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Neun Spin-offs der TUM unter „Top 50 Start-ups 2018“

Münchner Gründerinnen und Gründer immer erfolgreicher

Neun der „Top 50 Start-ups 2018“ kommen von der Technischen Universität München (TUM). Dies ist das Ergebnis einer Auswertung des Magazins Für-Gründer.de. Mit zehn Start-ups ist München die bestplatzierte Stadt in diesem Ranking. Auch ein aktueller Bericht der Unternehmensberatung Ernst & Young zeigt die Attraktivität der bayerischen Landeshauptstadt: Mit 14 Start-ups in den Top 100 verbessert sich München auf Rang zwei in dieser Rangliste. Zehn dieser Unternehmen wurden von Gründerinnen und Gründer aus der TUM gestartet.

Die Start-up-Szene in Deutschland boomt. Dies zeigt der aktuelle Bericht „Tech start-ups reshaping the economy“ von Ernst & Young, für den unter anderem die Höhe des eingeworbenen Risikokapitals erhoben wurde. Die 100 auf diesem Gebiet erfolgreichsten deutschen Start-ups haben seit ihrer Gründung bis zum Jahresabschluss 2018 insgesamt 8,1 Milliarden US-Dollar akquiriert – und damit 43 Prozent mehr als die besten 100 zum Ende des Jahres 2017. Berlin beheimatet die meisten in dieser Rangliste vertretenen Start-ups, dahinter konnte sich München im Vergleich zum Vorjahr auf Rang zwei verbessern. Die Wichtigkeit der TUM für diese Entwicklung zeigt, dass Gründerinnen und Gründer aus der Universität zehn der 14 Münchner Unternehmen in den Top 100 gestartet haben.  

München mit den meisten Start-ups unter den „Top 50 2018“

Noch deutlicher ist dieser Trend in der Rangliste „Top 50 Start-ups 2018“. Für dieses Ranking wurden die Ergebnisse von über 160 Gründerwettbewerben aus dem vergangenen Jahr ausgewertet. Mit zehn Start-ups ist München die erfolgreichste Stadt in den Top 50 – neun davon sind Spin-offs der TUM.

Hightech-Werkstatt und Venture Capital Fonds

An der TUM werden jedes Jahr rund 70 Unternehmen gegründet. TUM und UnternehmerTUM, das Zentrum für Innovation und Gründung, unterstützen Start-ups mit Programmen, die exakt auf die einzelnen Phasen der Gründung zugeschnitten sind – von der Konzeption eines Geschäftsmodells bis zum Management-Training, vom Markteintritt bis zum möglichen Börsengang.

Bis zu 30 Teams gleichzeitig können Büros im „TUM Inkubator“ nutzen, um sich auf den Start ihres Unternehmens vorzubereiten. UnternehmerTUM betreibt einen eigenen Venture Capital Fonds und bietet mit dem „MakerSpace“ und der „Bio.Kitchen“ eine 1.500 Quadratmeter große Hightech-Werkstatt für den Prototypenbau und ein Biotechnologielabor für Experimente.

 

Mehr Informationen:

Platzierungen in den „Top 50 Start-ups 2018“ (Für-Gründer.de):
  • Charge X entwickelt eine neuartige Ladeinfrastruktur, die das Laden mehrerer Elektroautos in Gewerbeimmobilien und Mehrfamilienhäusern ermöglicht.
  • Kumovis vertreibt 3D-Drucker, die speziell auf medizintechnische Anforderungen ausgerichtet sind und beispielsweise Schädelplatten- oder Wirbelsäulenimplantate herstellen können.
  • Plasmion hat die Sensor-Technologie SICRIT entwickelt, die es Laboren ermöglicht, Proben direkt zu messen und andere Analysegeräte damit frei zu kombinieren.
  • remberg hat eine cloudbasierte Aftermarket-Plattform entwickelt, mit der Maschinenhersteller und -betreiber Informationen und Anfragen, etwa für Ersatzteile, verwalten können.
  • TWAICE erstellt virtuelle Batteriemodelle, die virtuelle Tests, schnellere Entwicklung und besseres Batteriemanagement ermöglichen.
  • RoVi entwickelt eine kamerabasierte Sensorsoftware für Roboter, die deren Herstellung deutlich günstiger machen soll.
  • ORBEM hat ein Bildgebungsverfahren entwickelt, das das Geschlecht von Embryonen im Ei bestimmt und damit das Töten sogenannter Eintagsküken verhindert.
  • Demodesk ist eine cloudbasierte Screen-Sharing-Technologie Kundensupport über das Internet.
  • Crashtest Security bietet einen cloudbasierten Sicherheitsscan-Service für Entwickler von Webanwendungen und entdeckt kritische Sicherheitslücken in Echtzeit.
Platzierungen in den TOP 100 Start-ups nach eingeworbenem Risikokapital (Ernst & Young):
  • eGym entwickelt, baut und vertreibt Software- und Hardwareprodukte für den Fitnessmarkt.
  • tado hat eine intelligente Heizungsregelung entwickelt, die beim Energiesparen hilft.
  • Lillium entwickelt ein senkrechtstartendes Elektroflugzeug.
  • Celonis bietet eine Process-Mining-Software an, mit der Unternehmen sämtliche digitale Geschäftsprozesse analysieren können.
  • Outfittery ist ein Online-Modeportal, das sich auf persönliche Beratung für Männer spezialisiert hat.
  • NavVis vertreibt Anwendungen zur zentimetergenauen Kartierung von Innenräumen und eine App, die die Navigation in den kartierten Räumen ermöglicht.
  • Freeletics bietet Fitness-Apps für verschiedene Trainingsprogramme.
  • Global Savings Group betreibt ein weltweites Rabattportal, das Gutscheine für verschiedene Onlinehändler anbietet.
  • Konux hat sensorbasierte Systeme entwickelt, die die Instandhaltung und Echtzeit-Überwachung von Industrie- und Bahnanlagen ermöglichen.
  • CupoNation ist ein international agierender Betreiber von Gutschein- und Rabattportalen.

Corporate Communications Center

Technische Universität München Andreas Schmidt
a.schmidt(at)tum.de

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