Pressemitteilungen

Forschung

Wir suchen nach Lösungen für die großen Herausforderungen der heutigen Zeit – erfahren Sie mehr über unsere Schwerpunkte, Infrastruktur und Innovationen.

Unsere Forschung

Sarah Pappert bei der Arbeit an Komponenten für MICADO, die Erstlichtkamera des Extremely Large Telescope (ELT)
12.6.2026
Lesezeit: 4 Min.

TUM-Doktorandin mit Zonta Women in STEM Award ausgezeichnet

Den Ursprüngen supermassereicher Schwarzer Löcher auf der Spur

Als eine von nur 16 Wissenschaftlerinnen weltweit wurde die TUM-Doktorandin Sarah Pappert mit dem Zonta Women in STEM Award ausgezeichnet, der herausragende Leistungen junger Frauen in den MINT-Fächern würdigt. Im Interview spricht die Astrophysikerin über ihre Forschung am größten Teleskop der Welt, die Suche nach supermassereichen Schwarzen Löchern und darüber, wie sie junge Menschen für Wissenschaft begeistert.

Studium Forschung Community
8.6.2026
Lesezeit: 2 Min.

Forschungsförderung für die elektrifizierte Baustelle

Bauen ohne Dieselabgase und Fahrzeuglärm

Baustellen sind nach wie vor geprägt von lauten und stinkenden Dieselmotoren. Zwar gibt es auf dem Markt zunehmend batterieelektrisch betriebene Maschinen und Fahrzeuge, der große Durchbruch hin zur lokal emissionsfreien und energieeffizienten Baustelle scheitert jedoch bislang vor allem am Zusammenwirken und den Abläufen. Dieses herausfordernde Problem soll der neue Forschungsverbund ForBat@Bau lösen, der nun seine Arbeit aufgenommen hat.

Forschung Nachhaltigkeit Energie
2.6.2026
Lesezeit: 2 Min.

Biochemischer Quantensensor statt Halbleiter

Proteine lassen sich gezielt mit Radiowellen beeinflussen

Bedeutender Fortschritt in der biologischen Quantensensorik: Ein Forschungsteam, geleitet von der Technischen Universität München (TUM), hat ein neues Wirkprinzip entdeckt und getestet, bei dem sich Proteine mit Radiowellen steuern lassen. Dabei beeinflussen sie einen empfindlichen Quantenzustand namens Spin und machen ihn über Licht sichtbar. In Zukunft könnten solche Erkenntnisse helfen, biochemische Prozesse in Zellen einfach von außen mit Radiowellen zu detektieren und sogar zu lenken.

Forschung Quantentechnologie
Patient liegt in einem  Behandlungsraum und wird untersucht.
2.6.2026
Lesezeit: 2 Min.

Anwendungen in der digitalen Medizin

6G-Netze schaffen bessere Auslastung

Telemedizin, kontinuierliches Monitoring und ferngesteuerte Eingriffe werden in der Medizin zunehmend wichtiger. Damit sie im Klinikalltag parallel laufen können, müssen Daten schnell, zuverlässig und ohne Unterbrechungen übertragen werden. Forschende der Technischen Universität München (TUM) und des TUM Klinikums haben untersucht, wie künftige 6G-Netze Rechenleistung und Datenübertragung so steuern können, dass bis zu 40 Prozent mehr Anwendungen gleichzeitig betrieben werden können.

Forschung
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Übergabe der Förderbescheide für die M1-Förderlinie "Innovations for Patients"
22.5.2026
Lesezeit: 2 Min.

M1 Munich Medicine Alliance startet Programm „Innovations for Patients“

Sieben Projekte für bessere Medizin

Die Münchner Medizin-Allianz M1 vergibt erstmals Fördermittel für translationale Spitzenforschung aus München. Im Programm „Innovations for Patients“ werden sieben Forschungsprojekte mit insgesamt 7,45 Millionen Euro gefördert. Fünf der institutionsübergreifenden Projekte werden von Forschenden der Technischen Universität München (TUM) koordiniert. M1 ist eine Allianz aus TUM, TUM Klinikum, Ludwig-Maximilians-Universität München und ihrem Klinikum sowie Helmholtz Munich.

