Die neue Honorarprofessorin an der TUM: Brenda Schulman. (Bild: Peter Barta / BMC, STJUDE)
Die neue Honorarprofessorin an der TUM: Brenda Schulman. (Bild: Peter Barta / BMC, STJUDE)
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Renommierte Proteinforscherin neu an der Fakultät für ChemieBrenda Schulman wird Honorarprofessorin an der TUM

Hochkarätiger Neuzugang im Professorenkollegium der Technischen Universität München (TUM): Die Biochemikerin Dr. Brenda Schulman wird künftig als Honorarprofessorin an der TUM wirken. Schulman ist Direktorin der Gruppe „Molecular Machines and Signaling“ am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried.

Mit ihrem Team erforscht Brenda Schulman in Martinsried einen der wichtigsten Regulationsmechanismen der menschlichen Zelle, das Ubiquitin-System. Störungen in diesem komplexen Zusammenspiel verschiedener Proteine können beispielsweise Krebserkrankungen zur Folge haben. Schulman promovierte am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Bevor sie 2016 nach Deutschland kam, forschte sie unter anderem am renommierten St. Jude Children’s Research Hospital im US-Bundesstaat Tennessee.

An der TUM wird sie als Honorarprofessorin in der Fakultät für Chemie wirken. Mit der Verleihung von Honorarprofessuren lädt die TUM Spitzenkräfte aus Forschung und Praxis ein, an den Forschungsprogrammen gestaltend mitzuwirken, Doktorarbeiten zu betreuen und das neueste Wissen an die Studierenden weiterzugeben.

Zukunftsfeld Proteinforschung

„Wir freuen uns, dass wir eine herausragende Wissenschaftlerin auf diesem immens wichtigen Forschungsgebiet in unser Professorenkollegium aufnehmen können“, sagte TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann. Das Zusammenwirken der verschiedenen Proteine im menschlichen Körper sei höchst unvollständig verstanden. Dieser Forschungsbereich, der im Schnittfeld von Chemie, Biologie, Physik und Medizin steht, könnte den Schlüssel zur Heilung vieler Krankheiten beinhalten. “An der TUM entsteht derzeit auf dem Campus Garching mit dem ‘TUM Center for Functional Protein Assemblies‘ ein interdisziplinäres Forschungszentrum mit einem hochmodernen Laboratoriumsneubau. Erforscht werden dort die Funktionsweisen und Wirkprinzipien von Proteinen, um daraus biomedizinische Anwendungen zu entwickeln.“, so Herrmann.

Fruchtbare Kooperation mit Max-Planck-Zentren

Mit Brenda Schulmans Wirkungsstätte, dem Max-Planck-Institut für Biochemie, verbindet die TUM eine lange und produktive Zusammenarbeit. Unter anderem war der Nobelpreisträger Prof. Robert Huber, TUM Alumnus und Emeritus of Excellence, lange Jahre Institutsdirektor. Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Martinsried haben in der Allianz „Max-Planck@TUM“ Professuren an der TUM. Dieses Programm hat eine bundesweite Alleinstellung.

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