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Luftaufnahme Campus Garching
Auf dem Forschungscampus Garching entsteht ein neues Gebäude, in dem weit über 700 Mitarbeiter von SAP SE und TUM gemeinsam forschen können.
Bild: TUM Pro Lehre Medienproduktion
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TUM und SAP beschließen Forschungs- und Entwicklungspartnerschaft mit Neubau am Campus GarchingEuropäischer Spitzenstandort für Daten- und Informationstechnologien

In einer langfristig angelegten Forschungskooperation am Campus Garching wollen die Technische Universität München (TUM) und die SAP SE gemeinsam die Technologierevolution der Digitalisierung vorantreiben. Diese deutschlandweit umfangreichste Forschungs- und Entwicklungspartnerschaft zwischen einem Unternehmen und einer Universität konzentriert sich auf die Kernthemen Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen sowie deren sichere Anwendung.

Von links: Christian Klein, Co-CEO SAP SE, Bernd Sibler, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann
SAP Co-CEO Christian Klein, Wissenschaftsminister Bernd Sibler, und TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann (von links) nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags.
Bild: Uli Benz / TUM

„Im Schulterschluss mit der TUM schlagen wir eine wichtige Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Die TUM betreibt Forschung von Weltrang und genießt in der Informatik und Wirtschaftsinformatik einen herausragenden Ruf. Wir freuen uns daher darauf, unsere Zusammenarbeit mit der TUM weiter zu vertiefen. Daraus entsteht ein Mehrwert für beide Partner, vor allem stärkt die Kollaboration den Standort München und schafft neue Möglichkeiten für Talente“, so Thomas Saueressig, Mitglied des Vorstands der SAP SE für SAP Product Engineering.

Im Rahmen der „Industry on Campus“-Strategie sollen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von TUM und SAP SE zur Synergieentfaltung beider Partner unter einem Dach gebündelt werden. Dazu ist geplant, in den nächsten Jahren auf dem Campus Garching ein Gebäude zu errichten, in dem weit über 700 Mitarbeiter von SAP SE und TUM gemeinsam forschen können. „Diese hochkarätige Partnerschaft vereint die führenden Kompetenzen aus Wissenschaft und Wirtschaft in einzigartiger Weise. Gemeinsam bilden wir eine Speerspitze in der Technologierevolution der Digitalisierung und unterstützen den Freistaat in der Umsetzung seiner Hightech Agenda Bayern. Mit dieser ersten „Industry on Campus“-Initiative setzen wir den bisher größten Meilenstein in der Umsetzung unserer TUM AGENDA 2030 im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder“, so Prof. Dr. Thomas F. Hofmann, Präsident der TUM.

Zusammenarbeit bei Zukunftsthemen

Lage des geplanten Neubaus auf dem Campus Garching.
Bild: ediundsepp /TUM

In Zusammenarbeit mit der Informatik und der Wirtschaftsinformatik sollen innovative Technologielösungen in den Bereichen Produktion und Beschaffung, Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, Internet der Dinge, Robotik, Big Data, Cloud Computing und Mobilität erforscht werden. Zudem sollen durch neue Lehr- und Promotionsprogramme die nächsten Generationen an Studierenden auf die sich rasch wandelnden Herausforderungen der Zukunft vorbereitet werden. „Mit dem Neubau der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik, dem Forschungsneubau des TUM Zentrums für QuantumEngineering, dem gerade eingerichteten Munich Data Science Institute und dem Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit verbindet der Campus Garching in einmaliger Weise wissenschaftliche Exzellenz mit wirtschaftlicher Anwendung. Verstärkt durch die Kooperation der TUM mit SAP SE entsteht nun ein führendes europäisches Kraftfeld für Forschung- und Lehre in der Daten- und Informationstechnologie“, so Hofmann.

Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler betont: „Diese strategische Forschungspartnerschaft ist für den Wissenschafts- und Technologiestandort Bayern ein großer Gewinn. Das zukünftige Forschungscluster von TUM und SAP zu den Zukunftsthemen Informatik und Wirtschaftsinformatik unterstützt die Technologieoffensive, die Ministerpräsident Dr. Markus Söder mit der Hightech Agenda Bayern beschrieben hat. Die TUM beweist mit diesem Schritt einmal mehr, dass Fortschrittsdenken, Innovationskraft und Offenheit für neue Strukturen die Basis ihres Erfolgs sind. Sie zeigt, wie eine unternehmerische Universität ihr Potenzial bestmöglich ausschöpfen und die Forschung zu Zukunftsthemen entscheidend mit voranbringen kann.“

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