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TUM-Vizepräsidentin Ehrenberger (r.) zeichnet das Celonis-Team mit dem Entrepreneurship-Award der TUM.
Von Erfolg zu Erfolg: Erst kürzlich hatte TUM-Vizepräsidentin Ehrenberger (r.) das Celonis-Team mit dem Entrepreneurship-Award der TUM ausgezeichnet. (Bild: Eckert / TUM)
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TU München gratuliert Celonis zum „Technology Fast 50 Award“TUM-Ausgründung ist wachstumsstärkstes Technologie-Start-up Deutschlands

Die TUM-Ausgründung Celonis ist das am schnellsten wachsende Technologieunternehmen Deutschlands. Das Start-up ist deshalb nun mit dem „Technology Fast 50 Award“ der Unternehmensberatung Deloitte ausgezeichnet worden. Celonis hat eine sogenannte Process-Mining-Software entwickelt, mit der Unternehmen ihre IT-gestützten Prozesse auswerten, visualisieren und damit ihre Geschäftsabläufe besser nachvollziehen können. TUM-Vizepräsident Prof. Thomas Hofmann gratulierte dem Team, das während der Gründungsphase von der TUM unterstützt wurde und sich heute wiederum stark an „seiner“ Universität engagiert.

„Wachstumsraten, dass es einem die Sprache verschlägt“ – so schreibt das „Handelsblatt“ über die „Technology Fast 50“, die von Deloitte ermittelt wurden. Ganz vorne im Ranking: Celonis mit einem Umsatzwachstum von 3951 Prozent über die letzten vier Geschäftsjahre. Damit ist das Start-up, das rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, Weltmarktführer im Bereich Process-Mining. So bezeichnet man Verfahren, mit denen Unternehmen Daten aus ihren laufenden Geschäftsprozessen auswerten können. Damit können sie ihre Abläufe besser nachvollziehen und dann verbessern. Die Celonis-Software analysiert Unternehmensprozesse in Echtzeit.

Software basiert auf Forschung der TUM

Gegründet wurde Celonis 2011 von Martin Klenk, Bastian Nominacher und Alexander Rinke – auf der Grundlage von Forschungsergebnissen, an denen sie als Studierende der Informatik, des Finance and Information Managements beziehungsweise der Mathematik mitgearbeitet hatten. Das Team wurde von der TUM-Gründungsberatung unterstützt und mit einem EXIST-Gründerstipendium gefördert, bei dem die Universität einen Mentor und Arbeitsplätze stellt. Nicht nur während der Gründungsphase, auch jetzt noch tauschen sich die Unternehmer mit mehreren Lehrstühlen aus. Sie engagieren sich außerdem in verschiedenen Programmen der TUM zu Unternehmertum und Berufsorientierung. So wirken sie auch als Vorbilder für Studierende bei der Entscheidung, ein Unternehmen zu gründen.

Mehr als 700 Unternehmen aus der TUM heraus gegründet

Vor wenigen Wochen hatte die TUM deshalb ihren „Presidential Entrepreneurship Award“ an Celonis vergeben. Dieser mit 10.000 Euro dotierte Award ist ein Baustein der Entrepreneurship-Strategie, mit der die TUM Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für das Unternehmertum motiviert. Sie fördert gemeinsam mit der UnternehmerTUM, dem Zentrum für Innovation und Gründung, Start-ups über alle Phasen der Gründung hinweg. Seit 1990 sind mehr als 700 Unternehmen mit heute rund 14.000 Arbeitsplätzen aus der TUM hervorgegangen. Laut dem jüngsten „Gründungsradar“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft fördert keine große Hochschule Unternehmensgründungen so gut wie die TUM.

Mehr Informationen:
Entrepreneurship an der TUM

Corporate Communications Center

Technische Universität München Klaus Becker
klaus.becker(at)tum.de

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