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Verdichterprüfstand von TUM und GE
Wie kann die Effizienz von Gasturbinen gesteigert werden? Forscher von TUM und GE untersuchen dies an diesem Verdichterprüfstand. (Bild: GE)
  • Forschung

TUM und GE Global Research intensivieren Forschungskooperation

Neues Labor für Gasturbinen-Technologie

Nach zehn Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit auf dem Campus Garching haben die Technische Universität München (TUM) und GE Global Research einen neuen Rahmenvertrag geschlossen, um ihre Forschungskooperation zu intensivieren. Als nächstes gemeinsames Projekt errichten die Partner ein weltweit einmaliges Labor zur Entwicklung neuer Gasturbinen-Technologien. An der Finanzierung im Volumen von rund 13 Millionen Euro beteiligt sich auch der Freistaat Bayern.

Seit sich GE Global Research Europe vor zehn Jahren für den Campus Garching als Standort entschieden hat, ist das Forschungs- und Entwicklungszentrum ein wichtiger Partner der TUM auf ihren Kern-Forschungsfeldern Energie, Mobilität und Gesundheit. Die Zusammenarbeit erstreckt sich u.a. auf die Bereiche Turbinen und Kompressoren, Carbon Composites sowie Medizintechnik. Nun wollen die Partner ihre Kooperation weiter ausbauen und haben deshalb als rechtliche Basis für eine Vielzahl an Forschungsprojekten einen neuen Rahmenvertrag unterzeichnet.

Das bereits geplante Labor baut auf dem gemeinsam betriebenen Radialverdichterprüfstand auf, mit dem in den vergangenen Jahren Erfolge bei der Optimierung der Gasverdichtung gelungen waren – ein wichtiger Faktor für die Effizienzsteigerung von Gasturbinen. Künftig können die Forscher auch Axialverdichter testen und damit eine ganze Bandbreite von Hochgeschwindigkeitskompressoren in den Blick nehmen, die bei Flugantrieben, der Energieerzeugung oder in der Öl- und Gasindustrie zum Einsatz kommen. Dabei wollen sie mehrere Komponenten der Gasverdichtung in ihrer Interaktion erforschen. Diese multidiszipliänre Ausrichtung und Variabilität machen das Projekt einzigartig.

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Technische Universität München Klaus Becker
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