Strategische Zusammenarbeit in der Raumfahrt von TUM und ArianeGroup - (v.l.) Pierre Godart, Deutschlandchef der ArianeGroup, Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder, TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann
Bild: TUM/Fabian Vogl
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Strategische Zusammenarbeit in der RaumfahrtTUM und ArianeGroup bündeln Kräfte

Im Rahmen der Eröffnung des neuen TUM-Gebäudes der Fakultät für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie am Campus Ottobrunn haben die Technische Universität München (TUM) und der Raumfahrtkonzern ArianeGroup eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit in Forschung, Innovationen und studentischer Ausbildung unterzeichnet.

TUM und ArianeGroup wollen mit einer innovationsgetriebenen Zusammenarbeit in Forschung und Lehre ihre Kräfte auf dem Zukunftssektor der Raumfahrt am Standort Ottobrunn/Taufkirchen strategisch bündeln. Konkret sind zum Beispiel Projekte im Trägerraketenbereich und bei Industrie-4.0-Themen geplant.

„ArianeGroup, der Generalunternehmer für die europäische Trägerrakete Ariane, ist stolz darauf, am heutigen Tag gemeinsam mit der TU München einen weiteren wichtigen Schritt zu unternehmen, um die Kompetenzen für die Entwicklung von Trägersystemen bzw. Raketen hier am Standort Ottobrunn/Taufkirchen weiter zu vertiefen und auszubauen“, so der Vorsitzende der Geschäftsführung der ArianeGroup GmbH, Pierre Godart, bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung.

TUM-Präsident Thomas F. Hofmann sagte: „Die TUM hat hier am Campus Ottobrunn/Taufkirchen Großes vor. Wir wollen den europaweit bedeutendsten universitären Standort für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie errichten. Neben neuen Spitzenberufungen auf der HighTech Agenda Bayern bauen wir auf vertrauensvolle Partnerschaften mit industriellen Partnern aus der Branche. Die ArianeGroup als Hauptauftragnehmer für die Produktion der europäischen Trägerraketen Ariane 5 und 6 ist eines der globalen Schwergewichte in der Raumfahrt. Ich freue mich sehr, dass wir mit dieser neuen Vereinbarung unsere Industry-on-Campus Strategie am Standort Ottobrunn/Taufkirchen auf eine neue Entwicklungsstufe heben können.“

Technische Universität München

Corporate Communications Center Ulrich Meyer

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