Forschung
Victor Christian Kaharso im Labor. Er sieht sich die Augenbohne in verschiedenen Stadien ihrer Keimung an.
21.5.2026
Lesezeit: 4 Min.

Karriere in der Forschung: Victor Christian Kaharso

Die Augenbohne als neue Proteinquelle

Die wachsende Weltbevölkerung mit gesunden, sicheren und bezahlbaren Lebensmitteln zu versorgen, ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Pflanzliche Proteine gelten als wichtige Alternative zu tierischen Proteinen. Die Augenbohne, eine proteinreiche Hülsenfrucht, birgt bislang unterschätztes Potenzial. Der Doktorand Victor Christian Kaharso aus Indonesien erforscht, wie die Augenbohne als wertvoller Bestandteil in Nahrungsmitteln eingesetzt werden kann.

Forschung Nachhaltigkeit Community
20.5.2026
Lesezeit: 4 Min.

Sensoren machen Operationssäle schlau

Wie Roboter zu OP-Assistenten werden

Wie können Roboter und Menschen in Zukunft bestmöglich im OP zusammenarbeiten? Das haben Forschende der Technischen Universität München (TUM) und des TUM Klinikums im Forschungsprojekt ForNeRo untersucht. Mit einem Sensorsystem haben sie dafür die Bewegungen von Chirurginnen und Chirurgen bei Operationen analysiert und Daten aus simulierten OPs mit Assistenzrobotern gesammelt.

Forschung Künstliche Intelligenz
Ein Gebäude mit vielen Fenstern und Glasfassade ist zu sehen. Im Vordergrund stehen viele Menschentrauben vor dem Gebäude, geschart um Stehtische und junge Bäume. An der Fassade hängen die Flaggen Deutschlands, Bayerns, der TUM und der Stadt Freising.
18.5.2026
Lesezeit: 3 Min.

Im Kampf gegen multiresistente Erreger

Zentrum für Infektionsprävention an der TUM eröffnet

Bereits heute sterben weltweit jährlich etwa 1,3 Millionen Menschen an Infektionen, weil bewährte Therapien versagen. Diese Zahl könnte bis 2050 auf bis zu zehn Millionen ansteigen. Mit dem Zentrum für Infektionsprävention (ZIP) hat die TUM einen interdisziplinären Forschungsneubau eröffnet. Ziel ist, resistente Erreger auch ohne Antibiotika kontrollieren zu können und ihre Verbreitung zu minimieren. Bund und Freistaat fördern das ZIP mit knapp 60 Millionen Euro.

Forschung Campus
Küstenmetropolen wie Jakarta sind besonders vom Absinken der Landmassen und dem gleichzeitigen Anstieg des Meeresspiegels betroffen.
18.5.2026
Lesezeit: 3 Min.

Gewicht der Städte und sinkender Grundwasserspiegel verschärfen Folgen des Klimawandels

Teils dramatisch höherer Meeresspiegel durch absinkendes Land

Stark bevölkerte Küstenregionen in vielen Regionen der Welt sind besonders stark durch Überflutungen gefährdet. Das Absinken von Landmassen verschärft dort die Probleme durch den Anstieg des Meeresspiegels. Das haben Forschende der Technischen Universität München (TUM) und der Tulane University gezeigt.

Forschung Nachhaltigkeit
Prof. Stefan Gold
15.5.2026
Lesezeit: 4 Min.

NewIn: Stefan Gold

Der versteckte Preis der Produktion

Immer mehr, immer schneller, immer vernetzter – diese Art zu produzieren fordert einen hohen sozialen Preis. Wie es Unternehmen gelingen kann, Lieferketten nachhaltiger zu gestalten und faire Arbeitsbedingungen umzusetzen, darüber spricht der Wirtschaftswissenschaftler Stefan Gold in einer neuen Folge von NewIn.

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