Pressemitteilungen
Forschung
Wir suchen nach Lösungen für die großen Herausforderungen der heutigen Zeit – erfahren Sie mehr über unsere Schwerpunkte, Infrastruktur und Innovationen.
TUM-Doktorandin mit Zonta Women in STEM Award ausgezeichnet
Den Ursprüngen supermassereicher Schwarzer Löcher auf der Spur
Als eine von nur 16 Wissenschaftlerinnen weltweit wurde die TUM-Doktorandin Sarah Pappert mit dem Zonta Women in STEM Award ausgezeichnet, der herausragende Leistungen junger Frauen in den MINT-Fächern würdigt. Im Interview spricht die Astrophysikerin über ihre Forschung am größten Teleskop der Welt, die Suche nach supermassereichen Schwarzen Löchern und darüber, wie sie junge Menschen für Wissenschaft begeistert.
Forschungsförderung für die elektrifizierte Baustelle
Bauen ohne Dieselabgase und Fahrzeuglärm
Baustellen sind nach wie vor geprägt von lauten und stinkenden Dieselmotoren. Zwar gibt es auf dem Markt zunehmend batterieelektrisch betriebene Maschinen und Fahrzeuge, der große Durchbruch hin zur lokal emissionsfreien und energieeffizienten Baustelle scheitert jedoch bislang vor allem am Zusammenwirken und den Abläufen. Dieses herausfordernde Problem soll der neue Forschungsverbund ForBat@Bau lösen, der nun seine Arbeit aufgenommen hat.
Biochemischer Quantensensor statt Halbleiter
Proteine lassen sich gezielt mit Radiowellen beeinflussen
Bedeutender Fortschritt in der biologischen Quantensensorik: Ein Forschungsteam, geleitet von der Technischen Universität München (TUM), hat ein neues Wirkprinzip entdeckt und getestet, bei dem sich Proteine mit Radiowellen steuern lassen. Dabei beeinflussen sie einen empfindlichen Quantenzustand namens Spin und machen ihn über Licht sichtbar. In Zukunft könnten solche Erkenntnisse helfen, biochemische Prozesse in Zellen einfach von außen mit Radiowellen zu detektieren und sogar zu lenken.
Anwendungen in der digitalen Medizin
6G-Netze schaffen bessere Auslastung
Telemedizin, kontinuierliches Monitoring und ferngesteuerte Eingriffe werden in der Medizin zunehmend wichtiger. Damit sie im Klinikalltag parallel laufen können, müssen Daten schnell, zuverlässig und ohne Unterbrechungen übertragen werden. Forschende der Technischen Universität München (TUM) und des TUM Klinikums haben untersucht, wie künftige 6G-Netze Rechenleistung und Datenübertragung so steuern können, dass bis zu 40 Prozent mehr Anwendungen gleichzeitig betrieben werden können.
M1 Munich Medicine Alliance startet Programm „Innovations for Patients“
Sieben Projekte für bessere Medizin
Die Münchner Medizin-Allianz M1 vergibt erstmals Fördermittel für translationale Spitzenforschung aus München. Im Programm „Innovations for Patients“ werden sieben Forschungsprojekte mit insgesamt 7,45 Millionen Euro gefördert. Fünf der institutionsübergreifenden Projekte werden von Forschenden der Technischen Universität München (TUM) koordiniert. M1 ist eine Allianz aus TUM, TUM Klinikum, Ludwig-Maximilians-Universität München und ihrem Klinikum sowie Helmholtz Munich.
Karriere in der Forschung: Victor Christian Kaharso
Die Augenbohne als neue Proteinquelle
Die wachsende Weltbevölkerung mit gesunden, sicheren und bezahlbaren Lebensmitteln zu versorgen, ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Pflanzliche Proteine gelten als wichtige Alternative zu tierischen Proteinen. Die Augenbohne, eine proteinreiche Hülsenfrucht, birgt bislang unterschätztes Potenzial. Der Doktorand Victor Christian Kaharso aus Indonesien erforscht, wie die Augenbohne als wertvoller Bestandteil in Nahrungsmitteln eingesetzt werden kann.
Sensoren machen Operationssäle schlau
Wie Roboter zu OP-Assistenten werden
Wie können Roboter und Menschen in Zukunft bestmöglich im OP zusammenarbeiten? Das haben Forschende der Technischen Universität München (TUM) und des TUM Klinikums im Forschungsprojekt ForNeRo untersucht. Mit einem Sensorsystem haben sie dafür die Bewegungen von Chirurginnen und Chirurgen bei Operationen analysiert und Daten aus simulierten OPs mit Assistenzrobotern gesammelt.
Im Kampf gegen multiresistente Erreger
Zentrum für Infektionsprävention an der TUM eröffnet
Bereits heute sterben weltweit jährlich etwa 1,3 Millionen Menschen an Infektionen, weil bewährte Therapien versagen. Diese Zahl könnte bis 2050 auf bis zu zehn Millionen ansteigen. Mit dem Zentrum für Infektionsprävention (ZIP) hat die TUM einen interdisziplinären Forschungsneubau eröffnet. Ziel ist, resistente Erreger auch ohne Antibiotika kontrollieren zu können und ihre Verbreitung zu minimieren. Bund und Freistaat fördern das ZIP mit knapp 60 Millionen Euro.
Gewicht der Städte und sinkender Grundwasserspiegel verschärfen Folgen des Klimawandels
Teils dramatisch höherer Meeresspiegel durch absinkendes Land
Stark bevölkerte Küstenregionen in vielen Regionen der Welt sind besonders stark durch Überflutungen gefährdet. Das Absinken von Landmassen verschärft dort die Probleme durch den Anstieg des Meeresspiegels. Das haben Forschende der Technischen Universität München (TUM) und der Tulane University gezeigt.
NewIn: Stefan Gold
Der versteckte Preis der Produktion
Immer mehr, immer schneller, immer vernetzter – diese Art zu produzieren fordert einen hohen sozialen Preis. Wie es Unternehmen gelingen kann, Lieferketten nachhaltiger zu gestalten und faire Arbeitsbedingungen umzusetzen, darüber spricht der Wirtschaftswissenschaftler Stefan Gold in einer neuen Folge von NewIn.