Zusammenhang mit Cognition, Matter to Life oder Photonics verfügen und mit großem Engagement junge Kolleginnen und Kollegen fördern wollen.

Bewerbungen sind bis zum 13. Oktober 2022 über das Bewerbungsportal der Max Planck Schools möglich.

Weitere Stärkung der Kooperation

Mit mehr als einem Dutzend Einrichtungen im Raum München ist die Max-Planck-Gesellschaft ein integraler Teil des wissenschaftlichen Ökosystems in Bayern und ein enger Kooperationspartner der TUM.

So wurde erst zu Beginn dieses Jahres das Munich Quantum Valley ins Leben gerufen. Zusammen mit der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und der Fraunhofer-Gesellschaft arbeiten die TUM und die Max-Planck-Gesellschaft hier gemeinsam an bahnbrechenden Quantencomputing-Technologien und damit am Hightech-Standort Bayern.

Wie eng die Zusammenarbeit ist, zeigt auch das Programm MaxPlanck@TUM: Herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden gleichzeitig als Max-Planck-Forschungsgruppenleiterinnen und -leiter und als Tenure-Track-Professorinnen und -professoren der TUM berufen. Spitzentalente erhalten so die bestmöglichen Bedingungen für ihre Forschung, universitär genauso wie außeruniversitär.

Mit den Fellowships der Max Planck Schools kann dieses Kooperationspotenzial künftig nicht nur noch besser ausgeschöpft werden, sie tragen auch dazu bei, die Zusammenarbeit der verschiedenen Partner noch stärker zu fördern und die ONE-MUNICH-Strategie damit weiter voranzutreiben.

Technische Universität München

Konstantin Götschel – TUM Center for Study and Teaching
goetschel(at)zv.tum.de

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