Franziska Mossner
Themen wie Gesellschaftspolitik oder Studium: Franziska Moßner beim Generationen-Dinner.
Bild: Mike Krüger
  • Studium

Franziska Moßner beim Generationen-DinnerAustausch zwischen Jung und Alt

Sie trennen Jahrzehnte, doch wie weit sind sie wirklich voneinander entfernt? Beim Generationen-Dinner in der Tertianum Residenz München wollten Senior*innen und Studierende das herausfinden. Franziska Moßner war dabei.

Franziska, wie bist Du auf das Generationen-Dinner aufmerksam geworden?

Franziska Moßner: Ich habe im Internet eine Anzeige gesehen und fand das Ganze sehr interessant.

Und dann hast Du Dich direkt beworben?

Ja genau. Für die Bewerbung musste ich nur meinen Namen, meine Studieneinrichtung und den Grund angeben, warum ich unbedingt dabei sein sollte. Unter allen Bewerbern wurden dann 10 Personen ausgelost.

Wer darf teilnehmen?

Studenten aus ganz Deutschland. Beim Dinner waren aber fast alle aus München.

Wie viele Personen haben insgesamt am Generationen-Dinner teilgenommen?

Zehn Studentinnen und Studenten und neun Seniorinnen. Am Abend selbst war der einzige Senior der geplanten Runde nämlich leider krank.

Wie ist der Abend abgelaufen?

Es war alles sehr edel. Zuerst gab es einen Sektempfang. Dann ging es an die zugewiesenen Tische. An jedem Tische saßen genauso viele Studenten wie Senioren. Es gab ein sehr leckeres 3-Gang-Menü und wir haben während dem Essen Gespräche geführt.

Welche Themen wurden besprochen?

„Fernweh gestern, heute und morgen“ war der Aufhänger des Abends. Bei uns am Tisch wurde aber nur die Hälfte der Zeit über das Thema geredet. Wir haben auch sehr viel über gesellschaftliche Themen wie Politik oder unsere Studiengänge gesprochen.

Was hast Du persönlich mitgenommen?

Ich war im positiven Sinne überrascht. Die Senioren waren sehr interessiert und auch politisch sehr offen. Die Gespräche mit ihnen waren wirklich angenehm. Die beiden Damen, die bei uns am Tisch saßen, waren Jahrgang 1937 und haben in ihrem Leben sehr viel gesehen und sind viel gereist.

Hast Du zum ersten Mal an so einer Veranstaltung teilgenommen?

Ja. Es war wirklich eine tolle Erfahrung. Ich fand es allerdings ein bisschen schade, dass es ein wenig realitätsfern war. Alle Senioren vor Ort hatten Abitur, mussten nie flüchten und hatte nie finanzielle Probleme. Das heißt, das war keine Abbildung der Mehrheit der Rentner. Ich würde das sehr gerne wieder machen, aber dann unter realeren Umständen.

Was machst Du, wenn Du Dich nicht gerade mit dem Generationenaustausch oder Mathematik auseinandersetzt?

Ich bin in der Fachschaft MPI sehr aktiv, im Vorstand von einem Tanzverein und ich reise ganz gern.

Wieso studierst Du Mathe?

Mathe war schon in der Grundschule mein Lieblingsfach und für mich war relativ schnell klar, dass ich studieren möchte. Außerdem kann man mit Mathe in vielen Fachbereichen arbeiten, wie zum Beispiel in der Softwareentwicklung, im Ingenieurwesen oder in der Prozessoptimierung.

In welche Richtung geht es für Dich nach Deinem Studium?

Ich werde im Februar beginnen, in der Prozessoptimierung von Produktionshallen in München zu arbeiten. Ich wollte tatsächlich schon immer in die Logistik und freue mich jetzt schon sehr auf dieses neue Kapitel.

(Interview: Verena Pongratz)

Franziska Moßner ist 24 Jahre alt und in Augsburg geboren. Sie hat Mathematics in Operation Research studiert und gerade ihre Masterarbeit zum Thema „Webbasierte Stundenplanoptimierung für Förderschulen“ abgegeben. Die Tertianum Premium Residences veranstalten deutschlandweit Generationen-Dinner, um den verlorengegangenen Dialog zwischen Jung und Alt wieder zu aktivieren. Mehr Infos: Tertianum Generationen-Dinner

 

  • Teilnehmer beim Generationen-Dinner
    Generationen im Dialog: TUM-Studentin Franziska Moßner (2.v.l.) mit ihren Gesprächspartner*innen. Bild: Mike Krüger
  • Feedback-Karte beim Generationen-Dinner
    Persönliches Fazit: Feedback-Karte beim Generationen-Dinner. Bild: Mike Krüger

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