Roboter stehen in einem Kollektiv zusammen und im Hintergrund fotografieren Menschen die Roboter
Die Munich School of Robotics and Machine Intelligence (MSRM), hier bei der Eröffnungsfeier in der Pinakothek der Moderne 2018, präsentiert sich auf der automatica mit einer eigenen KI-Plattform.
Bild: Andreas Heddergott/TUM
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Munich School of Robotics and Machine Intelligence präsentiert munich_i Neue KI-Plattform feiert auf der automatica Premiere

Die Munich School of Robotics and Machine Intelligence (MSRM) der Technischen Universität München (TUM) geht gemeinsam mit der automatica, der internationalen Leitmesse für Automation und Robotik, neue Wege: Vom 8. bis 11. Dezember 2020 präsentiert sie unter dem Namen munich_i eine einzigartige Plattform zum Austausch über Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik. Ziel ist es, weltweit führende Köpfe zusammenzubringen und die Technologien verantwortungsvoll voranzutreiben.

Wie kann Arbeit mithilfe von KI sicherer und produktiver erledigt werden? Wie können Robotik und maschinelle Intelligenz bereits heute Herausforderungen in Gesundheit und Mobilität meistern? Und wie gestaltet sich ein verantwortungsvoller Umgang mit den neuen Technologien?

Die munich_i, eine von der MSRM und der Messe München neu gegründete KI-Plattform, will hierzu Antworten liefern. Für die Messe automatica, die im Dezember 2020 auf dem Messegelände München stattfindet, hat die MSRM unter dem Motto „intelligence empowering tomorrow“ ein vielfältiges Programm konzipiert. Schirmherr ist Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder.

Hightech-Summit: Innovationen der internationalen KI-Elite

Beim Hightech-Summit am ersten Messetag (8. Dezember) dreht sich alles um die Kooperation und das Wechselspiel von menschlicher und künstlicher Intelligenz. Pioniere und Vordenkerinnen aus der Branche präsentieren ihre neuesten Innovationen, die einen Beitrag zum verantwortlichen technologischen Wandel der Gesellschaft leisten. Der Summit richtet sich an Unternehmenslenkerinnen und -lenker und Verantwortliche für Produktion, Forschung und Entwicklung, Technologie und digitale Transformation.

Als Sprecherinnen und Sprecher erwartet werden unter anderem Prof. Oussama Khatib, Director of Stanford Robotics Lab der Stanford University, Prof. Carme Torras, Research Professor am Institut de Robòtica i Informàtica Industrial, Prof. Dieter Fox, Professor am Department of Computer Science & Engineering der University of Washington und der CEO von Infineon Technologies AG, Dr. Reinhard Ploss.

AI.Society, Robothon und Roboter-Führerschein

Neben dem Hightech-Summit bietet die munich_i während der gesamten Messelaufzeit vom 8. bis 11. Dezember 2020 weitere Angebote zu Künstlicher Intelligenz und Robotik:

  • AI.Society: Auf über 1.000 Quadratmetern erfahren die Messebesucherinnen und -Besucher von zukunftsweisenden KI-Initiativen der MSRM und ausgewählten Start-ups, was in Zukunft für die Bereiche Gesundheit, Arbeit und Mobilität Realität sein wird.
     
  • Robothon: Innovation braucht Verantwortung, Wissen, Mut - und einen langen Atem. In einem mehrtägigen Wettbewerb zur Lösung von Aufgabenstellung aus dem Bereich Robotik stellt der internationale akademische Nachwuchs diese Fähigkeiten unter Beweis.
     
  • Roboter-Führerschein: Besucherinnen und Besucher der Messe haben hier die Möglichkeit, eigenhändig die Grundlagen der Zusammenarbeit von Mensch und Roboter auszuprobieren und zu erlernen.

 

TUM-Professoren Alena Buyx und Sami Haddadin leiten die munich_i

Prof. Alena Buyx, Professorin für Ethik der Medizin und Gesundheitstechnologien und Prof. Sami Haddadin, Direktor der MSRM, bilden die Doppelspitze der munich_i.

Beide sehen in der munich_i einen wichtigen Beitrag für den Ausbau des Hightech-Standorts Bayern auf Grundlage ethischer Richtlinien: „Künstliche Intelligenz und Robotik stehen vor einem technologischen Quantensprung. Die munich_i präsentiert international führende Köpfe aus Forschung, Technologie und Industrie, die den Menschen ins Zentrum ihres Wirkens stellen und so unser Leben in der Zukunft nachhaltig verändern“, sagt Prof. Haddadin.

Prof. Buyx ergänzt: „KI wird über kurz oder lang unseren Alltag durchdringen, bringt aber auch eine Reihe wichtiger Herausforderungen mit sich. Deshalb muss sie ethisch gut gemacht sein. An der TUM entwickeln wir Wege, ethische und soziale Überlegungen ganz direkt und von Anfang an in den Entwicklungspfad einzubauen.“

 

MSRM und automatica – ideale Partnerschaft

Für Falk Senger, Geschäftsführer der Messe München, gewinnt die automatica durch die neue KI-Plattform an gesellschaftlicher Relevanz: „Mit der Premiere von munich_i erschließen sich für die automatica neue Themenfelder: Gemeinsam initiieren wir die Debatte über den Nutzen von Technologie als Helfer des Menschen in den relevanten Bereichen Gesundheit, Arbeit und Mobilität. Mit munich_i führen wir gleichzeitig in München zusammen, was zueinander gehört und sich ideal ergänzt – auf der einen Seite die automatica als treibende Kraft für KI und Robotik, auf der anderen Seite die MSRM als Europas führende Deep-Tech-Schmiede.”

Mehr Informationen:

Die Munich School of Robotics and Machine Intelligence (MSRM):

Die Munich School of Robotics and Machine Intelligence (MSRM) an der Technischen Universität München ist ein Integratives Forschungszentrum. Ziel dieses Zentrums ist es, die Grundlagen der Robotik, der Perzeption und der Künstlichen Intelligenz zu erforschen, um Technologien für die Bereiche Gesundheit, Arbeit und Mobilität zu entwickeln. Beispielsweise werden lernfähige und vernetzte Roboterassistenten für die Industrie der Zukunft, autonom fliegende und fahrende Roboterteams für die Mobilität der Zukunft und medizinische Nanoroboter sowie Assistenzroboter für ein selbstbestimmtes Leben im Alter entwickelt.

munich_i:

Informationen zur munich_i

automatica:

Die automatica ist der weltweit führende Marktplatz für die automatisierte, intelligente Produktion. Sie ist das richtungsweisende Ereignis für Unternehmen aus allen Industriebranchen und verschafft den Zugang zu Innovationen, Wissen und Trends mit hoher Businessrelevanz. Die automatica begleitet und gestaltet die Transformation der industriellen Fertigung – von der automatisierten bis zur autonomen Produktion. Hinter dem industriegetriebenen Konzept der automatica stehen die Messe München GmbH und der VDMA Robotik + Automation, ideeller Träger der Messe. Die automatica hat einen zweijährigen Rhythmus und findet üblicherweise im Juni in München statt. 2020 wurde die Messe Corona-bedingt auf den 8. bis 11. Dezember verlegt. 

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Technische Universität München Christine Lehner
christine.lehner(at)tum.de

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