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Prof. Fabian Theis leitet Helmholtz Artificial Intelligence Cooperation Unit (HAICU)

Bundesweites KI-Netzwerk mit Zentrale in München

Informatik, Robotik und Maschinelle Intelligenz sind zentrale Forschungsbereiche an der Technischen Universität München (TUM). Jetzt vernetzt sich die TUM in der neuen Helmholtz Artificial Intelligence Cooperation Unit (HAICU), um diese Zukunftsfelder weiter zu stärken. Leiter des bundesweiten Forschungsnetzwerks ist Fabian Theis, Professor für die Mathematische Modellierung biologischer Systeme an der TUM.

Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz (KI) spielen eine wichtige Rolle in vielen Anwendungsbereichen, beispielsweise in der Gesundheitsforschung der Zukunft oder was den Klimawandel und die Mobilität von morgen betrifft. In der Helmholtz Artificial Intelligence Cooperation Unit (HAICU) werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Bundesgebiet die Forschung zu diesen Themen gemeinsam voranbringen. Vom HAICU-Hauptsitz in München aus wird TUM-Professor Fabian Theis das Netzwerk leiten. Er gehört zu den Spitzenforschern auf dem Gebiet der Bioinformatik und ist Leiter des Institute of Computational Biology am Helmholtz Zentrum München.

An der TUM forschen zahlreiche herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz, zum Beispiel an der 2017 gegründeten Munich School of Robotics and Machine Intelligence (MSRM). Mit der Ansiedlung der HAICU-Zentrale in München werden sie ihre bereits erfolgreiche Kooperation mit der Helmholtz-Gemeinschaft beim Zukunftsthema Künstliche Intelligenz weiter intensivieren. Finanziert wird HAICU von der Helmholtz-Gemeinschaft.

Die TUM gehört zu den weltweit führenden Universitäten in der KI-Forschung. Im Ranking des britischen Magazins „Times Higher Education (THE)“ belegte sie 2018 Platz sechs und ist damit die bestplatzierte deutsche Universität im Bereich der Künstlichen Intelligenz.

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